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	<title>Alfred Kurella - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Kurella&amp;diff=139048&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Halbgeviertstrich, Leerzeichen vor Zahl eingefügt</title>
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		<updated>2026-04-09T21:57:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich, Leerzeichen vor Zahl eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-E1114-0201-001, Berlin, 1. DSV-Jahreskonferenz, Alfred Kurella.jpg|mini|Alfred Kurella (1967)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Kurella&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Mai]] [[1895]] in [[Brzeg|Brieg]], [[Provinz Schlesien]]; † [[12. Juni]] [[1975]] in [[Berlin]]) war ein [[deutscher Schriftsteller]], [[Übersetzer]] und Kulturfunktionär der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Er gehörte als [[Liste der Kandidaten des Politbüros des ZK der SED|Kandidat]] dem [[Politbüro des ZK der SED]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1895 bis 1918 ===&lt;br /&gt;
Alfred Kurella, Sohn des Arztes und Psychiaters [[Hans Kurella]] (1858–1916) und der Übersetzerin und Schriftstellerin Marie Kurella (geb. von Karczewski, 1868–1923),&amp;lt;ref&amp;gt;{{DDB|Person|126739684|Marie Kurella|TEXT=Eintrag zu}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschestextarchiv.de/pataky_lexikon01_1898/484 |titel=&amp;amp;#91;Kurella, Frau Marie&amp;amp;#93; |werk=Sophie Pataky: Lexikon deutscher Frauen der Feder. 1. Band: A–L |datum=1898 |seiten=466 |sprache=de |abruf=2022-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; studierte nach dem Besuch des Gymnasiums in [[Breslau]], [[Ahrweiler]] und [[Bonn]] Malerei und Grafik an der [[Kunstgewerbeschule München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde 1914 Kriegsfreiwilliger im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Nach der durch [[Simulant|Simulation]] erwirkten Entlassung aus dem Kriegsdienst lebte er ab 1916 als Hauslehrer und Mitarbeiter linker bürgerlicher Zeitungen in [[Leipzig]] und [[Dresden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1910 bis 1918 war Kurella Mitglied der [[Jugendbewegung]], er war im Oktober 1913 Teilnehmer des [[Erster Freideutscher Jugendtag|Ersten Freideutschen Jugendtages]] auf dem [[Hoher Meißner|Hohen Meißner]] und später Herausgeber der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Freideutsche Jugend&amp;#039;&amp;#039;. Zusammen mit [[Walter Benjamin]], [[Hans Blüher]], [[Ernst Joëll]], [[Fritz Klatt]], den Brüdern Hans und Walter Koch, [[Hans Kollwitz (Mediziner)|Hans Kollwitz]], [[Erich Krems]] und [[Alexander Rüstow]] gehörte er auch dem &amp;#039;&amp;#039;[[Westender Kreis]]&amp;#039;&amp;#039; an,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koch&amp;quot;&amp;gt;Ulrike Koch: &amp;#039;&amp;#039;„Ich erfuhr es von Fritz Klatt“ – Käthe Kollwitz und Fritz Klatt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Käthe Kollwitz und ihre Freunde: Katalog zur Sonderausstellung anlässlich des 150. Geburtstages von Käthe Kollwitz&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. vom Käthe-Kollwitz-Museum Berlin, Lukas Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-86732-282-9, S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt; der den linken Flügel der bürgerlichen Jugendbewegung zusammenführte.&amp;lt;ref&amp;gt;Anna M. Lazzarino Del Grosso: &amp;#039;&amp;#039;Armut und Reichtum im Denken Gerhohs von Reichersberg&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck, München 1973. S. 83.&amp;lt;/ref&amp;gt; Klatt war wahrscheinlich der geistige und publizistische Motor dieses Bundes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 und 1918 versuchte Kurella, die mittlerweile zersplitterte und durch den Krieg dezimierte bürgerliche Jugendbewegung zu einen, ein Vorhaben, das misslang.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Schaad: &amp;#039;&amp;#039;Die fabelhaften Bekenntnisse des Genossen Alfred Kurella&amp;#039;&amp;#039;, S. 138–142.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1918 bis 1934 ===&lt;br /&gt;
