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	<title>Alfred Polgar - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Polgar&amp;diff=78267&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nordlicht3: /* Werke (Auswahl) */  WEb Archiv unnötig, Originallink von 2015</title>
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		<updated>2026-03-18T08:13:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke (Auswahl): &lt;/span&gt;  WEb Archiv unnötig, Originallink von 2015&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Alfred Polgar Foto Max Fenichel.jpg|mini|Alfred Polgar, Fotografie von [[Max Fenichel]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Polgar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Oktober]] [[1873]] in [[Wien]]; † [[24. April]] [[1955]] in [[Zürich]]; bis 1914 amtlich &amp;#039;&amp;#039;Alfred Polak&amp;#039;&amp;#039;; Pseudonyme &amp;#039;&amp;#039;Archibald Douglas&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;L. A. Terne&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[österreich]]ischer [[Schriftsteller]], [[Aphorismus|Aphoristiker]], Kritiker und Übersetzer. Er ist einer der bekanntesten Autoren der [[Wiener Moderne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Alfred Polgar wurde im 2. Wiener Bezirk, [[Leopoldstadt]], als jüngstes von drei Kindern assimilierter Juden geboren. Die Eltern, Josef und Henriette Polak, geb. Steiner, betrieben eine Klavierschule. Nach Gymnasium und Handelsschule wurde Polgar 1895 [[Redakteur]] bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Allgemeine Zeitung|Wiener Allgemeinen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, wo er anfangs als [[Gerichtsreporter]] und Parlamentsreporter arbeitete. Später war er dort Redakteur im Ressort [[Feuilleton]]. Zusätzlich schrieb Polgar für weitere Blätter, wie für die 1892 bis 1896 erschienene Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zukunft]]&amp;#039;&amp;#039;, ein sozialistisches Blatt mit anarchistischen Tendenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1905 schrieb Polgar regelmäßig für [[Siegfried Jacobsohn]]s Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weltbühne|Die Schaubühne]]&amp;#039;&amp;#039;, seit 1918 [[Die Weltbühne]], bis zu deren Verbot 1933. Daneben war er auch als Autor für das [[Kabarett]] tätig. Für das [[Cabaret Fledermaus]] schrieb er zusammen mit [[Egon Friedell]] das erfolgreiche humoristische Stück &amp;#039;&amp;#039;[[Goethe im Examen|Goethe. Eine Groteske in zwei Bildern]]&amp;#039;&amp;#039; (1908), in dem der Literaturunterricht an den Schulen dadurch parodiert wird, dass [[Johann Wolfgang von Goethe]] zu einem Literaturexamen über Goethes Leben und Werk erscheint – und durchfällt. 1908 erschien Polgars erstes Buch &amp;#039;&amp;#039;Der Quell des Übels&amp;#039;&amp;#039;. Der Ort, an dem Polgar zu dieser Zeit am häufigsten verkehrte, war das [[Café Central]], in dem er in Gesellschaft von [[Peter Altenberg]], [[Anton Kuh]], [[Adolf Loos]] und Egon Friedell anzutreffen war und viel Material für seine scharfsinnigen Beobachtungen und Analysen fand. Auch von später sehr bekannten Schriftstellern wie [[Karl Kraus]] erntete er Zuspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polgar betätigte sich auch als Bearbeiter und [[Übersetzung (Sprache)|Übersetzer]] von [[Theaterstück]]en, etwa von [[Johann Nestroy|Nestroy]], und übersetzte 1913 [[Ferenc Molnár]]s Stück &amp;#039;&amp;#039;[[Liliom]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Ungarischen ins Deutsche. Er verlegte die Handlung in den [[Wiener Prater]] und fügte einen [[Prolog (Literatur)|Prolog]] hinzu, was dem bis dahin erfolglosen Stück mit einer triumphalen Premiere am 28. Februar 1913 im [[Theater in der Josefstadt]] in Wien den Weg zum Welterfolg ebnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. September 1914 ließ er seinen Namen offiziell von Polak auf Polgar ändern&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harry Rowohlt]]: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Polgar: Lauter gute Kritiken.