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	<title>Alfred Lent - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T14:45:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Lent&amp;diff=632206&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hamsteraner: angepasst nach Verschiebung</title>
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		<updated>2025-06-04T12:41:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;angepasst nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grab Alfred Lent H Ende Wannsee.jpg|mini|Grab Alfred Lent und Hermann Ende, Wannsee-Friedhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ASMK Grab Alfred Lent neu.jpg|mini|Grab Fam. Lent, Alter St.-Matthäus-Kirchhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Markthalle Hitzig.jpg|mini|Berlins erste Markthalle, Aquarell von F. Hitzig]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1879 lehrter bhf.jpg|mini|Lehrter Bahnhof 1879]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Lent&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Juni]] [[1836]] in [[Berlin]]; † [[4. Januar]] [[1915]] ebenda) war ein Berliner [[Architekt]] und Eisenbahn-[[Bauingenieur]], der aber auch als Immobilien-[[Unternehmer]] und [[Bankier]] tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Alfred Lent war der Sohn des Berliner [[Jurist]]en &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Johann Heinrich Lent&amp;#039;&amp;#039; (1792–1868), der noch während Lents Schulausbildung nach [[Hamm]] in [[Westfalen]] umzog, um dort eine Stellung als Präsident des [[Appellationsgericht]]es anzunehmen. Sein Bruder war der Architekt [[Hugo Lent]]. Sein Neffe [[Friedrich Lent]] wurde nach Studienzeit und Promotion in Berlin später Rechtsprofessor an der Universität Erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lent schloss seine Schulausbildung in Hamm 1855 mit dem Abitur ab. Danach begann er eine Arbeit im [[Bergbau]], die er jedoch bereits nach sechs Monaten aus gesundheitlichen Gründen wieder abbrechen musste. Es folgte eine Lehre zum [[Geodät|Feldmesser]] an der [[Deutz-Gießener Eisenbahn]] und anschließend ein Studium von 1856 bis 1858 an der Universität und der [[Bauakademie]] in Berlin, das er mit dem Examen zum &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbauführer&amp;#039;&amp;#039; ([[Referendar]] in der öffentlichen Bauverwaltung) abschloss. Bis etwa 1862 arbeitete Lent bei der Deutz-Gießener Eisenbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1863 bis 1866 war Lent am Eisenbahnkommissariat in Berlin tätig. Für den Entwurf einer Hüttenanlage erhielt er hier 1863 den [[Schinkelpreis]] des [[Architektenverein zu Berlin|Architektenvereins zu Berlin]] und legte im selben Jahr das zweite Staatsexamen zum &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbaumeister&amp;#039;&amp;#039; ([[Assessor]] in der öffentlichen Bauverwaltung) ab. Zwischen 1865 und 1866 entstand unter seiner [[Bauleitung]] die [[Großes Schauspielhaus#Geschichte|Markthalle]] zwischen dem [[Schiffbauerdamm]] und der Karlstraße nach dem Entwurf von [[Friedrich Hitzig]] (Der Rohbau dieser Markthalle wurde umgebaut zu einem Revuetheater in den 1920er Jahren, danach zum [[Großes Schauspielhaus#Geschichte|Großen Schauspielhaus]] unter der Leitung von Max Reinhard und letztendlich zum Friedrichstadt-Palast. Hier wurde der erste &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Kessel Buntes]]&amp;#039;&amp;#039; fürs Fernsehen aufgezeichnet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1866 absolvierte er seinen Militärdienst als [[Einjährig-Freiwilliger]] und ging anschließend von 1867 bis 1870 als Leiter der Bauabteilung zur [[Magdeburg-Halberstädter Eisenbahn]]. Von 1869 bis 1871 übernahm er gemeinsam mit [[Richard La Pierre]] und B. Scholz als dessen Architekt die Bauleitung des [[Berlin Lehrter Bahnhof|Lehrter Bahnhofs]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1870 bis 1871 war er erneut beim Militär und arbeitete im militärischen Eisenbahnwesen. 