Im November 1918 gründete Kurella eine Ortsgruppe der [[Freie Sozialistische Jugend|Freien Sozialistischen Jugend]] in München. Im Dezember 1918 trat er der neugegründeten [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Fahrt als Kurier der KPD traf er 1919 in [[Moskau]] mit [[Lenin]] zusammen. Er war als Vertreter des russischen kommunistischen Jugendverbandes Mitbegründer der [[Kommunistische Jugendinternationale|Kommunistischen Jugendinternationale]] (KJI) und ab 1921 erster Sekretär des Berliner und Moskauer Exekutivkomitees der KJI. Zugleich gehörte er von 1920 bis 1934 dem Büro des Zentralkomitees des [[Komsomol]] an. Von 1924 bis 1929 war er Mitglied der [[Kommunistische Partei der Sowjetunion|WKP (B)]]. In diesen Jahren veröffentlichte er unter den Pseudonymen &amp;#039;&amp;#039;Viktor Röbig&amp;#039;&amp;#039; (1919) und &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Ziegler&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;A. Bernard&amp;#039;&amp;#039; (1920–1929).&amp;lt;ref&amp;gt;Pseudonyme aus den Inhaltsangaben der Dokumente im Bundesarchiv. s. a.: Martin Schaad: Die fabelhaften Bekenntnisse des Genossen Alfred Kurella, S. 8 f, S. 76, S. 170.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1924 bis 1926 leitete er eine Jugendschule der [[Kommunistische Internationale|Kommunistischen Internationale]] (Komintern) und eine Schule der [[Parti communiste français|französischen Kommunistischen Partei]] in [[Bobigny]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1926 bis 1928 war Kurella stellvertretender Leiter der [[Agitprop]]-Abteilung des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale, 1928 und 1929 Leiter der Abteilung Bildende Kunst im &amp;#039;&amp;#039;Volkskommissariat für Volksbildung der RSFSR&amp;#039;&amp;#039; und [[Redakteur]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Komsomolskaja Prawda]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund von Vorwürfen „ultralinker, formalistischer Fehler“ kehrte Kurella nach Deutschland zurück, wo er als freier Schriftsteller arbeitete und für die KPD aktiv war. 1931 unterrichtete er an der [[Marxistische Arbeiterschule|Marxistischen Arbeiterschule (MASCH)]] und unternahm eine Studienreise nach [[Königreich Italien (1861–1946)|Italien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1932 bis 1934 war er Sekretär des &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Komitees zum Kampf gegen Krieg und Faschismus&amp;#039;&amp;#039; und Chefredakteur dessen Organs &amp;#039;&amp;#039;[[Le Front Mondiale|Le Front Mondial]]&amp;#039;&amp;#039;. In dieser Funktion arbeitete er eng mit [[Henri Barbusse]] zusammen. Bis Herbst 1933 war Kurella Chefredakteur der Zeitschrift [[Monde]]. „Er sorgte mit dafür, dass die als ‚salonsozialistisch‘ kritisierte […] Zeitschrift ungefähr ab Herbst 1932 [[Stalinisierung|stalinisiert]], bzw. auf die Linie der Komintern und des [[Schriftstellerverband der UdSSR|sowjetischen Schriftstellerverbands]] gebracht wurde. Diesem Prozess fielen auch die [[Anarchismus|libertären]] und antistalinistischen Mitarbeiter und Autoren zum Opfer“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], Jakov Drabkin, Bernhard H. Bayerlein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;II: Deutschland, Russland, Komintern – Dokumente (1918–1943). Nach der Archivrevolution: Neuerschlossene Quellen zur Geschichte der KPD und den deutsch-russischen Beziehungen&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Berlin 1914, ISBN 978-3-11-033979-6, S. 1006 f, Anm. 136  (Archive des Kommunismus – Pfade des XX. Jahrhunderts, Band 6).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1934 bis 1954 ===&lt;br /&gt;
Von März 1934 bis Februar 1935 arbeitete Kurella als persönlicher Sekretär von [[Georgi Dimitrow]] in Moskau und bis 1937 in der wissenschaftlich-bibliografischen Abteilung der Moskauer Zentralbibliothek für ausländische Literatur. Dort hatte er für die Entfernung fremdsprachiger Schriften zu sorgen, die als [[Trotzkismus|trotzkistisch]] oder anderweitig „abweichend“ galten.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Schaad: &amp;#039;&amp;#039;Die fabelhaften Bekenntnisse des Genossen Alfred Kurella&amp;#039;&amp;#039;. S. 72.