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	<title>Alfred Rethel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alfred Rethel Selbstportrait.jpg|mini|Alfred Rethel, Selbstbildnis, 1832]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alfred Rethel Selbstporträt, 1840er Jahre.jpg|mini|Alfred Rethel, Selbstbildnis, um 1845]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Rethel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Mai]] [[1816]] auf [[Gut Diepenbenden]] bei [[Aachen]]; † [[1. Dezember]] [[1859]] in [[Düsseldorf]]) war ein [[deutsche]]r [[Historienmalerei|Historienmaler]] der [[Spätromantik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Retheltafel Gut Diepenbenden, Aachen.JPG|mini|Gedenktafel vor dem Geburtshaus von Alfred Rethel, heute Diepenbenden 41]]&lt;br /&gt;
Alfreds Vater Johann (Jean) Rethel (1769–1839), welcher aus [[Straßburg]] ausgewandert und in der [[Franzosenzeit]] als [[Präfektur (Frankreich)|Präfekturrat]] im [[Département de la Roer]] in den Diensten [[Napoleon Bonaparte|Napoleons I.]] gestanden hatte, besaß das [[Gut Diepenbenden]] unterhalb der Quelle der [[Wurm (Rur)|Wurm]] im Ortsteil [[Steinebrück (Aachen)|Steinebrück]] der Stadt Aachen, nahe am [[Aachener Wald]].&amp;lt;ref&amp;gt;Über den Zustand des Gutes berichtet im Jahre 1829 [[Christian Quix]] in seiner &amp;#039;&amp;#039;Historisch-topographischen Beschreibung der Stadt Aachen&amp;#039;&amp;#039;, S. 195: „Das Landgut &amp;#039;&amp;#039;Diepenbend&amp;#039;&amp;#039; besteht jetzt in einem Wohngebäude mit Hof- und Wirtschaftsgebäuden, einer Töpferswohnung nebst den zur Töpferei gehörigen Gebäulichkeiten, einem Salmiak-Fabrikgebäude, einem Berlinerblau-Fabrikgebäude, in Garten, Wiesen, Benden, Ackerland, Teichen und Springbrunnen, ungefähr 35 Morgen, zu 150 Ruthen, enthaltend.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;„Der Wormbach hat seine Quelle oberhalb dem Landgute &amp;#039;&amp;#039;Diepenbend&amp;#039;&amp;#039;.“ in [https://books.google.de/books?id=K_9XAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA29&amp;amp;lpg=PA29&amp;amp;dq=Diepenbend&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=DoP-VPB9TM&amp;amp;sig=cuka4kKPklFq7vZO3YodTl8roL4&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0CDkQ6AEwBjgKahUKEwjW8uie_KrHAhXCVRoKHXUXAdI#v=onepage&amp;amp;q=Diepenbend&amp;amp;f=false Christian Quix: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-topographische Beschreibung der Stadt Burtscheid mit 61 Urkunden.&amp;#039;&amp;#039; Mayer, 1832, S. 29.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem dieser im Jahr 1801 Johanna Schneider (1782–1857) geheiratet hatte, die Tochter eines Aachener Fabrikanten, legte er auf Gut Diepenbenden eine chemische Fabrik an, in der lange Jahre [[Berliner Blau]] und [[Ammoniumchlorid|Salmiak]] für den Export nach Holland hergestellt wurde. Gut Diepenbenden wurde 1813 durch eine Windhose zerstört. Das Fabrikgebäude war dabei zwar verschont geblieben, doch der wirtschaftliche Schaden konnte in den folgenden Jahren nicht mehr aufgefangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Mai 1816 wurde Alfred Rethel als viertes von fünf Kindern geboren. In [[Burtscheid]] besuchte er eine einklassige [[Simultanschule]], deren Lehrer der Vater von [[Friedrich Wilhelm Hackländer]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Wilhelm Hackländer]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Roman meines Lebens.&amp;#039;&amp;#039; C. Krabbe, Stuttgart 1878, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=[…] war der kleine Alfred Rethel schon damals ein wunderbares Talent. Mit acht oder neun Jahren, ehe er noch irgendwelchen ernstlichen Zeichenunterricht erhalten [hatte], warf er sicher und gewandt alles auf das Papier, […]. Alles kam aus seinem Bleistift wie von selbst hervor und gab in kürzester Zeit, während wir zusahen, ein so gerundetes, durchdachtes und vortreffliches Ganzes, dass […] ältere Leute und Kenner mit Staunen diese Kompositionen betrachteten.&lt;br /&gt;
 |Quelle=[[Maximilian Maria Ströter]] nach Friedrich Wilhelm Hackländer in: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Post,&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe vom 28. November 1959}} Bei dem aus [[Löwen]] eingewanderten [[Johann Baptist Joseph Bastiné]] erhielt Rethel seinen ersten Unterricht an dessen Aachener Zeichenschule.&lt;br /&gt;
[[Datei:Alfred Rethel - Die Mechanische Werkstätten Harkort &amp;amp; Co. (Harkortsche Fabrik) auf Burg Wetter.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Die Harkortsche Fabrik auf Burg Wetter&amp;#039;&amp;#039;, um 1834]]&lt;br /&gt;