1871 wechselte er zur [[Disconto-Gesellschaft]] in Berlin, deren Inhaber er ab 1877 war. Er spekulierte mit Immobilien in Berlin, darunter etwa die [[Hofjägerallee]] und der [[Berlin-Staaken#Albrechtshof|Albrechtshof]]. Als Vertreter der Disconto-Gesellschaft hatte er auch verschiedene [[Aufsichtsrat]]s-Mandate inne, so z.&amp;amp;nbsp;B. bei der [[Gelsenkirchener Bergwerks-AG]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gerald D. Feldman, Manfred Rasch: &amp;#039;&amp;#039;August Thyssen und Hugo Stinnes. Ein Briefwechsel 1898–1922.&amp;#039;&amp;#039; 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1878 wurde er zum [[Baurat]] und 1901 zum [[Geheimer Rat|Geheimen Baurat]] ernannt, im gleichen Jahr setzte er sich zur Ruhe. 1902 kaufte er das [[Rittergut]] [[Lipki Wielkie|Lipke]], östlich von [[Gorzów Wielkopolski|Landsberg/Warthe]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.ch/books?id=PzoyEAAAQBAJ&amp;amp;lpg=PA53&amp;amp;ots=1Anlxxnq25&amp;amp;dq=%22alfred%20lent%22%20lipke&amp;amp;pg=PA52#v=onepage&amp;amp;q=%22alfred%20lent%22%20lipke&amp;amp;f=true Volkmar Lent:] &amp;#039;&amp;#039;Meine Verwandten - Beiträge der Familie Lent zur Kulturgeschichte in Europa,&amp;#039;&amp;#039; 2021, p.52f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grab für seine erste Frau Bertha hat er von Architekten Ende &amp;amp; Böckmann auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof in Berlin-Schöneberg errichten lassen. Mit seiner zweiten Frau Gertrud, geb. Ende, ist er selbst in der Grabstelle der Schwiegereltern bestattet worden auf dem Friedhof des ehemaligen Alsen-Viertels am Wannsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Arbeiten  ==&lt;br /&gt;
* Bauleitung der Markthalle zwischen dem [[Schiffbauerdamm]] und der Karlstraße 1865/66&lt;br /&gt;
* Entwurf und Bauleitung des [[Berlin Lehrter Bahnhof|Lehrter Bahnhof]] Berlin 1869 bis 1871&lt;br /&gt;
* Entwurf und Bauleitung der [[Bahnstrecke Dortmund–Gronau|Eisenbahnstrecke]] von [[Dortmund]] nach [[Gronau (Westf.)|Gronau]]&lt;br /&gt;
* Entwurf und Bauleitung der [[Bahnstrecke Warszawa–Gdańsk|Eisenbahnstrecke]] von [[Malbork|Marienburg]] über [[Działdowo|Soldau]] nach [[Mława|Mlawka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Uwe Kieling: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Privatarchitekten und Eisenbahnbaumeister im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; (= Miniaturen zur Geschichte, Kultur und Denkmalpflege Berlins, Nr. 26.) Kulturbund der DDR, Berlin 1988.&lt;br /&gt;
* Nebeneintrag in {{NDB|14|218|218|Lent, Friedrich|[[Bruno Rimmelspacher]]|118779478}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Historische Gesellschaft der Deutschen Bank: [http://www.bankgeschichte.de/de/content/855.html Biografie von Alfred Lent] &lt;br /&gt;
* Kulturforum / Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin: [http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/staedtebau-projekte/kulturforum/de/geschichte/bewohner/index.shtml Liste herausragender historischer Persönlichkeiten des östlichen Tiergartenviertels vor 1940 (Alfred Lent, lfd. Nr. 80)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136624138|VIAF=80936656}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lent, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1836]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lent, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Berliner Architekt, Eisenbahn-Bauingenieur, Immobilien-Unternehmer und Bankier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juni 1836&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Januar 1915&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hamsteraner</name></author>
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