&amp;lt;br /&amp;gt; Siehe auch die Selbstaussage: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Kurella uber die „literarische Tatigkeit“ nach seiner Entfernung aus der Kominternarbeit&amp;#039;&amp;#039;. [Moskau], 18. September 1936, als Dokument Nr. 392 abgedruckt in: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], Jakov Drabkin, Bernhard H. Bayerlein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;II: Deutschland, Russland, Komintern – Dokumente (1918–1943). Nach der Archivrevolution: Neuerschlossene Quellen zur Geschichte der KPD und den deutsch-russischen Beziehungen&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Berlin 1914, ISBN 978-3-11-033979-6, S. 1273–1276 (Archive des Kommunismus – Pfade des XX. Jahrhunderts, Band 6).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurella verfasste 1935 eine [[Hagiographie|hagiografische]] Stalin-Biografie, die allerdings unter dem Namen von Barbusse veröffentlicht wurde – 1937 wurde sie zurückgezogen, weil sie Zitate angeblicher Staatsfeinde enthielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan C. Behrends: &amp;#039;&amp;#039;Die erfundene Freundschaft. Propaganda für die Sowjetunion in Polen und in der DDR&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau, Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 2006, [https://books.google.de/books?id=HJ3WEl6AaX0C&amp;amp;pg=PA51 S. 51 f], ISBN 3-412-23005-7; Annette Kabanov: &amp;#039;&amp;#039;Ol’ga Michajlovna Frejdenberg (1890–1955). Eine sowjetische Wissenschaftlerin zwischen Kanon und Freiheit&amp;#039;&amp;#039;. Harrassowitz, Wiesbaden 2002, ISBN 3-447-04607-4, S. 81; [https://books.google.de/books?id=0YjYw-4s3IYC&amp;amp;pg=PA81 books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 schrieb er vor dem Hintergrund der drohenden Gefahr, als „Doppelzüngler“ gebrandmarkt und Opfer des [[Großer Terror (Sowjetunion)|Großen Terrors]] zu werden, den Roman &amp;#039;&amp;#039;Die Gronauer Akten&amp;#039;&amp;#039;. Dieser Roman, nach Ansicht von Martin Schaad ein „[[äsop]]isches Meisterwerk“, der der politischen [[Rehabilitierung]] Kurellas dienen sollte, konnte damals aus politischen Gründen nicht erscheinen. Dies geschah erst 1954.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Roman &amp;#039;&amp;#039;Die Gronauer Akten&amp;#039;&amp;#039; ausführlich Martin Schaad: &amp;#039;&amp;#039;Die fabelhaften Bekenntnisse des Genossen Alfred Kurella&amp;#039;&amp;#039;. Wertung als „äsopisches Meisterwerk“ dort zum Beispiel auf S. 158.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 wurde Kurella sowjetischer Staatsbürger. Im selben Jahr wurde in Moskau sein jüngerer Bruder, der Journalist [[Heinrich Kurella]] (1905–1937) verhaftet, zum Tode verurteilt und erschossen. „[[Hedda Zinner]] erinnerte sich 1989, damals sei in Moskau davon gesprochen worden, Alfred habe seinen Bruder Heinrich denunziert.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{DtKommunistenBioHandb |NAME=Schwarz, Georg |bundesstiftung=georg-schwarz |bundesstiftungID=5175}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Aussagen von Martin Schaad gibt es für diese Behauptung in den Quellen allerdings keinerlei Hinweise.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=x1FDkmTT6rk Vortrag von Martin Schaad über Kurella] im [[Einstein Forum]] (Februar 2013), [[YouTube]]-Video, 1:08:15–1:09:10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Zweiten Weltkrieg]] war Kurella von 1941 bis 1945 &amp;#039;&amp;#039;Oberredakteur&amp;#039;&amp;#039; in der Politischen Hauptverwaltung der [[Rote Armee|Roten Armee]]. Er arbeitete als Redakteur verschiedener (Front-)Zeitungen und absolvierte Dezember 1942/Januar 1943 auch einen Propagandaeinsatz im Kessel von [[Welikije Luki]]. 1943 arbeitete er am Entwurf des Manifestes der [[Nationalkomitee Freies Deutschland]] mit und war leitender Redakteur für das Informationsressort von dessen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Nationalkomitee Freies Deutschland|Freies Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 zog Kurella in das [[Abchasische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik|abchasische]] Dorf [[Pschu]] im [[Kaukasus]], wo er vor allem als Maler und Bildhauer, aber auch als Schriftsteller, Übersetzer und Herausgeber (u.&amp;amp;nbsp;a. von Werken von [[Nikolai Tschernyschewski]], [[Nikolai Alexandrowitsch Dobroljubow|Nikolai Dobroljubow]], [[Alexander Herzen]], [[Taras Schewtschenko]]) lebte. Seit 1948 versuchte er, die Erlaubnis zu seiner Rückkehr nach Deutschland zu erwirken. Ab 1949 lebte er wieder in Moskau. In der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] nicht unumstritten, wurde Kurella von [[Walter Ulbricht]] dennoch 1949 angefordert, während [[Johannes R. Becher]] und [[Wilhelm Pieck]] Kurellas Rückkehr hinauszuzögern versuchten. Als hochrangiger Geheimdienst- und [[Nomenklatura|Nomenklaturkader]] der Komintern hatte Kurella bis zur Rückkehr nach Deutschland 1954 die für sowjetische Geheimnisträger übliche fünfjährige Kaltstellungsphase abzuwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1954 bis 1975 ===&lt;br /&gt;