Um 1822 verließen die Rethels Aachen und siedelten nach [[Wetter (Ruhr)|Wetter]] an der Ruhr in Westfalen über, wo der Vater eine Stellung in der [[Mechanische Werkstätten Harkort &amp;amp; Co.|Harkortschen Fabrik]] auf [[Burg Wetter]] als Buchhalter bekleidete.&amp;lt;ref&amp;gt;Louis Berger: &amp;#039;&amp;#039;Der alte Harkort.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1902.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;2&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot; mode=&amp;quot;Packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alfred Rethel - The Battle of Cordoba - Google Art Project.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Der Sieg Karls des Großen über die Sarazenen bei Córdoba (778)&amp;#039;&amp;#039;, Historiengemälde (Studie) von Alfred Rethel für den Krönungssaal des Aachener Rathauses, 1849/1850: Neben einer Kreuzesfahne und einer Adlerfahne lässt Rethel über dem siegreichen Frankenheer eine dritte Fahne in den Farben [[Schwarz-Rot-Gold]] wehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Jederko-Sichelschmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die profane Historienmalerei 1826–1860.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wend von Kalnein]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Düsseldorfer Malerschule.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1979, ISBN 3-8053-0409-9, S. 108&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Josef Kehren Kroenung Karl der Grosse.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Die Krönung Karls des Großen&amp;#039;&amp;#039;, Ausführung von [[Joseph Kehren (Maler, 1817)|Joseph Kehren]] nach dem Entwurf von Alfred Rethel, um 1860, 1944 zerstört&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Alter von dreizehn Jahren ging Alfred Rethel, wie auch später sein jüngerer Bruder [[Otto Rethel]], an die [[Kunstakademie Düsseldorf]]. Zwischen 1829 und 1836 waren dort der [[Klassizismus (Malerei)|klassizistisch]] geprägte Porträtist [[Heinrich Christoph Kolbe]] und [[Friedrich Wilhelm von Schadow|Wilhelm Schadow]], der ihn an den Stil der [[Nazarener (Kunst)|Nazarener]] heranführte, seine Lehrer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.archive.nrw.de/lav/abteilungen/rheinland/bestaende_duesseldorf/SachthematischesInventarSchuelerlistenderKunstakademie/index.php |wayback=20180411025023 |text=&amp;#039;&amp;#039;Findbuch 212.01.04 Schülerlisten der Kunstakademie Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039;}}, Webseite im Portal &amp;#039;&amp;#039;archive.nrw.de&amp;#039;&amp;#039; ([[Landesarchiv Nordrhein-Westfalen]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein eigentliches Interesse jedoch galt der [[Romantik|romantischen]] [[Historienmalerei|Historien-]] und [[Monumentalkunst#Monumentalgemälde|Monumentalmalerei]]. Von seiner frühesten Kindheit an hatte Alfred Rethel romantisch inspirierte Bildideen aufgezeichnet. Die Darstellung von Schlachten, wohl angeregt durch Bildwerke zur griechischen Kunst und Geschichte, spielten eine besondere Rolle. 1834/1835 fertigte er die Illustrationen zu [[Adelheid von Stolterfoth]]s [[Rheinromantik|Rheindichtungen]] „Rheinischer Sagenkreis“, ein „Ciclus von Romanzen, Balladen und Legenden des Rheins“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=4069 Adelheid von Stolterfoth: Rheinischer Sagen-Kreis, illustriert von Alfred Rethel].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bekanntschaft mit [[Carl Friedrich Lessing]] führte Rethel offenbar der Historienmalerei zu. Ein junger Freund und Kollege Alfred Rethels war der Historienmaler und spätere Akademieprofessor [[Heinrich Mücke]], welcher ihn in seinem Skizzenbuch um 1835/1836 festgehalten hatte, kurz bevor Rethel Düsseldorf verließ.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.van-ham.com/fileadmin/kdb/karl_anton_heinrich-muecke-gemaelde-portraet_des_alfred_rethel.jpg |wayback=20160305071442 |text=Bild: Studienkopf Alfred Rethel von Karl Anton Heinrich Mücke }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1836 übersiedelte er nach [[Frankfurt am Main]] an das [[Städelsches Kunstinstitut|Städelsche Kunstinstitut]] unter [[Philipp Veit]] und bekam dort seine ersten [[Fresko]]aufträge. Im Kaisersaal des [[Römer (Frankfurt am Main)|Römers]] in Frankfurt fertigte er bis 1843 Fresken der Herrscher [[Philipp von Schwaben]], [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]], [[Karl V. (HRR)|Karl V.]] und [[Maximilian II. (HRR)|Maximilian II.]] als Ritter in goldener Rüstung mit rotem Mantel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1839 gewann er den Wettbewerb um die Ausmalung des Krönungssaales im [[Aachener Rathaus]] mit Themen aus dem Leben [[Karl der Große|Karls des Großen]]. Während dieser Jahre dauernden Arbeit, die das Hauptwerk seines Lebens darstellt, geriet er immer mehr in geistige Umnachtung. Im Jahre 1840/1841 malte Rethel die Illustrationen zum „[[Nibelungenlied]]“ und 1842 den Aquarellzyklus „[[Hannibals Alpenüberquerung|Der Zug Hannibals über die Alpen]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alfred Rethel (mit Fächer) im Kreise deutscher Künstler, Rom 1844-1845.jpg|mini|Alfred Rethel (mit Fächer) im Kreise [[Deutschrömer|deutscher Künstler in Rom]], Foto 1844/1845]]&lt;br /&gt;
