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	<title>Alfred Kostelecky - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;RosaR: Link aktualisiert</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Link aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Kostelecky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Mai]] [[1920]] in [[Wien]]; † [[22. Februar]] [[1994]] in Wien) war ein [[österreich]]ischer [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] [[Geistlicher]] und [[Militärbischof]] von [[Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SarkophagBischofAlfredKostelecky.jpg|mini|Sarkophag Bischof Kosteleckys in der [[St. Georgs-Kathedrale Wiener Neustadt]]]] &lt;br /&gt;
Alfred Kostelecky studierte ab 1938 Theologie an der [[Universität Wien]] und trat in das dortige Priesterseminar ein. Nach dem [[Anschluss Österreichs]] in das [[NS-Staat|nationalsozialistische Deutsche Reich]] wurde er in der „Widerstandsgruppe Eisen“ aktiv. Am 7. Oktober 1938 wurde er von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet. 1940 erfolgte der Einzug zur Wehrmacht. Aus den Einsätzen an der Ostfront und in Frankreich kehrte er schwer verwundet zurück, unter anderem mit einer lebenslangen Beeinträchtigung am Bein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OECV&amp;quot;&amp;gt;[https://oecv.at/Biolex/Detail/13200263 Alfred Kostelecky] auf &amp;#039;&amp;#039;oecv.at&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 26. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Entlassung aus US-amerikanischer Kriegsgefangenschaft nahm er 1945 das Theologiestudium wieder auf und beendete dieses 1948 mit dem Magister (Mag. theol.). Kostelecky wurde am 29. Juni 1948 zum [[Priester (Christentum)|Priester]] [[Priesterweihe|geweiht]]. Er war zunächst als Kaplan tätig und begann 1949 als Alumne der Anima ein kirchenrechtliches Doktoratsstudium in Rom, das er 1954 mit der Promotion zum [[Doktor der Rechte|Dr. iur. can.]] beendete. Unmittelbar danach wurde er Domvikar und Advokat am Erzbischöflichen Metropolitan- und Diözesangericht in Wien. 1956 folgte die Ernennung als Sekretär der [[Österreichische Bischofskonferenz|österreichischen Bischofskonferenz]] und 1959 die Berufung zum Kanzleidirektor. Er war Vizeoffizial (1961) und Offizial (1980) des Metropolitan- und Diözesangericht in Wien. 1967 wurde Mitglied des Wiener Domkapitels. 1977 wurde er zum Sekretär der Österreichische Bischofskonferenz gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OECV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Neuregelung der [[Katholische Militärseelsorge|katholischen Militärseelsorge]] durch die [[Apostolische Konstitution]] „[[Spirituali militum curae]]“ am 21. April 1986 lagen die vollen bischöflichen Rechte für die katholische Militärseelsorge beim [[Papst]]. Die für die Militärseelsorge verantwortlichen Bischöfe waren daher als „päpstliche Vikare“ für diesen Bereich tätig. In Österreich war dies 1959 bis 1969 der  [[Erzdiözese Wien|Erzbischof von Wien]] [[Franz König|Franz Kardinal König]] und 1969 bis 1986 der [[Bistum St. Pölten|Diözesanbischof von St. Pölten]] [[Franz Žak]]. Mit der Neuregelung durch Papst [[Johannes Paul II.]] konnten nun [[Militärbischof|Militärbischöfe]] ernannt werden, die in ihren Rechten einem Diözesanbischof gleichgestellt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kosteleckys Ernennung zum Militärbischof am 12. November 1986 folgte am 14. Dezember 1986 die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]] durch den Wiener Erzbischof [[Hans Hermann Groër|Hans Hermann Kardinal Groër]] OSB im Dom [[Stephansdom|St. Stephan in Wien]], an der als [[Konsekration|Mitkonsekratoren]] der Salzburger Erzbischof [[Karl Berg (Erzbischof)|Karl Berg]] und der Bischof von St. Pölten [[Franz Žak]] mitwirkten, wobei Žak bis dahin als päpstlicher Vikar noch für die Militärseelsorge in Österreich verantwortlich war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kosteleckys bischöflicher  Wahlspruch lautete &amp;#039;&amp;#039;Pax et Iustitia&amp;#039;&amp;#039; (Friede und Gerechtigkeit). Als Titularbischof von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Aggar|Aggar]]&amp;#039;&amp;#039; (heute