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	<title>Alfred Müller-Armack - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-02T21:30:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Postume Benennungen: &lt;/span&gt; erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alfred Müller-Armack.jpg|mini|Alfred Müller-Armack (Mitte) 1961.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred August Arnold Müller-Armack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juni]] [[1901]] in [[Essen]]; † [[16. März]] [[1978]] in [[Köln]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://historischesarchivkoeln.de/lav/getimg.php?img=%2FPersonenstandsregister%2FStandesamt_Koeln%2FSterbefaelle%2F1978%2F1978_Bd_08%2F0054.jpg |titel=Sterbeurkunde Nr. 2851 vom 20. März 1978, Standesamt Köln |werk=LAV NRW R Personenstandsregister |hrsg= |datum= |zugriff=2018-06-28 |sprache= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180628183245/http://historischesarchivkoeln.de/lav/getimg.php?img=%2FPersonenstandsregister%2FStandesamt_Koeln%2FSterbefaelle%2F1978%2F1978_Bd_08%2F0054.jpg |archiv-datum=2018-06-28      }}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Volkswirtschaft|Nationalökonom]], Hochschullehrer und Urheber des Begriffs und Mitbegründer der [[Soziale Marktwirtschaft|Sozialen Marktwirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Alfred Müller-Armack wurde als Sohn von Hermann Justus Karl Julius Müller und dessen Frau Elise Arora Dorothee, geb. Armack, in Essen geboren, wo sein Vater als [[Betriebsleiter]] bei der Firma [[Friedrich Krupp AG|Krupp]] arbeitete. Sein Vater stammte aus [[Weilburg|Weilburg an der Lahn]], seine Mutter aus [[Putlitz|Putlitz (Westprignitz)]]. In den 1920er Jahren fügte er seinem Namen den Geburtsnamen seiner Mutter hinzu und veröffentlichte ab 1929 unter dem Namen Müller-Armack. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müller-Armack besuchte die das [[Goetheschule Essen|Goethe-Realgymnasium]] in [[Essen-Rüttenscheid]], an dem er 1919 das Abitur ablegte. Anschließend studierte er [[Nationalökonomie]] an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Justus-Liebig Universität Gießen]], der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]], der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] und der [[Universität zu Köln]]. Im Februar 1923 wurde er in Köln bei [[Leopold von Wiese]] mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Das Krisenproblem in der theoretischen Sozialökonomik. Versuch einer Neubegründung der absoluten Überproduktionslehre&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Seine [[Habilitation]] erfolgte 1926 ebenfalls in Köln mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Ökonomische Theorie der Konjunkturpolitik&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lingen_a&amp;quot;&amp;gt; [[Markus Lingen]]: Alfred Müller-Armack, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Soziale Marktwirtschaft – Made in Vreden&amp;#039;&amp;#039;; Beiträge des Heimatvereins Vreden zur Landes- und Volkskunde, Band 99, S. 175 ff., ISBN 3-926627-79-4 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müller-Armack heiratete 1934 Irmgard Helene Emma Fortmann. Müller-Armacks erste Ehe wurde nach sechs Monaten geschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1933 bis 1945 ===&lt;br /&gt;
Zum 1. Mai 1933 trat Müller-Armack der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 2.117.614),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/29341532&amp;lt;/ref&amp;gt; da er hoffte, das [[NS-Diktatur|nationalsozialistische Regime]] könne als „starker Staat“ eine bessere und stabilere [[Wirtschaftspolitik]] durchsetzen als die [[Weimarer Republik]]. Bis 1945 blieb er –&amp;amp;nbsp;zwar ein passives&amp;amp;nbsp;– Parteimitglied, formulierte aber in einem emphatischen Pamphlet seine Hoffnungen auf die nun möglich werdende Wirtschaftsordnung.&amp;lt;ref&amp;gt;Nina Streeck: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Müller-Armack (1901–1978), Nationalökonom&amp;#039;&amp;#039;. Landschaftsverband Rheinland, 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr (1933) veröffentlichte er seine Schrift &amp;#039;&amp;#039;Staatsidee und Wirtschaftsordnung im Neuen Reich,&amp;#039;&amp;#039; die dem [[Nationalsozialismus]] ideologisch nahestand. 