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	<title>Alfred Schlemm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T08:10:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Schlemm&amp;diff=1410223&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-11675-92: Der hier erwähnte Mündungsfluss des Rheins heißt im Deutschen &quot;die Waal&quot;, nicht &quot;der Waal&quot;. Ndl. &quot;de Waal&quot;, im Pronomen &quot;zij&quot;.</title>
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		<updated>2026-02-21T17:55:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Der hier erwähnte Mündungsfluss des Rheins heißt im Deutschen &amp;quot;die Waal&amp;quot;, nicht &amp;quot;der Waal&amp;quot;. Ndl. &amp;quot;de Waal&amp;quot;, im Pronomen &amp;quot;zij&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-579-1962-23, Italien, Alfred Schlemm.jpg|mini|Alfred Schlemm als General der Flieger (1943)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Schlemm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Dezember]] [[1894]] in [[Rudolstadt]]; † [[24. Januar]] [[1986]] in [[Ahlten]]) war ein deutscher [[General der Fallschirmtruppe]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schlemm trat am 8. März 1913 als [[Fahnenjunker]] in das [[2. Posensches Feldartillerie-Regiment Nr. 56|2. Posensche Feldartillerie-Regiment Nr. 56]] in [[Leszno|Lissa]] ein. Von Oktober 1913 bis Juni 1914 besuchte er die [[Kriegsschule]] [[Danzig]] und wurde im Anschluss daran am 19. Juni 1914 zum [[Leutnant]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war er als [[Zugführer (Militär)|Zug-]] und [[Batteriechef|Batterieführer]] sowie Regimentsadjutant mit seinem Regiment an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|West-]] und [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] im Einsatz und wurde im September 1917 zum [[Oberleutnant]] befördert. Für sein Wirken wurde er mit beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]], dem Ritterkreuz des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern sowie dem [[Verwundetenabzeichen]] in Schwarz ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Reichswehrministerium (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1930, S. 141&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende in die [[Reichswehr]] übernommen, war er anfangs in der Reichswehr-Brigade 5 beim [[Grenzschutz Ost]] tätig. Nach der Reduzierung auf das [[100.000-Mann-Heer]] kam er zum [[3. (Preußisches) Artillerie-Regiment (Reichswehr)|3. (Preußisches) Artillerie-Regiment]]. Für seine [[Führergehilfenausbildung]] ab 1921 wurde er zeitweilig zur [[3. Division (Reichswehr)|3. Division]] nach Berlin kommandiert. Im September 1921 heiratete er; aus der Ehe ging ein Sohn hervor. Nach seiner Beförderung am 1. Juni 1925 zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] blieb er zum [[Reichswehrministerium]] kommandiert und diente ab 1928 in der Abteilung T&amp;amp;nbsp;1 (Heeresabteilung) des [[Generalstab#Weimarer Republik|Truppenamtes]]. Von März 1930 bis September 1932 war Schlemm Batteriechef im 3. Artillerie-Regiment. Anschließend wurde er wieder in das Reichswehrministerium versetzt, diesmal zur Heeres-Ausbildungsabteilung T&amp;amp;nbsp;4, und dort am 1. Juni 1934 zum [[Major]] befördert. Ab Oktober 1934 war er [[Erster Generalstabsoffizier]] (Ia) im Stab des Befehlshabers im [[Wehrkreis III (Berlin)]] (ab Oktober 1935 Generalstab des [[III. Armeekorps (Wehrmacht)|III. Armeekorps]]) und wurde hier am 1. August 1935 zum [[Oberstleutnant]] befördert. Im Oktober 1936 wurde Schlemm für ein Jahr an die [[Wehrmachtakademie]] versetzt. Anschließend wurde er zum [[Reichsluftfahrtministerium]] kommandiert und wechselte am 1. Februar 1938 unter gleichzeitiger Beförderung zum [[Oberst]] vom Heer zur [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]], die ihn zunächst im [[Generalstab der Luftwaffe]] einsetzte. Vom 1. Juni 1938 bis zum 4. Oktober 1939 war er Chef des Generalstabes der [[Luftverteidigungszone West]] und anschließend bis zum 14. Dezember 1940 Chef des Generalstabes des [[Luftgau]]s XI in [[Hannover]] (ab März 1940 in [[Hamburg]]). Am 1. Juni 1940 erfolgte seine Beförderung zum [[Generalmajor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss daran wurde Schlemm zum Chef des Generalstabes des [[XI. Fliegerkorps]] unter [[Kurt Student]] ernannt, das zur Führung der [[Fallschirmjäger (Wehrmacht)|Fallschirmverbände]] der Luftwaffe aufgestellt worden war. Hier beteiligte er sich an der Planung und Durchführung des [[Luftlandeschlacht um Kreta|Unternehmens Merkur]] zur Besetzung der Insel [[Kreta]]. Im Februar 1942 wurde er Kommandeur des nach ihm benannten Luftwaffen-Gefechtsverbandes, der ab April an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] eingesetzt wurde. Am 1. Juni 1942 wurde er unter gleichzeitiger Beförderung zum [[Generalleutnant]] Kommandeur der [[1. Flieger-Division (1942–1945)|1. Flieger-Division]], erhielt am 4. August 1942 das [[Deutsches Kreuz|Deutsche Kreuz]] in Gold,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 664.