1844 reiste er nach [[Rom]]. Diese erste Italienreise dauerte bis 1845. Er verkehrte in den Kreisen der [[Deutschrömer]] und nahm 1845 am „Cervarofest“ des [[Deutscher Künstlerverein (Rom)|Deutschen Künstlervereins zu Rom]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1847 begann er mit der Ausführung der Karlsfresken. Alleine hat er nur vier Fresken vollendet, bei den übrigen musste er sich helfen lassen, weil er ab 1853 zunehmend in [[Depression]]en verfiel. Für Rethels Fresken waren die südlichen Fenster des Rathaus-Saales zugemauert worden. Dadurch hatte der Raum sein architektonisches Gleichgewicht verloren. Die Architektur wurde dem Maler dienstbar gemacht. Hier spiegelt sich die Auffassung seiner Zeit, die vielerorts durch Gemälde und Fresken alten Bauten den Charakter einer „Weihestätte“ zu geben suchte, geprägt von einem patriotischen Frömmigkeitsideal, wie es den deutschen Bildungshumanismus damals auszeichnete (Verbindung von nationalem Mittelalter und Christentum).&lt;br /&gt;
Von den acht Karlsfresken sind im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] drei zerstört worden. Die verbliebenen fünf wurden transloziert, also sorgfältig von der Wand gelöst, gründlich restauriert und an einer anderen Stelle wieder angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rethels Fresken stehen vor dem großen Hintergrund der Geschichtsauffassung des frühen 19. Jahrhunderts. Diese dokumentiert ein Zitat von [[Friedrich Theodor Vischer]] von 1844: „Die Geschichte, die Welt als Schauplatz des Herrn, die naturgemäße Wirklichkeit in scharfen, nicht romantisch schwankenden, festen Umrissen darzustellen, als eine Bewegung, worin sittliche Mächte Gottes Gegenwart verkünden&amp;amp;nbsp;[…] das ist das Feld des modernen Künstlers.“ Und weiter: „Ein Maler führte eine große geschichtliche Szene aus, worin eine allwaltende sittliche Macht siegend oder zum Heldentod stärkend ihren Triumph feiert:&amp;amp;nbsp;[…] das ist ein Blatt aus dem Buch der Gottheit, ein Act aus der Geschichte der Selbstbewegung Gottes.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Aufmerksamkeit erzielte Rethel mit seinen [[Holzschnitt]]folgen &amp;#039;&amp;#039;Auch ein [[Totentanz|Todtentanz]] / aus dem Jahre 1848&amp;#039;&amp;#039; (Titel der Erstausgabe). Die Idee dieser Folge hatte er bereits länger gehabt, wie verschiedene Sensemann-Bilder aus dem Jahre 1847 zeigen, darunter beispielsweise der Holzschnitt „Der Tod als Würger“, welcher auf die Cholera in Paris von 1831 hinweist. Der Zyklus „Auch ein Totentanz“ ist nicht vom [[Dresdner Maiaufstand]] inspiriert worden, da Rethel bereits im Winter 1848 mit der Ausarbeitung begonnen hatte. Mit der aus sechs Holzschnitten bestehenden Folge knüpft Rethel an die Totentanz-Holzschnitte [[Hans Holbein der Jüngere|Hans Holbeins]] an. Dargestellt wird, wie der Tod zunächst von fünf weiblichen Gestalten Schwert, Waage und andere Utensilien übergeben bekommt, im Folgenden in eine Stadt reitet und dort auf dem Marktplatz die Bürger für die Revolution zu begeistern versucht; im Hintergrund ist ein Plakat mit der Aufschrift „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ zu sehen. In den folgenden Bildern übergibt er den Bürgern ein Schwert mit der Aufschrift „Volks Justiz“ und eine Kampfszene wird dargestellt. Im letzten Bild reitet der Tod mit einem Lorbeerkranz (Zeichen des Siegers) auf dem Haupt über die Gefallenen. Die Moral ist, dass das Volk nun frei und gleich ist (vgl. Todtentanz). Die Bilder werden von Texten von [[Robert Reinick]] begleitet. Die Darstellung in &amp;#039;&amp;#039;Auch ein Totentanz&amp;#039;&amp;#039; erreichte eine hohe Resonanz in den Zeitungen und wurde insbesondere von konservativen Kreisen begeistert aufgenommen. Die politische Aussage trat dabei stark in den Vordergrund. Auf Drängen mehrerer Seiten wurde ein billigerer Nachdruck mit einer Auflagenstärke von 10.000 Exemplaren nachgereicht&amp;amp;nbsp;– eine für