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	<title>Alfred Schühly - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T05:54:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lotse-zwei: +Commonscat</title>
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		<updated>2026-02-09T16:04:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Commonscat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Freiburg Prof. Dr. Alfred Schühly, Innenminister a. D.; am Schreibtisch - W134Nr.085130a - Willy Pragher (cropped).jpg|mini|Alfred Schühly (1974)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Egon Schühly&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Februar]] [[1889]] in [[Karlsruhe]]; † [[9. März]] [[1977]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Politiker]] ([[Zentrumspartei]], [[Badische Christlich-Soziale Volkspartei|BCSV]], [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur nahm Schühly ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten in Freiburg im Breisgau, [[Leipzig]] und [[Heidelberg]] auf, das er mit beiden juristischen Staatsexamen und 1911 mit der Promotion zum [[Doktor|Dr. jur.]] beendete. Anschließend trat er in den badischen Staatsdienst ein, arbeitete in der Inneren Verwaltung und wurde 1920 als Regierungsrat an das Landratsamt [[Waldshut-Tiengen|Waldshut]] versetzt. Er wechselte 1927 ins badische Innenministerium nach Karlsruhe und wurde dort 1932 zum Ministerialrat ernannt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er 1933 aus politischen Gründen zurückgestuft und als Richter an den badischen Verwaltungsgerichtshof versetzt. Obwohl er nie der NSDAP beigetreten war, blieb er von 1932 bis 1944 dennoch stets an der Beamtenausbildung durch Referendarkurse, sowie als Mitglied juristischer Prüfungskommissionen und des Justizprüfungsamtes beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schühly kehrte 1945 als Ministerialrat ins badische Innenministerium zurück. 1946/47 war er Präsident des [[Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg|badischen Verwaltungsgerichtshofes]] mit Sitz in Freiburg. Von 1947 bis 1952 fungierte er als Vizepräsident, von 1952 bis 1955 dann erneut als Präsident des Verwaltungsgerichtshofes. 1946 erhielt er einen Lehrauftrag für Verwaltungsrecht an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]], den er bis Anfang der 1970er Jahre ausführte. Daneben war er von 1955 bis 1961 Lehrbeauftragter an der [[Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer|Verwaltungshochschule Speyer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
1927 wurde Schühly Mitglied der Zentrumspartei. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] schloss er sich der Badischen Christlich-Sozialen Volkspartei (BCSV) an, aus der später der badische Landesverband der CDU hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Schühly amtierte vom 26. Juni 1947 bis zum 25. April 1952 als Innenminister in der von Staatspräsident [[Leo Wohleb]] geführten Regierung des [[Baden (Südbaden)|Landes Baden]]. Vom 18. März 1952 bis zur Gründung des Landes [[Baden-Württemberg]] übernahm er zusätzlich das Amt des Stellvertretenden Staatspräsidenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Wohleb I]] – [[Kabinett Wohleb II]] – [[Kabinett Wohleb III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Honorarprofessur des öffentlichen Rechts der Universität Freiburg, 1951&lt;br /&gt;
* Großes Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland, 1955&lt;br /&gt;
* Ernennung zum Ehrensenator der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 1957&lt;br /&gt;
* [[Baden-Württembergische Verfassungsmedaille|Verfassungsmedaille]] in Gold des Landes Baden-Württemberg, 1964&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alexander Hollerbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum Gedenken an Alfred Schühly&amp;#039;&amp;#039;. Baden-württembergische Verwaltungspraxis 4 (1977), S. 250–251. [https://freidok.uni-freiburg.de/data/5595 PDF; 376 kB]&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000004398|Alfred Schühly||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 52/1952 vom 15. Dezember 1952}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/einfueh.php?bestand=10436 Bestand T 1 Nachlass Schühly, Alfred] im [[Landesarchiv Baden-Württemberg]], [[Staatsarchiv Freiburg (Deutschland)|Staatsarchiv Freiburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012304280|VIAF=9893160668375203560001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schuhly, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesminister (Baden 1947–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schühly, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schühly, Alfred Egon&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (BCSV, CDU)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Februar 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. März 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lotse-zwei</name></author>
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