&amp;#039;&amp;#039; [http://www.literaturhaus.at/index.php?id=2298 Rezension von Helmut Sturm], 20. Juni 2006. Abgerufen am 29. Juli 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; ([[Ungarische Sprache|ungar.]] polgár = dt. [[Bürger]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] arbeitete Polgar im Kriegsarchiv,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang U. Eckart]]: &amp;#039;&amp;#039;Der hungrige Krieg. Verletzte Seelen&amp;#039;&amp;#039;, mit e. Zsfss. in engl. Sprache, in: Universität Heidelberg: Ruperto Carola, 4(2014) S. 76–83, [https://katalog.ub.uni-heidelberg.de/cgi-bin/titel.cgi?katkey=67581130&amp;amp;sess=b6825f37ab6f9f43c6d99b0a5fb4f40f&amp;amp;art=f&amp;amp;kat1=freitext&amp;amp;kat2=ti&amp;amp;kat3=au&amp;amp;op1=AND&amp;amp;op2=AND&amp;amp;var1=&amp;amp;var2=&amp;amp;var3=%22eckart%2C%20wolfgang%22 Online Ressource]&amp;lt;/ref&amp;gt; schrieb jedoch auch weiterhin für Zeitungen, unter anderem auch für die [[Deutsche Sprache|deutschsprachige]] [[Ungarn|ungarische]] Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Pester Lloyd]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde er bei der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Neue Tag (Wien)|Der Neue Tag]]&amp;#039;&amp;#039; Chef des Feuilletons. Er arbeitete auch an [[Stefan Großmann]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Das Tage-Buch]]&amp;#039;&amp;#039; mit. Gemeinsam mit Egon Friedell schrieb er ab 1921 das &amp;#039;&amp;#039;Böse Buben Journal&amp;#039;&amp;#039;. In den 1920er Jahren lebte Polgar überwiegend in Berlin. Viele Artikel von ihm erschienen in dieser Zeit im &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Tageblatt]]&amp;#039;&amp;#039; und im &amp;#039;&amp;#039;[[Prager Tagblatt]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Oktober 1929 heiratete er die Wienerin Elise Loewy, geb. Müller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] des NS-Regimes war für den „österreichischen Juden und linksliberalen Antifaschisten Polgar im nationalsozialistischen Deutschland kein Platz“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot;&amp;gt;{{NDB|20|598|600|Polgar, Alfred|Ulrich Weinzierl|118595474}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang März 1933 flüchtete er nach Prag. Am 10. Mai 1933 wurden seine Bücher [[Bücherverbrennung 1933 in Deutschland|verbrannt]]. Später ging er nach Wien. 1937/38 schrieb er über [[Marlene Dietrich]]; Ulrich Weinzierl fand den Text 1984 in New York, gedruckt ist er 2015 erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim „[[Anschluss Österreichs]]“ im März 1938 waren Polgar und seine Frau gerade in Zürich. Weil er dort keine Arbeitserlaubnis erhielt, flüchteten sie nach Paris.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ploog&amp;quot;&amp;gt;Karin Ploog (2015): &amp;#039;&amp;#039;..Als die Noten laufen lernten...Band 1. 2&amp;#039;&amp;#039;, S. 309 ([https://books.google.de/books?id=wzzCCQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA309 online])&amp;lt;/ref&amp;gt;  Dort schloss er sich der &amp;#039;&amp;#039;Liga für das geistige Österreich&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ligue de l’Autriche Vivante&amp;#039;&amp;#039;) an, der auch [[Fritz Brügel]], [[Gina Kaus]], [[Emil Alphons Rheinhardt|E. A. Rheinhardt]], [[Joseph Roth]] und [[Franz Werfel]] angehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Westfeldzug|Einmarsch der Deutschen in Frankreich]] im Juni 1940 flüchtete er nach [[Marseille]], von wo aus ihm im Oktober 1940 mit Hilfe des [[Emergency Rescue Committee]] die Flucht über die Pyrenäen nach [[Spanien]] und via [[Lissabon]] die Emigration in die USA gelang (andere bemerkenswerte Passagiere dieser Schiffsreise: siehe [[Erna Sailer]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Hollywood]] arbeitete Polgar Anfang der 1940er-Jahre für 100 Dollar in der Woche ({{JETZIGES_JAHR}}: ca. {{Inflation|US|100|1940|r=-2}} US-Dollar) als [[Drehbuchautor]] für [[Metro-Goldwyn-Mayer]]. Er saß neben [[Alfred Döblin]] in einem Autorenteam unter Leitung von [[George Froeschel]] und arbeitete ungenannt am Kriegsfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Mrs. Miniver]]&amp;#039;&amp;#039; mit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/1962/24/doeblin-in-hollywood |titel=Döblin in Hollywood |abruf=2023-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1943 lebte er in New York, wo er und seine Frau die [[amerikanische Staatsbürgerschaft]] erhielten. Er schrieb für Exilzeitungen, wie den &amp;#039;&amp;#039;[[Aufbau (jüdische Zeitung)|Aufbau]]&amp;#039;&amp;#039;, und amerikanische Magazine, wie &amp;#039;&amp;#039;[[Time]]&amp;#039;&amp;#039;, sowie &amp;#039;&amp;#039;Panorama&amp;#039;&amp;#039; in [[Buenos Aires]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 kehrten sie nach Europa zurück und ließen sich in Zürich nieder, und Polgar publizierte auch wieder für deutschsprachige Zeitungen. Er wurde auf dem [[Friedhof Sihlfeld]] in Zürich begraben.&lt;br /&gt;
[[Datei:GrabPolgar.JPG|miniatur|Grab Alfred Polgars, [[Friedhof Sihlfeld]], Zürich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1951: [[Preis der Stadt Wien für Publizistik]]&lt;br /&gt;
