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	<title>Alfred Rahlfs - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Rahlfs&amp;diff=1175675&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Kategorie</title>
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		<updated>2025-12-18T07:57:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Rahlfs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, vollständig &amp;#039;&amp;#039;Otto Gustav Alfred Rahlfs&amp;#039;&amp;#039;  (* [[29. Mai]] [[1865]] in [[Linden (Hannover)|Linden]] bei [[Hannover]]; † [[8. April]] [[1935]] in [[Göttingen]]) war ein [[Evangelische Theologie|evangelischer Theologe]]. Er war der wichtigste Vertreter der modernen [[Textkritik|textkritischen]] Erforschung der [[Septuaginta]], der griechischen Übersetzung des [[Altes Testament|Alten Testaments]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Alfred Rahlfs wurde als ältester Sohn des Lehrers und Sängers George Rahlfs und seiner Frau Ottilie (geb. Brüel) geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Alfred Rahlfs (1865-1935) und die kritische Edition der Septuaginta. Eine biographisch-wissenschaftsgeschichtliche Studie|BandReihe=489|Reihe=Beihefte zur Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft|Autor=Christian Schäfer|Verlag=Walter de Gruyter |Ort=Berlin/Boston|Datum=2016|ISBN=9783110454796|Online=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Rahlfs war Schüler von [[Paul Anton de Lagarde]], bei dem er an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]] Theologie und [[Orientalistik]] studierte. 1887 wurde Rahlfs in Göttingen zum [[Dr. phil.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Arndt, Gerhard Gottschalk, Rudolf Smend, [[Ruth Slenczka]] |Titel=Göttinger Gelehrte. Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen in Bildnissen und Würdigungen 1751–2001 |Verlag=Wallstein Verlag |Ort=Göttingen |Datum=2001 |Reihe=Göttinger Gelehrte: die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen in Bildnissen und Würdigungen 1751–2001, Karl Arndt |BandReihe=1 |ISBN=978-3-89244-485-5 |Online=https://books.google.de/books?id=oDam18HnrzwC}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1901 war er dort Professor für [[Altes Testament]], zunächst als [[Extraordinarius]], ab 1919 als ordentlicher Professor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DeutBiogrEnz |Autor= |Lemma= |Auflage=2 |Band=8 |SeiteVon= |SeiteBis=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1918 wurde er zum ordentlichen Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Göttinger Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 194 (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Band 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Band 50).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Anregung seines Lehrers de Lagarde begann Rahlfs mit der Arbeit an der ersten wissenschaftlich-kritischen Ausgabe der Septuaginta. Um den großen wissenschaftlichen und logistischen Aufwand einer solchen Ausgabe bewältigen zu können, gründete er 1907 zusammen mit dem Alttestamentler [[Rudolf Smend (Theologe, 1851)|Rudolf Smend]] das [[Göttinger Septuaginta-Unternehmen]]. Unter der Leitung von Rahlfs (1908–1934) wurden hier die Grundlagen für die kritische Ausgabe gelegt. Zur Ordnung der in Göttingen fotografierten und [[Mikrofilm|mikroverfilmten]] Handschriften führte Rahlfs die [[Liste der Septuaginta-Handschriften|Rahlfs-Nummern]] ein, die sich als internationaler Standard durchgesetzt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch zu seinen Lebzeiten konnte das Septuaginta-Unternehmen die ersten drei Bände der kritischen Ausgabe (&amp;#039;&amp;#039;Psalmi cum Odis, Ruth, Genesis&amp;#039;&amp;#039;) veröffentlichen. Das Projekt wurde bis 2015 durch das [[Akademienprogramm]] der [[Union der deutschen Akademien der Wissenschaften|Union der Akademien der Wissenschaften]] gefördert und wurde bzw. wird durch Folgeprojekte fortgesetzt. Bis 2015 sind mit 24 Bänden etwa zwei Drittel der geplanten Editionen erschienen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Akademie der Wissenschaften zu Göttingen |url=https://adw-goe.de/forschung/abgeschlossene-forschungsprojekte/akademienprogramm/septuaginta-unternehmen/ |titel=Septuaginta |abruf=2022-11-02 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20221102214347/https://adw-goe.de/forschung/abgeschlossene-forschungsprojekte/akademienprogramm/septuaginta-unternehmen/ |archiv-datum=2022-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine solche Ausgabe entspricht nicht nur der kaum zu überschätzenden geistes- und kulturgeschichtlichen Bedeutung der Septuaginta, sondern ist auch für die Erforschung des [[Masoretischer Text|hebräischen Urtextes]] von grundlegender Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
