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	<title>Alfred Saupe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T18:28:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Saupe&amp;diff=1423926&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2024-02-11T17:13:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:BW Alfred at table looking to his right.jpg|mini|Alfred Saupe.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Saupe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Februar]] [[1925]] in [[Badenweiler]]; † [[3. August]] [[2008]] ebenda) war ein deutscher [[Physiker]], der grundlegende Arbeiten auf dem Gebiet der [[Flüssigkristall]]e leistete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saupe, Sohn eines Badenweiler Hoteliers, besuchte die Grundschule in Badenweiler und anschließend das Gymnasium in [[Müllheim im Markgräflerland|Müllheim]]. 1943, im vorletzten Schuljahr, wurde er zunächst zum [[Reichsarbeitsdienst]] eingezogen, kam später zur [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] und schließlich zu den [[Fallschirmjäger (Wehrmacht)|Fallschirmjägern]]. Januar 1945 gelangte er in den Niederlanden in britische [[Kriegsgefangenschaft]]. Nach seiner Entlassung 1948 absolvierte er 1949 das [[Abitur]] am [[Freiburg im Breisgau|Freiburger]] [[Berthold-Gymnasium]] und begann ein Physikstudium an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl seine Diplom- als auch seine Doktorarbeit fertigte Saupe in der Flüssigkristallgruppe von [[Wilhelm Maier (Physiker)|Wilhelm Maier]] an. In dieser Zeit entstand seine grundlegende Arbeit zum [[nematisch]]-[[isotrop]]en [[Phasenübergang]] ([[Maier-Saupe-Theorie]]). Nach der Promotion 1958 blieb er weiter am Physikalischen Institut der Universität Freiburg und beschäftigte sich zunächst experimentell und theoretisch mit [[UV-Spektroskopie]] an Flüssigkristallen and entwickelte die Methode, mittels des [[Freedericksz-Übergang]]s [[elastische Konstante]]n nematischer Flüssigkristalle zu bestimmen. 1961 wechselte er für ein Jahr an das Freiburger Institut für Elektrowerkstoffe (das spätere [[Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik]]), darauf wurde er Assistent von Maier. Er heiratete im Jahr 1963 und hatte drei Kinder. In dieser Zeit begann Saupe, sich mit [[Kernresonanzspektroskopie|NMR]] an Flüssigkristallen zu beschäftigen. 1965, nach dem Tode seines Mentors Maier, wechselte er zu [[Hans-Joachim Cantow]] (1923–2018) ans Freiburger Institut für Makromolekulare Chemie, das eines der weltweit ersten supraleitenden NMR-Spektrometer besaß. Hier betrieb er zusammen mit Cantow NMR-Spektroskopie an [[Polymer]]en und konnte sich 1967 in [[Physikalische  Chemie|Physikalischer Chemie]] [[Habilitation|habilitieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 ging Saupe als Gastprofessor an das [[Liquid Crystal Institute]] der [[Kent State University]], wo er nach zwei Jahren eine Dauerstelle als Professor für Physik annahm. Dort arbeitete er weiter auf dem Gebiet der NMR sowie unter anderem über chirale smektische Phasen und über elastische Eigenschaften nematischer Flüssigkristalle. Nach seiner Emeritierung 1992 war Saupe bis 1997 Leiter der Max-Planck-Arbeitsgruppe „Flüssigkristalline Systeme“ in [[Halle (Saale)|Halle]]. Seine letzten Jahre verbrachte er, am [[Parkinson-Syndrom]] erkrankt, an seinem Geburtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für sein Werk erhielt Saupe diverse Preise und Ehrungen, u.&amp;amp;nbsp;a. den [[Bunsen-Gesellschaft#Nernst-Haber-Bodenstein-Preis|Nernst-Preis]] der [[Bunsen-Gesellschaft|Deutschen Bunsengesellschaft]] (1974), den [[Humboldt-Forschungspreis|Humboldt-Preis]] (1987, Gast am [[Max-Planck-Institut für Polymerforschung]]), und eine Einladung ans [[Wissenschaftskolleg zu Berlin]] (1998).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm ist der seit 2010 verliehene Alfred-Saupe-Preis der Deutschen Flüssigkristall-Gesellschaft in der [[Bunsen-Gesellschaft]] für physikalische Chemie benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Patricia E. Cladis, Peter Palffy-Muhoray, Alfred Saupe (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Dynamics and Defects in Liquid Crystals: A Festschrift in Honor of Alfred Saupe&amp;#039;&amp;#039;, CRC Press, 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|137453574}}&lt;br /&gt;
* [http://www-e.uni-magdeburg.de/liquidcr/docs/Alfred_Saupe_Nachruf.pdf Nachruf der Deutschen Flüssigkristall-Gesellschaft] (PDF-Datei; 464 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137453574|LCCN=no/98/132124|VIAF=81642764}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Saupe, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Kent State University)]]&amp;lt;!--Ohio--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physikochemiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Badenweiler)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Saupe, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Februar 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Badenweiler]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. August 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Badenweiler]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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