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	<title>Alfred Leber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T00:24:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Leber&amp;diff=1362069&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cholo Aleman: korr  dieser rot</title>
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		<updated>2023-09-23T18:30:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;korr  dieser rot&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Leber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. März]] [[1881]] in [[Antwerpen]]; † [[1954]] in [[Delhi]], [[Indien]]) war ein deutscher Augen- und Tropenmediziner. Der Göttinger Hochschullehrer gilt als Begründer der deutschen Tropen[[ophthalmologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alfred Leber war der Neffe des [[Ophthalmologe]]n [[Theodor Leber]] und von diesem beeinflusst. Nach dem Abitur 1899 in [[Viersen]] studierte er Medizin in [[Universität Heidelberg]], [[Universität München|München]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]]. Er wurde 1905 in Heidelberg promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er arbeitete zunächst in der Berliner Universitätsaugenklinik unter deren Direktor [[Julius von Michel]]. Ausschlaggebend für diese Fachkarriere war nicht zuletzt die Teilnahme an seiner ersten [[Südsee]]-[[Expedition]] 1910/11 gemeinsam mit dem Tropenmediziner [[Stanislaus von Prowazek]] am [[Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin|Hamburger Tropeninstitut]] nach [[Samoa]], [[Saipan]] und [[Sumatra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Georg-August-Universität Göttingen]] wurde Leber bereits 1912 unter dem Direktor der dortigen Augenklinik [[Arthur von Hippel (Mediziner)|Artur von Hippel]] zum ordentlichen Professor berufen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte zur Medizinisch-demographischen Deutsch-Neuguinea-Expedition.jpg|mini|Exkursionsroute]]&lt;br /&gt;
Seine zweite Forschungsreise war die [[Medizinisch-demographische Deutsch-Neuguinea-Expedition]] 1913/14 des [[Reichskolonialamt]]es, an der auch der Tropenmediziner Professor [[Ludwig Külz]] als sein stellvertretender Expeditionsleiter sowie auch der Maler [[Emil Nolde]] und seine Frau [[Ada Nolde|Ada]] teilnahmen. Diese Expedition endete unmittelbar vor dem beginnenden [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Während Nolde und seine Frau, wenn auch unter abenteuerlichsten Umständen und unter Verlust größerer Teile des Reisegepäcks den Weg noch nach Deutschland zurückfanden, wurde Leber der Weg nach Deutschland abgeschnitten. Er hatte am 27. Juli [[Rabaul]] an Bord der „Manila“ verlassen, die in [[Ambon (Stadt)|Ambonia]] von den Holländern beschlagnahmt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bio&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch Deutsch-Neuguinea&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Fassberg, 2002, S. 219&amp;lt;!-- ohne ISBN --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Central Hospital&amp;#039;&amp;#039; von [[Medan|Deli]] auf Sumatra fand er zunächst eine Anstellung. In [[Malang]] auf [[Java (Insel)|Java]] wurde er 1916 Leiter eines Krankenhauses für Augen- und Tropenkrankheiten. Sein Reisegenosse, der Dichter [[Max Dauthendey]] starb 1918 in diesem Krankenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Juli 1922 kehrte er nach Deutschland zurück. Die Hoffnung, dort als beurlaubter Professor der Göttinger Universität eine Anstellung als Hochschullehrer zu erlangen, trog. So kehrte er nach Java zurück, wo er in den 1930er Jahren wieder eine Klinik in Malang leitete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. oder 11. Mai 1940 wurden er und seine Frau in getrennten Gefängnissen interniert, ihr Besitz versteigert. Wie andere deutsche Staatsangehörige in [[Niederländisch-Indien]] wurde er 1942 aus Furcht vor einer japanischen Invasion nach Indien in das Lager für deutsche Asienhäftlinge in [[Dehradun]] verlegt, wo sich auch u.&amp;amp;nbsp;a. [[Heinrich Harrer]] (in der nationalsozialistischen Abteilung) und [[Anagarika Govinda]], der Gründer des [[Arya Maitreya Mandala]], sowie [[Nyanaponika]] befanden. Nach seiner Freilassung am 5. November 1946 konnte er nicht ins kriegszerstörte Deutschland zurückkehren. Er fand bald darauf Anstellung als Leiter der Augenklinik am &amp;#039;&amp;#039;Prince-of-Wales-Hospital&amp;#039;&amp;#039; im indischen [[Bhopal]]. 1952 wurde er ordentlicher Professor an der muslimischen [[Aligarh Muslim University|Universität Aligarh]], Direktor des dortigen Instituts für Augenheilkunde und dann Dekan der Fakultät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Seine erste Frau &amp;#039;&amp;#039;Dorothee&amp;#039;&amp;#039;, geb. v. Fritsch lernte er in Sumatra kennen. Sie heirateten am 8. Dezember 1919 in Malang. Die Scheidung erfolgte 1933, Dorothee kehrte nach Deutschland zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Jahr heiratete Leber die Krankenschwester Lotte, geb. Junius, in [[Surabaya]]. Nach ihrer Verhaftung wurde ihr, wie vielen Ehefrauen, die Ausreise in japanisches Gebiet gestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bei Kriegsende hielten sich etwa 700 Flüchtlinge aus Niederländisch-Indien in Japan auf. Charles Burdick: &amp;#039;&amp;#039;The Expulsion of Germans from Japan 1947-48&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;52&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 7. März 1943 starb sie im [[Zweiter Japanisch-Chinesischer Krieg|japanisch besetzten Shanghai]], vermutlich durch eigene Hand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ada Nolde: &amp;#039;&amp;#039;Einige Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039; ein geplanter Vortrag über die gemeinsame Südseereise. In: &amp;#039;&amp;#039;Emil Nolde – Die Südseereise 1913–1914.&amp;#039;&amp;#039; S. 43–71.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Reuther]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Emil Nolde – Die Südseereise 1913–1914.&amp;#039;&amp;#039; Katalog zur Ausstellung in Berlin. DuMont, Köln 2008, ISBN 978-3-8321-9083-5 (deutsch, englisch)&lt;br /&gt;
* Manfred Reuther: &amp;#039;&amp;#039;Emil Noldes Ostasienfahrt und die bewegte Südseereise&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Emil Nolde – Die Südseereise 1913–1914.&amp;#039;&amp;#039; S. 21–27.&lt;br /&gt;
* Rainald Schmieg: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Leber, Begründer der deutschen Tropenophtalmologie&amp;#039;&amp;#039;. Diss. Univ. Düsseldorf, 1992&lt;br /&gt;
* [[Johannes W. Grüntzig]], Heinz Mehlhorn: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Th. Leber (1881–1954): Ein Pionier der Tropenophthalmologie – In der Südsee verschollen – in Indien wiederentdeckt&amp;#039;&amp;#039;. 1992, [[doi:10.1055/s-2008-1045905]]&lt;br /&gt;
* Johannes W. Grüntzig, Heinz Mehlhorn: &amp;#039;&amp;#039;Expeditionen ins Reich der Seuchen. Medizinische Himmelfahrtskommandos der deutschen Kaiser- und Kolonialzeit&amp;#039;&amp;#039;. Elsevier-Verlag, München 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/b260130a-7f94-43dc-b337-561fcb95af4f/ Nachlass BArch N 2366]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117612901|VIAF=52471763}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leber, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Augenarzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tropenmediziner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Aligarh)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Kolonialgeschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Papua-Neuguineas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leber, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Augen- und Tropenmediziner, Begründer der deutschen Tropenophthalmologie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. März 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Antwerpen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Delhi]], Indien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cholo Aleman</name></author>
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