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	<title>Alfred Schwarzmann - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Schwarzmann&amp;diff=516063&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pessottino am 10. Februar 2026 um 08:16 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Turner&lt;br /&gt;
| name = Alfred Schwarzmann&lt;br /&gt;
| image = Alfred Schwarzmann 1936.jpg&lt;br /&gt;
| imagesize = 250 px&lt;br /&gt;
| beschreibung = Alfred Schwarzmann bei den Olympischen Spielen 1936&lt;br /&gt;
| langname = Karl Alfred Markus Schwarzmann&lt;br /&gt;
| nationalitaet = {{DEU}}&lt;br /&gt;
| disziplin = Gerätturnen&lt;br /&gt;
| spezialgeraete = &lt;br /&gt;
| verein = TV Fürth 1860, MTV Goslar&lt;br /&gt;
| trainer = Christian Strauch&lt;br /&gt;
| geburtstag = 23. März 1912 &lt;br /&gt;
| geburtsort = [[Fürth]]&lt;br /&gt;
| sterbetag = 11. März 2000&lt;br /&gt;
| sterbeort = [[Goslar]]&lt;br /&gt;
| groesse = 160&lt;br /&gt;
| gewicht = &lt;br /&gt;
| Medaillenspiegel = &lt;br /&gt;
{{Medaillenspiegel|Olympische Spiele|3|1|2}}&lt;br /&gt;
| medaillen = &lt;br /&gt;
{{Medaillen Sommersport | Wo = Olympische Spiele&lt;br /&gt;
| Gold&lt;br /&gt;
| [[Olympische Sommerspiele 1936/Turnen|Berlin 1936]]&lt;br /&gt;
| [[Olympische Sommerspiele 1936/Turnen – Sprung (Männer)|Sprung]]&lt;br /&gt;
| Gold&lt;br /&gt;
| [[Olympische Sommerspiele 1936/Turnen|Berlin 1936]]&lt;br /&gt;
| [[Olympische Sommerspiele 1936/Turnen – Mannschaftsmehrkampf (Männer)|Mannschaftsmehrkampf]]&lt;br /&gt;
| Gold&lt;br /&gt;
| [[Olympische Sommerspiele 1936/Turnen|Berlin 1936]]&lt;br /&gt;
| [[Olympische Sommerspiele 1936/Turnen – Einzelmehrkampf (Männer)|Einzelmehrkampf]]&lt;br /&gt;
| Bronze&lt;br /&gt;
| [[Olympische Sommerspiele 1936/Turnen|Berlin 1936]]&lt;br /&gt;
| [[Olympische Sommerspiele 1936/Turnen – Barren (Männer)|Barren]]&lt;br /&gt;
| Bronze&lt;br /&gt;
| [[Olympische Sommerspiele 1936/Turnen|Berlin 1936]]&lt;br /&gt;
| [[Olympische Sommerspiele 1936/Turnen – Reck (Männer)|Reck]]&lt;br /&gt;
| Silber&lt;br /&gt;
| [[Olympische Sommerspiele 1952/Turnen|Helsinki 1952]]&lt;br /&gt;
| [[Olympische Sommerspiele 1952/Turnen – Reck (Männer)|Reck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudi Gauch 3.JPG|mini|hochkant|Sportpressefest in der [[Kiel]]er [[Sparkassen-Arena (Kiel)|Ostseehalle]] 1951, v.l.: [[Rudi Gauch]], Alfred Schwarzmann und [[Jakob Kiefer]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Alfred Markus Schwarzmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. März]] [[1912]] in [[Fürth]]; † [[11. März]] [[2000]] in [[Goslar]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Gerätturnen|Kunstturner]] und im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] [[Major]] der Luftwaffe und Ritterkreuzträger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzmann wurde bei den [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Sommerspielen 1936]] in [[Berlin]] dreimal Olympiasieger: beim Pferdsprung, im Mehrkampf und im Mehrkampf mit der deutschen Mannschaft. Er gewann bei diesen Olympischen Spielen außerdem die Bronzemedaillen am Reck und am Barren. 1952 holte er die Silbermedaille im Reckturnen bei den Olympischen Spielen in Helsinki. Schwarzmann wurde zum deutschen Kunstturner des Jahrhunderts gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alfred Schwarzmann war der Sohn des Fürther Kaufmanns Georg Schwarzmann, Oberturnwart des [[TV Fürth 1860]], und der Lina Sorger. Er hatte eine Schwester, Helene. Schwarzmann besuchte die Volksschule in Fürth und absolvierte dort eine Ausbildung zum Konditor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Achtjähriger kam er durch seinen Vater, der auch sein Trainer wurde, zum