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	<title>Alfred Krauß - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T04:20:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Schmeissnerro am 19. August 2025 um 07:17 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-19T07:17:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alfred Krauß.png|mini|Alfred Krauß]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Krauß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. April]] [[1862]] in [[Zadar|Zara]]; † [[29. September]] [[1938]] in [[Bad Goisern]]) war ein [[k.u.k.]] [[Offizier]] und [[Geheimer Rat]], zuletzt [[General der Infanterie]] der [[Österreichisch-ungarische Monarchie|österreichisch-ungarischen]] [[Streitkräfte von Österreich-Ungarn|Armee]]. Krauß war ab 1920 Führer des [[Nationalverband Deutscher Offiziere|Nationalverbandes Deutscher Offiziere]] in [[Wien]]. In seinem letzten Lebensjahr wurde er Reichstagsabgeordneter für die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und zum [[SA-Brigadeführer]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:General Krauß ev. Friedhof Goisern 1938.jpg|mini|Grab, Bad Goisern, ev. Friedhof]]&lt;br /&gt;
Alfred Krauß war der Sohn des k.u.k Generalstabsarztes Franz Krauß (1824–1905) und der Maria Rosalia Deixler (1841–85), sein jüngerer Bruder [[Rudolf Krauß (General)|Rudolf Krauß]] (1863–1943) erreichte im Ersten Weltkrieg ebenfalls den Rang eines k.u.k. Generals der Infanterie. Am 6. Februar 1894 heiratete Alfred Krauß in der [[Herz-Jesu-Kirche (Graz)|Herz Jesu-Kirche]] in [[Graz]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/graz-seckau/graz-herz-jesu/792/?pg=163 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ida Gysela Weeber (*&amp;amp;nbsp;26. Jänner 1868 in [[Győr|Raab]]; †&amp;amp;nbsp;13. Mai 1939 in Wien),&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|svb|13|05|1939|15|HERVORHEBUNG=Krauß|Todesfälle}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der er zwei Söhne hatte, einer davon war der später bekannte [[Orgelsachverständiger|Orgelsachverständige]] [[Egon Krauss]]. Alfred und Ida Krauß sind auf dem evangelischen Friedhof von [[Bad Goisern]] in einer Art Hochgrab bestattet. Die Grabplatte wird mit einem auffliegenden [[Adler (Wappentier)|Adler]] geziert, der einen Eichenkranz in den Fängen hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] in [[Vršac|Werschetz]] im [[Banat]] und in [[Sopron|Ödenburg]] sowie des Untergymnasiums in [[Cieszyn|Teschen]] wurde Krauß an der Militäroberschule in [[Hranice na Moravě|Mährisch-Weißkirchen]] und an der [[Theresianische Militärakademie|Theresianischen Militärakademie]] in [[Wiener Neustadt]] ausgebildet.  Am 18. August 1883 wurde er zum k.u.k. Infanterieregiment Nr.&amp;amp;nbsp;11 versetzt. Anschließend besuchte er von 1886 bis 1888 die Kriegsschule in Wien. Im November 1888 wurde er zum Generalstabsoffizier der 20. Infanteriebrigade in [[Königgrätz]] ernannt. 1891 kam Krauß als Hauptmann in den Generalstab des 5.&amp;amp;nbsp;Korpskommandos in [[Bratislava|Pressburg]]. 1894 wurde Krauß Lehrer für Taktik an der Theresianischen Militärakademie in der Wiener Neustadt. 1897 wurde er  Generalstabschef der 2.&amp;amp;nbsp;Infanteriedivision in [[Jarosław|Jaroslau]] und dann der 33. Infanteriedivision in [[Komorn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1901 kam Krauß als Kommandeur eines Bataillons zum Schützenregiment Graz Nr.&amp;amp;nbsp;3 und wurde 1904 Chef der III Sektion des Technischen Militärkomitees in Wien. Im Oktober 1910 wurde er Kommandeur der [[k.u.k. Kriegsschule]] in Wien. Am 1. November 1910 erfolgte seine Beförderung zum [[Generalmajor]], am 1. November 1913 erreichte er den Rang eines [[Feldmarschallleutnant]]s, ferner wurde er k.u.k. [[Geheimer Rat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab August 1914 war Krauß im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] Kommandeur der 29. Infanteriedivision auf dem serbischen Kriegsschauplatz, diese stand zu Kriegsbeginn im Verband der [[5. Armee (Österreich-Ungarn)|k.u.k. 5.