<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alfred_Rieche</id>
	<title>Alfred Rieche - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alfred_Rieche"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Rieche&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T11:39:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Rieche&amp;diff=485462&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rlbberlin: Link</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Rieche&amp;diff=485462&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-06T21:09:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Robert Alfred Rieche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. April]] [[1902]] in [[Dortmund]]; † [[6. November]] [[2001]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Chemiker]] in der Großindustrie und Professor für Technische Chemie an den Universitäten in [[Leipzig]], [[Halle (Saale)]], [[Jena]] und Berlin sowie an der [[Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin|Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin]] (DAW).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Alfred Rieche war der Sohn des promovierten Chemikers Karl Louis Berthold Alfred Rieche (1868–1929) und dessen Ehefrau, der Lehrerin Margarete Julie Fanny (Grete) Rieche, geb. Baum (1880–1904). Die Familie übersiedelte 1903 von [[Dortmund]] nach [[Bernburg (Saale)]], wo der Vater eine eigene pharmazeutische Fabrik gründete; nach dessen Tod wurde die „Dr. A. Rieche &amp;amp; Co. GmbH“, bekannt geworden durch das Produkt „Peptoman Rieche“, von seinem jüngeren Bruder, dem Apotheker [[Walter Rieche]], weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Wunsch des Vaters besuchte Rieche nach dreijähriger Vorschule zunächst das Bernburger humanistische Gymnasium, wechselte dann aber zum [[Gymnasium Carolinum Bernburg|Karls-Realgymnasium]]. Er studierte ab 1921 an der [[Universität Greifswald]] [[Chemie]] und wurde 1925 als akademischer Schüler von [[Rudolf Pummerer]] an der [[Universität Erlangen]] mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Über einwertigen Sauerstoff&amp;#039;&amp;#039; zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 wechselte Rieche in die chemische Großindustrie zur [[I.G. Farben]] in [[Wolfen]]. Am 29. Mai 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.344.130).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/34791669&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee496&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 496.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr wurde er zusätzlich [[Professor|außerplanmäßiger Professor]] an der [[Universität Leipzig]]. 1938 wurde er zum wissenschaftlichen Leiter der I.G.-Farben-Fabrik in Wolfen ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee496&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er zunächst bis 1951 in der [[Sowjetunion|UdSSR]] und richtete dort eine Fabrik für Farbstoff-Zwischenprodukte ein. Er kehrte dann nach Wolfen zurück und übte zugleich einen Lehrauftrag an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle (Saale)]] aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pötsch&amp;quot;&amp;gt;Winfried R. Pötsch, Annelore Fischer und Wolfgang Müller unter Mitarbeit von Heinz Cassenbaum: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon bedeutender Chemiker]]&amp;#039;&amp;#039;, Bibliographisches Institut, Leipzig 1988, S. 363–364, ISBN 3-323-00185-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1952 bis 1967 übernahm er einen Lehrstuhl und wurde Direktor des Instituts für [[Technische Chemie]] an der [[Universität Jena]], von 1954 bis 1968 war er Gründungsdirektor des &amp;#039;&amp;#039;Instituts für Organische Chemie&amp;#039;&amp;#039; der [[Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin|Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin]], ab 1960 wirkte er zugleich auf dem Gebiet Technische Chemie an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstein Alfred Rieche.jpg|mini|Grab von Alfred Rieche und seiner zweiten Ehefrau Anna-Maria Bittner-Rieche auf dem [[Friedhof Ahrenshoop]]]]&lt;br /&gt;
Sein Arbeitsfeld waren zunächst besonders die Chemie der [[Peroxide]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fieser&amp;quot;&amp;gt;Louis Fieser, Mary Fieser: &amp;#039;&amp;#039;Organische Chemie&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Chemie Weinheim, 2. Auflage, 1972, S. 507, ISBN 3-527-25075-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Radikal (Chemie)|Radikale]], später auch die Technische Chemie im Bereich der natürlichen Rohstoffe im Rahmen der [[Autarkie]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;bestrebungen&amp;lt;/nowiki&amp;gt; der [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Machthaber. Dieses Forschungsgebiet konnte er unter den Bedingungen der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] erfolgreich und international anerkannt fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rieche war zweimal verheiratet, zunächst mit Elsa geb. Mundt (1905–1996), Tochter eines Färbermeisters, und danach mit Anna-Maria, geb. Bittner (1934–2010), Tochter eines Chemikers. Aus der ersten Ehe gingen zwei Töchter und ein Sohn hervor, die alle eine Laufbahn als Ärzte einschlugen. Alfred Rieche starb 2001 im Alter von 99 Jahren in Berlin. Sein Grab befindet sich auf dem [[Friedhof Ahrenshoop]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
Rieche wurde 1956 korrespondierendes und 1959 ordentliches Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften der DDR|Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin]]. Weiterhin wurde er 1959 zum Mitglied der Gelehrtenakademie [[Leopoldina]] in [[Halle (Saale)]] gewählt. Seit 1964 war er korrespondierendes Mitglied der [[Heidelberger Akademie der Wissenschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Adolf-von-Baeyer-Denkmünze]] der [[Gesellschaft Deutscher Chemiker]],1957&lt;br /&gt;
* [[Nationalpreis der DDR|Nationalpreis der DDR II. Klasse]], 1959&lt;br /&gt;
* [[Ehrendoktor]] (Dr. h. c.) der [[TH Hannover]] (1961), der [[Technische Hochschule Leuna-Merseburg|Technischen Hochschule „Carl Schorlemmer“ Leuna-Merseburg]] (1961), der [[Universität Erlangen-Nürnberg]] (1966)&lt;br /&gt;
* [[August-Kekulé-Medaille]] der [[Chemische Gesellschaft der DDR|Chemischen Gesellschaft der DDR]], 1962&lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber, 1962&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verdiente Persönlichkeiten der DDR geehrt&amp;#039;&amp;#039;, In: [[Neues Deutschland]], 24. Juni 1962, S. 1–2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=alfred-rieche|lemma=Rieche, Alfred|autor=[[Horst Kant]]|band=2|idNum=2844}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|561|562|Rieche, Friedrich Robert Alfred|Manfred Schulz|118600664}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118600664}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.uni-jena.de/content_page_2071.html | wayback=20070930055611 | text=Biografische Notiz (Universität Jena)}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Rieche_518}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118600664|LCCN=n85303929|VIAF=107637216}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rieche, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betroffener der Aktion Ossawakim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rieche, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rieche, Friedrich Robert Alfred&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. April 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dortmund]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. November 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rlbberlin</name></author>
	</entry>
</feed>