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	<title>Alfred Keller - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-01-31T16:42:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:HauptmannAlfredKeller.jpg|mini|Hauptmann Alfred Keller]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Keller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. September]] [[1882]] in [[Bochum]]; † [[11. Februar]] [[1974]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Generaloberst]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Fliegerausbildung und Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Keller trat 1902 nach Absolvierung von Volksschule und [[Realgymnasium]] als [[Fahnenjunker]] in die [[Preußische Armee]] ein und begann seine militärische Laufbahn als [[Pionier (Militär)|Pionier]] im 1. Westpreußischen Pionier-Bataillon Nr. 17 an. Als [[Oberleutnant]] wurde er 1912 in [[Metz]] zum Flugzeugbeobachter, ein Jahr später bei der AEG in Niederneuendorf zum [[Flugzeugführer]] ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] führte er als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] die Feldfliegerabteilung 27, übernahm im Herbst 1915 vor der Schlacht von [[Verdun]] die Führung des [[5. Armee (Deutsches Kaiserreich)|Armeeflugparks 5]] und führte während der [[Schlacht an der Somme]] den [[1. Armee (Deutsches Kaiserreich)|Armeeflugpark 1]]. Im Herbst erhielt Keller das Kommando über die Feldfliegerabteilung 40, wobei er sich besonders durch Nachtflugeinsätze bewährte. Nachdem Keller am 1.&amp;amp;nbsp;April 1917 zum Kommandeur des [[Kampfgeschwader der Obersten Heeresleitung|Bombengeschwaders der Obersten Heeresleitung]] (Bogohl 1) ernannt wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Mückler: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Bomber im Ersten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-613-03952-0, S.&amp;amp;nbsp;82.&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelte er die Taktik des Nachtbombenflugs weiter und galt bald neben [[Hermann Köhl]] als bedeutendster Nachtflugexperte der [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|deutschen Fliegertruppe]]. In dieser Funktion führte er zahlreiche [[Bombenangriff]]e auf die französischen [[Ärmelkanal|Kanalhäfen]] und später auch auf [[Paris]] durch, die er alle selbst am Steuer eines [[Friedrichshafen G-Typen|Friedrichshafen-Bombers]] anführte und bei denen er durch seine genaue Einsatzplanung eigene Verluste weitgehend vermeiden konnte. Besonders bekannt wurde der erste Nachtangriff auf Paris, den Keller am 31. Januar 1918 mit seinem Geschwader durchführte. Für sein Wirken wurde Keller neben beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]], dem Ritterkreuz des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern, dem [[Militärverdienstorden (Bayern)|Bayerischen Militärverdienstorden]] IV. Klasse mit Schwertern und der Krone und der [[Allgemeines Ehrenzeichen (Hessen)|Hessischen Tapferkeitsmedaille]] am 4. Dezember 1917 mit dem Orden [[Pour le Mérite]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende 1918 verließ Keller die Armee und wurde zunächst Leiter des Landflugdienstes der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Luft-Reederei|Deutschen Luftreederei]]&amp;#039;&amp;#039;, der ersten deutschen [[Fluggesellschaft]], einem Vorgänger der [[Deutsche Lufthansa (Deutsches Reich)|Deutschen Lufthansa]]. Keller flog die Flugzeuge der ersten deutschen Fluglinie zwischen [[Flugplatz Johannisthal|Berlin]] und [[Flugplatz Weimar-Lindenberg|Weimar]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bz-berlin.de/archiv-artikel/5-februar-1919 |titel=Schlagzeilen, die Berlin bewegten – 5. Februar 1919 |werk=BZ Berlin |datum=2002-02-05 |abruf=2024-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1923 wechselte er als Leitender [[Angestellter]] zur [[Hugo Junkers|Junkers]]-Luftreederei und war dort zuletzt Geschäftsführer der [[Danzig]]er [[Luftpost]]. 1925 wurde Keller Leiter der [[Deutsche Verkehrsfliegerschule|Deutschen Verkehrsfliegerschule]] in [[Berlin-Staaken]], die 1928 nach [[Braunschweig]] verlegt wurde. Hier wurde bereits in der [[Reichswehr]]zeit mit der geheimen Ausbildung neuer Militärpiloten begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wehrmacht und Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Arrival of Alfred Keller.jpg|mini|Keller begrüßt nach seiner Ankunft in Finnland am 13. August 1942 deutsche Offiziere.]]&lt;br /&gt;
1934 ließ sich Keller als [[Oberst]] in der neugebildeten Luftwaffe reaktivieren, blieb aber zunächst noch Leiter seiner Flugschule. Erst nach einem halben Jahr wechselte er als [[Kommodore]] eines Kampfgeschwaders nach [[Faßberg]] und wurde 1935 Kommandeur der fliegenden Verbände im [[Luftkreis]] IV. Am 1. April 1936 wurde er zum [[Generalmajor]] ernannt. Anfang 1938 erfolgte seine Ernennung zum [[Kommandierender General|Kommandierenden General]] im [[Luftkreis II]] (Berlin) unter Beförderung zum [[Generalleutnant]]. Ein halbes Jahr später wurde er Befehlshaber des [[Luftwaffenkommando Ostpreußen (1938–1939)|Luftwaffenkommandos Ostpreußen]]. Anfang 1939 wechselte Keller an die Spitze der [[4. Flieger-Division (1938–1939)|4. Fliegerdivision]], was nominell einem Abstieg gleichkam. Er behielt jedoch ausdrücklich den Rang eines Kommandierenden Generals und wurde am 1. April zum [[General der Flieger]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Wochen nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Keller zum Kommandierenden General des [[IV. Fliegerkorps]] ernannt. Dieser Verband operierte während des [[Westfeldzug]]es vorwiegend in [[Belgien]] und den [[Niederlande]]n, wofür Keller am 24. Juni 1940 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 435.