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	<title>Alfred Kröner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T17:42:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Kr%C3%B6ner&amp;diff=625089&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-12-20T09:15:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Verleger, für den Geologen siehe [[Alfred Kröner (Geologe)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Alfred Kröner.jpg|mini|hochkant=0.85|Alfred Kröner 1920]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Kröner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Februar]] [[1861]] in [[Stuttgart]]; † [[2. Januar]] [[1922]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Verleger. Er leitete den [[Alfred Kröner Verlag]] in Stuttgart und [[Leipzig]] von dessen Gründung 1904 bis zu seinem Tod 1922 und verlegte unter anderem die Werke von [[Friedrich Nietzsche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Alfred Kröner war der Sohn des Verlegers [[Adolf von Kröner]] (1836–1911) und dessen Ehefrau Amalie, geborene Mäntler (1838–1905). Adolf von Kröner hatte mit der [[Cotta’sche Verlagsbuchhandlung|J. G. Cotta’schen Buchhandlung]] und einigen weiteren Verlagen ein Verlagsnetzwerk geschaffen, aus dem auch der Verlag Alfred Kröners hervorging. Dessen Bruder [[Robert Kröner]] (1869–1945) war ebenfalls Verleger und übernahm den Hauptverlag ihres Vaters nach dessen Tod 1911. Seine Schwester &amp;lt;!-- Name unbekannt--&amp;gt; war die Ehefrau von [[Heinrich Beck (Verleger, 1853)|Heinrich Beck]] (1853–1914), der die ebenfalls von Adolf von Kröner gegründete [[Union Deutsche Verlagsgesellschaft]] ab 1904 leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 heiratete Alfred Kröner die Landwirtstochter Julie von Heymann (1869–1941), mit der er drei Töchter hatte. Erwähnenswert ist die Tochter [[Erna Klemm|Erna]] (1892–1978), die den Verleger und Geschäftsnachfolger Kröners [[Wilhelm Klemm (Lyriker)|Wilhelm Klemm]] (1881–1968) heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Alfred Kröner wurde im Alter von neun Jahren in die [[Preußische Hauptkadettenanstalt]] in [[Groß-Lichterfelde|Lichterfelde]] bei [[Berlin]] eingeschult und verfolgte hier eine militärische Laufbahn. Als [[Oberleutnant]] quittierte er 1882 den Dienst und begann seine buchhändlerische Ausbildung. Diese führte ihn erst nach [[München]], später nach [[Wien]], [[London]] und [[New York City|New York]]. Von 1886 an leitete er in Leipzig die Herausgabe der von [[Ernst Keil]] (1816–1878) gegründeten Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gartenlaube]]&amp;#039;&amp;#039;, die sein Vater 1884 gekauft und deren Redaktion innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 zog er in seine Heimatstadt Stuttgart zurück, und 1896 wurde er Teilhaber bei der &amp;#039;&amp;#039;J. G. Cotta’schen Buchhandlung Nachfolger&amp;#039;&amp;#039; seines Vaters. Die Zusammenarbeit dauerte nur bis 1898, da beide sehr selbstständig arbeiteten und ihre Meinung gegenüber dem anderen durchsetzen wollten, wodurch es zu häufigem Streit kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Kröner übernahm 1897 die Herausgabe des &amp;#039;&amp;#039;Handbuchs der Architektur&amp;#039;&amp;#039;, die er aus dem Verlag von [[Arnold Bergsträsser]] (1841–1897) bekam, und im selben Jahr überschrieb ihm sein Vater die technisch-naturwissenschaftliche Abteilung der J. G. Cotta’schen Buchhandlung. 1901 kaufte Alfred Kröner zudem den Verlag Emil Strauß (1845–1903) und 1903 ergänzte er sein Programm durch &amp;#039;&amp;#039;Uhlands Ingenieurskalender&amp;#039;&amp;#039; aus dem Verlag Küthmann. 1904 gründete er dann schließlich den Alfred Kröner Verlag und in den nächsten Jahren ergänzte er das Programm systematisch durch eine Reihe weiterer Titel aus verschiedenen Verlagen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;195&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lzg. Roßrtr. 7.jpg|Verlagssitz in Leipzig&lt;br /&gt;
Lzg. Tauchnitz 33.jpg|Sein Leipziger Wohnhaus&lt;br /&gt;
Haeckel Welträtsel Kröner.jpg|Erster Band der Taschenausgabe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
