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	<title>Alfred Missong - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Missong&amp;diff=804820&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchwabeausBayern am 21. Januar 2026 um 00:06 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Missong&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. März]] [[1902]] in [[Frankfurt-Höchst|Höchst am Main]]; † [[7. Juni]] [[1965]] in [[Mistelbach (Gemeinde Großschönau)|Mistelbach]], [[Niederösterreich]]) war ein [[Österreich|österreichischer]] katholischer Publizist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines deutschen Vaters und einer österreichischen Mutter verbrachte seine Kindheitsjahre in [[Deutschland]], wurde aber später einer der frühesten Wortführer eines eigenen österreichischen Weges und der [[Österreichische Neutralität|Neutralität]] nach [[Neutralität der Schweiz|Schweizer Vorbild]]. Missong war seit den 1920er Jahren publizistisch tätig, unter anderem 1925–1938 für die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Schönere Zukunft]]&amp;#039;&amp;#039;, wo er aber, im Widerspruch zu seinen Überzeugungen, großdeutsche Auffassungen zu vertreten hatte. Dagegen warnte er schon 1928 in einer unter Pseudonym erschienenen Schrift vor der Gefahr des deutschen [[Revanchismus]], der zu einem Bündnis mit der [[Sowjetunion]] und zu einem Krieg mit [[Polen]] und in der Folge mit [[Frankreich]] führen werde. Missong war eng befreundet mit [[Ernst Karl Winter]] und [[August Maria Knoll]]. Er publizierte in Winters [[Gsur-Verlag]] 1932 unter dem Pseudonym [[Thomas Murner]] den &amp;#039;&amp;#039;[[Nazispiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, ein auf einer Schrift von [[Zyrill Fischer]] aufbauendes Pamphlet gegen den [[Nationalsozialismus]], das insbesondere die [[NS-Rassenpolitik]] als unmoralisch und neues Heidentum anprangerte. 1937 und 1938 gab er im Heimat-Verlag in Brixlegg/Tirol die dritte, nunmehr zehnbändige Folge der &amp;#039;&amp;#039;[[Österreichische Bücherei#Die dritte Reihe im Heimat-Verlag|Österreichischen Bücherei]]&amp;#039;&amp;#039; heraus. Nach dem so genannten [[Anschluss (Österreich)|Anschluss]] 1938 wurde  Missong für einige Monate verhaftet, seine Autorschaft am &amp;#039;&amp;#039;Nazispiegel&amp;#039;&amp;#039; wurde aber der [[Gestapo]] offenbar nicht bekannt. Nach seiner Entlassung flüchtete Missong mit seiner Familie zuerst in die [[Schweiz]], wo er allerdings von Ausweisung bedroht war, dann nach [[Jugoslawien]]. Nach dem [[Balkanfeldzug (1941)|deutschen Überfall auf dieses Land]] lebten die Missongs bis 1941 in der ungarisch besetzten [[Wojwodina]] und danach in [[Budapest]]. Ab 1941 lebten die Familien Missong und [[Eugen Kogon]]  ohne die Familienväter zusammen in Wien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 trat Missong als einer der Gründer der [[ÖVP]] hervor und war Verfasser ihres christlichsozial geprägten ersten Programms sowie bis 1950 Chefredakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Österreichische Monatshefte|Österreichischen Monatshefte]]&amp;#039;&amp;#039;, des theoretischen Organs der Partei. Nach 1949 wurde Missong, der mit seiner streng [[Antifaschismus|antifaschistischen]] Linie dem Zeitgeist nicht mehr entsprach, auf diplomatische Posten (als Presseattaché) zuerst in [[Deutschland]] und dann in der [[Schweiz]] versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Missong war mit Lisa Missong verheiratet. Aus der Ehe sind vier Kinder hervorgegangen. Eines ist der österreichische Diplomat [[Alfred Missong jun.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied der [[katholische Studentenverbindung|katholischen Studentenverbindung]] [[K.Ö.L. Maximiliana Wien]] sowie seit 1945 Ehrenmitglied der KÖStV Nibelungia Wien im [[Österreichischer Cartellverband|ÖCV]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{ÖCV|12408727}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heiliges Wien&amp;#039;&amp;#039;, Wiener Dom-Verlag, 1933; Neuauflage 1970&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Weltverpflichtung des Christen&amp;#039;&amp;#039;, Österreichischer Verlag, 1948&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ernst Karl Winter]], Bahnbrecher des Dialogs&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1969&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christentum und Politik in Österreich. Ausgewählte Schriften&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau, Wien 2006&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Österreichische Bücherei#Die dritte Reihe im Heimat-Verlag|Österreichische Bücherei]]&amp;#039;&amp;#039; (Herausgeber), 1937–1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|566|567|Missong, Alfred|[[Erika Weinzierl]]|107616521}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Missong, Alfred.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1980, S. 504.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|p|965}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|107616521}}&lt;br /&gt;
* Kurzbiographie von Alfred Missong auf [http://austria-forum.org/af/Wissenssammlungen/Biographien/Missong,%20Alfred%20sen. Austria-Forum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107616521|LCCN=no/00/175|VIAF=32520265}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Missong, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VF-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ÖVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KÖL]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Missong, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Publizist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. März 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt-Höchst|Höchst]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juni 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mistelbach (Gemeinde Großschönau)|Mistelbach]], Niederösterreich&lt;br /&gt;
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