1940 wurde er ordentlicher Professor und geschäftsführender Direktor des Instituts für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der [[Universität Münster|Westfälischen Wilhelms-Universität Münster]], wo er Beratungsaufgaben für das NS-Regime und die Wehrmacht übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ralf Ptak]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Ordoliberalismus zur sozialen Marktwirtschaft. Stationen des Neoliberalismus in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Leske und Budrich, Opladen 2003, ISBN 3-8100-4111-4&amp;lt;/ref&amp;gt; Als 25-Jähriger war er der jüngste Dozent, 1934 der jüngste außerordentliche Professor an der Universität zu Köln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lingen_a&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Neuauflage seines Buches „Staatsidee“ wurde 1935 von den nationalsozialistischen Machthabern abgelehnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lingen_a&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vertraulichen Gesprächskreisen der Wirtschaft, in denen man nicht unbedingt vom „Endsieg“ des Deutschen Reiches ausging, und wo er auch auf [[Ludwig Erhard]] traf, arbeitete er an Konzepten für eine Wirtschaftsordnung nach dem Krieg. Ab 1943 wirkte er in [[Vreden|Vreden-Ellewick]], wohin seine &amp;#039;&amp;#039;Forschungsstelle für Allgemeine und Textile Marktwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; ausgelagert worden war. Mit seiner Studie &amp;#039;&amp;#039;Das Jahrhundert ohne Gott&amp;#039;&amp;#039; versuchte er 1948 eine [[Religionssoziologie|religionssoziologische]] Deutung des [[Nationalsozialismus]], den er rückblickend als [[Religion#Religion in der Neuzeit|Ersatzreligion]] in einer Zeit des Glaubensabfalls ansah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1945 bis 1963 ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] trat Müller-Armack der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] bei und entwarf 1946 in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftslenkung und Marktwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; (erschienen 1947) die Idee und den Begriff der „[[Soziale Marktwirtschaft|Sozialen Marktwirtschaft]]“ (dabei schrieb er &amp;#039;&amp;#039;sozial&amp;#039;&amp;#039; stets mit großem „S“) als einer mit „sozialer Gerechtigkeit … in einem komplementären Verhältnis“ stehenden [[Marktwirtschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrun Quaas: &amp;#039;&amp;#039;Soziale Marktwirtschaft. Wirklichkeit und Verfremdung eines Konzepts&amp;#039;&amp;#039;. Haupt, Bern 2000, S- 55.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1950 wechselte er als ordentlicher Professor für [[Wirtschaftliche Staatswissenschaften]] an die [[Universität zu Köln]] und gründete im selben Jahr gemeinsam mit Franz Greiß als unabhängiges wirtschaftswissenschaftliches Forschungsinstitut das Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln. Ab 1952 arbeitete er im [[Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie|Wirtschaftsministerium]] unter [[Ludwig Erhard]] als Leiter der Grundsatzabteilung. Bei seiner theoretischen und praktischen Weiterentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft erweiterte er auch erheblich die Gedankenwelt Ludwig Erhards und der [[Ordoliberalismus|Ordoliberalen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Schlecht]], &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen und Perspektiven der Sozialen Marktwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, J.C.B. Mohr, 1990, ISBN 3-16-145690-4, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wettbewerbsordnung der Freiburger Schule ergänzte er um die soziale Sicherheit. „Beide Dinge gehören absolut in der Sozialen Marktwirtschaft in eine gemeinsame Strukturformel.“&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Müller-Armack: &amp;#039;&amp;#039;Die Grundformel der Sozialen Marktwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: Ludwig-Erhard-Stiftung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Symposion I: Soziale Marktwirtschaft als nationale und internationale Ordnung&amp;#039;&amp;#039;. Bonn aktuell, Bonn 1978, S. 9–21, hier S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1958 bis 1963 war er [[Staatssekretär]] für Europäische Angelegenheiten. Müller-Armack war sowohl vom Soziologischen Neoliberalismus und der [[Ordoliberalismus|Freiburger Schule]] als auch von der [[Christliche Soziallehre|christlichen Soziallehre]] beeinflusst.