Kunstturnen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Munzinger-Archiv|Munzinger Online/Sport]]: [https://online.munzinger.de/document/01000000256 Eintrag &amp;quot;Alfred Schwarzmann&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 27. April 1926, kurz nach seinem 14. Geburtstag, wurde er Mitglied im TV Fürth 1860. Keine drei Monate späte feierte er im Juli seinen ersten Jugenderfolg beim 16. Bayerischen Landesturnfest 1926, als er in Bamberg siegreich war. Seit 1929 war Schwarzmann Soldat der [[Reichswehr]]. Seinen ersten regionalen Erfolg errang er 1930 beim 17. Bayerischen Landesturnfest in Regensburg als Sieger im Mehrkampf. Bei den [[Deutsche Turnmeisterschaften 1931|Deutschen Turnmeisterschaften 1931]] in Essen erreichte er als jüngster Teilnehmer den elften Rang. Schwarzmann war Teil der [[Deutschlandriege]] beim [[Eidgenössisches Turnfest 1932]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turnmeister&amp;quot;&amp;gt;[[Sport-Informations-Dienst]]: [https://www.abendblatt.de/archiv/1961/article200528089/Ein-grosser-Turnmeister.html Mit drei Gold-, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen ist Alfred Schwarzmann der erfolgreichste deutsche Olympiakämpfer - Ein großer Turnmeister] in: Hamburger Abendblatt vom 3. Januar 1961.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim [[Deutsches Turnfest 1933|Deutschen Turnfest 1933]] in Stuttgart wurde er Vierter im [[Deutscher Zwölfkampf|Zwölfkampf]]. Da der zweite Platz zwei Mal vergeben wurde, platzierten sich allerdings vier Turner vor ihm.&amp;lt;ref&amp;gt;Süddeutsche Zeitung vom 28. Juli 1933, Seite 7&amp;lt;/ref&amp;gt; Er selbst gab an, an dem Wettbewerb nicht teilgenommen zu haben, da er vom [[21. (Bayerisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|21. Infanterie-Regiment]] keinen Urlaub erhalten habe, zudem hätte er sich für seine [[Barras]]-Glatze geschämt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=44418578 |Titel=EINE »SPIEGEL«-SEITE FÜR ALFRED SCHWARZMANN |Autor=Alfred Schwarzmann |Jahr=1948 |Nr=31 |Datum=1948-07-31 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine [[Grundausbildung]] im 21. Infanterie-Regiment und die Anwärterprüfung zum Unteroffizier verhinderten seine Teilnahme an den Weltmeisterschaften 1934. Er gewann allerdings wenige Wochen später im Juni 1934 die [[Deutsche Kampfspiele|Deutschen Kampfspiele]] in Nürnberg und wurde im November Deutscher Meister im Mehrkampf bei den [[Deutsche Turnmeisterschaften 1934|Deutschen Turnmeisterschaften 1934]] in [[Dortmund]]. Seitdem zählte Schwarzmann zur nationalen Auswahlriege. Er trat am 1. April 1935 in die [[Wehrmacht]] ein und verpflichtete sich für 12 Jahre. 1935 nahm er beim [[Kunstturnen Reichsheer-Deutsche Turnerschaft]] als Heeres-Angehöriger teil. Bei den [[Deutsche Turnmeisterschaften 1935|Deutschen Turnmeisterschaften 1935]] in Frankfurt am Main konnte er seinen Titel nicht verteidigen und belegte hinter dem deutschen Meister [[Konrad Frey (Turner)|Konrad Frey]] den vierten Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Unteroffizier war Schwarzmann an der [[Heeressportschule Wünsdorf]], im heutigen [[Zossen]] stationiert. Dort wurde [[Christian Strauch]] sein Trainer und führte ihn zu seinen größten Erfolgen bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin. Er gewann Gold im olympischen Zwölfkampf vor [[Eugen Mack]] und Konrad Frey, führte die deutsche Mannschaft zum Olympiasieg vor der Schweiz und Finnland und erturnte sich auch die Goldmedaille am Pferdsprung vor Eugen Mack und [[Matthias Volz]]. Dazu gewann er jeweils eine Bronzemedaille am Barren und am Reck. Im Ringeturnen verpasste er die Medaillenränge und wurde Vierter. Damit zählte er zu den erfolgreichsten Olympioniken 1936. Lediglich Konrad Frey holte insgesamt mehr Medaillen und [[Jesse Owens]] mehr Goldmedaillen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Encyclopædia Britannica]]: [https://www.britannica.com/event/Berlin-1936-Olympic-Games Berlin 1936 Olympic Games]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war der einzige Turner des 111-köpfigen Teilnehmerfelds, dem es gelang, alle zwölf Übungen mit einer Wertung von über 9,0 Punkten abzuschließen. Bis auf Schwarzmann war die komplette siegreiche Männerriege von 1936 Mitglied der NSDAP.