&amp;amp;nbsp;Armee]] (Gen. der Inf. [[Liborius Frank]]) in [[Syrmien]]. Im September wurde er zum Kommandeur des „Kombinierten Korps Krauß“ ernannt. Am 6. September 1914 verhinderte er durch Gegenangriffe bei Sasinci den Saveübergang der serbischen Timok-Division bei [[Sremska Mitrovica|Mitrowitza]]. Anfang Dezember waren seine Truppen an den Rückzugskämpfen aus [[Belgrad]] beteiligt. Am 23. Dezember 1914 erfolgte seine Berufung zum Generalstabschef der Balkanstreitkräfte, deren Oberbefehl nach der Abberufung von [[Oskar Potiorek]] im Januar 1915 von Erzherzog Eugen übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1915 wurde er nach der Kriegserklärung Italiens zum [[Generalstabschef]] der sich am Isonzo neugebildeten Südwestfront ernannt. Im Februar 1916 wechselte er in gleicher Funktion zur Heeresgruppe des Feldmarschalls [[Eugen von Österreich-Teschen|Erzherzog Eugen]] nach Bozen. Im Mai 1916 war er maßgeblich an der Offensive in [[Südtiroloffensive|Südtirol]] beteiligt, der geplante Durchbruch über die Hochfläche der [[Sieben Gemeinden (Italien)|Sieben Gemeinden]] gelang nach Anfangserfolgen im Raum [[Asiago (Venetien)|Asiago]] jedoch nicht vollständig und musste Mitte Juni nach italienischen Gegenangriffen abgebrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte März 1917 wurde Krauß Kommandeur des k.u.k. I. Korps, das zu dieser Zeit bei der [[7. Armee (Österreich-Ungarn)|k.u.k. 7.&amp;amp;nbsp;Armee]] (Gen. der Inf. [[Hermann Kövess von Kövesshaza|Hermann Kövess]]) in den [[Karpaten]] eingesetzt war. Am 1. August 1917 wurde er zum General der Infanterie befördert. Mitte September 1917 verlegte sein Großverband nach Italien und wurde als rechter Flügel der neuaufgestellten deutschen [[14. Armee (Deutsches Kaiserreich)|14. Armee]] unterstellt und für die Gegenoffensive in der [[Zwölfte Isonzoschlacht|12. Isonzoschlacht]] bereitgestellt. Am 24. und 25. Oktober 1917 konnte das k.u.k. I. Korps bei [[Bovec|Flitsch]] die italienische Front durchbrechen und erreichte im [[Gebirgskrieg|Gebirgskampf]] Anfang November 1917 den neuen Frontabschnitt bei [[Feltre]] und am [[Monte Grappa]], wo sich die neue „Korpsgruppe [[Belluno]]“ etablierte. General Krauß übernahm am 16. Mai 1918 den Oberbefehl der [[2. Armee (Österreich-Ungarn)| k.u.k. Ostarmee]] und war zugleich Kommandant der besetzten Gebiete in der Ukraine. Nach dem Ende des Krieges wurde Krauß am 1. Dezember 1918 in den Ruhestand versetzt.&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste erhielt Krauß u.&amp;amp;nbsp;a. den [[Orden der Eisernen Krone (Österreich)|Orden der Eisernen Krone]] I.&amp;amp;nbsp;Klasse, das [[Österreichisch-kaiserlicher Leopold-Orden|Großkreuz des ö.k. Leopold-Ordens]] sowie am 12. November 1917 den [[Pour le Mérite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 wurde er Führer des Nationalverbandes Deutscher Offiziere in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Krauß war Obmann des Landesverbandes Wien und Niederösterreich des [[Alldeutscher Verband|ADV]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber=Björn Hofmeister|Titel=[[Heinrich Claß]]: Politische Erinnerungen des Vorsitzenden des Alldeutschen Verbandes 1915–1933/36|Sammelwerk=Deutsche Geschichtsquellen des 19. und 20. Jahrhunderts|Band=79|Verlag=Duncker &amp;amp; Humblot|Ort=Berlin|Jahr=2022|ISBN=978-3-428-18671-6|Seiten=46}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1927 bis zu seinem Tode 1938 war Krauß einer der Herausgeber der [[Alldeutscher Verband| alldeutschen]] und [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschlands Erneuerung]]&amp;#039;&amp;#039;, die 1917 gegründet worden war und die bis 1944 ununterbrochen erschien.&amp;lt;ref&amp;gt;Titelblätter der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Erneuerung&amp;#039;&amp;#039; der Jahre 1926 bis 1939.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1938 erhielt Krauß die Berechtigung zum Tragen der deutschen Uniform mit den Rangabzeichen eines Generals der Infanterie und ab diesem Zeitpunkt bis zu seinem Tod im selben Jahr saß Krauß als Abgeordneter für das Land Österreich im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]]. Sein Mandat wurde anschließend von [[Hanns Albin Rauter]] übernommen. In der SA erreichte er den Rang eines Brigadeführers. Am 3. Juni 1938 wurde Krauß mit Gattin Ida Krauß persönlich von Hitler in Berlin empfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