Am 9. Februar 1954 übersiedelte Kurella in die DDR, trat der SED bei und war von 1955 bis 1957 erster Direktor des [[Deutsches Literaturinstitut Leipzig|Institutes für Literatur]] in [[Leipzig]]. Er übernahm leitende Funktionen in der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]], dem [[Schriftstellerverband der DDR]] und dem [[Kulturbund der DDR|Kulturbund]]. Von 1957 bis 1963 war er Leiter der Kulturkommission des [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Politbüro des Zentralkomitees|Politbüros des Zentralkomitees]] der SED, seit 1958 auch Kandidat des Politbüros (bis 1963) und Abgeordneter der [[Volkskammer]]. In diesen Funktionen war Kurella, der zeitlebens ein Liebhaber der Werke von [[Stefan George]] blieb,&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Schaad: &amp;#039;&amp;#039;Die fabelhaften Bekenntnisse des Genossen Alfred Kurella&amp;#039;&amp;#039;, S. 119–125.&amp;lt;/ref&amp;gt; maßgeblich an der Durchsetzung des &amp;#039;&amp;#039;[[Sozialistischer Realismus|Sozialistischen Realismus]]&amp;#039;&amp;#039; und zahlreichen kulturpolitischen Interventionen der SED beteiligt. Er galt als [[Stalinismus|Stalinist]] und zerstörte als solcher Karrieren und künstlerisches Schaffen, das er für parteischädigend hielt. Ab 1963 war er Mitglied der Ideologischen Kommission des Politbüros des [[ZK der SED]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pnn.de/wissenschaft/vom-freigeist-zum-stalinisten/21741870.html &amp;#039;&amp;#039;„Vom Freigeist zum Stalinisten“&amp;#039;&amp;#039;.] In: [[Potsdamer Neueste Nachrichten]], 13. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1968 promovierte er an der [[Friedrich-Schiller-Universität]] [[Jena]] zum Dr.&amp;amp;nbsp;phil. mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Das Eigene und das Fremde&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privatleben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wandlitz Waldsiedlung - Haus 5 - DSC 0123.jpg|mini|[[Waldsiedlung Wandlitz]], das einst von Kurella bewohnte „Haus 5“]]&lt;br /&gt;
Kurella heiratete 1920 in Berlin die 1896 in Wien geborene Margarete Agnes Hannah Elisabeth Hahlo, Tochter des Berliner Fabrikdirektors William Friedrich Hahlo und der Wilhelmine Rosa Johanne, geborene Goldschmidt.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchiv Berlin; Berlin, Deutschland; Personenstandsregister Heiratsregister; Laufendenummer: 413, 298/1920&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dieser Ehe entstammte sein Sohn [[Gregor Kurella]], einer der wenigen Deutschen, die von 1942 bis 1945 in der Roten Armee kämpften. Die Ehe wurde 1930 geschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1938 war Kurella mit der Ärztin Elfriede Cohn-Vossen, geb. Ranft († 1957), verheiratet; diese war die Witwe von [[Stefan Cohn-Vossen]]. Er wurde damit Stiefvater von [[Richard Cohn-Vossen]]. Er war ähnlich wie sein Vater als Übersetzer für antifaschistische Flugblätter und Agitationsschriften unter Wehrmachtssoldaten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 heiratete der verwitwete Kurella Sonja (1924–2013), eine Tochter von [[Georg Schwarz (Politiker, 1896)|Georg Schwarz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3B-1424.html?ID=5175 Eintrag in der Biographischen Datenbank] der [[Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur|Bundesstiftung Aufarbeitung]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sängerin und Songwriterin [[Masha Qrella]] (Mariana Kurella) ist seine Enkelin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Pilz |url=https://www.welt.de/kultur/article709239/Contriva-und-der-unwiderstehliche-Soul-Preussens.html |titel=Contriva und der unwiderstehliche Soul Preußens |werk=[[Die Welt]] |datum=2007-01-17 |sprache=de |abruf=2021-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Kurella verwendete auch die Pseudonyme &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Binder&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Schaad: &amp;#039;&amp;#039;Die fabelhaften Bekenntnisse des Genossen Alfred Kurella. Eine biografische Spurensuche.