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]: [https://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/nazis-bei-olympischen-spielen-mehr-nsdap-und-ss-mitglieder-als-bekannt-19982436.html Nazis bei Olympischen Spielen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Für seine Erfolge wurde er, als Berufssoldat und Turn- und Sportlehrer an der Heeressportschule Wünsdorf, innerhalb von zwei Tagen vom Unteroffizier über den Feldwebel zum Leutnant befördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turnmeister&amp;quot; /&amp;gt; Da die Olympischen Spiele in Berlin gleichzeitig als Deutsche Meisterschaft galten, gewann er zeitgleich auch seinen zweiten deutschen Mehrkampftitel und den die deutsche Meisterschaft am Pferdsprung. Zu seinen Ehren wurde 1936 in Fürth die Schwarzmannstraße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 schloss Schwarzmann an der [[Reichsakademie für Leibesübungen]] die Ausbildung zum Turn- und Sportlehrer mit Auszeichnung ab. Im selben Jahr erschien sein von Karl Behrend herausgegebenes Buch „Vollendete Turnkunst“. 1938 errang Schwarzmann in Karlsruhe drei weitere deutsche Meistertitel, im Mehrkampf, Sprung und am Reck.&amp;lt;ref&amp;gt;Badische Presse vom 7. März 1938 [https://digital.blb-karlsruhe.de/blbz/periodical/pageview/2182056?query=Schwarzmann Online]; Vgl. auch NDB online, Abruf: 6. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem ist er neben anderen Medaillengewinnern und Teilnehmern der Olympischen Spiele von 1936 im zweiten Teil („Fest der Schönheit“) des [[Propaganda|propagandistisch]] geprägten [[Dokumentarfilm]]s „[[Olympia (Film)|Olympia]]“ der Regisseurin [[Leni Riefenstahl]] von 1938 zu sehen. Am 6. August 1938 heiratete er in Pforzheim Gertrud Grimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1939 wechselte er zum 2. Bataillon des 1. Fallschirmjäger-Regiments. Später war er an der [[Fallschirmschule Stendal]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot; /&amp;gt; Im Zweiten Weltkrieg wurde er u.&amp;amp;nbsp;a. am 29. Mai 1940 als [[Oberleutnant]] der Reserve und Zugführer der 8. Kompanie des [[1. Fallschirmjäger-Division (Wehrmacht)|Fallschirmjäger-Regiments 1]] mit dem [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 696. Vgl. dazu auch Badische Presse vom 4. Juni 1940 [https://digital.blb-karlsruhe.de/blbz/periodical/zoom/2192124?query=Schwarzmann Online].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde unter anderem als Fallschirmjäger beim [[Überfall auf Polen]] in [[Wola]] eingesetzt, der den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] auslöste. Am 10. Mai 1940 befahl er die Fallschirmkompanie beim [[Westfeldzug]]. Schwarzmann und seine Kompanie sprangen mit Fallschirmen über den [[Niederlande]]n ab und eroberten eine [[Hollands Diep|Hollands-Diep]]-Brücke bei [[Moerdijk]]. In der ersten Stunde der Kämpfe wurde Schwarzmann während des Vorstoßes nach [[Dordrecht]] schwer verwundet, als eine Kugel seine Lunge durchschlug. Nach der Kapitulation der Niederlande wurde er in Sicherheit gebracht und in Dordrecht medizinisch versorgt. Die Familie von Schwarzmann in der Heimat wurde bereits darüber in Kenntnis gesetzt, dass er gefallen sei. Diese Meldung stellte sich jedoch als falsch heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;Sport 1: [https://www.sport1.de/news/olympia/2025/03/ein-von-hitler-vereinnahmter-jahrhundert-sportler Ein vereinnahmtes Idol]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dass er vom niederländischen Eisschnellläufer [[Siem Heiden]] gerettet wurde, gilt als umstritten.