damalige Verhältnisse außergewöhnlich hohe Zahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Winter von 1848 auf 1849 verlebte Rethel in [[Dresden]], in seiner Gemütsstimmung aufgefrischt durch den Verkehr mit [[Julius Schnorr von Carolsfeld]], [[Ernst Rietschel]], [[Eduard Bendemann]], [[Julius Hübner (Maler, 1806)|Julius Hübner]], [[Robert Reinick]] und der Familie von [[August Grahl]]. Auch machte er in Dresden die Bekanntschaft mit [[Clara Schumann|Clara]] und [[Robert Schumann]], welche ihn nach 1851 in Aachen besuchten, wo er die Decken des Krönungssaals ausmalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alfred Rethel Genesung.jpg|mini|Genesung Marie Rethel geb. Grahl 1852]]&lt;br /&gt;
Am 17. Oktober 1851 heiratete Rethel Maria Elisabeth Henrietta Philippina Grahl (1832–1895) in der [[Sophienkirche (Dresden)|Sophienkirche]] in Dresden, welche er um 1849 im Haus ihres Vaters August Grahl kennengelernt hatte. In Erinnerung an die Verlobungszeit hatte Alfred Rethel Darstellungen der Monate in Kindgestalten gefertigt, welchen seine Frau kleine Verse zufügte. 1919 wurde das &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungsbüchlein an die Brautzeit&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1851 vom Verlag Julius Bard in Berlin gedruckt. Kurz nach der Hochzeit erkrankte Marie Rethel an Typhus, schwebte lange Zeit zwischen Leben und Tod, und die Sorge und das strenge Fernhalten von der jungen Frau wirkten sich ungünstig auf den Gemütszustand von Alfred Rethel aus. Mit ihrer Gesundung empfand Rethel eine tiefe Dankbarkeit, so schuf er die Komposition &amp;#039;&amp;#039;Genesung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1852 begab sich Rethel, auf Anraten der Ärzte, nach Düsseldorf und Aachen, wo der Familie seine weiche Stimmung und seine unsichere Sprache auffiel. Im Spätsommer reiste Rethel mit seiner jungen Frau nach Rom, seine zweite Italienreise.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Noack (Kulturhistoriker)|Friedrich Noack]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutschtum in Rom seit dem Ausgang des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1927, Band 2, S. 482.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Paar bezog eine kleine Wohnung in der Via del Tritone. Nähere Freunde, darunter [[Woldemar Hottenroth|Woldemar und Agnes Hottenroth]], beobachteten mit großer Sorge den sich täglich verdüsternden Zustand. 1853 brach seine [[Geisteskrankheit]] endgültig aus, er kehrte nach Deutschland zurück und wurde von seinem Bruder [[Otto Rethel]] und Schwiegervater August Grahl in die  [[Franz Richarz (Mediziner)|Richarz’sche]] [[Psychiatrische Klinik|Privat-Nervenheilanstalt]] nach [[Endenich|Bonn-Endenich]] gebracht. Die [[Wahnsinn|Gehirnkrankheit]] schritt rasch voran und stellte sich als unheilbar heraus. In seinen letzten sechs Lebensjahren kümmerten sich sein Bruder Otto Rethel und seine Schwester Emma (* 1802) im Haus seiner Mutter in Düsseldorf-[[Pempelfort]] auf der Duisburger Straße 127 bis zu seinem Tod fürsorglich um ihn. Seine junge Frau sowie die gemeinsame Tochter [[Else Sohn-Rethel|Else]] (1853–1933), die später den Maler [[Karl Rudolf Sohn]] heiratete, wurden zu deren Familie nach Dresden in das [[Palais Kaskel-Oppenheim|Oppenheim’sche Palais]] an der [[Bürgerwiese (Straße)|Bürgerwiese]] geholt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/411/269/ Dohnaischegasse 5 u. 6 p.: Grahl, A. Preuß. Leutnant a. D.; Rethel, Malers Ehefrau], in Adreß- und Geschäftshandbuch der königlichen Haupt- und Residenzstadt Dresden, Band 1., 1855, S. 255.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Rethel starb am 1. Dezember 1859 im Alter von 43 Jahren an den Folgen seines Gehirnleidens. Sein Grab befindet sich auf dem südlichen Teil des alten [[Golzheimer Friedhof]]s, neben dem seiner Mutter Johanna. Zu seinen Nachfahren gehören die Maler [[Alfred Sohn-Rethel (Maler)|Alfred Sohn-Rethel]] und dessen Kinder, [[Otto Sohn-Rethel]], [[Karli Sohn-Rethel]] und Mira, geborene Sohn, Gattin von [[Werner Heuser]] und deren Tochter [[Ursula Benser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Einstellung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Rethels politische Gesinnung war, anders als diese Darstellung zunächst vermuten lässt, nicht der reaktionären Partei zugeneigt. Nach der Niederschlagung des [[Dresdner Maiaufstand|Dresdner Aufstandes]] schrieb er seiner Mutter: {{&amp;quot; |Text=Vor ein paar Stunden hat sich die entsetzliche Katastrophe in hiesiger Stadt zu Gunsten des Militärs […] entschieden – ein […] herrliches Werk zu Ehren Deutschlands ist unter der kaltblütigen berechnenden Militärgewalt unter dem Säbel gesunken! Ich sah der Entstehung dieser Bewegung mit Mißtrauen zu und erwartete rothe Republik, Communismuß mit allen seinen Konsequenzen.