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Dietzfelbinger: &amp;#039;&amp;#039;Von der Religionssoziologie zur Sozialen Marktwirtschaft: Leben und Werk Alfred Müller-Armacks&amp;#039;&amp;#039;. In: Hanns-Seidel-Stiftung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Politische Studien&amp;#039;&amp;#039;. 373, 51. Jahrgang, September/Oktober 2000, S. 85–99.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1963 die Verhandlung für den Beitritt des [[Vereinigtes Königreich|Vereinigten Königreichs]] zur [[Europäische Wirtschaftsgemeinschaft|EWG]] scheiterten, bot Müller-Armack seinen Rücktritt an. Dennoch blieb er bis zum Regierungswechsel Mitte Oktober 1963 im Amt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lingen_a&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1963 bis 1978 ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende seiner Tätigkeit als Ministerialbeamter nahm Müller-Armack seine Lehrtätigkeit als Honorarprofessor an der Universität zu Köln wieder auf. 1970 wurde er emeritiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Politik zog er sich weitgehend zurück, war aber von 1964 bis 1969 Stadtverordneter in Köln (für die CDU).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lingen_a&amp;quot; /&amp;gt; Von 1964 bis 1968 war er zusammen mit [[Franz Thedieck (Politiker)|Franz Thedieck]] Vorsitzender der [[Konrad-Adenauer-Stiftung]]. Nach dem Tode Ludwig Erhards wurde er dessen Nachfolger in der [[Ludwig-Erhard-Stiftung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lingen_a&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis August 1977 war Müller-Armack außerdem Mitglied im Verwaltungsrat der [[Europäische Investitionsbank|Europäischen Investitionsbank]]. Eine vergleichbare Position hatte er bei den [[Rheinische Stahlwerke|Rheinischen Stahlwerken]] inne, wo er von 1965 bis 1969 Vorsitzender des Aufsichtsrats war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lingen_a&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 veröffentlichte er seine Erinnerungen unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Weg nach Europa&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Erhard hielt Müller-Armack bis zu seinem Tode (1978) daran fest, dass das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft mit der realen Wirtschaftsordnung übereinstimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Das Stilprinzip der Sozialen Marktwirtschaft [ist] einer permanenten Abwandlung zugänglich […] Ich erinnere an die Sparförderung, an die weiterzuführenden Ansätze der Vermögenspolitik, an die dynamische Rentenformel, an das Betriebsverfassungsgesetz und alles was sich daran anschloss.|Alfred Müller-Armack|Die Grundformel der Sozialen Marktwirtschaft, in: Ludwig-Erhard-Stiftung (Hrsg.): Symposion I: Soziale Marktwirtschaft als nationale und internationale Ordnung, Bonn 1978, S. 13&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod ==&lt;br /&gt;
Alfred Müller-Armack starb 1978 im Alter von 76&amp;amp;nbsp;Jahren in der Kölner Universitätsklinik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Er liegt auf dem Friedhof [[Riedering]] (Landkreis Rosenheim in Oberbayern) begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Nerger: [https://www.knerger.de/html/deutschland_r-t.html Online-Verzeichnis der Grabstätten berühmter Verstorbener]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1972 erhielt Müller-Armack den [[Ernst-Hellmut-Vits-Preis]] der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) in Münster. &lt;br /&gt;
* 1976 wurde er mit der [[Alexander-Rüstow-Plakette]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Postume Benennungen ===&lt;br /&gt;