Schwerpunkt der zahlreichen Veröffentlichungen von Alfred Rahlfs bilden Studien zur Septuaginta. Durch seine intimen Kenntnisse des Handschriftenmaterials haben seine Aufsätze bis heute Einfluss auf die [[Textkritik]] und die Erforschung der Textgeschichte der Septuaginta.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von großer Bedeutung ist die Handausgabe der Septuaginta, die Rahlfs 1935 herausgab und die bis heute immer wieder nachgedruckt wurde. Mit dieser Handausgabe trug Rahlfs der Tatsache Rechnung, dass sich das Erscheinen der großen Göttinger Ausgabe über viele Jahrzehnte hinziehen würde (und bis heute nicht abgeschlossen ist). Die Handausgabe von Rahlfs ist zum Standardwerk geworden und wird erst nach Vorliegen aller Bände der großen Göttinger Ausgabe durch ein Nachfolgewerk ersetzt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN743975952 Die Berliner Handschrift des sahidischen Psalters]&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen, Reprint der Auflage von 1901, ISBN 978-3-525-82012-4 (Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Philologisch-Historische Klasse Neue Folge, Band 004,4).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der griechischen Handschriften des Alten Testaments, für das Septuaginta-Unternehmen aufgestellt&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 1914 (Mitteilungen des Septuaginta-Unternehmens Band 2); {{archive.org |mitteilungendess00akaduoft |Blatt=n9}}.&lt;br /&gt;
*(Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Buch Ruth griechisch als Probe einer kritischen Handausgabe der Septuaginta.&amp;#039;&amp;#039; Privileg. Württ. Bibelanstalt, Stuttgart 1922; [https://diglib.uibk.ac.at/ulbtirol/content/titleinfo/1324283 uibk.ac.at]&lt;br /&gt;
* Göttinger Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vetus Testamentum Graecum auctoritate Academiae Scientiarum Gottingensis editum&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1931ff.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Septuaginta, id est Vetus Testamentum Graece iuxta LXX interpretes&amp;#039;&amp;#039;; Stuttgart 1935, zahlreiche Neuauflagen, zuletzt &amp;#039;&amp;#039;Editio altera quam recognovit et emendavit Robert Hanhart.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2006. Septuaginta-Ausgabe&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Septuaginta-Studien, Band 1-3. Vermehrt um einen Aufsatz aus dem Nachlass.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1965.&lt;br /&gt;
* mit Detlef Fraenkel: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der griechischen Handschriften des Alten Testaments.&amp;#039;&amp;#039; Band I, 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Überlieferung bis zum VIII. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Septuaginta. Vetus Testamentum Graecum. Supplementum&amp;#039;&amp;#039;). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2004, ISBN 3-525-53447-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070609085941/http://www.bautz.de/bbkl/r/rahlfs_a.shtml |band=7|spalten=1267-1269|autor=[[Klaus-Gunther Wesseling]]|artikel=Rahlfs, Alfred}} [https://web.archive.org/web/20070609085941/http://www.bautz.de/bbkl/r/rahlfs_a.shtml Digitalisat]&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Christian Schäfer|Titel=Alfred Rahlfs (1865–1935) und die kritische Edition der Septuaginta. Eine biographisch-wissenschaftsgeschichtliche Studie|Reihe=Beihefte zur Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft|BandReihe=489|Verlag=Walter De Gruyter|Ort=Berlin/Boston|Datum=2016|ISBN=978-3-11-045184-9|Online=https://books.google.de/books?id=dwNEDQAAQBAJ}} (vollständige Biographie und Werkanalyse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119274515}}&lt;br /&gt;
* [https://adw-goe.de/forschung/abgeschlossene-forschungsprojekte/akademienprogramm/septuaginta-unternehmen/service/downloads/werke-von-alfred-rahlfs/ Werke von Alfred Rahlfs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119274515|LCCN=no/92/23235|VIAF=61703554}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rahlfs, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alttestamentler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Georg-August-Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rahlfs, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe und Alttestamentler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Mai 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Linden (Hannover)|Linden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. April 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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