Sidi Amara, [[Tunesien]]) war er bis 1990 Weihbischof in Wien und mit der Ernennung zum Militärbischof von Österreich am 12. November 1986 mit der Katholischen Militärseelsorge in Österreich betraut. Am 10. Februar 1990 wurde er Titularbischof von [[Titularbistum Wiener Neustadt|Neostadiensis]] (&amp;#039;&amp;#039;Wiener Neustadt&amp;#039;&amp;#039;). Als solcher weihte er auch seinen späteren Nachfolger [[Christian Werner (Bischof)|Christian Werner]] zum Bischof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kosteleckys Amtszeit als Militärbischof von Österreich wurde am 15. April 1987 das [[Militärvikar]]iat in [[Militärordinariat]] umbenannt und so die 1986 innerkirchlich durch die [[apostolische Konstitution]] [[Spirituali militum curae]] erfolgte Umwandlung auch für den staatlichen Bereich durchgeführt. Dementsprechend wurden durch den nunmehrigen [[Militärordinarius]] auch die für die Verwaltung der Diözese notwendigen Organe und Räte gebildet. Soweit es sich um Funktionen handelte, die durch [[Laie (Religion)|Laien]] wahrzunehmen waren, zog der Militärbischof hierfür in erster Linie Angehörige der [[Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten]] (AKS) heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Februar 1994 verstarb Kostelecky und wurde gemäß seiner Verfügung in der [[St. Georgs-Kathedrale Wiener Neustadt|St. Georgs-Kathedrale]] in [[Wiener Neustadt]] beigesetzt. Dafür wurde 1990 ein Vorraum der Kirche adaptiert; der ansonsten leere Raum im ersten Obergeschoß enthält seither den Marmorsarkophag sowie eine metallene Darstellung von Kosteleckys Bischofswappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Kostelecky war seit 1954 Mitglied der katholischen Studentenverbindung [[KÖStV Rudolfina Wien|K.Ö.St.V. Rudolfina Wien]] im [[Österreichischer Cartellverband|ÖCV]]. Zudem war er Mitglied der ÖCV-Verbindungen KÖHV Amelungia Wien, KÖHV Pannonia Wien, [[KÖHV Sängerschaft Waltharia Wien|K.Ö.H.V. Sängerschaft Waltharia Wien]] und Ö.k.a.V. Theresiana Wiener Neustadt. Er trug auch das Ehrenband der Gothia Seckau in MKV.&amp;lt;ref&amp;gt;Festschrift &amp;quot;65 Jahre Borussia Wien im MKV&amp;quot;, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1961: Päpstlicher Geheimkämmerer (Monsignore)&lt;br /&gt;
* 1971: Päpstlicher Ehrenkaplan&lt;br /&gt;
* 30. Januar 1990: [[Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich|Großes Goldenes Komturkreuz mit Stern des Landes Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
* 3. Mai 1990: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Goldenes Ehrenzeichen mit Stern für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
* 14. Mai 1990: [[Kardinal-Opilio-Rossi-Medaille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118955063}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Bischof|bkost}}&lt;br /&gt;
* {{GCatholic | Person | 10148 }}&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|person|kostelecky|Bischof Alfred Kostelecky}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/portalsuche?searchId=96602080 Archivaufnahmen mit und über Alfred Kostelecky]  im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]] (Interview im Mittagsjournal).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste der Weihbischöfe in Wien (seit 1673)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste der Katholischen Militärbischöfe (Österreich) (seit 1773)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118955063|VIAF=295526310}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kostelecky, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärbischof (Österreichische Militärdiözese)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Komturkreuzes mit dem Stern des Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kostelecky, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Militärbischof&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Mai 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Februar 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]] &lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RosaR</name></author>
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