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	<title>Alfred Kowalke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T00:45:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Kowalke&amp;diff=1087033&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-21T21:59:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alfred Kowalke memorial.jpg|mini|Gedenktafel für Alfred Kowalke in Boxhagener Straße, Berlin.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Kowalke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. April]] [[1907]] in [[Boxhagen-Rummelsburg]]; † [[6. März]] [[1944]] in [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Brandenburg-Görden]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Funktionär und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kowalke wuchs in einer Arbeiterfamilie auf und machte eine Lehre zum [[Tischler]]. Er arbeitete in Berlin und [[Hamburg]]. Er schloss sich 1921 dem [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|KJVD]] an und trat 1925 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei. Als Mitglied des linken Parteiflügels unterschrieb er 1926 den Brief der 700 zur Solidarisierung mit der Leningrader Opposition mit. Ab 1931 gehörte er dem illegalen [[AM-Apparat]] des [[Zentralkomitee|ZK]] der KPD an. Er war für Waffen- und Munitionsbeschaffung verantwortlich und reiste Ende 1932 zu einer militärischen Ausbildung nach [[Moskau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1933 oder nach anderen Angaben erst im Mai 1935 kehrte Kowalke nach Deutschland zurück und schloss sich in Berlin dem antifaschistischen Widerstand an. Die Nationalsozialisten hatten die Absicht, ihn zu verhaften, so dass er im November desselben Jahres ins Ausland emigrierte. Er war zunächst im AM-Apparat der Auslandsleitung der KPD tätig. Zeitweise hielt er sich in [[Danzig]] auf und kehrte nach der Verhaftung seiner Kontaktleute nach [[Prag]] zurück. Im Auftrag seiner Partei arbeitete er in der Prager Abschnittsleitung, die den kommunistischen Widerstand in Mitteldeutschland organisierte. 1937 wechselte Kowalke zur Abschnittsleitung West nach [[Amsterdam]]. Als Instrukteur des ZK der KPD überschritt er mehrmals illegal die deutsch-niederländische Grenze und war in [[Bremen]], [[Dortmund]] und im [[Aachen]]er Raum tätig. Er konnte dort Informationen über die Lebenswirklichkeit im nationalsozialistischen Deutschland sammeln. Nach dem Beginn des [[Unternehmen Barbarossa|Überfalls auf die Sowjetunion]] 1941 arbeitete er zunächst in der Illegalität in Westdeutschland und dann in Berlin. Kowalke gehörte zum Kern der Widerstandsorganisation um [[Wilhelm Knöchel]], den er aus der Zeit seines Amsterdamer Exils kannte. Mehrfach stellte Kowalke durch Vermittlung von [[Charlotte Eisenblätter]] Kontakte zur Widerstandsgruppe um [[Robert Uhrig]] her und überbrachte Direktiven zur Organisierung des illegalen Kampfes. Während seiner Aufenthalte in Berlin wohnte er wahlweise beim Arbeitersportler [[Hans Zoschke]] oder dem Ehepaar [[Charlotte Garske|Charlotte]] und [[Erich Garske (Widerstandskämpfer)|Erich Garske]]. Er schrieb auch für mehrere illegale Blätter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Februar 1942 – nach anderen Angaben 1943 – wurde Kowalke in Berlin verhaftet. Am 5. November 1943 verurteilte ihn der „[[Volksgerichtshof]]“ zum Tode.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gedenkstätten&amp;quot;&amp;gt;[[Hans Maur]]: &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstätten der Arbeiterbewegung in Berlin-Friedrichshain&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von der „Bezirkskommission zur Erforschung der Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung“, 1981.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Urteil wurde am 6. März 1944 im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg-Görden]] vollstreckt. Nach der Hinrichtung wurde sein Leichnam im [[Krematorium Brandenburg an der Havel|Krematorium Brandenburg]] verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstätte der Sozialisten - section A (curtain wall) Grosse Gedenktafel 02.jpg|mini|[[Gedenkstätte der Sozialisten]], Porphyr-Gedenktafel an der Ringmauer mit Urnensammelgrab]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1946 wurden zahlreiche [[Bestattungsurne|Urnen]] mit der Asche von [[Liste von 1933 bis 1945 im Deutschen Reich hingerichteten Personen|in der Zeit des Nationalsozialismus hingerichteten]] [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfern]] aus den damaligen Berliner Bezirken [[Bezirk Lichtenberg|Lichtenberg]], [[Bezirk Kreuzberg|Kreuzberg]] und [[Berlin-Prenzlauer Berg|Prenzlauer