* 1965 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Polgarstraße&amp;#039;&amp;#039; im 22. Wiener Gemeindebezirk, [[Donaustadt]], nach ihm benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die in dieser Straße gelegene Schule (Bundesgymnasium, Bundesrealgymnasium, Bundesoberstufenrealgymnasium) erhielt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Polgargymnasium&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Es mag schon stimmen, dass es für den Menschen das Beste wäre, nicht geboren zu sein, aber wem passiert das schon?“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hofelich |url=https://www.sinndeslebens24.de/dr-michael-conradt-der-sinn-des-lebens |titel=Dr. Michael Conradt: Der Sinn des Lebens |werk=SinndesLebens24 |datum=2018-12-02 |sprache=de |abruf=2024-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat| Text=Echte Nazis sind nur noch schwer zu finden. Antisemiten leichter, aber im allgemeinen wächst die Bereitschaft, den Juden zu verzeihen, was man ihnen angetan hat.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Er begnügte sich damit, &amp;#039;das Spiel des Lebens zu betrachten, den Spielern in die gezinkten Karten zu schauen und das Geschaute in Worte kurzzufassen&amp;#039;. Selten ist das Nebensächliche, Schwebende, Unscheinbare so präzise und mühelos artikuliert worden wie hier. Polgar hat die Kunst der Nuance zu hoher Meisterschaft gebracht.&lt;br /&gt;
 |Sprache=de&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Fritz Hofmann (Schriftsteller)|Fritz Hofmann]]&lt;br /&gt;
 |Quelle=&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Polgar, Ästhet der kleinen Form.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Die Weltbühne]], Berlin, 42/1974, S. 1138/1139&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Mit Ausnahme des alten [[Theodor Fontane|Fontane]] weiß ich keinen Theaterkritiker deutscher Sprache, der so aufs Augenhärchen genau sagen kann, was er sagen will. So haben Sie einmal das größte Kunststück fertiggebracht, der alternden [[Eleonora Duse|Duse]] zu sagen, daß sie altert, aber daß sie die Duse ist;...&lt;br /&gt;
 |Sprache=de&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Kurt Tucholsky]]&lt;br /&gt;
 |Quelle=&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.textlog.de/tucholsky/kritiken-rezensionen/zum-fuenfzigsten Peter Panter (das ist Kurt Tucholsky): &amp;#039;&amp;#039;Zum Fünfzigsten&amp;#039;&amp;#039; In: Die Weltbühne, 20.10.1925, Nr. 42, S. 614.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Quell des Übels und andere Geschichten&amp;#039;&amp;#039;. Verlag für Literatur und Kunst, München 1908.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bewegung ist alles. Novellen und Skizzen&amp;#039;&amp;#039;. Literarische Anstalt Rütten &amp;amp; Loening, Frankfurt am Main 1909.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hiob. Ein Novellenband&amp;#039;&amp;#039;. Albert Langen, München 1912.&lt;br /&gt;
* [[Ferenc Molnár|Franz Molnar]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Liliom|Liliom. Vorstadtlegende in 7 Bildern und einem szenischen Prolog]]&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzung aus dem Ungarischen und Bearbeitung des Stücks. Deutsch-Österreichischer Vlg., Wien/Leipzig 1912.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleine Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Fritz Gurlitt, Berlin 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Max Pallenberg&amp;#039;&amp;#039;. Erich Reiß Verlag, Berlin 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gestern und heute&amp;#039;&amp;#039;. R. Kaemmerer, Dresden 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Orchester von oben&amp;#039;&amp;#039;. E. Rowohlt, Berlin 1926: Dieser Band neuer Skizzen ist um einige Stücke vermehrt, die älteren Büchern des Autors entnommen sind.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;An den Rand geschrieben&amp;#039;&amp;#039;. E. Rowohlt, Berlin 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ja und Nein&amp;#039;&amp;#039; (Vier Bände). E. Rowohlt, Berlin 1926/27.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich bin Zeuge&amp;#039;&amp;#039;. E. Rowohlt, Berlin 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwarz auf Weiß&amp;#039;&amp;#039;. E. Rowohlt, Berlin 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hinterland&amp;#039;&amp;#039;. E. Rowohlt; Berlin 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bei dieser Gelegenheit&amp;#039;&amp;#039;. E. Rowohlt, Berlin 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ansichten&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Berlin 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In der Zwischenzeit&amp;#039;&amp;#039;. Allert de Lange, Amsterdam 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sekundenzeiger&amp;#039;&amp;#039;. Humanitas-Verlag, Zürich 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Kritikers&amp;#039;&amp;#039;. Oprecht, Zürich 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichten ohne Moral&amp;#039;&amp;#039;. Oprecht, Zürich 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anderseits&amp;#039;&amp;#039;. Querido, Amsterdam 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Begegnung im Zwielicht&amp;#039;&amp;#039;. Blanvalet, Berlin 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Standpunkte&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Hamburg 1953.