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	<title>Alfred de Chapeaurouge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T17:40:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_de_Chapeaurouge&amp;diff=1257124&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-01-30T10:05:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Ami Dauphin de Chapeaurouge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Juni]] [[1907]] in [[Hamburg]]; † [[3. Mai]] [[1993]] ebenda) war ein deutscher Diplomat und Politiker ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Er war von 1953 bis 1986 Mitglied der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]] und von 1966 bis 1983 deren Erster Vizepräsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alfred de [[Chapeaurouge (Familie)|Chapeaurouge]] war der Sohn des Hamburger Politikers und Senators [[Paul de Chapeaurouge]]. Er absolvierte nach seinem Abitur auf dem [[Gelehrtenschule des Johanneums|Johanneum]] in Hamburg ein Studium der [[Rechtswissenschaften]]. Er besuchte die Universitäten in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], wo er dem [[Corps Guestphalia Heidelberg|Corps Guestphalia]] beitrat, [[Universität Lausanne|Lausanne]], [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und [[Universität Hamburg|Hamburg]] und ging für ein Jahr als Austauschstudent in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] an die [[University of Kansas]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstein Alfred de Chapeaurouge FriedhofOhlsdorf.jpg|mini|Kissenstein für Alfred Ami Dauphin de Chapeaurouge,&amp;lt;br /&amp;gt; Familiengrab auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er als Assessor anerkannt war, schlug er 1935 eine Laufbahn im diplomatischen Dienst ein. Er war als Attaché, Vizekonsul und Legationsrat tätig. Seine Stationen waren [[Sofia]], [[Beirut]], [[Bukarest]] und [[Istanbul]]. Danach war er als Referent beim Protokoll des Auswärtigen Dienst beschäftigt. Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] trat er zum 1. Juni 1937 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 3.936.581).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/5440417&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://freenet-homepage.de/niqel/bredel/news/abg1pdf.pdf Bürgerschaftsmitglieder nach 1945 mit NSDAP Vergangenheit]. Eine englische wissenschaftliche Quelle listet ihn als Geheimagenten der Nationalsozialisten in der Türkei zusammen mit dem Arzt Dr. [[Pierre Schrumpf-Pierron|Pierre (Peter) Schrumpf-Pierron]], der hauptsächlich in Ägypten wirkte, und einer Frau „Paula Koch“: &amp;#039;&amp;#039;The intelligence war in Turkey.&amp;#039;&amp;#039; von H. O. Doveya, in [[Intelligence and National Security]], Volume 9, Issue 1, Januar 1994, S. 59–87.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Sturmabteilung|SA]] war er [[SS-Rottenführer|Rottenführer]]. Die Mitgliedschaft in der nationalsozialistischen Organisation war unfreiwillig. Während der Referendarszeit im Lager Jüterbog ultimativ aufgefordert, sich einem „nationalen Verband“ anzuschließen, trat er mit Gleichgesinnten dem „Stahlhelm“ der Hugenberg’schen DNVP bei. Dieser wurde kurze Zeit später mit der SA zwangsvereinigt. Aus der SA-Mitgliedschaft folgte die Mitgliedschaft in der NSDAP. Schon 1936 versuchte das Regime, Alfred de Chapeaurouge aus dem Dienst des Auswärtigen Amtes zu entfernen. 1938 wurde er schließlich, da er „politisch nicht gefestigt“ sei, von Beirut aus in ein Arbeitserziehungslager eingewiesen. Man bedeutete ihm, dass er bei einem Fluchtversuch damit zu rechnen habe, dass die in Hamburg verbliebene Familie in „Schutzhaft“ genommen werde. In der Personalakte des Auswärtigen Amtes heißt es später in einem von [[Adolf Hitler]] unterschriebenen Befehl, dass er für weitere Beförderung nicht vorzusehen sei, da er als politisch unzuverlässig betrachtet werde. Sämtliche dazu vorhandenen Schriftstücke befinden sich im Familienarchiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und [[Kriegsgefangenschaft]] ließ er sich in Hamburg als [[Notar]] nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der Familiengrabstätte &amp;#039;&amp;#039;Jacques Henri de Chapeaurouge&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]] im Planquadrat Q 25 nördlich &amp;#039;&amp;#039;Wasserturm&amp;#039;&amp;#039; befindet sich ein Kissenstein für Alfred Ami Dauphin de Chapeaurouge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
1953 wurde Alfred de Chapeaurouge als Deputierter der Schulbehörde benannt und war Mitglied der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]] von der 3. bis zur 11. Wahlperiode (1953 bis 1986). Vom 1. April 1966 bis 1983 hatte er das Amt als Erster Vizepräsident der Bürgerschaft inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Parlamentsarbeit war er zudem Vorsitzender der [[Europa-Union Deutschland|Europa-Union Hamburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
1982 erhielt er den [[Emil-von-Sauer-Preis]] des Hamburgischen Anwaltsvereins und 1987 die [[Bürgermeister-Stolten-Medaille]] der Stadt Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Stubbe da Luz]]: &amp;#039;&amp;#039;Von der „Arbeitsgemeinschaft“ zur Großpartei. 40 Jahre Christlich Demokratische Union in Hamburg (1945–1985).&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der Staatspolitischen Gesellschaft, Hamburg 1986, S. 257.&lt;br /&gt;
* Maria Keipert (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 1: [[Johannes Hürter]]: &amp;#039;&amp;#039;A–F.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u. a. 2000, ISBN 3-506-71840-1.&lt;br /&gt;
*{{HambBio|Chapeaurouge, Alfred de|7|53|55|Helmut Stubbe da Luz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138711844|VIAF=90971502}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chapeaurouge, Alfred de}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Chapeaurouge|Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der deutschen Außenpolitik 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Chapeaurouge, Alfred de&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Chapeaurouge, Alfred Ami Dauphin de (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdHB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juni 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Mai 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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