&amp;#039;&amp;#039; Hamburger Edition, Hamburg 2014, ISBN 978-3-86854-275-2, S. 76 ({{Google Buch |BuchID=DC31DwAAQBAJ |Seite=76 |Hervorhebung=Binder}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Ziegler&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Bloch, Georg Lukács, Bertolt Brecht, Walter Benjamin, Theodor Adorno, Fredric Jameson |Titel=Aesthetics and politics: the key texts of the classic debate within german marxism |Auflage=6. |Verlag=Verso |Ort=London; New York |Datum=2002 |ISBN=0-86091-722-3 |Seiten=16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FFelde25.JPG|mini|hochkant|Grab von Kurella in Berlin]]&lt;br /&gt;
Kurella wurde 1960 mit dem [[Karl-Marx-Orden]], 1969 mit dem [[Nationalpreis der DDR|Nationalpreis]] und 1970 mit dem Kulturpreis des [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]] und der [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]] sowie der Ehrenspange zum [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Urne wurde in der [[Gedenkstätte der Sozialisten]] auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] in [[Bezirk Lichtenberg|Berlin-Lichtenberg]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Januar 1985 erschien eine [[Briefmarken-Jahrgang 1985 der Deutschen Post der DDR#Sondermarken|Sonderbriefmarke]] mit seinem Porträt in der Serie [[Persönlichkeiten der deutschen Arbeiterbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke und Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wandervogel Lautenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Heinrichhofens Verlag, Magdeburg 1913.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gründung und Aufbau der Kommunistischen Jugendinternationale&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Jugendinternationale, Berlin 1929; Trikont, München 1972.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mussolini ohne Maske. Der erste rote Reporter bereist Italien&amp;#039;&amp;#039;. Neuer Deutscher Verlag, Berlin 1931; [https://nemesis.marxists.org/kurella-mussolini-ohne-maske1.htm nemesis.marxists.org]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wo liegt Madrid?&amp;#039;&amp;#039; Sieben Erzählungen. Staatsverlag der nationalen Minderheiten der UdSSR, Kiew 1939; Verlag des Ministeriums für Nationale Verteidigung, Berlin 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich lebe in Moskau&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Volk und Welt, Berlin 1947.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ost und [oder] West.&amp;#039;&amp;#039; Unsinn, Sinn und tiefere Bedeutung eines Schlagwortes. Verlag Volk und Welt, Berlin 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gronauer Akten&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Aufbau-Verlag, Berlin 1954.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Mensch als Schöpfer seiner selbst&amp;#039;&amp;#039;. Beiträge zum sozialistischen Humanismus. Aufbau-Verlag, Berlin 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwischendurch. Verstreute Essays 1934–1940&amp;#039;&amp;#039;. Aufbau-Verlag, Berlin / Weimar 1961.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleiner Stein im großen Spiel&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Verlag Kultur und Fortschritt, Berlin 1961.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tagebuchaufzeichnungen&amp;#039;&amp;#039; [16.12.1964–25.12.1964]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039;, 1–2/1965, S. 228–254.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dimitroff kontra Göring&amp;#039;&amp;#039;. Dietz-Verlag, Berlin 1964.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unterwegs zu Lenin&amp;#039;&amp;#039;. Erinnerungen. Verlag Neues Leben, Berlin 1967; unter dem [[Unterwegs zu Lenin|gleichnamigen Titel]] 1970 verfilmt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Eigene und das Fremde. Neue Beiträge zum Sozialistischen Humanismus&amp;#039;&amp;#039;. Aufbau-Verlag, Berlin / Weimar 1968 (307 Seiten); 2., erweiterte Auflage: 1970 (343 Seiten); Dietz-Verlag, Berlin 1981 (521 Seiten).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der ganze Mensch&amp;#039;&amp;#039;. Reden. Verlag Tribüne, Berlin 1969.&lt;br /&gt;
