<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alfred_Leonz_Gassmann</id>
	<title>Alfred Leonz Gassmann - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alfred_Leonz_Gassmann"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Leonz_Gassmann&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T10:42:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Leonz_Gassmann&amp;diff=2732537&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freigut: /* Leben */ WiLi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Leonz_Gassmann&amp;diff=2732537&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-18T13:55:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; WiLi&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Leonz Gassmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher auch &amp;#039;&amp;#039;Gaßmann&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, * [[31. Dezember]] [[1876]] in [[Buchs LU]]; † [[8. August]] [[1962]] in [[Vitznau]]) war ein [[Schweiz]]er [[Musiker]] und [[Komponist]] sowie Verfasser von [[schweizerdeutsch]]en [[Volksstück]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Bauernsohn besuchte die Schulen seines Heimatortes und studierte anschliessend am Lehrerseminar [[Hitzkirch]] Klavier und Orgel bei [[Josef Schildknecht]], dem Verfasser einer bekannten Orgelschule. Als Primarlehrer in [[Kloster St. Urban|St.&amp;amp;nbsp;Urban]] wirkte er zugleich als Organist an der Klosterkirche der ehemaligen [[Zisterzienser]]abtei und amtete später in gleicher Funktion in [[Weggis]]. Schliesslich studierte er in [[Genf]] bei [[Otto Barblan]] Komposition und Orgel und bei [[Émile Jaques-Dalcroze]] Harmonie und rhythmische Gymnastik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;haas&amp;quot;&amp;gt;Walter Haas: &amp;#039;&amp;#039;Lozärnersprooch. Eine Geschichte der luzerndeutschen Mundartlliteratur mit einem Verfasserlexikon und einem Lesebuch.&amp;#039;&amp;#039; Räber, Luzern/Stuttgart 1968, S.&amp;amp;nbsp;66&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 wurde er Musikdirektor in [[Sarnen]] und Musiklehrer am dortigen [[Kantonsschule Obwalden|Benediktinerkollegium]]. Von 1921 bis zu seiner Pensionierung 1943 wirkte er als Musiklehrer an den drei Bezirksschulen [[Bad Zurzach|Zurzach]], [[Leuggern]] und [[Kaiserstuhl AG|Kaiserstuhl]] sowie als Organist an der [[Verenamünster (Zurzach)|Stiftskirche St.&amp;amp;nbsp;Verena]] in Zurzach. Seinen Lebensabend verbrachte er im «Schweizerheim» und dann in der «Walpurga» in [[Vitznau]], wo er am 8. August 1962 verstarb. Bei der reformierten Kirche wurde 1985 zu seinem Gedenken ein Brunnen errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alois Häfliger |url=https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=wig-001:1985:43#256 |titel=Gedenkbrunnen für Alfred Leont Gassmann in Buchs |werk= |hrsg=Heimatkunde Wiggertal |datum= |abruf=2020-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;haas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gassmann war ein erfolgreicher Komponist und Musikpädagoge, und er war Initiant und Mitbegründer des 1906 &amp;lt;!-- so im Artikel Schweizerisches Volksliedarchiv, laut Haas 1904 --&amp;gt; gegründeten [[Schweizerisches Volksliedarchiv|Schweizerischen Volksliedarchives]] in Basel. Sein grösstes und bleibendes Verdienst ist seine Sammlertätigkeit von 1899 bis 1951: Systematisch notierte er Volkslieder und Instrumentalmusik, wie sie in den Kantonen Luzern, Schwyz, Ob- und Nidwalden gepflegt wurden. Bereits um die Jahrhundertwende hatte er die im Luzerner Wiggertal gesammelten Lieder im Druck herausgegeben; ein grosser Erfolg wurde 1914 Gassmanns Volksliederbüchlein für die Schweizer Jugend &amp;#039;&amp;#039;Juhui&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pionierarbeit leistete er auch in seiner &amp;#039;&amp;#039;Tonpsychologie des Schweizer Volksliedes&amp;#039;&amp;#039; (1936), in der er versuchte, das Volkslied der Schweiz aus der Landschaft (Bodengestaltung, Klima) heraus zu erklären, 50 Jahre vor [[Bruce Chatwin]]s Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Traumpfade (Roman)|The Songlines]]&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Traumpfade&amp;#039;&amp;#039;). 1938 verfasste er mit &amp;#039;&amp;#039;Blast mir das [[Alphorn]] noch einmal&amp;#039;&amp;#039; eine anspruchsvolle Schule des Alphorn-Spiels, dessen Sprache das damalige Pathos des patriotischen [[Geistige Landesverteidigung|Landi-Geist]]-Tons verrät, aber das für ernsthafte Alphornisten heute noch ein Standardwerk bildet. Spezielle Erwähnung verdient der Umstand, dass Gassmann die nicht [[Gleichstufige Stimmung|gleichstufig temperierten]], «falschen» [[Naturtonreihe|Naturtöne]], also die «alpinen [[Blue Note|blue notes]]» (Hans Kennel), nicht ausklammerte, sondern im Gegenteil ausdrücklich ins Alphornspiel einbezog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1908 erschien seine Monografie &amp;#039;&amp;#039;Das Rigilied – Vo Luzärn uf Wäggis zue,&amp;#039;&amp;#039; in der er mit grossem Sammlerfleiss nicht weniger als 33 melodische Fassungen und 40 Text-Varianten dokumentierte. 