&amp;amp;nbsp;– Allein es war wahrhaftige allgemeine Volksbegeisterung im edelsten Sinne zur Herstellung eines großen edlen Deutschlands, eine Mission, die ihnen Gott in die Brust gelegt und nicht durch das radikale Geschwätz schlechter Zeitungen und Volksrednern hervorgerufen worden.|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alred Rethel: Briefe&amp;quot;&amp;gt;Alfred Rethel: &amp;#039;&amp;#039;Briefe.&amp;#039;&amp;#039; In Auswahl herausgegeben von Josef Ponten. Berlin 1912, S. 119.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wolfgang Müller von Königswinter]], ein guter Freund und Wegbegleiter Rethels, konstatierte in einer zwei Jahre nach dessen  Tod veröffentlichten [[Monografie]],&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Müller von Königswinter: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Rethel. Blätter der Erinnerung.&amp;#039;&amp;#039; [[Bibliographisches Institut &amp;amp; F. A. Brockhaus|F. A. Brockhaus]], Leipzig, 1861.&amp;lt;/ref&amp;gt; dass dieser ein entschiedener Gegner [[revolution]]ärer Bewegungen gewesen war und stattdessen eine Position des gemäßigten Fortschrittes vertreten hatte. Das Ideal der [[Deutsche Frage#Deutscher Bund (1815–1866)|Einheit Deutschlands]] habe Rethel durch [[Sozialismus|radikale Parteien]] in weite Ferne gerückt gesehen. Er selbst sei der [[Konstitutionelle Monarchie|konstitutionellen]] Partei zugeneigt gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alfred Rethel - Porträt der Mutter des Künstlers, Johanna Christiana Schneider.jpg|Porträt der Mutter des Künstlers, Johanna Christiana Schneider&lt;br /&gt;
Alfred Rethel - Der heilige Martin (1836).jpg|&amp;#039;&amp;#039;Der heilige Martin&amp;#039;&amp;#039;, 1836&lt;br /&gt;
Alfred Rethel - Nemesis (1837).jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Nemesis]]&amp;#039;&amp;#039;, 1837&lt;br /&gt;
Frankfurt Am Main-Alfred Rethel-Die Versoehnung Ottos des Grossen mit seinem Bruder Heinrich-1840.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Die Versöhnung König Ottos mit seinem Bruder Heinrich 941 in Frankfurt am Main&amp;#039;&amp;#039;, 1840&lt;br /&gt;
1849 Rethel Allegorie anagoria.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Allegorie auf die Niederschlagung der Revolution von 1848&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alfred Rethel Der Tod als Würger.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Der Tod als Würger&amp;#039;&amp;#039;, 1847&lt;br /&gt;
Alfred Rethel Der Tod als Freund.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Der Tod als Freund&amp;#039;&amp;#039;, 1851&lt;br /&gt;
Alfred Rethel Frauenlobs Begräbnis.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Frauenlobs Begräbnis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hannibals Zug über die Alpen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alfred Rethel Hannibalszug 1.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Hannibalszug&amp;#039;&amp;#039;, Blatt 1: Schweizer Alpenhirten betrachten die im aufthauenden Schnee sichtbaren Spuren des Heerzuges der Karthager.&lt;br /&gt;
Alfred Rethel Hannibalszug 2.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Hannibalszug&amp;#039;&amp;#039;, Blatt 2: Hannibal’s afrikanisches Heer erblickt im Anmarsch auf Italien beim Ueberschreiten der Druentia die schneebedeckten Berge.&lt;br /&gt;
Alfred Rethel Hannibalszug 3.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Hannibalszug&amp;#039;&amp;#039;, Blatt 3: Gefahren und Strapazen des Heeres bei seinem durch Angriffe der Helvetier erschwerten Marsche über die stürmischen Alpenpässe.&lt;br /&gt;
Alfred Rethel Hannibalszug 4.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Hannibalszug&amp;#039;&amp;#039;, Blatt 4: Kampf mit den Elementen in der Eisregion.&lt;br /&gt;
Alfred Rethel Hannibalszug 5.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Hannibalszug&amp;#039;&amp;#039;, Blatt 5: Blick in eine Gletscherspalte mit verunglückten punischen Kriegern.&lt;br /&gt;
Alfred Rethel Hannibalszug 6.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Hannibalszug&amp;#039;&amp;#039;, Blatt 6: Hannibal zeigt seinem Heere von der Höhe der Berge herab die Gefilde Italiens.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die aquarellierten Entwürfe zu &amp;#039;&amp;#039;Hannibals Zug über die Alpen&amp;#039;&amp;#039; entstanden 1842 bis 1844.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch ein Totentanz ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alfred Rethel Totentanz Blatt 1.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Auch ein Totentanz&amp;#039;&amp;#039; Erstes Blatt&lt;br /&gt;