General Krauß verstarb am 29. September 1938 an einem [[Schlaganfall]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|kvz|30|09|1938|4|Der Sieger von Karfreit und Tolmein gestorben|NAME=Kleine Volks-Zeitung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Moltke, Benedek und Napoleon.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1901.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;1805 – Der Feldzug von Ulm.&amp;#039;&amp;#039; L.W. Seidel &amp;amp; Sohn, Wien 1912 ([https://archive.org/details/1805ieachtzehnhu00krau online bei archive.org]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unser Deutschtum!&amp;#039;&amp;#039; Salzburg 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Ursachen unserer Niederlage – Erinnerungen und Urteile aus dem Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; J.F. Lehmanns Verlag, München 1920 (mehrere Auflagen; [https://archive.org/details/dieursachenunser00krauuoft online bei archive.org]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wesenseinheit von Politik und Krieg als Ausgangspunkt einer deutschen Staatslehre&amp;#039;&amp;#039;, Vortrag. München 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bedeutung Österreichs für die Zukunft des deutschen Volkes.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das „Wunder von Karfreit“, im Besonderen der Durchbruch bei Flitsch und die Bezwingung des Tagliamento.&amp;#039;&amp;#039; München 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Irrgang der deutschen Königspolitik.&amp;#039;&amp;#039; München 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Führertum&amp;#039;&amp;#039;, Vortrag. Berlin 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gestalter der Welt.&amp;#039;&amp;#039; München 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gebirgskrieg.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theorie und Praxis in der Kriegskunst.&amp;#039;&amp;#039; München 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|12|711|712|Krauss, Alfred|[[Rainer Egger (Historiker)|Rainer Egger]]|123349508}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|4|221|222|Krauss Alfred|Rainer Egger}}&lt;br /&gt;
* Karl-Friedrich Hildebrand, Christian Zweng: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens Pour le Mérite des I. Weltkriegs,&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;H–O.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Bissendorf 2003, ISBN 3-7648-2516-2, S. 267–269.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|123349508}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|GND=123349508}}&lt;br /&gt;
* [https://onb.digital/result/BAG_1253329 Krauß bei einer Ansprache in Berlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123349508|LCCN=n/99/8112|VIAF=52594743}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krauss, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbefehlshaber einer Armee (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Eisernen Krone (I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des ö.k. Leopold-Ordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Theresianischen Militärakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1862]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krauß, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Offizier, zuletzt General der Infanterie im Ersten Weltkrieg, Politiker (NSDAP), MdR und SA-Führer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. April 1862&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zadar|Zara]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. September 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Goisern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schmeissnerro</name></author>
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