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	<title>Alfred Oelßner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-22T11:08:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Franz Oelßner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. August]] [[1879]] in [[Greiz]]; † [[13. Juni]] [[1962]] in [[Ost-Berlin]]) war ein [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]- und [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Funktionär. Er leitete von 1950 bis 1954 die Zentrale Revisionskommission der SED.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kaiserreich und Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Alfred Oelßner wurde als ältester Sohn in der Familie eines Buchbindermeisters geboren. Er lernte den Beruf seines Vaters und trat 1902 in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ein. 1903 wurde sein Sohn, der spätere Wirtschaftswissenschaftler und SED-Funktionär [[Fred Oelßner]], geboren. Ab 1910 arbeitet er im Vertrieb der Parteipresse und als Leiter einer Parteibuchhandlung, später als hauptamtlicher Sekretär der SPD, in [[Weißenfels]]. Im Ersten Weltkrieg war Oelßner [[Armierungs-Bataillon|Armierungssoldat]], anschließend trat er 1917 zur [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] über und war in der [[Arbeiter- und Soldatenrat|Rätebewegung]] aktiv. Von 1919 bis 1921 war er Mitglied der [[Preußische Landesversammlung|Preußischen Landesversammlung]]. Ende 1920 schloss er sich mit der linken USPD-Fraktion der [[Vereinigte Kommunistische Partei Deutschlands|VKPD]] an. Zunächst Parteisekretär für [[Halle-Merseburg]], wurde er, nach der [[Märzaktion]] 1921 auf der Fahndungsliste der Polizei, Bezirkssekretär der KPD für [[Provinz Schlesien|Schlesien]] und [[Provinz Oberschlesien|Oberschlesien]]. 1924 wurde Oelßner zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt und trat seine Haftstrafe im Zentralgefängnis [[Cottbus]] an, wurde jedoch bereits 1925 [[amnestie]]rt. Nach seiner Freilassung wurde Oelßner Vorsitzender des Parteischiedsgerichts, in der Funktion er bei der Bekämpfung und Unterdrückung parteiinterner Oppositionen tätig war. Im Jahr 1928 Reichskassenwart des [[Roter Frontkämpferbund|RFB]], 1929–1932 Vertriebsleiter für Arbeiterkultur-Artikel in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus und DDR-Karriere ===&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach der [[Machtergreifung]] [[Adolf Hitler|Hitlers]] war Alfred Oelßner für kurze Zeit in der illegalen Parteiarbeit tätig. Nach kurzzeitiger Verhaftung 1933 zog er sich aus dem aktiven Widerstand zurück und arbeitete von 1936 bis 1945 als Buchbinder in Berlin. Er war Mitglied der NS-Massenorganisationen [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt]] und [[Deutsche Arbeitsfront]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende trat Oelßner wieder der KPD bei, war zunächst Bezirksvorsteher von [[Prenzlauer Berg|Berlin-Prenzlauer Berg]], und wurde von 1945 bis 1950 Hauptkassierer der KPD bzw. SED. Auf dem 3. Parteitag der SED im Juli 1950 zum Vorsitzenden der [[Zentrale Revisionskommission der SED|Zentralen Revisionskommission der SED]] gewählt. Diese Position hatte Oelßner bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1954 inne. Alfred Oelßner starb im Juni 1962 in Ost-Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Gedenkstätte der Sozialisten (Urnenwand) - Oelssner 2.jpg|mini|hochkant|Grabstätte in der &amp;#039;&amp;#039;[[Gedenkstätte der Sozialisten]]&amp;#039;&amp;#039; ]]&lt;br /&gt;
Als ehemaligem Stadtverordneten und in Anbetracht seiner Verdienste um die deutsche Arbeiterbewegung und um die Stadt Weißenfels wurde Alfred Oelßner am 11. Dezember 1954 das Ehrenbürgerrecht verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.weissenfels.de/de/ehrenbuerger/ehrenbuerger.html |text=Ehrenbürger Weißenfels – Alfred Oelßner |wayback=20210606085832}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde 1954 mit dem [[Karl-Marx-Orden]] und dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]], 16. September 1959, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Urne wurde in der &amp;#039;&amp;#039;[[Gedenkstätte der Sozialisten]]&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] in [[Bezirk Lichtenberg|Berlin-Lichtenberg]] beigesetzt,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Hoffmann (Gewerkschafter)|Joachim Hoffmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Friedrichsfelde. Ein deutscher Nationalfriedhof - Kulturhistorischer Reiseführer&amp;#039;&amp;#039;. Das Neue Berlin, Berlin 2001, ISBN 3-360-00959-2, S.&amp;amp;nbsp;248.&amp;lt;/ref&amp;gt; wo später auch sein Sohn [[Fred Oelßner]] bestattet wurde. Die [[Deutsche Post der DDR]] gab im Jahr 1989 zu seinen Ehren eine [[Sondermarke]] in der Serie [[Persönlichkeiten der deutschen Arbeiterbewegung]] heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stefan Weber: &amp;#039;&amp;#039;Oelßner, Alfred Franz&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Biographisches Lexikon]]. Dietz Verlag, Berlin 1970, S. 351–352.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=alfred-franz-auch-oelssner-oelssner|lemma=Oelßner, Alfred Franz (auch: Oelssner)|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|seite=747|idNum=2557}}&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Berlin 2004, ISBN 3-320-02044-7, S. 545–546.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/01fb37fa-7eb3-4a67-8a52-4ba35667c9ba/ Nachlass von Alfred Oelßner im Bundesarchiv (BArch NY 4144)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124748023|VIAF=25544976}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oelssner, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Weißenfels)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotfrontkämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oelßner, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Oelßner, Alfred Franz (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher KPD- und SED-Funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. August 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Greiz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Juni 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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