&amp;lt;ref&amp;gt;Zuidfront Holland: [http://www.zuidfront-holland1940.nl/index.php?page=heiden-versus-schwarzmann Heiden versus Schwarzmann]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Internationales Olympisches Komitee]]: [https://www.olympics.com/de/athleten/karl-alfred-schwarzmann Karl-Alfred SCHWARZMANN]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Handlungen wurden 1942 im NS-Propagandafilm „Sprung in den Feind“ inszeniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde zudem beim [[Unternehmen Merkur]] bei [[Kreta]] eingesetzt. Für seinen Einsatz erhielt er das [[Ärmelband Kreta]] und das [[Ehrenschild des XI. Flieger-Korps]]. Von September 1941 bis Juni 1942 kämpfte er im [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Deutsch-Sowjetischen Krieg]] an der Ostfront in der [[Sowjetunion]] in der Nähe von [[Sankt Petersburg|Leningrad]] während der [[Leningrader Blockade]] an der [[Newa]] bei Nevsky Pyatachok und an der [[Wolchow]]. Schwarzmann wurde am 27. Juni 1942 zum Hauptmann der 8. Kompanie des 3. Fallschirmjäger-Regiments und am 20. April 1945 zum Major der Reserve befördert. Am 9. Mai 1945 wurde er von den Briten in Norditalien inhaftiert. Am 29. Oktober 1945 wurde Schwarzmann wieder freigelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.sports-reference.com/olympics/athletes/sc/alfred-schwarzmann-1.html |wayback=20200417091431 |text=Alfred Schwarzmann |format= |()= |original= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schwarzmann war Träger des [[Verwundetenabzeichen (1939)|goldenen Verwundetenabzeichen]]. Insgesamt wurde er neunmal im Zweiten Weltkrieg verwundet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sprossenwand&amp;quot;&amp;gt;[[Swantje Scharenberg]]: [https://sprossenwand.dtb.de/artikel?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=10858&amp;amp;cHash=cd39b00ea17b5777224f7ac3d34d4052 Herzlichen Glückwunsch (posthum) Alfred Schwarzmann] In: Sprossenwand Magazin des Deutscher Turner-Bunds&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg bewarb er sich um eine Stelle als Sportlehrer in seiner Heimatstadt Fürth. Dort erhielt er jedoch eine Absage, da ihm während des Krieges eine zu große Nähe zum NS-Regime unterstellt wurde. Von 1946 bis 1947 war Schwarzmann Turnlehrer im [[MTV Braunschweig]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt Hoffmeister]]: &amp;#039;&amp;#039;Meister und Medaillen. Braunschweigs Olympiasieger, Welt-, Europa-, Deutsche Meister 1946-1986&amp;#039;&amp;#039;, Braunschweig 1986, S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt; 1948 kam er nach Goslar, wo er Sportlehrer am [[Ratsgymnasium Goslar]] war und Mitglied des MTV Goslar wurde. Im selben Jahr erlitt er einen schweren Motorradunfall, bei dem er sich einen komplizierten Schien- und Wadenbeinbruch zuzog.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sprossenwand&amp;quot; /&amp;gt; Im Juli 1950 war er beim 1. Niedersächsisches Landesturnfest in [[Verden (Aller)|Verden]] im Zwölfkampf siegreich. Er war 1950 Teil der ersten Auslandsreise der Deutschlandriege nach dem Zweiten Weltkrieg nach Schweden. Nachdem bei den Olympischen Spielen 1948 in London keine deutschen Sportler teilnehmen durften, gewann er bei den [[Olympische Sommerspiele 1952|Olympischen Sommerspielen 1952]] in [[Helsinki]] wieder eine Silbermedaille, diesmal mit einem geteilten zweiten Platz mit [[Josef Stalder]] am Reck.