* Seit 2016 verleiht die [[Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft]] eine Verdienstmedaille in Erinnerung an Müller-Armack.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.asm-ev.de/VA_Alfred_Mueller-Armack_VM.html |wayback=20180925220115 |text=Alfred Müller-Armack Verdienstmedaille }}, Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft, abgerufen am 26. September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der größte Hörsaal im WiSo-Gebäude der [[Universität zu Köln]] – der Hörsaal I – trägt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Müller-Armack-Hörsaal.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Das Berufskolleg [[Köln-Zollstock]] trägt den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Alfred-Müller-Armack-Berufskolleg]]&amp;#039;&amp;#039; – kurz &amp;#039;&amp;#039;AMA-Berufskolleg Köln.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Im Kölner Stadtteil [[Weiß (Köln)|Weiß]] ist die &amp;#039;&amp;#039;Müller-Armack-Straße&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* In [[Landshut]] gibt es ebenfalls eine &amp;#039;&amp;#039;Müller-Armack-Straße&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://onlinestreet.de/strassen/M%C3%BCller-Armack-Stra%C3%9Fe.Landshut.795133.html Müller-Armack-Straße, 84034 Landshut (Münchnerau)] auf onlinestreet.de, abgerufen am 2. April 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Universität Münster hat seit 2002 den &amp;#039;&amp;#039;Müller-Armack Preis&amp;#039;&amp;#039; an herausragende Absolventen des Studiengangs Volkswirtschaftslehre vergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Nina Streeck: [https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/alfred-mueller-armack/DE-2086/lido/57c95137c1b861.27592182 &amp;#039;&amp;#039;Alfred Müller-Armack&amp;#039;&amp;#039;]. In: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen am 12. April 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[File:Erwin von Beckerath Wirtschaftsfragen 1957 Titel.jpg|thumb|hochkant|Festschrift für Ludwig Erhardt 1957]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Krisenproblem in der theoretischen Sozialökonomik. Versuch einer Neubegründung der absoluten Überproduktionslehre.&amp;#039;&amp;#039; (Köln, Univ., Diss., 1923).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ökonomische Theorie der Konjunkturpolitik.&amp;#039;&amp;#039; Gloeckner, Leipzig 1926 (Zugl.: Köln, Univ., Habil.-Schr., 1926).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgesetze des Kapitalismus. Ökonomische, geschichtstheoretische und soziologische Studien zur modernen Wirtschaftsverfassung.&amp;#039;&amp;#039; Junker &amp;amp; Dünnhaupt, Berlin 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Staatsidee und Wirtschaftsordnung im Neuen Reich.&amp;#039;&amp;#039; Junker &amp;amp; Dünnhaupt, Berlin 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Genealogie der Wirtschaftsstile. Die geistesgeschichtlichen Ursprünge der Staats- und Wirtschaftsformen bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Diagnose unserer wirtschaftlichen Lage.&amp;#039;&amp;#039; Küster, Bielefeld 1947.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftslenkung und Marktwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Wirtschaft und Sozialpolitik, Hamburg 1947; Kastell, München 1990, ISBN 3-924592-28-4 (auch in &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsordnung und Wirtschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039; enthalten).&lt;br /&gt;
** Thomas Strobl&amp;lt;!-- nicht mit dem Politiker identisch --&amp;gt;: [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/soziale-marktwirtschaft-oekonomie-als-instrument-nicht-als-selbstzweck-1783035.html &amp;#039;&amp;#039;Soziale Marktwirtschaft: Ökonomie als Instrument, nicht als Selbstzweck&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. April 2009 (Rezension).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Jahrhundert ohne Gott. Zur Kultursoziologie unserer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Regensberg, Münster 1948; Schmitt, Siegburg 2004, ISBN 3-87710-324-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diagnose unserer Gegenwart. Zur Bestimmung unseres geistesgeschichtlichen Standorts.&amp;#039;&amp;#039; Bertelsmann, Gütersloh 1949; 2. erweiterte Auflage: Haupt, Bern/Stuttgart 1981, ISBN 3-258-03023-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Religion und Wirtschaft. Geistesgeschichtliche Hintergründe unserer europäischen Lebensform.