Berg]] auf den [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] überführt, von denen besonders viele im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg-Görden]] [[Enthauptung|enthauptet]] worden waren. Ihre sterblichen Überreste fanden schließlich in der 1951 eingeweihten [[Gedenkstätte der Sozialisten]]  (Urnensammelgrab bei der großen Porphyr-Gedenktafel auf der rechten Seite der Ringmauer) ihren endgültigen Platz. Neben Alfred Kowalke&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe die Aufzählung von Alfred Kowalke unter den im Urnensammelgrab vor der großen Namenstafel der Gedenkstätte der Sozialisten bestatteten Personen im Abschnitt &amp;quot;Archiv: Gedenktage 2005–2022&amp;quot; auf [https://www.sozialistenfriedhof.de/index.php?id=gedtag2015&amp;amp;L=630 www.sozialistenfriedhof.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;  erhielten auf diese Weise auch viele andere Widerstandskämpfer  eine würdige Grabstätte und einen Gedenkort.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Hoffmann (Gewerkschafter)|Joachim Hoffmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Friedrichsfelde. Ein deutscher Nationalfriedhof.&amp;#039;&amp;#039; Das Neue Berlin, Berlin 2001, ISBN 3-360-00959-2, S. 168.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Kowalkes 1906 geborene Witwe Gerda starb 1988. Ihre Urne wurde auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhof Berlin-Friedrichsfelde]] in der &amp;#039;&amp;#039;Gräberanlage für die Opfer und Verfolgten des Naziregimes&amp;#039;&amp;#039; beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alfred Kowalke Gedenkstein - Berlin-Frhain 2013 - 1269-1149-120.jpg|mini|Gedenkstein in der Kleingartenanlage „Alfred Kowalke“ in Berlin-Stralau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Kowalke 01.jpg|mini|hochkant|Grab der Eltern Alfred Kowalkes in der  Ehren-Grabanlage &amp;#039;&amp;#039;Pergolenweg&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* Die Urnen seiner Eltern wurden auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhof Berlin-Friedrichsfelde]] in der zur [[Gedenkstätte der Sozialisten]] gehörenden [[Gräberanlage Pergolenweg|Ehren-Grabanlage &amp;#039;&amp;#039;Pergolenweg&amp;#039;&amp;#039;]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
* An seinem Wohnhaus in der [[Boxhagener Straße]] 51 in [[Berlin-Friedrichshain]] erinnert eine Gedenktafel an ihn.&lt;br /&gt;
* In [[Berlin-Stralau]] würdigt ihn ein Gedenkstein im Zentrum einer nach ihm benannten Kleingartenanlage.&lt;br /&gt;
* Zu seinen Ehren wurde 1976 die Wilhelmstraße in [[Berlin-Friedrichsfelde]] in [[Alfred-Kowalke-Straße]] umbenannt.&lt;br /&gt;
* Eine Oberschule in der Pettenkoferstraße 20–24 in [[Berlin-Friedrichshain]] trug bis 1990 den Ehrennamen „Alfred Kowalke“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Luise Kraushaar]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Widerstandskämpfer 1933–1945. Biographien und Briefe&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Dietz, Berlin 1970, S. 516–519.&lt;br /&gt;
* Peter Altmann: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche antifaschistische Widerstand 1933–1945 in Bildern und Dokumenten&amp;#039;&amp;#039;. Röderberg, Frankfurt am Main 1975, S. 208.&lt;br /&gt;
* [[Peter Steinbach (Historiker)|Peter Steinbach]], [[Johannes Tuchel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Widerstandes 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. C. H. Beck, München 1998, S. 119.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Karl Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6 [https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/alfred-kowalke?ID=4629 (online)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|alfred-kowalke}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexStr |art=a |bez=17 |id=A174 |zlb98=34 |kaupert=Alfred-Kowalke-Strasse-10315-Berlin |name=Alfred-Kowalke-Straße}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-02-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kowalke, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Antimilitärischen Apparat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kowalke, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher KPD-Funktionär und antifaschistischer Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. April 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Rummelsburg|Rummelsburg]] bei [[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. März 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Brandenburg&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
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