Alfred Rethel Totentanz Blatt 2.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Auch ein Totentanz&amp;#039;&amp;#039; Zweites Blatt&lt;br /&gt;
Alfred Rethel Totentanz Blatt 3.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Auch ein Totentanz&amp;#039;&amp;#039; Drittes Blatt&lt;br /&gt;
Alfred Rethel Totentanz Blatt 4.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Auch ein Totentanz&amp;#039;&amp;#039; Viertes Blatt&lt;br /&gt;
Alfred Rethel Totentanz Blatt 5.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Auch ein Totentanz&amp;#039;&amp;#039; Fünftes Blatt&lt;br /&gt;
Alfred Rethel Totentanz Blatt 6.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Auch ein Totentanz&amp;#039;&amp;#039; Sechstes Blatt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auch ein Todtentanz.&amp;#039;&amp;#039; Elischer, Leipzig 1891. [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-34385 Digitalisierte Ausgabe] der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Luther-Lied ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Luther-Lied, Blatt Eins. Ein&amp;#039; feste Burg ist unser Gott.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Das Luther-Lied&amp;#039;&amp;#039;, erstes Blatt: &amp;#039;&amp;#039;Ein’ feste Burg ist unser Gott&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Das Luther-Lied, Blatt Zwei. Ein&amp;#039; feste Burg ist unser Gott.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Das Luther-Lied&amp;#039;&amp;#039;, zweites Blatt: &amp;#039;&amp;#039;Ein’ feste Burg ist unser Gott&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Das Luther-Lied, Blatt Drei. Ein&amp;#039; feste Burg ist unser Gott.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Das Luther-Lied&amp;#039;&amp;#039;, drittes Blatt: &amp;#039;&amp;#039;Ein’ feste Burg ist unser Gott&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Ehrengrab auf dem [[Golzheimer Friedhof]], Düsseldorf&lt;br /&gt;
* Benennung der Rethelstraße in [[Düsseldorf]] am 16. Juli 1876 – Alfred Rethel bewohnte zeitweise das damalige [[Hofgärtnerhaus Düsseldorf|Hofgärtnerhaus]] auf der Hofgartenstraße 1.&lt;br /&gt;
* Benennung der Rethelstraße in [[Dresden]] – Sie hieß bis 1899 Dorfstraße, dann Hauptstraße, der Micktener Teil hieß Bergstraße. Mit der Eingemeindung nach Dresden bekamen diese dann ab 1904 den gemeinsamen Namen Rethelstraße. Rethel hielt sich ab Herbst 1848 bis 1852 jeden Winter in Dresden auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. Karlheinz Kregelin: „Namenbuch der Straßen und Plätze im Norden der Stadt Dresden“ (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Seit Ende der 1890er Jahre prangt sein Name an der Ostseite des [[Kunstakademie Düsseldorf (Gebäude)|Gebäudes der Kunstakademie Düsseldorf]], links über Haupteingang zwischen [[Johann Wilhelm Schirmer|Schirmer]] und [[Friedrich Wilhelm von Schadow|Schadow]].&lt;br /&gt;
* 1920 verausgabte die Stadt Aachen [[Notmünze]]n zu 50 und 75 Pfennig sowie zu 2 und 3 Mark mit dem Bildnis Rethels und dessen Lebensdaten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://en.numista.com/catalogue/index.php?r=&amp;amp;ct=coin&amp;amp;im1=&amp;amp;im2=&amp;amp;tb=y&amp;amp;tc=y&amp;amp;tn=y&amp;amp;tp=y&amp;amp;tt=y&amp;amp;cat=y&amp;amp;ru=&amp;amp;ca=3&amp;amp;no=&amp;amp;v=&amp;amp;i=Alfred+Rethel&amp;amp;b=&amp;amp;d=&amp;amp;u=&amp;amp;a=&amp;amp;dg=&amp;amp;m=&amp;amp;f=&amp;amp;t=&amp;amp;w=&amp;amp;mt=&amp;amp;g=&amp;amp;se=&amp;amp;c=&amp;amp;wi=&amp;amp;sw= |titel=Search the coin catalogue – Numista |abruf=2022-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Am 15. Mai 2021 wurde vor Rethels Aachener Geburtshaus eine Gedenktafel enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 2016, 10. Mai bis 10. Juli: &amp;#039;&amp;#039;Vom Heldenglanz zum Totentanz.&amp;#039;&amp;#039; Zum 200. Geburtstag des Historienmalers Alfred Rethel. [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ulb.hhu.de/die-bibliothek/ausstellungen-events/vor-ort-ausstellungen/vom-heldenglanz-zum-totentanz Vom Heldenglanz zum Totentanz, ULB, Düsseldorf].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Düsseldorfer Malerschule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Max Schmid-Burgk]]: &amp;#039;&amp;#039;Rethel.&amp;#039;&amp;#039; Velhagen &amp;amp; Klasing, Bielefeld, 1898&lt;br /&gt;