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/sport/in-den-pausen-zigaretten-a-4302d07e-0002-0001-0000-000021977555?context=issue &amp;#039;&amp;#039;In den Pausen Zigaretten&amp;#039;&amp;#039;]. In: Der Spiegel 31/1952 vom 30. Juli 1952. Abgerufen am 3. Oktober 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sieger [[Jack Günthard]] sagte später, „dass der Sieg eigentlich Alfred gebührt hätte – aber er war eben Deutscher“. Im gleichen Jahr legte er bei [[Sepp Herberger]] sein Fußballehrerexamen ab. Nach seiner aktiven Zeit war er als niedersächsischer Landeslehrwart und zeitweise Bundeslehrwart des [[Deutscher Turner-Bund|Deutschen Turner-Bunds]], Kampfrichter sowie als Landes- und Bundestrainer tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:FWS5 Fürth Alfred Schwarzmann 1010178.jpg|mini|Tafel zu Ehren von Schwarzmann im Fürther Pflaster]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SchwarzmannAlfredGrab.jpg|mini|Grab auf dem Alten Friedhof in Goslar]]&lt;br /&gt;
Seine Tochter ist die ehemalige und erste Bundestrainerin im [[Voltigieren]], internationale Richterin und renommierte Ausbilderin [[Helma Schwarzmann]]. Mit mehr als 30 Weltmeistertiteln zählt sie zu den erfolgreichsten Trainern weltweit. Sein Sohn Joachim wurde Textiltechniker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Gewinn der Silbermedaille im Reckturnen bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki wurde er mit dem [[Silbernes Lorbeerblatt|Silbernen Lorbeerblatt]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DRS&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | url=https://dserver.bundestag.de/btd/07/010/0701040.pdf | title=Sportbericht der Bundesregierung (Bundestag-Drucksache 7/1040) | accessdate=2016-08-24 | date=1973-09-26 | format=PDF; 1,7&amp;amp;nbsp;MB | work=bundestag.de | publisher=[[Deutscher Bundestag]] | pages=81}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1972 erhielt er das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] und 1982 die [[Friedrich-Ludwig-Jahn-Plakette]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hall of Fame des deutschen Sports: [https://www.hall-of-fame-sport.de/mitglieder/detail/alfred-schwarzmann Alfred Schwarzmann]&amp;lt;/ref&amp;gt; Schwarzmann blieb bis 1994 Lehrer am Ratsgymnasium Goslar. Für seine Verdienste um den Sport in [[Niedersachsen]] wurde er 1988 in die Ehrengalerie des niedersächsischen Sports des [[Niedersächsisches Institut für Sportgeschichte|Niedersächsischen Instituts für Sportgeschichte]] aufgenommen und von einer Jury des [[Kicker (Sportmagazin)|Kicker]] 1999 zum deutschen Kunstturner des Jahrhunderts gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Posthum ==&lt;br /&gt;
2007 erhielt er eine Plakette auf dem Ehrenweg in Fürth. Am 6. Mai 2008 folgte die Aufnahme in die [[Hall of Fame des deutschen Sports]]. Zudem wurde am 25. August 2008 die Sporthalle des Ratsgymnasiums Goslar zur Alfred-Schwarzmann-Sporthalle umbenannt. Die [[Deutsche Turnliga]] vergibt seit 2016 die Alfred-Schwarzmann-Medaille sowie seit 2003 den Wander-Ehrenpreis, der ursprünglich Schwarzmann mit Widmung vom TSV 08 Goslar überreicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Turnen von jugendlicher Frische, ein frohes Unbekümmertsein, eine natürliche Leichtigkeit, die nicht mit gerunzelter Stirn an die Übungen herangeht, sondern frei und gelöst.|[[Paul Laven]], Fair Play. Meister des Sports im Kampf. 1950}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|31||Schwarzmann, Alfred|[[Stefan Jordan (Historiker)|Stefan Jordan]]|126797803}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|01000000256|Alfred Schwarzmann||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Sportarchiv&amp;#039;&amp;#039; 13/2000 vom 20. März 2000}}&lt;br /&gt;
