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	<title>Alfred Straßweg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Stra%C3%9Fweg&amp;diff=1709731&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 6. November 2025 um 22:26 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-06T22:26:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:StraßwegAlfred.jpg|mini|Alfred Straßweg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Straßweg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Mai]] [[1902]] in [[Wermelskirchen]]; † [[24. November]] [[1997]] ebenda) war ein deutscher politischer Funktionär und [[Politiker]] ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre und Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Von 1908 bis 1916 besuchte Straßweg die [[Volksschule]] seines Heimatortes. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] begann er dort eine Ausbildung zum [[Maler und Lackierer|Maler und Anstreicher]], die er 1923 mit Ablegung der [[Gesellenprüfung]] abschloss. Seit dem 20.&amp;amp;nbsp;Juli 1926 führte er dann als Selbstständiger ein Maler- und Anstreichergeschäft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch neigte Straßweg seit den frühen 1920er Jahren der völkischen Bewegung zu: Zum 2.&amp;amp;nbsp;November 1925 trat er in die NSDAP ein ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 21.696).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/43450836&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser übernahm er bald Funktionärsaufgaben: 1926/1927 wurde er [[Ortsgruppenleiter]] der Partei in seinem Heimatsort Wermelskirchen. 1928 wurde er als Gaukommissar im „Bergischen Land“ geführt. Seit September bekleidete er den Posten des Kreisleiter der NSDAP für das Gebiet des Bergischen-Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1929 zog Straßweg als Kandidat der NSDAP in den Stadtrat von Wermelskirchen ein. Zusätzlich hierzu wurde er in den Kreistag des [[Rhein-Wupper-Kreis]]es gewählt. Später gehörte er außerdem dem [[Kreisausschuss]] als Mitglied an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klefisch220&amp;quot;&amp;gt;Peter Klefisch: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreisleiter der NSDAP in den Gauen Köln-Aachen Düsseldorf und Essen.&amp;#039;&amp;#039; (=Veröffentlichungen der staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen, Reihe C: Quellen und Forschungen, Band&amp;amp;nbsp;45) Verlag Franz Schmitt, Düsseldorf 2000, ISBN 3-9805419-2-4, S.&amp;amp;nbsp;220.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Landtagswahl vom Mai 1932 wurde Straßweg als Kandidat der NSDAP für den Wahlkreis&amp;amp;nbsp;22 in den [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] gewählt. Dieser Körperschaft gehörte er anschließend bis zu ihrer Auflösung im Herbst 1933 als Abgeordneter an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NS-Zeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] gab Straßweg seiner Malergeschäft zum 23.&amp;amp;nbsp;Mai 1933 auf, um sich fortan hauptberuflich als [[Funktionär]] für die NSDAP zu betätigen. Trotzdem legte er noch am 17.&amp;amp;nbsp;Juli 1937 in [[Düsseldorf]] mit der Note Gut die [[Meisterprüfung]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der ersten Jahre der NS-Zeit amtierte er weiterhin als Kreisleiter des Kreises Bergisch-Land der NSDAP. Diesen Posten behielt er bis zum 25. Juli 1937 bei. Parallel hierzu bekleidete er von September 1934 bis Juni 1936 den Posten des [[Gauinspekteur]]s für das rechtsrheinische Gebiet des Gaus Düsseldorf, mit Ausnahme der Stadt Düsseldorf selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Reichstagswahl vom November 1933 wurde Straßweg als Abgeordneter in den [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstag]] gewählt. Diesem gehörte er anschließend knapp elfeinhalb Jahre lang, bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945, an. Sein Mandat wurde während dieser Zeit zweimal, bei den Wahlen von 1936 und von 1938 bestätigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klefisch221&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1935 wurde Straßweg zum Beauftragten der NSDAP für den Kreis Rhein-Wupper, Solingen und Remscheid ernannt. In der Folge amtierte er als Kreisleiter in Solingen (vom 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1936 bis zum 21.&amp;amp;nbsp;Mai 1937) und als Kreisleiter in Wuppertal (vom 21.&amp;amp;nbsp;Mai 1937 bis Mai 1945).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klefisch221&amp;quot; /&amp;gt; Sein Wuppertaler Amtssitz befand sich in der [[Villa Frowein (Elberfeld)|Villa Frowein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs tat Straßweg ab 1940 Militärdienst: Von August 1940 bis November 1941 gehörte er einer [[Propagandakompanie]] der Wehrmacht als Unteroffizier an. Nach Beginn des [[Unternehmen Barbarossa|Angriffs auf die Sowjetunion]] im Juni 1941 wurde Straßweg an die [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] versetzt. Von dort kehrte er im November desselben Jahres zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klefisch220&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Bei [[Zweiter Weltkrieg#Kriegsende in Europa 1945|Kriegsende]] wurde Straßweg im April 1945 interniert. Bis 1948 wurde er im [[Internierungslager Eselheide]] gefangen gehalten. Während der Internierung arbeitete er als [[Hilfsarbeiter]] in einem [[Tiefbau]]unternehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klefisch220&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 9.