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1959; Haupt, Bern/Stuttgart 1981, ISBN 3-258-03024-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studien zur sozialen Marktwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität Köln, Köln 1960.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsordnung und Wirtschaftspolitik. Studien und Konzepte zur sozialen Marktwirtschaft und zur europäischen Integration.&amp;#039;&amp;#039; Rombach, Freiburg 1966; Haupt, Bern/Stuttgart 1976, ISBN 3-258-02515-0&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wirtschafts- und Finanzpolitik im Zeichen der sozialen Marktwirtschaft. Festgabe für [[Franz Etzel]].&amp;#039;&amp;#039; Seewald, Stuttgart 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Weg nach Europa. Erinnerungen und Ausblicke.&amp;#039;&amp;#039; Wunderlich, Tübingen 1971, ISBN 3-8052-0202-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Genealogie der Sozialen Marktwirtschaft. Frühschriften und weiterführende Konzepte.&amp;#039;&amp;#039; Haupt, Bern/Stuttgart 1974, ISBN 3-258-01198-2; 2. erweiterte Auflage ebd. 1981, ISBN 3-258-03025-1 (versammelt Frühschriften 1945–1948 – außer &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftslenkung und Marktwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; – sowie Beiträge zu den geistigen Grundlagen und zur Fortentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft von 1953 bis 1973).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die zentrale Frage der Forschung. Die Einheit von Geistes- und Naturwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[ORDO – Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft|ORDO]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 28, 1975, S.&amp;amp;nbsp;13–23.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Grundformel der Sozialen Marktwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Ludwig-Erhard-Stiftung]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Symposion I: Soziale Marktwirtschaft als nationale und internationale Ordnung&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Bonn Aktuell, Bonn 1978, S.&amp;amp;nbsp;9–18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Daniel Dietzfelbinger: &amp;#039;&amp;#039;Soziale Marktwirtschaft als Wirtschaftsstil. Alfred Müller-Armacks Lebenswerk.&amp;#039;&amp;#039; Kaiser, Gütersloh 1998, ISBN 3-579-02617-8.&lt;br /&gt;
* Daniel Dietzfelbinger: &amp;#039;&amp;#039;Von der Religionssoziologie zur Sozialen Marktwirtschaft: Leben und Werk Alfred Müller-Armacks.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hanns-Seidel-Stiftung]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Politische Studien.&amp;#039;&amp;#039; 373, 51. Jahrgang, September/Oktober 2000, S. 85–99 ([http://www.hss.de/downloads/politische_studien_373.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* [[Thomas Großbölting]]: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Müller-Armack – die politische Biografie eines Ökonomen&amp;#039;&amp;#039;. Aschendorff, Münster 2023 (Veröffentlichungen des Universitätsarchivs Münster; 17), ISBN 978-3-402-15903-3.&lt;br /&gt;
* Christoph Holtwisch (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Die Soziale Marktwirtschaft – Made in Vreden&amp;#039;&amp;#039;. Heimatverein Vreden, Vreden 2019 (Beiträge des Heimatvereins Vreden zur Landes- und Volkskunde; 99), ISBN 3-926627-79-4. Mit Beiträgen von (u.&amp;amp;nbsp;a.) Daniel Dietzfelbinger, Markus Lingen, [[Markus Pieper (Politiker)|Markus Pieper]], [[Albrecht Ritschl (Wirtschaftshistoriker)|Albrecht Ritschl]] und [[Franz Schoser]].&lt;br /&gt;
* Rolf Kowitz: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Müller-Armack. Wirtschaftspolitik als Berufung. Zur Entstehungsgeschichte der Sozialen Marktwirtschaft und dem politischen Wirken des Hochschullehrers.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Instituts-Verlag, Köln 1998, ISBN 3-602-14440-2 (Zugl.: Köln, Univ., Diss., 1995).&lt;br /&gt;
* Bernhard Löffler: &amp;#039;&amp;#039;Soziale Marktwirtschaft und administrative Praxis. Das Bundeswirtschaftsministerium unter Ludwig Erhard.&amp;#039;&amp;#039; Steiner, Stuttgart 2002, ISBN 3-515-07940-8.&lt;br /&gt;