* [[Josef Ponten]]: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Rethels Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Bruno Cassirer Verlag, Berlin, 1912&lt;br /&gt;
* [[Woldemar von Seidlitz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handzeichnungen Alfred Rethels aus dem königlichen Kupferstichkabinett zu Dresden&amp;#039;&amp;#039;. Julius Bard, Berlin 1918 ([https://digital.wlb-stuttgart.de/purl/kxp1669315827 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Karin Groll: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Rethel: „Auch ein Totentanz aus dem Jahre 1848“.&amp;#039;&amp;#039; Gmeiner, Meßkirch 1989, ISBN 3-926633-23-9.&lt;br /&gt;
* Ute Schemuth: &amp;#039;&amp;#039;Die Krankheit Alfred Rethels.&amp;#039;&amp;#039; Triltsch, Düsseldorf 1975. (= &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorfer Arbeiten zur Geschichte der Medizin&amp;#039;&amp;#039;; 42)&lt;br /&gt;
* Mannheimer Kunstverein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Thema Totentanz.&amp;#039;&amp;#039; 1986, ISBN 3-922002-28-5, S. 27ff.&lt;br /&gt;
* Alfred Rethel: [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/dfg/content/titleinfo/1094243 &amp;#039;&amp;#039;Auch ein Totentanz Aus Dem Jahre 1848&amp;#039;&amp;#039;; Erfunden Und Gezeichnet Von Alfred Rethel, mit Holzschnitten ausgeführt im akademischen Atelier für Holzschneidekunst zu Dresden unter der Leitung von H. Bürkner, erschien bei Georg Wigand’s Verlag, Leipzig, 1849.]&lt;br /&gt;
** Alfred Rethel: [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/dfg/content/titleinfo/1094309 dito als Volksausgabe 1849.]&lt;br /&gt;
* Peter Paret: &amp;#039;&amp;#039;Kunst als Geschichte. Kultur und Politik von Menzel bis Fontane.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung (Oscar Beck), München 1990.&lt;br /&gt;
* {{ADB|28|255|273|Rethel, Alfred|[[Lionel von Donop]]|ADB:Rethel, Alfred}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|445|446|Rethel, Alfred|Alina Dobrzecki-Langer|118744615}}&lt;br /&gt;
* [[Albert Boime]]: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Rethel’s counterrevolutionary death dance.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Art Bulletin.&amp;#039;&amp;#039; 73, 4 (1991).&lt;br /&gt;
* [[Felix Kuetgens]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wiederherstellungsarbeiten an den Rethelfresken im Kaisersaal des Rathauses.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Rheinische Heimatpflege&amp;#039;&amp;#039; (ZfRH) 2, 1930/31, S. 13–17.&lt;br /&gt;
* Felix Kuetgens: &amp;#039;&amp;#039;Die Karlsfresken von Alfred Rethel nebst der farbigen Wiedergabe der acht Wandgemälde im Kaisersaal des Rathauses zu Aachen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Meister der Farbe, Leipzig 1941.&lt;br /&gt;
* [[Jakob Heinrich Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Skizzenbuch des jungen Alfred Rethel.&amp;#039;&amp;#039; L. Schwann, Düsseldorf 1940.&lt;br /&gt;
* [[Karl Koetschau]]: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Rethels Kunst. Vor dem Hintergrund der Historienmalerei seiner Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf 1929.&lt;br /&gt;
* Adam C. Oellers: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Rethel. Die Karlsfresken im Aachener Rathaus und die Ölstudien im Museum Burg Frankenberg.&amp;#039;&amp;#039; Museum Burg Frankenberg Aachen, 1987.&lt;br /&gt;
* Detlef Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Karlsfresken Alfred Rethels.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation Freiburg 1968.&lt;br /&gt;
* Dagmar Preising (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alfred Rethel.&amp;#039;&amp;#039; Suermondt-Ludwig-Museum Aachen 1991.&lt;br /&gt;
* Adam C. Oellers: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Rethel 1816–1859.&amp;#039;&amp;#039; In: Bert Kasties, Manfred Sicking (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aachener machen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band I, Aachen 1997, S. 74–83. ISBN 3-8265-3003-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Künstler|Kunstwerke/A/Rethel,+Alfred}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118744615}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118744615}}&lt;br /&gt;
* Josef Ponten (Hrsg.): {{archive.org|alfredretheldesm00pont|Alfred Rethel, Des Meisters Werke in 300 Abbildungen}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118744615|titel=Rethel, Alfred|datum=2025-05-15}}&lt;br /&gt;
* Digitalisierte Ausgaben der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]]:&lt;br /&gt;
