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	<title>Alfred Reingoldowitsch Koch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T04:51:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Reingoldowitsch_Koch&amp;diff=1884038&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GT1976: Kategorie:Sowjetbürger</title>
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		<updated>2025-07-21T14:23:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Sowjetb%C3%BCrger&quot; title=&quot;Kategorie:Sowjetbürger&quot;&gt;Kategorie:Sowjetbürger&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alfred Kokh 2022.jpg|mini|Alfred Koch (2022)[[Datei:Alfred Koch signature.svg|rahmenlos|class=notpageimage skin-invert-image]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Reingoldowitsch Koch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Альфред Рейнгольдович Кох}}, engl. [[Transkription (Schreibung)|Transkription]] &amp;#039;&amp;#039;Alfred Reingol&amp;#039;dovich Kokh&amp;#039;&amp;#039;, wiss. [[Transliteration]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ru-Latn|Al&amp;#039;fred Reingoldovič Koch}}&amp;#039;&amp;#039;; * [[28. Februar]] [[1961]] in [[Syrjanowsk]], [[Kasachische Sozialistische Sowjetrepublik|Kasachische SSR]]) ist ein [[Russland|russischer]] [[Ökonom]], [[Politiker]], [[Schriftsteller]] und [[Unternehmer]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.suedkurier.de/nachrichten/politik/themensk/Trotzdem-kaempfen-sie-weiter;art1015367,7673348 &amp;#039;&amp;#039;Politik: Trotzdem kämpfen sie weiter&amp;#039;&amp;#039;.] [[Südkurier]], 4. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Alfred Koch diente als stellvertretender Ministerpräsident unter Präsident [[Boris Nikolajewitsch Jelzin|Jelzin]] und war als Verbündeter der Wirtschafts-Reformer [[Anatoli Borissowitsch Tschubais|Anatoli Tschubais’]] einer der Chef-Architekten der Privatisierung in Russland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Tochter Olga Koch ist [[Komiker]]in, Autorin und Schauspielerin und lebt in Großbritannien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite news|url=https://www.standard.co.uk/go/london/arts/comedian-olga-koch-on-living-through-crazy-chaos-in-russia-and-bringing-a-revolution-to-edinburgh-a3856406.html|title=Comedian Olga Koch says she feels like she&amp;#039;s speaking for all Russians when she goes onstage|work=Evening Standard|access-date=2018-08-16|language=en-GB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alfred Koch kam als Sohn eines deutschstämmigen Vaters und einer russischen Mutter in der Kasachischen SSR zur Welt. Sein Vater Reinhold Koch stammte aus dem ehemaligen deutschen Kolonistendorf [[Dschiginka|Michaelsfeld]], heute Dschiginka, im Kaukasus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ru.mdz-moskau.eu/o-derevne-dedushki/ |titel=О деревне дедушки |werk=Московская Немецкая Газета |datum=2014-04-25 |abruf=2019-11-20 |sprache=ru}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Koch begann 1978 ein [[Studium]] an einer Hochschule in [[Toljatti|Togliatti]] und beendete dieses 1983 am [[Sankt Petersburg|Leningrader]] Finanz- und Wirtschafts-Institut mit einem Abschluss in Wirtschafts-Kybernetik. Koch promovierte 1987 auf dem Gebiet der Wirtschaftskybernetik und erhielt von Anatoli Tschubais eine positive Rezension, danach war er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Leningrader Forschungsinstitutes „Prometeus“. Von 1988 bis 1990 war er am Leningrader Polytechnischen Institut in der Fakultät für Wirtschaft und Verwaltung Dozent für Funkelektronik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 wurde Koch zum Bürgermeister des Petersburger Stadtbezirks Sestrorezk gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1991 arbeitete er in leitenden Funktionen von Privatisierungsbehörden (vgl. [[Treuhandanstalt]]), wurde 1993 stellvertretender Vorsitzender und schließlich am 12. September 1996 zum Vorsitzenden des Staatlichen Privatisierungskomitees der Russischen Föderation berufen. Am 17. März 1997 wurde er außerdem einer der [[Ministerpräsident von Russland|Vize-Ministerpräsidenten]] in der Regierung von [[Wiktor Stepanowitsch Tschernomyrdin|Viktor Tschernomyrdin]]. In dieser Zeit erhielt Koch ein Honorar in Höhe von 100.000 Dollar für ein noch nicht geschriebenes Buch über die Geschichte der Privatisierung in Russland. Nachdem öffentlich unterstellt wurde, dass dies verdeckte Schmiergeldzahlungen an Koch und seine Co-Autoren (darunter Anatoli Tschubais) seien, trat Koch am 13. August 1997 von allen Ämtern zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. September 1997 wurde er Vorsitzender der Montes Auri AG, einer Investmentgesellschaft, die privates russisches und ausländisches Kapital in russische Unternehmen investiert. Im Juni 2000 wechselte Alfred Koch in die Leitung von Gasprom-Media, einer Tochtergesellschaft des Energiekonzerns [[Gazprom]], und leitete die Übernahme des Fernsehsenders [[NTW]] durch die Gasprom-Media. Die Verwandlung des Senders in ein Propaganda-Organ sei einer der Gründe für seine Abwendung vom [[Putinismus|System Putin]] gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik/tv-kritik-guenther-jauch-keine-ermordeten-putin-freunde-13471872-p2.html Keine ermordeten Putin-Freunde], FAZ, 9. März 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Er übergab das Amt bei [[Gasprom]] im Oktober 2001 an Boris Jordan und wechselte zurück auf den Chefposten der Montes Auri.