&amp;amp;nbsp;[[Spruchkammerverfahren |Spruchkammer]] des Spruchgerichts [[Bielefeld]] verurteilte Straßweg am 19.&amp;amp;nbsp;Juni 1948 zu einer Haftstrafe von einem Jahr und neun Monaten [[Gefängnis]], die durch die [[Internierung]]szeit als verbüßt galt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klefisch221&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Entnazifizierung]]sausschuß für den [[Regierungsbezirk Düsseldorf]] stufte ihn am 13.&amp;amp;nbsp;Dezember 1949 in die Kategorie&amp;amp;nbsp;III (Minderbelastete) ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Klefisch: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreisleiter der NSDAP in den Gauen Köln-Aachen Düsseldorf und Essen.&amp;#039;&amp;#039; (=Veröffentlichungen der staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen, Reihe C: Quellen und Forschungen, Band&amp;amp;nbsp;45) Verlag Franz Schmitt, Düsseldorf 2000, ISBN 3-9805419-2-4, S.&amp;amp;nbsp;25.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenige Tage zuvor, am 4.&amp;amp;nbsp;Dezember 1949 hatte die [[Staatsanwaltschaft]] Wuppertal Ermittlungen wegen [[Verbrechen gegen die Menschlichkeit]] gegen ihn eingeleitet. Grund hierfür war die Annahme, dass er an den Übergriffen gegen Juden in Wuppertal während der [[Novemberpogrome 1938]] beteiligt gewesen war. Das Verfahren wurde aber bereits am 12.&amp;amp;nbsp;Mai 1950 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Freilassung ließ Straßweg sich wieder als Malermeister in Wermelskirchen nieder, wo er bis zu seinem Tod 1997 lebte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klefisch221&amp;quot; /&amp;gt; Seine politische Einstellung, speziell sein Bekenntnis zum nationalsozialistischen Gedankengut, behielt er, soweit sich dies aus seinen überlieferten Äußerungen entnehmen lässt, bei: Noch um 1980 äußerte er, dass er der NSDAP, wenn er diese Entscheidung erneut treffen müsste, wieder beitreten würde. Seine postume Autobiografie, die 2017 in einer kommentierten Ausarbeitung publiziert wurde, wurde daher unter das Zitat gestellt: &amp;#039;&amp;#039;„Ich würde mich wieder für die NSDAP entscheiden!“.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wuppertaler-rundschau.de/lokales/wie-schuldig-war-dr-wachs-aid-1.5474864 Markus Kiel: &amp;#039;&amp;#039;Wie schuldig war Dr.&amp;amp;nbsp;Wachs?&amp;#039;&amp;#039;] Wuppertaler Rundschau vom 16.&amp;amp;nbsp;Oktober 2015, abgerufen am 4.&amp;amp;nbsp;November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klefisch221&amp;quot;&amp;gt;Peter Klefisch: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreisleiter der NSDAP in den Gauen Köln-Aachen Düsseldorf und Essen.&amp;#039;&amp;#039; (=Veröffentlichungen der staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen, Reihe C: Quellen und Forschungen, Band&amp;amp;nbsp;45) Verlag Franz Schmitt, Düsseldorf 2000, ISBN 3-9805419-2-4, S.&amp;amp;nbsp;221.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Kriegsverdienstkreuz]] I.&amp;amp;nbsp;Klasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klefisch221&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dienstauszeichnung der NSDAP]] in Bronze, Silber und Gold&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klefisch221&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Goebel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wuppertal in der Zeit des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Hammer, Wuppertal 1984, ISBN 3-87294-251-4 (über Straßwegs pseudoreligiösen Faschismus und Rassismus: S.&amp;amp;nbsp;12–20).&lt;br /&gt;
* Markus Kiel: &amp;#039;&amp;#039;Im Dienst der heimischen Wirtschaft – Biografie über den Nationalsozialisten und ehemaligen Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Wuppertal–Remscheid Dr.&amp;amp;nbsp;Friedrich Ludwig Wachs.&amp;#039;&amp;#039; Momberger, Wuppertal 2015, ISBN 978-3-940439-71-0, S.&amp;amp;nbsp;145 ff.&lt;br /&gt;
* Markus Kiel: &amp;#039;&amp;#039;„Ich würde mich wieder für die NSDAP entscheiden!“ – Die kritisch begleiteten autobiographischen Aufzeichnungen des Wuppertaler NSDAP-Kreisleiters Alfred Straßweg.&amp;#039;&amp;#039; agenda, Münster 2017, ISBN 978-3-89688-566-1&lt;br /&gt;
* Peter Klefisch: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreisleiter der NSDAP in den Gauen Köln-Aachen Düsseldorf und Essen.&amp;#039;&amp;#039; (=Veröffentlichungen der staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen, Reihe C: Quellen und Forschungen, Nand&amp;amp;nbsp;45) Verlag Franz Schmitt, Düsseldorf 2000, ISBN 3-9805419-2-4, S.&amp;amp;nbsp;220 f.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3887411161}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130529737}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130529737|LCCN=no2017088224|VIAF=15880430}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strassweg, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Wermelskirchen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bergischer Geschichtsverein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Straßweg, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR, MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Mai 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wermelskirchen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. November 1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wermelskirchen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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