* Karl Behrend (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vollendete Turnkunst - Alfred Schwarzmann&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwarzmann, Alfred.&amp;#039;&amp;#039; In: Adolf Schwammberger: Fürth von A bis Z. Ein Geschichtslexikon. Fürth: Selbstverlag der Stadt Fürth, 1968, S. 335&lt;br /&gt;
* [[Swantje Scharenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Schwarzmann – A “turner” regarded as a sportsman.&amp;#039;&amp;#039; In: C. Vivier, J.-F. Loudcher, P. Dietschy, J.-N. Renaud (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Sport et idéologie – sport and ideology&amp;#039;&amp;#039;. (pp. 53–61). Besançon: Burs 2004.&lt;br /&gt;
* [[Swantje Scharenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Fürther Jahrhundert-Turner Alfred Schwarzmann - zu seinem 100. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; In: Fürther Geschichtsblätter, 4/2012, S. 99–122&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126797803}}&lt;br /&gt;
* {{Hall of Fame des deutschen Sports}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sport1.de/news/olympia/2025/03/ein-von-hitler-vereinnahmter-jahrhundert-sportler Biografie] auf sport1.de&lt;br /&gt;
* [https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Alfred_Schwarzmann Alfred Schwarzmann im FürthWiki]&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=44418578 |Titel=EINE »SPIEGEL«-SEITE FÜR ALFRED SCHWARZMANN |Autor=Alfred Schwarzmann |Jahr=1948 |Nr=31 |Datum=1948-07-31 |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.abendblatt.de/archiv/1949/article200282285/Von-Deutschlands-Kunstturnern.html Kriegsblinder siegt im Geräte-Wettkampf - Von Deutschlands Kunstturnern] in: Hamburger Abendblatt vom 27. April 1949.&lt;br /&gt;
* [https://www.abendblatt.de/archiv/1951/article200106101/Zum-zweiten-Male-in-Hamburg.html Interview mit Alfred Schwarzmann - Zum zweiten Male in Hamburg] in: Hamburger Abendblatt vom 14. Februar 1951.&lt;br /&gt;
* [https://www.abendblatt.de/archiv/1952/article200144909/Menschlich-gesehen.html Menschlich gesehen] in: Hamburger Abendblatt vom 22. Juli 1952.&lt;br /&gt;
* [https://www.abendblatt.de/archiv/1952/article200144993/Silbermedaille-fuer-Schwarzmann.html Silbermedaille für Schwarzmann] in: Hamburger Abendblatt vom 22. Juli 1952.&lt;br /&gt;
* [https://www.abendblatt.de/archiv/1961/article200528089/Ein-grosser-Turnmeister.html Mit drei Gold-, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen ist Alfred Schwarzmann der erfolgreichste deutsche Olympiakämpfer - Ein großer Turnmeister] in: Hamburger Abendblatt vom 3. Januar 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126797803|VIAF=65010174}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schwarzmann, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiasieger (Turnen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silbernen Lorbeerblattes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hall of Fame des deutschen Sports]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (MTV Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schwarzmann, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schwarzmann, Karl Alfred; Schwarzmann, Karl Alfred Markus; Don Alfredo&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Turner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. März 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fürth]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. März 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Goslar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
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