1961, ein Jahr vor seinem Tod, publizierte er unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Was unsere Väter sangen&amp;#039;&amp;#039; das wesentliche Ergebnis seiner Sammlertätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben schrieb Gassmann zahlreiche Volksstücke in der [[Luzerndeutsch|luzerndeutschen Mundart]] des [[Luzerner Hinterland]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;haas&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.idiotikon.ch/woerterbuch/woerterbuch-quellen Verzeichnis der Quellensiglen] des &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerisches Idiotikon|Schweizerischen Idiotikons]]&amp;#039;&amp;#039; unter &amp;#039;&amp;#039;(AL)Gassm(ann)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Anna Stüssi: &amp;#039;&amp;#039;Gaßmann, Alfred Leonz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Literatur-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 6. Band: &amp;#039;&amp;#039;Gaa–Gysin.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Heinz Rupp und Carl Ludwig Lang. Francke, Bern/München 1978, Sp.&amp;amp;nbsp;80&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er vertonte auch verschiedene Gedichte der Luzerner Mundartautoren [[Theodor Bucher (Schriftsteller)|Theodor Bucher (Zyböri)]] und [[Peter Halter]]. Überdies war er musikalischer Berater [[Robert Fellmann Jodellieder-Verlag|Robert Fellmanns]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;haas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Volkslied im Luzerner Wiggertal und Hinterland. Aus dem Volksmunde gesammelt und herausgegeben von A. L. Gaßmann&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt;.&amp;#039;&amp;#039; Basel 1906; {{archive.org|dasvolksliediml00unkngoog}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Am Waldrand&amp;#039;&amp;#039;. 50 Ländliche Solo-Duette für Piston (Kornett), Trompete usw. – op. 9. Gebrüder Hug &amp;amp; Co., Leipzig und Zürich.&lt;br /&gt;
* mit Johann Lüthi: &amp;#039;&amp;#039;Das Rigilied: «Vo Luzern uf Wäggis zue». Seine Entstehung und Verbreitung, nebst biographischen Notizen und einem Anhange weiterer Schöpfungen des Verfassers.&amp;#039;&amp;#039; Haag, Luzern 1908.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Tonpsychologie des Schweizer Volksliedes.&amp;#039;&amp;#039; Hug &amp;amp; Cie., Schwyz 1936.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was unsere Väter sangen: Volkslieder und Volksmusik vom Vierwaldstättersee, aus der Urschweiz und dem Entlebuch&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schriften der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 42). Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde, Basel 1961&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Haas (Germanist)|Walter Haas]]: &amp;#039;&amp;#039;Lozärnersprooch. Eine Geschichte der luzerndeutschen Mundartlliteratur mit einem Verfasserlexikon und einem Lesebuch.&amp;#039;&amp;#039; Räber, Luzern/Stuttgart 1968, S.&amp;amp;nbsp;66&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* {{HLS|11816|Gassmann, Alfred Leonz|Autor=Gabriela Schöb}}&lt;br /&gt;
* Anna Stüssi: &amp;#039;&amp;#039;Gaßmann, Alfred Leonz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Literatur-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Bibliographisch-biographisches Handbuch. 3., völlig neu bearbeitete Auflage. 6. Band: &amp;#039;&amp;#039;Gaa–Gysin.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Heinz Rupp und Carl Ludwig Lang. Francke, Bern/München 1978, ISBN 3-7720-1283-3, Sp.&amp;amp;nbsp;80&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|134845412|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ejdkv.ch/de/komponisten-lieder-verlage-textdichter/c/personen/ansicht/einzel/person/alfred-leonz-gassmann.html Porträt und Werke von Gassmann bei der eidgenössischen Jodler-Komponisten- und Sängervereinigung], ejdkv.ch&lt;br /&gt;
* John Wolf Brennan: [https://www.stubeteamsee.ch/media/biografie_a.l.gassmann-biografie_jwb_2020_2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Biografie von Alfred Leonz Gassmann, Komponist &amp;amp; Volksliedforscher (1876–1962)&amp;#039;&amp;#039;], stubeteamsee.ch&lt;br /&gt;
* [https://www.srf.ch/audio/musikwelle-magazin/alfred-leonz-gassmann-ein-leben-fuer-die-volksmusik?id=fb940eb8-7066-46a5-9fb4-07ae2de28d11 &amp;#039;&amp;#039;Alfred Leonz Gassmann – ein Leben für die Volksmusik&amp;#039;&amp;#039;], srf.ch, 9. August 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134845412|LCCN=no90007474|VIAF=102487015}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gassmann, Alfred Leonz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alphornspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatdichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Alemannisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kanton Luzern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gassmann, Alfred Leonz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gaßmann, Alfred Leonz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Musiker, Komponist und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Dezember 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Buchs LU]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. August 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Vitznau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
	</entry>
</feed>