&amp;lt;/ref&amp;gt; bevor er am 1. Oktober 1942 die Führung des aus der Gruppe Schlemm neuaufgestellten [[II. Luftwaffen-Feldkorps]] übernahm. Mit diesem kämpfte er bis Ende 1943 im Bereich der [[9. Armee (Wehrmacht)|9. Armee]] und [[3. Panzerarmee (Wehrmacht)|3. Panzerarmee]] in der [[Schlacht von Welikije Luki]] und im Raum [[Wizebsk|Witebsk]]. Mit [[Rangdienstalter]] vom 1. März 1943 erfolgte seine Beförderung zum [[General der Flieger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1943 wurde sein Generalkommando aus der Front gezogen und nach Italien verlegt, wo es am 1. Januar 1944 in [[I. Fallschirm-Korps]] umbenannt wurde. Schlemm wurde zum [[Kommandierender General|Kommandierenden General]] ernannt und mit der Ernennung änderte sich seine Bezeichnung von [[General der Flieger]] zu [[General der Fallschirmtruppe]].&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Stumpf: &amp;#039;&amp;#039;Die Wehrmacht-Elite. Rang und Herkunftsstruktur der deutschen Generale und Admirale 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Harald Boldt Verlag, Boppard am Rhein 1982, ISBN 3-7646-1815-9, S. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Operation Shingle|Landung der Alliierten]] im Rücken der deutschen Front bei [[Anzio]] wurde das Korps in schwere Abwehrkämpfe um den Brückenkopf verwickelt, worauf Schlemm am 11. Juni 1944 das  [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] erhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot; /&amp;gt; Anfang November 1944 wurde er von [[Richard Heidrich]] abgelöst, um den Befehl über die an der [[Deutsche Westfront 1944/1945|Westfront]] eingesetzte [[1. Fallschirm-Armee]] zu übernehmen. Mit dieser kämpfte er in den östlichen Niederlanden an der [[Waal (Fluss)|Waal]] und im nördlichen Bereich des [[Westwall]]s, bevor ihn die alliierten Offensiven im Februar 1945 zum Zurückgehen an den [[Rhein]] zwangen. Am 10. März 1945 befahl er die Sprengung der [[Eisenbahnbrücke Wesel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Willing: {{Webarchiv|url=http://www.blattus.de/buch/Blutiger%20Winter/texte/bluwi-13.html |wayback=20150416220346 |text=&amp;#039;&amp;#039;Blutiger Winter&amp;#039;&amp;#039;}} abgerufen am 15. Mai 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. März 1945, kurz vor dem Beginn der alliierten [[Operation Plunder]] zur Überquerung des Rheins, wurde er bei einem Bombentreffer in seinem [[Gefechtsstand]] bei [[Erle (Raesfeld)|Erle]] verwundet und in ein Lazarett bei [[Westerland]] verlegt. Anschließend blieb er bis Kriegsende in der [[Führerreserve]]. Vom 8. Mai 1945 bis 22. März 1948 war er in britischer [[Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg lebte er im [[Gutshaus Ahlten]] der Schlemm’schen Familienstiftung in Ahlten und publizierte Aufsätze über den Krieg. Darin vertrat er die Ansicht, dass es falsch sei, das Opfer des eigenen Lebens von Soldaten als vergeblich zu bezeichnen. Soldatische Tapferkeit sei zu allen Zeiten ein unvergänglicher Wert. Noch 1969 sah er diese Opferbereitschaft als Maßstab für die Existenzberechtigung eines Volkes.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralph Trost: &amp;#039;&amp;#039;Eine gänzlich zerstörte Stadt. Nationalsozialismus, Krieg und Kriegsende in Xanten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Waxmann Münster, New York/München/Berlin 2004, ISBN 978-3-8309-1413-6, S. 351. ([https://webdoc.sub.gwdg.de/ebook/diss/2003/zhb-flensburg/dissert/trost/diss-trost.pdf#page=440 Fußnote 1267.])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Thomas, Günter Wegmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritterkreuzträger der Deutschen Wehrmacht 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Teil II: &amp;#039;&amp;#039;Fallschirmjäger.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-7648-1461-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.specialcamp11.fsnet.co.uk/General%20der%20Fallschirmtruppe%20Alfred%20Schlemm%20(Luftwaffe).htm Personaldaten]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/3c02f3e6-b32f-456f-8282-87d7affd1038/ Nachlass Bundesarchiv N 675]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127407871|VIAF=50248952}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schlemm, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Fallschirmtruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbefehlshaber einer Armee (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schlemm, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Fallschirmtruppe im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Dezember 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rudolstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Januar 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ahlten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-11675-92</name></author>
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