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	<title>Alfred Marshall - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T15:21:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Marshall&amp;diff=97395&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mathze: /* Veröffentlichungen */ Werk hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-10-09T12:58:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Veröffentlichungen: &lt;/span&gt; Werk hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|bezieht sich auf den britischen Nationalökonom Alfred Marshall. Der gleichnamige US-amerikanische Politiker ist unter [[Alfred Marshall (Politiker)]] zu finden.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Alfred Marshall.jpg|mini|Alfred Marshall, 1921]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Marshall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Juli]] [[1842]] in [[Bermondsey (London)|Bermondsey]] bei [[London]]; † [[13. Juli]] [[1924]] in [[Cambridge]]) war einer der einflussreichsten [[Nationalökonomie|Nationalökonomen]] seiner Zeit. Er ist ein Vertreter der [[Grenznutzenschule]] innerhalb der [[Neoklassische Theorie|Neoklassik]]. Sein Hauptbeitrag besteht im Ausbau der mikroökonomischen [[Partialanalyse]]. Das von ihm popularisierte Angebots- und Nachfragediagramm des [[Marktdiagramm]]s zählt zu den Standardmodellen in der [[Volkswirtschaftslehre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Marshall litt unter einem sehr strengen Vater, der ihn gerne als [[Priester (Christentum)|Priester]] gesehen hätte. Er studierte mit finanzieller Hilfe seines Onkels am [[St John’s College (Cambridge)|St John’s College]] in [[University of Cambridge|Cambridge]]. Dort erhielt er auch seine erste Professur, die er 1877 aufgeben musste, da er [[Mary Paley Marshall|Mary Paley]], eine seiner Studentinnen, heiratete, was gegen die Standesregeln verstieß.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rohini Pande, Helena Roy |Titel=“If You Compete with us, We Shan’T Marry You” The (Mary Paley and) Alfred Marshall Lecture |Sammelwerk=Journal of the European Economic Association |Band=19 |Nummer=6 |Datum=2021-12-01 |ISSN=1542-4766 |DOI=10.1093/jeea/jvab049 |Seiten=2992–3024 |Online=https://academic.oup.com/jeea/article-abstract/19/6/2992/6402906?redirectedFrom=fulltext&amp;amp;login=false |Abruf=2025-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Briten in der damaligen Zeit war Marshall begeisterter [[Alpinist]] und bestieg mit zwei österreichischen Bergsteigern nachweislich als Erster die [[Karlesspitze]] in den [[Ötztaler Alpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1883 wurde er wieder nach Cambridge berufen. Dort gelang es ihm 1903, die Ökonomie als eigenständiges Studienfach zu etablieren. Zu seinen Schülern gehörte dort unter anderen [[John Maynard Keynes]]. 1908 emeritierte er, sein Nachfolger wurde sein Schüler [[Arthur Cecil Pigou]]. 1916 wurde Marshall, seit 1902 Mitglied der [[British Academy]], in die [[American Academy of Arts and Sciences]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gleichgewichtspreis.svg|mini|Die geometrische Darstellung eines Marktes]]&lt;br /&gt;
In seinem 1890 veröffentlichten Buch &amp;#039;&amp;#039;Principles of Economics&amp;#039;&amp;#039;, das für lange Zeit führend in Großbritannien war, stellte er viele Theorien seiner Zeit erstmals in einem einheitlichen Rahmen dar und entwickelte viele analytische Instrumente, die heute zum Standard der [[Volkswirtschaftslehre]] gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So popularisierte er die von [[Karl Heinrich Rau]] entwickelte Darstellung der Theorie von [[Nachfrage]] und [[Angebot (Volkswirtschaftslehre)|Angebot]] in Form von Angebots- und Nachfragekurven (s. unten Quelle Wolfgang Borgstedte), in denen er ebenfalls erstmals das Prinzip des fallenden [[Grenznutzen]]s umsetzte. Er verglich die Angebots- und Nachfragekurven dabei mit den Klingen einer [[Schere]]. Daher spricht man auch von [[Scherentheorem]], wenn man von einem [[Preis-Mengen-Diagramm]] mit steigender Angebots- und fallender Nachfragekurve ausgeht. Marshall prägte den Begriff [[Konsumentenrente]] als die Fläche unter der Nachfragekurve (fallend) begrenzt durch die (darunterliegende) Preisgerade; hierin impliziert der Begriff der [[Produzentenrente]], die Fläche zwischen Angebotskurve und (darüberliegender) Preisgerade. Der Gleichgewichts-Preis in Marshalls Standard-Diagramm bedeutet dasjenige Preis-Mengen-Gleichgewicht, das den aktuellen Bedürfnissen von Anbieter(n) und Nachfragern(n) optimal entspricht. Alle Ungleichgewichts-Situationen oberhalb und unterhalb des Gleichgewichts-Preises bedeuten divergierende [[Präferenz (Wirtschaftswissenschaften)|Präferenz]]en. Eine Verschiebung der Nachfrage-Kurve nach oben bedeutet entweder eine Präferenz-Veränderung der Nachfrage-Seite im Sinne höheren Mengenbedarfs (es wird hinzugekauft) oder das Hinzutreten neuer Nachfrager. Gegengleich wirkt eine Verschiebung der Kurve nach unten, und dieselben Aussagen sind natürlich analog in die Angebots-Kurve hinein interpretierbar (siehe auch [[Preisbildung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Formel Marshalls entwickelte [[Abba P. Lerner]] später weiter. Sie ist seither als [[Marshall-Lerner-Bedingung]] bekannt. Auch führte Marshall die &amp;#039;&amp;#039;[[Ceteris paribus]]-Klausel&amp;#039;&amp;#039; als Instrument ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Marshall entgegen der gängigen Norm den Preis als unabhängige Variable in vertikaler Richtung abtrug, wird diese vertauschte Form der Achsenbezeichnung heute traditionellerweise in der Ökonomie fortgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred  Marshall prägte den Begriff [[Terms of Trade]] in der 1923 erschienenen Auflage seines erstmals 1890 veröffentlichten Buchs &amp;#039;&amp;#039;Principles of Economics&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Marshall, &amp;#039;&amp;#039;Principles of Economics&amp;#039;&amp;#039;, 1923, S. 161&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwar wird auch [[Frank William Taussig]] als Vater des Begriffs erwähnt, doch bestätigte dieser 1927, dass der Begriff von Marshall stamme.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank William Taussig, &amp;#039;&amp;#039;International Trade&amp;#039;&amp;#039;, 1927, S. 597&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marshall - Elements of economics of industry, 1892 - 5745225.tif |mini|&amp;#039;&amp;#039;Elements of economics of industry&amp;#039;&amp;#039;, 1892]]&lt;br /&gt;
* Mit Mary Paley Marshall: &amp;#039;&amp;#039;The Economics of Industry&amp;#039;&amp;#039;. MacMillan, London 1879.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Principles of Economics&amp;#039;&amp;#039;. Macmillan, London 1890.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elements of Economics of Industry&amp;#039;&amp;#039;. Macmillan, London 1892.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Industry and Trade&amp;#039;&amp;#039;. MacMillan, London 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Money, Credit and Commerce.&amp;#039;&amp;#039; MacMillan, London 1923. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rolf Hüpen: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.wiwi.uni-muenster.de/ecochron/ec-top.htm?bp_marshallschen_regeln1.htm | wayback=20050331021807 | text=Die Marshallschen Regeln}}&amp;#039;&amp;#039;. In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium (WiSt), 17. Jg., Heft 5 (Mai 1988), S. 243–246.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Borgstede weist in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Volkswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039; (Düsseldorf 1977) darauf hin, dass [[Karl Heinrich Rau]] in seinem Lehrbuch der politischen Ökonomie „sehr originelle und didaktisch glänzende Darstellungsmethoden [brachte]. Er arbeitete bereits Jahrzehnte vor Alfred Marshall mit der bis heute üblichen geometrischen Darstellungsform von Angebots- und Nachfragekurven. Sie fand jedoch wenig Anklang in Deutschland. Er gilt deshalb im Allgemeinen nicht als ihr Erfinder. So etwas ist häufig. Nicht derjenige, der eine Idee zuerst entwickelte, gilt meist als der Entdecker, sondern derjenige, der mit der Idee durchdrang.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118782126}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118782126}}&lt;br /&gt;
* {{EconBiz|GND=118782126}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118782126|LCCN=n/50/40963|NDL=00448925|VIAF=7451112}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Marshall, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertreter der Grenznutzenschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (University of Cambridge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der British Academy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1842]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Marshall, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britischer Nationalökonom&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Juli 1842&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bermondsey (London)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Juli 1924&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Cambridge]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mathze</name></author>
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