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	<title>Alfred Weiland - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Weiland&amp;diff=1464544&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Wozniak: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-04-18T07:46:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Weiland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. August]] [[1906]] in [[Berlin]]; † [[18. September]] [[1978]] in [[West-Berlin]]) war [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]] und Teil einer Widerstandsgruppe gegen die Führung der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und wurde ein Opfer stalinistischer Repression.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Weiland trat zum 29. Juli 1925 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 11.687), allerdings zum 31. Dezember desselben Jahres wieder aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/47491114&amp;lt;/ref&amp;gt; Er schloss sich danach der [[Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands|Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands]] (KAPD) und der [[Allgemeine Arbeiter-Union – Einheitsorganisation|Allgemeinen Arbeiter-Union]] (AAU) an und wurde Autor für das Blatt &amp;#039;&amp;#039;Kampfruf&amp;#039;&amp;#039;. Nach der nationalsozialistischen [[Machtergreifung]] wurde er unter dem Vorwand der [[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhaft]] bis 1934 in das [[KZ Hohnstein|Konzentrationslager Hohnstein]] eingesperrt. Ab 1934 und bis zu seiner Einziehung in die [[Wehrmacht]] 1944 organisierte er trotz Polizeiaufsicht den Aufbau [[Rätekommunismus|rätekommunistischer]] Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Juni 1945 arbeitete Weiland  für die [[Bergungsstelle für wissenschaftliche Bibliotheken]] (Berlins)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bergungsstelle.de/ Die Bergungsstelle für wissenschaftliche Bibliotheken], gemeinsames Projekt des Landesarchivs Berlin (LAB) und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Schroeder]]: [http://www.initiativefortbildung.de/pdf/provenienz_schroeder.pdf Die Bibliotheken des RSHA: Aufbau und Verbleib] (PDF; 92&amp;amp;nbsp;kB), Druckfassung Vortrag Weimar am 11. September 2003, Seite 8&amp;lt;/ref&amp;gt; und beteiligte sich in der Folgezeit wieder am Neuaufbau rätekommunistischer Gruppen, so schuf er das Netz [[Gruppen Internationaler Sozialisten]] (GIS) und gab seit 1947 die illegale Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Beginnen (Blätter Internationaler Sozialisten)|Neues Beginnen]]&amp;#039;&amp;#039; (Erscheinungsort angeblich Zürich, tatsächlich Berlin) heraus, in der er sich gegen das sowjetische Regime stellte und einen „freien“ Sozialismus forderte. Weiland hielt aber nicht nur Kontakt zur kommunistischen Szene in Ost- und Westdeutschland, sondern suchte auch das Gespräch mit Organisationen wie dem [[Ostbüro der SPD]] und der [[Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er als „integrierende Persönlichkeit“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Manfred Bock |Titel=Geschichte des &amp;quot;linken Radikalismus&amp;quot; in Deutschland. Ein Versuch |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1976 |Seiten=174}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eines sowjetablehnenden [[Linksradikalismus]] galt, wurde er seit mindestens 1946 von der [[Innenministerium der UdSSR|sowjetischen Geheimpolizei]] überwacht. Am 11. November 1950 wurde er von dieser aus [[West-Berlin]] in die zentrale Untersuchungshaftanstalt nach [[Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen|Berlin-Hohenschönhausen]] [[Liste von der Staatssicherheit der DDR entführter Personen|verschleppt]]. Nach [[Folter]] und einer gescheiterten Anklage wegen Spionage wurde er dem [[Ministerium für Staatssicherheit]] übergeben, das ihn und etliche andere Mitglieder seiner Gruppe wegen [[Kriegs- und Boykotthetze]] vor dem [[Landgericht Greifswald]] anklagte. Der Prozess endete für ihn trotz Widerrufs seines unter Folter erpressten Geständnisses mit einer Verurteilung zu 15 Jahren [[Zuchthaus]]. Weiland verbüßte die Haft in der [[Justizvollzugsanstalt Bützow|Haftanstalt Bützow-Dreibergen]] und im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg-Görden]]. 1958 wurde er vorzeitig entlassen und kehrte nach West-Berlin zurück, wo er sich für die Verfolgten in sozialistischen Staaten engagierte. Weiland wurde SPD-Mitglied, kritisierte die [[außerparlamentarische Opposition]] und die Anerkennung der DDR durch die sozialdemokratische [[Ostpolitik der Bundesrepublik Deutschland bis 1990|Ostpolitik]]. In den späteren Jahren seines Lebens setzte sich Weiland immer kritischer mit seiner linksradikalen Jugend auseinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 erlitt Weiland einen Herzanfall, der nicht auf Anhieb diagnostiziert wurde, was zu einem langfristig schlechteren Gesundheitszustand führte. Er starb am 18. September 1978 in West-Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Partisan der Freiheit. Ein Tatsachenbericht über das Kapitel Menschenraub aus der Geschichte des Kalten Krieges.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Michael Kubina]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Utopie, Widerstand und Kaltem Krieg. Das unzeitgemäße Leben des Berliner Rätekommunisten Alfred Weiland (1906–1978)&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation, Lit-Verlag, Hamburg 2000. ISBN 3-8258-5361-6, [https://books.google.de/books?id=Hw4N9kkAIXQC&amp;amp;pg=PA75&amp;amp;lpg=PA75&amp;amp;dq=Alfred+Weiland&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=y0o6_GH-8t&amp;amp;sig=EEFAa_gbbD5xF5_fTKp7-GCyu4U&amp;amp;hl=de Online], mit Vorwort von [[Manfred Wilke]]&lt;br /&gt;
* Sylvia Kubina: &amp;#039;&amp;#039;Die Bibliothek des Berliner Rätekommunisten Alfred Weiland (1906–1978)&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 3-929619-07-5.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=alfred-weiland|lemma=Weiland, Alfred|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|idNum=3735}}&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Rübner]]: [https://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-46211/04_Ruebner_Antikommunismus.pdf Antikommunismus in Aktion. Alfred Weiland, die Gruppe Neues Beginnen und die Nachrichtendienste im Systemkonflikt nach 1945], in Sozial.Geschichte Online 23/2018, S. 61–106,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119328461}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stiftung-hsh.de/geschichte/sowjet-gefaengnis/haftschicksale/alfred-weiland/ Kurzbiographie] der [[Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119328461|LCCN=n98053691|VIAF=819221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weiland, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KAPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betroffener eines Parteiausschlussverfahrens (SED)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AAUE-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen die SED-Diktatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ-Häftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Folteropfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der sowjetischen Besatzungsmacht in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dissident]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weiland, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist und Teil einer Widerstandsgruppe gegen die SED-Diktatur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. August 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. September 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[West-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Wozniak</name></author>
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