&amp;lt;/ref&amp;gt; erhielt und am 19. Juli zum [[Generaloberst]] befördert wurde. Einen Monat später wurde er zum Chef der [[Luftflotte 1]] und Luftwaffenbefehlshaber Ost ernannt. In dieser Funktion nahm er von 1941 bis 1943 am [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Krieg gegen die Sowjetunion]] teil, wobei die ihm unterstellten Einheiten vorwiegend im Bereich der [[Heeresgruppe Nord]] zum Einsatz kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die deutsche Luftüberlegenheit im Sommer 1943 auch im Osten verlorenzugehen drohte, entband man den mittlerweile fast 61-jährigen Keller von seinem Kommando und ersetzte ihn durch den 16 Jahre jüngeren [[Günther Korten]]. Keller wurde auf die Position des Korpsführers des [[NSFK|Nationalsozialistischen Fliegerkorps]] abgeschoben, das für die Ausbildung des Pilotennachwuchses verantwortlich war. In dieser Stellung verblieb er bis zum Kriegsende. Er war Inhaber des [[Flugzeugführer- und Beobachterabzeichen|Gemeinsamen Flugzeugführer- und Beobachterabzeichens]] in Gold mit Brillanten&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tracesofwar.com/persons/30274/Keller-Alfred-LW-General.htm &amp;#039;&amp;#039;Keller, Alfred (LW-General).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;tracesofwar.com&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Ehrenblattspange#Ehrenblattspange der Luftwaffe|Ehrenblattspange der Luftwaffe]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ritterkreuztraeger.info/rk/k/K102Keller-Alfred.pdf &amp;#039;&amp;#039;Generaloberst Alfred Keller.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;ritterkreuztraeger.info&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstelle von Alfred Keller auf dem Waldfriedhof Berlin-Zehlendorf.jpg|mini|Grabstelle auf dem Waldfriedhof Berlin-Zehlendorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nachdem Keller 1947 aus der britischen [[Kriegsgefangenschaft]] zurückgekehrt war, setzte er sich für die Gründung eines [[Interessenverband]]es ein, dem Träger der höchsten [[Orden und Ehrenzeichen|Orden]] beider [[Weltkrieg]]e angehören sollten. Diese Bemühungen führten 1955 zur Gründung der [[Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger]], deren Vorsitzender er einige Jahre lang war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Keller starb 1974 im Alter von 91&amp;amp;nbsp;Jahren in Berlin. Sein Grab befindet sich auf dem [[Waldfriedhof Zehlendorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Mende: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten.&amp;#039;&amp;#039; Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;634.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist außer seiner Frau auch sein Sohn Hans-Helmut Keller begraben, der als [[Leutnant]] am 16. September 1958 beim Absturz eines [[Piasecki H-21|Vertol H-21]] der [[United States Army]] bei einer Übung nahe [[Caldern]] starb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://asn.flightsafety.org/wikibase/146581 |titel=Accident Vertol H-21C , Tuesday 16 September 1958 |hrsg=Aviation Safety Network |sprache=en |abruf=2024-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hanns Möller: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ritter des Ordens pour le mérite im Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;A–L.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1935, S. 560.&lt;br /&gt;
* Karl-Friedrich Hildebrand, Christian Zweng: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens Pour le Mérite des I. Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;H–O.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, ISBN 3-7648-2516-2.&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000006806|Alfred Keller||In: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv.&amp;#039;&amp;#039; 42/1955 vom 10. Oktober 1955.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/9245e494-b354-4c3e-91ba-43dfb62f1bd4/ Nachlass Bundesarchiv N 847]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Generaloberste und Generaladmirale von Wehrmacht und Waffen-SS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1025448014|LCCN=n/2009/25828|VIAF=86269245}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Keller, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärpilot (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson der Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generaloberst (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Ehrenblattspange der Luftwaffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (IV. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSFK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Keller, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generaloberst der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. September 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bochum]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Februar 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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