** [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-1080-p0011-0 &amp;#039;&amp;#039;Jacob erblickt das blutige Gewand seines Sohnes Joseph&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Album deutscher Künstler in Originalradirungen.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf: Buddeus 1841.&lt;br /&gt;
** [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-1479 &amp;#039;&amp;#039; Album historischer Skizzen.&amp;#039;&amp;#039;] mit Illustrationen von Alfred Rethel. Westermann, New York 1848.&lt;br /&gt;
** [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-573 &amp;#039;&amp;#039;Auch ein Todtentanz.&amp;#039;&amp;#039;] Wigand, Leipzig 1849 (3. Aufl.), [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-78858 13. Aufl.]&lt;br /&gt;
** [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-940 &amp;#039;&amp;#039;Bilder-Cyclus aus dem Leben Karls des Grossen : Fresco-Gemälde im Krönungssaale zu Aachen.&amp;#039;&amp;#039;] Grumbach, Leipzig 1870.&lt;br /&gt;
** [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-705-p0027-1 Illustration zum Rolandslied], aus: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Dichtungen mit Randzeichnungen deutscher Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Buddeus, Düsseldorf 1843 (Band 1).&lt;br /&gt;
** Kompositionen zu: Rotteck, Carl von: [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-2141 &amp;#039;&amp;#039;Illustrationen zur Allgemeinen Weltgeschichte.&amp;#039;&amp;#039;] Westermann, Braunschweig 1841–1843.&lt;br /&gt;
** [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-581 &amp;#039;&amp;#039;Das Luther-Lied, Ein’ feste Burg ist unser Gott.&amp;#039;&amp;#039;] Kuntze, Dresden 1861.&lt;br /&gt;
** [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-260 Illustrationen in: &amp;#039;&amp;#039;Die Nibelungen.&amp;#039;&amp;#039;] In Prosa übersetzt, eingeleitet und erläutert von Johannes Scherr. Wigand, Leipzig 1860.&lt;br /&gt;
** [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-1879 Illustrationen in: &amp;#039;&amp;#039;Der Nibelungen Lied.&amp;#039;&amp;#039;] Abdruck der Handschrift des Freiherrn Joseph von Laßberg. Wigand, Leipzig 1840.&lt;br /&gt;
** [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-1885 Illustrationen in: &amp;#039;&amp;#039;Das Nibelungenlied.&amp;#039;&amp;#039;] Mit Holzschnitten nach Originalzeichnungen von Eduard Bendemann und Julius Hübner. Wigand, Leipzig 1840.&lt;br /&gt;
** [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-1638 Illustrationen in: Adelheid von Stolterfoth: &amp;#039;&amp;#039;Rheinischer Sagenkreis.&amp;#039;&amp;#039; Ein Cyclus von Romanzen, Balladen und Legenden des Rheins.] Jügel, Frankfurt am Main 1835.&lt;br /&gt;
** [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-1643 Illustrationen in: Adelheid von Stolterfoth: &amp;#039;&amp;#039;The Rhenish minstrel.&amp;#039;&amp;#039; A Series of Ballads, traditional and legendary, of the Rhine.] Jügel, Frankfurt am Main 1835.&lt;br /&gt;
** [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-1602 Illustrationen] in: Alfred von Reumont, Charles White (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ruins of the Rhine, their times and traditions.&amp;#039;&amp;#039; Kohnen, Aachen 1838.&lt;br /&gt;
** [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-1616 Illustrationen] in: Alfred von Reumont: &amp;#039;&amp;#039;Sagas légendes des bords du Rhin : orné de 8 gravures sur acier.&amp;#039;&amp;#039; Kohnen, Aachen 1838.&lt;br /&gt;
** [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-1487 &amp;#039;&amp;#039;Der Zug Hannibal’s über die Alpen.&amp;#039;&amp;#039;] Zoeller, Wien ca. 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118744615|LCCN=n/91/56057|VIAF=64133337}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rethel, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Düsseldorfer Malerschule)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzschneider (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler der Romantik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historienmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freskant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nazarener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1816]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rethel, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historienmaler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Mai 1816&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gut Diepenbenden]] bei [[Aachen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Dezember 1859&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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