* Alfred Kurella, Elfriede Cohn-Vossen: &amp;#039;&amp;#039;Der Traum von Ps’chu. Ein Ehe-Briefwechsel im zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: [[Akademie der Künste der DDR]]. Aufbau-Verlag, Berlin 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marianne Lange: &amp;#039;&amp;#039;Ein Mensch, großgeschrieben&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039; 3/1985, S. 525–535.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kurella, Alfred&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon sozialistischer deutscher Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Bibliographisches Institut, Leipzig 1964, S. 306–310.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kurella, Alfred&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;SBZ-Biographie&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Bonn / Berlin 1964, S. 201.&lt;br /&gt;
* Kurt Böttcher (Gesamtredaktion): &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Schriftstellerlexikon|Lexikon deutschsprachiger Schriftsteller]] von den Anfängen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. VEB Bibliographisches Institut, Leipzig 1974, S. 511–512&lt;br /&gt;
* [[Hans Koch (Politiker, 1927)|Hans Koch]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurella, Alfred&amp;#039;&amp;#039;. In: Erhard Lange, [[Dietrich Alexander]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Philosophenlexikon von einem Autorenkollektiv.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Berlin 1982, S. 502–505.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-320-02044-7|Seiten=429–430}}&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR |id=alfred-kurella |lemma=Kurella, Alfred |autor=[[Peter Erler]] |band=1 |idNum=1977}}&lt;br /&gt;
* {{NDB |Autor=Evelyn Lacina |Lemma=Kurella, Alfred |Band=13 |Seite=321 |SeiteBis=323 |GND=118725564}}&lt;br /&gt;
* Martin Schaad: &amp;#039;&amp;#039;Die fabelhaften Bekenntnisse des Genossen Alfred Kurella. Eine biografische Spurensuche&amp;#039;&amp;#039;. Hamburger Edition, Hamburg 2014, ISBN 978-3-86854-275-2.&lt;br /&gt;
* [[Gregor Kurella]]: &amp;#039;&amp;#039;Von der Schulbank an die Front zur Roten Armee – bis zum Sieg über den Hitlerfaschismus. Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft II/2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118725564}}&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/9807 Alfred-Kurella-Archiv und Sammlung] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/0b5b72f0-f8f0-4988-9b6a-dc34a5dac2f5/ Schriftgut, Nachlass, Laufzeit 1931–1975; BArch NY 4143/Alfred Kurella; im Bundesarchiv, Berlin-Lichterfelde, Referat StA3]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118725564|LCCN=n83048003|NDL=00446533|VIAF=72188960}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kurella, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Französischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Russischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPdSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat des Politbüros des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nationalkomitee Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär der Kommunistischen Internationale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR I. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kurella, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Binder, Heinrich (Pseudonym); Röbig, Victor (Pseudonym); Ziegler, Bernhard (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller, Übersetzer, Kulturfunktionär und Politiker (SED), MdV&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Mai 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brzeg|Brieg]], Oberschlesien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Juni 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quelle für Alternativnamen: Martin Schaad: Die fabelhaften Bekenntnisse des Genossen Alfred Kurella, S. 8 f, S. 76, S. 170. --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
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