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fensterplatz&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Berlin 1959.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Lauf der Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Taschenbuch, 1959.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Vorüberfahren&amp;#039;&amp;#039;. Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main 1960.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bei Lichte betrachtet&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Reinbek 1970; zusammengestellt von Bernt Richter.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Mission des Luftballons. Skizzen und Erwägungen&amp;#039;&amp;#039;. Volk und Welt, Berlin 1975.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Taschenspiegel&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Nachwort von [[Ulrich Weinzierl]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Alfred Polgar im Exil.&amp;#039;&amp;#039; Löcker, Wien 1979, ISBN 978-3-85409-006-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sperrsitz&amp;#039;&amp;#039;. Löcker, Wien 1980.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lieber Freund! Lebenszeichen aus der Fremde&amp;#039;&amp;#039;. Zsolnay, Wien, Hamburg 1981.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriften&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Marcel Reich-Ranicki und Ulrich Weinzierl, Rowohlt, Reinbek 1982–1986.&lt;br /&gt;
** Lizenzausgabe, Büchergilde Gutenberg, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M., 1983 bis 1988. Aufzählung der sechs einzeln erschienenen Bände: &amp;#039;&amp;#039;Musterung&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kreislauf&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Irrlicht&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Literatur&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Theater I&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Theater II&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
*  [[Harry Rowohlt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alfred Polgar. Das große Lesebuch&amp;#039;&amp;#039;. Kein &amp;amp; Aber, Zürich 2003, ISBN 3-0369-5116-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Marlene Dietrich|Marlene]] – Bild einer berühmten Zeitgenossin&amp;#039;&amp;#039;. Zsolnay, Wien 2015, ISBN 978-3-552-05721-0 (1937/1938 geschriebener Essay, 1984 im Nachlass entdeckt, 2015 postum veröffentlicht).&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunkkultur.de/marlene-dietrich-biografie-poetische-huldigung-aus-den-30er-100.html Rezension von [[Günter Kaindlstorfer]] in [[Deutschlandradio Kultur]] vom 25. Jänner 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Nentwich]]: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Polgar. Leben in Bildern&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Kunstverlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-422-07154-4.&lt;br /&gt;
* Eva Philippoff: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Polgar. Ein moralischer Chronist seiner Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Minerva, München 1980, ISBN 3-597-10250-6.&lt;br /&gt;
* [[Ursula Madrasch-Groschopp]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Weltbühne. Porträt einer Zeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; Buchverlag Der Morgen, Berlin 1983&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Weinzierl]]: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Polgar. Eine Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Löcker, Wien 1985. Diverse Neuausgaben, 2005 wieder Löcker Wien, ISBN 3-85409-423-X. (ersetzte Weinzierls Werk &amp;#039;&amp;#039;Er war Zeuge. Alfred Polgar. Ein Leben zwischen Publizistik und Literatur,&amp;#039;&amp;#039; Löcker &amp;amp; Wögenstein, Wien 1978, ISBN 3-85392-018-7)&lt;br /&gt;
* [[Evelyne Polt-Heinzl]], [[Sigurd Paul Scheichl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Untertreiber schlechthin. Studien zu Alfred Polgar.&amp;#039;&amp;#039; Löcker, Wien 2007, ISBN 978-3-85409-451-7.&lt;br /&gt;
* [[Marcel Reich-Ranicki]]: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Polgar – Der leise Meister.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Anwälte der Literatur.&amp;#039;&amp;#039; DVA,  Stuttgart 1994. Als Tb dtv, München 1996, S. 167–185.&lt;br /&gt;