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2002 wurde Koch vom Parlament des [[Oblast Leningrad|Gebietes Leningrad]] als Abgeordneter für die [[Duma]] nominiert. Nach großem Widerstand gegen seine Person musste er die Kandidatur zurückziehen. Koch war auch Leiter der [[Russische Parlamentswahlen 2003|Wahlkampagne 2003]] für die Partei [[Union der Rechten Kräfte]]. Nach deren Wahlniederlage zog er sich aus der Politik zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 schrieb Koch den russischen Bestseller &amp;#039;&amp;#039;Eine Kiste Wodka&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ru|Ящик водки}}), einen Dialog mit dem Journalisten [[Igor Nikolajewitsch Swinarenko|Igor Swinarenko]] über die Zeit von 1982 bis 2001. Die englische Übersetzung erschien im Frühjahr 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 finanzierte er eine wissenschaftliche Punkt-für-Punkt-Widerlegung der Leugnung des Holocaust unter dem Titel „Denial of Denial“ (Отрицание отрицания), mit [[Pawel Markowitsch Poljan|Pawel Poljan]]. Es war das erste Buch zu diesem Thema in Russland. Koch ist ein häufiger Kommentator in „Medwed“, einem russischen Hochglanz-Magazin für Männer, in dem er über Geschichte und Reisen schreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Magazins &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; sei Koch ein „scharfer Kritiker“ der Außenpolitik des russischen Präsidenten [[Wladimir Wladimirowitsch Putin|Putin]] in der [[Krieg in der Ukraine seit 2014|Ukraine-Krise]] und habe sich „aus Furcht vor Strafverfolgung nach Deutschland abgesetzt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Benjamin Bidder: [https://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-russland-jagt-die-intellektuellen-aus-dem-land-a-990452.html &amp;#039;&amp;#039;Propaganda im Ukraine-Konflikt: Intellektuelle fliehen aus Putins Russland&amp;#039;&amp;#039;.] [[Spiegel Online]], 8. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Koch lebt seit 2013 in Deutschland und hat mittlerweile die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.heise.de/tp/features/Lawrows-Posten-ist-aktuell-wie-ein-Erschiessungskommando-7122942.html?seite=all „Lawrows Posten ist aktuell wie ein Erschießungskommando.“]&amp;#039;&amp;#039; Interview mit Koch, [[Telepolis]], 25. Mai 2022, abgerufen am selben Tage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* (mit Igor Swinarenko) Ящик водки (&amp;#039;&amp;#039;Eine Kiste Wodka&amp;#039;&amp;#039;). 2006 (englische Übersetzung 2009: &amp;#039;&amp;#039;A Crate of Vodka&amp;#039;&amp;#039;) &lt;br /&gt;
* Alfred Koch: [https://www.polit.ru/article/2005/02/09/lat/ &amp;#039;&amp;#039;Еще один член семьи цивилизованных народов&amp;#039;&amp;#039;.] ПОЛИТ.РУ (polit.ru), 9. Februar 2005 („Ein Mitglied mehr in der Familie zivilisierter Nationen“; russisch)&lt;br /&gt;
* Alfred Koch: [https://www.polit.ru/article/2005/07/11/koh/ &amp;#039;&amp;#039;К полемике о «европейскости» России&amp;#039;&amp;#039;.] ПОЛИТ.РУ (polit.ru), 11. Juli 2005 (Über die Argumente zur „Europahaftigkeit“ von Russland; russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dosye.ru/dosye/ru_bio1014.htm Biographie] (russisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.peoples.ru/state/politics/koh/ Koch without a bacillus] von Andrei Agafonow (russisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.alfredkokh.com/ Website von Alfred Koch] (englisch)&lt;br /&gt;
* Walter Mayr: [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-25327085.html &amp;#039;&amp;#039;Zypern: Im Land der Goldenen Berge&amp;#039;&amp;#039;.] Der Spiegel 40/2002, 30. September 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1049336747|LCCN=nr2004002381|VIAF=71338787}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koch, Alfred Reingoldowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Regierungschef (Russische Föderation)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Union der rechten Kräfte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russlanddeutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Koch, Alfred Reingoldowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Кох, Альфред Рейнгольдович (russisch); Koch, Alfred Reingoldovič (wissenschaftliche Transliteration); Kokh, Alfred Reingoldovich (englische Transkription); Koch, Alfred&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russischer Politiker und Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Februar 1961&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Syrjanowsk]], [[Kasachische Sozialistische Sowjetrepublik|Kasachische SSR]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GT1976</name></author>
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