1907 zog er mit seinem Verlag nach Leipzig und mietete Geschäftsräume in dem (im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstörten) Geschäftshaus Roßstraße 7 (heute Auguste Schmidt-Straße). Als Wohnsitz kaufte er die im [[Musikviertel (Leipzig)|Musikviertel]] gelegene Villa Karl-Tauchnitz-Straße 33, die der Architekt [[Max Pommer (Architekt)|Max Pommer]] 1892 für den Kaufmann Johannes Cichorius erbaut hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Denkmaldatenbank des Landes Sachsen|09295605|Abruf=2022-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Weggang Kröners aus Leipzig bewohnte diese bis 1945 sein Schwiegersohn Wilhelm Klemm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 begann er mit der Herausgabe der Buchreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]]&amp;#039;&amp;#039;, deren erster Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welträtsel]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Ernst Haeckel]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 erwarb Kröner gegen hohe Kosten die Verlagsrechte von Constantin Georg Naumann (1842–1911) für die Schriften von Friedrich Nietzsche (1844–1900). Unter Zusammenarbeit mit Nietzsches Schwester [[Elisabeth Förster-Nietzsche]] (1846–1935) und dem [[Nietzsche-Archiv]] [[Weimar]] waren bei Kröner Nietzsches Werke in vier verschiedenen mehrbändigen Editionen erhältlich. Zur [[Bugra#Die Ausstellung 1914|Bugra 1914]] ließ Kröner von [[Max Klinger]] (1857–1920) eine Nietzsche-[[Herme]] anfertigen, die seit 1992 im [[Weimarer Stadtschloss]] steht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LeipzigerBlätter-2022&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sabine Knopf |Titel=Im Zeichen von Nietzsche und Wundt. Alfred Kröner als Verleger in Leipzig |Sammelwerk=Leipziger Blätter |Nummer=80 |Verlag=Passage-Verlag |Ort=Leipzig |Datum=2022 |ISBN=978-3-95415-126-4 |Seiten=45&amp;amp;nbsp;f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer wesentlicher Autor Kröners war der [[Physiologie|Physiologe]], [[Philosophie|Philosoph]] und Begründer der [[Experimentelle Psychologie|experimentellen Psychologie]] [[Wilhelm Wundt]] (1832–1920), dessen Rechte er von dem Verleger Wilhelm Engelmann (1878–1955) und dem [[MVS Medizinverlage Stuttgart|Ferdinand Enke Verlag]] erwarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kröner achtete in seinem Verlag sehr auf die Buchgestaltung. Er beschäftigte Buchkünstler wie [[Walter Tiemann]] (1876–1951) und ließ in der renommierten Leipziger Firma [[Hübel und Denck|Hübel &amp;amp; Denck]] binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 erweiterte der Verlag noch sein Profil mit Schriften zur Kunst- und Kulturgeschichte aus dem [[E. A. Seemann|E. A. Seemann Verlag]], so mit denen von [[Jacob Burckhardt]] (1818–1897) und [[Anton Springer]] (1825–1891). Auch größere Nachschlagewerke kamen hinzu, wie 1912 das &amp;#039;&amp;#039;[[Philosophisches Wörterbuch (Schmidt-Gessmann)|Philosophische Wörterbuch]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Heinrich Schmidt (Philosoph)|Heinrich Schmidt]] (1874–1935), das 2009 in der 23. Auflage erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PragAlfredKröner.jpg|mini|hochkant|Grab der Familie Kröner auf dem [[Pragfriedhof Stuttgart]]]]&lt;br /&gt;
Im Juni 1920 übersiedelte Kröner mit seinem Verlag wieder nach Stuttgart und leitete ihn erfolgreich bis zu seinem Tod 1922.&lt;br /&gt;
Alfred Kröner starb an einem [[Herzinfarkt]] während einer Verhandlung mit einem Berliner Autor und wurde im Familiengrab auf dem Stuttgarter [[Pragfriedhof Stuttgart|Pragfriedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschäftsleitung des Verlages übernahm sein Schwiegersohn Wilhelm Klemm, der diese wieder nach Leipzig überführte. 1937 wurde Klemm aus der [[Reichsschrifttumskammer]] ausgeschlossen. Der weiterhin im Besitz der Witwe und ihrer Töchter befindliche Verlag kehrte 1938 endgültig nach Stuttgart zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LeipzigerBlätter-2022&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Sächsischer Geheimer Hofrat&lt;br /&gt;
* Württemberger Kommerzienrat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|13|61|62|Kröner, Alfred|Walter Kohrs|116565063}}&lt;br /&gt;
* Mark Lehmstedt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Deutschen Buchhandels&amp;#039;&amp;#039;, Directmedia Publishing GmbH, Berlin 2000/2004 (CD-ROM).&lt;br /&gt;
* Sabine Knopf: &amp;#039;&amp;#039;Im Zeichen von Nietzsche und Wundt. Alfred Kröner als Verleger in Leipzig&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Leipziger Blätter]], Heft 80, 2022, S. 44–46&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alfred Kröner (Verleger)|Alfred Kröner|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116565063|VIAF=54903378}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kroner, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Hofrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommerzienrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kröner, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verleger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Februar 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Januar 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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