* {{NDB|18|487|488|Müller-Armack, Alfred|Andreas Müller-Armack|118585282}}&lt;br /&gt;
* [[Friedrun Quaas]]: &amp;#039;&amp;#039;Soziale Marktwirtschaft. Wirklichkeit und Verfremdung eines Konzepts.&amp;#039;&amp;#039; Haupt, Bern/Stuttgart/Wien 2000, ISBN 3-258-06012-6.&lt;br /&gt;
* [[Bertram Schefold]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Interventionsstaat zur sozialen Marktwirtschaft. Der Weg Alfred Müller-Armacks.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Wirtschaft und Finanzen, Düsseldorf 1999, ISBN 3-87881-135-7.&lt;br /&gt;
* [[Hans Willgerodt]]: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Müller-Armack – Der Schöpfer des Begriffs „Soziale Marktwirtschaft“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Wirtschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 50, 2001, Heft 3, S.&amp;amp;nbsp;253–277 ({{Webarchiv |url=http://www.iwp.uni-koeln.de/DE/Institut/Artikel_ProfessorWillgerodt.pdf |text=PDF |wayback= 20070610151719}}).&lt;br /&gt;
* Matthias Zimmer: &amp;#039;&amp;#039;Person und Ordnung. Einführung in die Soziale Marktwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Herder-Verlag, Freiburg/Basel/Wien 2020. ISBN 978-3-451-39984-8, S. 16, 40–43.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fest- und Gedenkschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Franz Greiss, [[Fritz W. Meyer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Festgabe für Alfred Müller-Armack.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1961.&lt;br /&gt;
* Fritz W. Meyer, Hans Willgerodt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft. Festgabe für Alfred Müller-Armack.&amp;#039;&amp;#039; Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität Köln, Köln 1966.&lt;br /&gt;
* [[Christian Watrin]], Hans Willgerodt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Widersprüche der Kapitalismuskritik. Festgabe für Alfred Müller-Armack zum 75. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Haupt, Bern/Stuttgart 1976, ISBN 3-258-02567-3.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig-Erhard-Stiftung]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Europa als Wertegemeinschaft. Wege und Irrwege. Zum 100. Geburtstag von Alfred Müller-Armack.&amp;#039;&amp;#039; Sinus-Verlag, Krefeld 2002, ISBN 3-88289-419-9.&lt;br /&gt;
* Claus Hecking: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.ftd.de/politik/deutschland/164814.html | wayback=20070225165434 | text=Agenda: Soziale Marktwirtschaft aus der Klosterzelle}} – „Eine Spurensuche“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Financial Times Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. Februar 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118585282}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=alfred-mueller-armack|HDG=1|Titel=Alfred Müller-Armack|Autor=Irmgard Zündorf}}&lt;br /&gt;
* Silvio Schmidt: {{Webarchiv |url=http://www.wiwi.uni-frankfurt.de/professoren/schefold/docs/mueller-armack-lang.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Alfred Müller-Armack – Nationalökonom und Soziologe&amp;#039;&amp;#039;. |wayback= 20051109025401}} (PDF; 50&amp;amp;nbsp;kB) Kurzdarstellung auf der Website der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität Frankfurt]]&lt;br /&gt;
* Malte Lindner: [http://www.ecochron.de?pp_mueller-armack1/ &amp;#039;&amp;#039;Alfred Müller-Armack: Aufhebung eines natürlichen Trade-Offs oder Die Soziale Marktwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;.] ECOCHRON-WebSuite zur Geschichte der Wirtschaftstheorie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118585282|LCCN=n/82/946|VIAF=41968618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:MullerArmack, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Essen)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Müller-Armack, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Müller-Armack, Alfred August Arnold (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Nationalökonom, Kultursoziologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juni 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. März 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HH58</name></author>
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