* Pino Dietiker: &amp;#039;&amp;#039;Entlegene Nachbarn. Die Exilübersetzer Alfred Polgar und [[Ferdinand Hardekopf]] und ihr Helfer [[Carl Seelig]]&amp;#039;&amp;#039;, in: Stefanie Kremmel, Julia Richter, [[Larisa Schippel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Translation und Exil (1933–1945) III. Motive, Funktionen und Wirkungen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2024, S. 261–290.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lexikaeinträge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Polgar, Alfred.&amp;#039;&amp;#039; In: Kurt Böttcher (Gesamtredaktion): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon deutsch-sprachiger Schriftsteller von den Anfängen bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1975; Band 2, S. 180/181&lt;br /&gt;
* Herbert A. Straus, [[Werner Röder]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2/I: &amp;#039;&amp;#039;A–K.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1983, ISBN 3-598-10089-2, S.&amp;amp;nbsp;915.&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Alfred Polgar}}.&lt;br /&gt;
* [[Günter Helmes]]: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Polgar&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Harenbergs Lexikon der Weltliteratur&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 4. Dortmund 1989, S. 2318f. ISBN 3-611-00091-4.&lt;br /&gt;
* [[Siglinde Bolbecher]], [[Konstantin Kaiser]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der österreichischen Exilliteratur&amp;#039;&amp;#039;. Deuticke, Wien 2000, ISBN 3-216-30548-1, S.&amp;amp;nbsp;516.&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|598|600|Polgar, Alfred|Ulrich Weinzierl|118595474}}&lt;br /&gt;
* Susanne Blumesberger, Michael Doppelhofer, Gabriele Mauthe: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft 18. bis 20. Jahrhundert]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;J–R.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Österreichischen Nationalbibliothek. Saur, München 2002, ISBN 3-598-11545-8, S.&amp;amp;nbsp;1051.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* [[s:Die Schaubühne – Die Weltbühne#P|Wikisource: Verzeichnis aller Artikel]] Polgars in der [[Weltbühne]]&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Alfred Polgar}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118595474}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0689017}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|8cc13ad80a934b05a4893bcb09f29eb7}}&lt;br /&gt;
* Kurt Tucholsky: über Polgar und seine Werke [https://www.textlog.de/cgi-bin/search/search.cgi?Match=1&amp;amp;Realm=All&amp;amp;Terms=%22Alfred+Polgar%22+Tucholsky 25 Funde]&lt;br /&gt;
* Texte von und über Polgar: [http://www.lindlein.com/polgar.htm Linksammlung]&lt;br /&gt;
* Deutschlandfunk &amp;#039;&amp;#039;Büchermarkt&amp;#039;&amp;#039;, [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/554178/ Gisa Funck: Meister des vergifteten Lobes]; [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/213880/ Eberhard Falcke: Konkret und unprätentiös]&lt;br /&gt;
* Bayern-2, [http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/deutsch/polgar/manuskript/polgar_manuskriptn.pdf Susanne Tölke: Alfred Polgar – ein Caféhaus-Literat, Sendemanuskript] (PDF)&lt;br /&gt;
* [http://www.ulri.ch/kopfweh/polgar.htm Alfred Polgar: &amp;#039;&amp;#039;Theorie des „Café Central“&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.oesterreich-am-wort.at/treffer/atom/13764A13-04D-000CE-00000578-137586B8/ Radio-Porträt über Alfred Polgar] in der  [[Ö1]]-Sendereihe &amp;#039;&amp;#039;Chronisten, Reporter, Aufklärer&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 2002&lt;br /&gt;
* Evelyne Polt-Heinzl: [https://litkult1920er.aau.at/portraets/polgar-alfred/ Porträtmodul zu Alfred Polgar bei litkult1920er.aau.at], einem Projekt der Universität Klagenfurt&lt;br /&gt;
* Biographie: [https://www.deutsche-biographie.de/sfz96692.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118595474|LCCN=n/81/29139|NDL=01211765|VIAF=34470284}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Polgar, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Ungarischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Polgar, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Polak, Alfred (wirklicher Name); Douglas, Archibald (Pseudonym); Terne, L. A. (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Oktober 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. April 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nordlicht3</name></author>
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