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	<title>Alfred Kästner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T21:44:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_K%C3%A4stner&amp;diff=1368614&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CreatingBrainiacs: Verlinkungen gesetzt</title>
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		<updated>2025-04-11T08:58:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkungen gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Widerstandskämpfer. Zum Zoologen siehe [[Alfred Kaestner]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kästner, Alfred.jpg|mini|hochkant|Alfred Kästner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Kästner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Dezember]] [[1882]] in [[Leipzig]]; † [[12. April]] [[1945]] in [[Lindenthal (Leipzig)|Lindenthal]] bei Leipzig) war ein deutscher [[Kommunismus|Kommunist]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kästner, von Beruf Holzkaufmann, schloss sich 1918 dem [[Spartakusbund]] an und wurde in den Leipziger [[Arbeiter- und Soldatenrat]] gewählt. 1919 war er Mitbegründer der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Ortsgruppe in Leipzig. Während des KPD-Verbots im Winter 1923/24 stellte er seine Büroräume für illegale Zusammenkünfte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]] 1933 diente sein Büro wieder als Ort geheimer Treffen von KPD-Funktionären. Ebenso wurden dort [[Flugblatt|Flugblätter]] gedruckt. Bereits im September 1933 wurde er verhaftet und blieb auch nach Verbüßung seiner [[Zuchthaus]]strafe von zwei Jahren und acht Monaten bis 1939 in den Konzentrationslagern [[KZ Sachsenburg|Sachsenburg]], [[KZ Sachsenhausen|Sachsenhausen]] und [[KZ Buchenwald|Buchenwald]] inhaftiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ilse Krause |Titel=Die Schumann-Engert-Kresse-Gruppe: Dokumente und Materialien des illegalen antifaschistischen Kampfes (Leipzig, 1943 bis 1945) |Datum=1960 |Sprache=de |Seiten=96 |Online=[https://books.google.com/books?id=Fw4-AAAAIAAJ Google Books] |Zitat=Im September 1933 verhaftete die Gestapo Alfred Kästner zusammen mit seiner Familie. Er verriet keinen seiner Genossen. Während die Gestapo nach einigen Wochen seine Familienangehörigen entließ, wurde er nach 20 Monaten Untersuchungshaft, die mit qualvollen Mißhandlungen verbunden war, zu zwei Jahren und acht Monaten Zuchthaus verurteilt. Anschließend schleppten ihn die Faschisten durch die Konzentrationslager Sachsenburg, Sachsenhausen und Buchenwald. Die schweren Mißhandlungen hinderten ihn nicht, nach seiner Entlassung im Jahre 1939 die politische Arbeit wieder aufzunehmen.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Entlassung schloss er sich der [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandsgruppe]] um [[Georg Schumann (Politiker)|Georg Schumann]], [[Otto Engert]] und [[Kurt Kresse (Widerstandskämpfer)|Kurt Kresse]] (→ „[[Schumann-Engert-Kresse-Gruppe]]“) an. Kästner, der beruflich viel unterwegs war, fand und hielt Kontakt zu weiteren Gegnern des Nationalsozialismus in [[Hamburg]], [[Bayern]] und [[Württemberg]]. Auch traf er sich im Auftrag der sächsischen Widerstandsgruppe um Schumann regelmäßig mit dem Leiter einer größeren Gruppe [[Sozialdemokratie|Sozialdemokraten]] in [[Zeitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Geheime Staatspolizei]] nahm ihn am 11. März 1945 fest. Eine Woche vor Einmarsch der amerikanischen Truppen in Leipzig wurde Kästner am 12. April 1945 zusammen mit 52 weiteren [[Antifaschismus|Antifaschisten]] auf einem Exerzierplatz bei Lindenthal von der [[Schutzstaffel|SS]] erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://stolpersteine-guide.de/map/biografie/807/alfred-kastner&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Leipzig Kästner Alfred.jpg|mini|Stolperstein Alfred-Kästner-Str. 20]]&lt;br /&gt;
* Seit August 1945 trägt in der [[Südvorstadt (Leipzig)|Leipziger Südvorstadt]] die ehemalige Moltkestraße, in der sich Kästners letzte Wohnstätte befand, [[Alfred-Kästner-Straße (Leipzig)|seinen Namen]]. Am 9. September 2014 wurde in dieser Straße ein [[Stolperstein]] zur Erinnerung an Kästner verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In [[Schkölen]] in [[Thüringen]] gibt es ebenfalls eine Alfred-Kästner-Straße, die bis 1945 Pfefferstraße hieß. Von hier stammte Kästners Ehefrau, die während des Krieges zeitweise hier wohnte und von ihrem Mann an den Wochenenden besucht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=ApGnEAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA136&amp;amp;dq=Alfred-K%C3%A4stner-Stra%C3%9Fe+Schk%C3%B6len&amp;amp;hl=de&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwj2kYjvgNL9AhVuh_0HHaJiC_QQ6AF6BAgGEAI#v=onepage&amp;amp;q=Alfred-K%C3%A4stner-Stra%C3%9Fe%20Schk%C3%B6len&amp;amp;f=false Eberhard Wirth: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Schkölen: Bauten und Menschen&amp;#039;&amp;#039;, Norderstedt, 2023, S. 135f .]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Diese Straße ist jedoch nicht die einzige öffentliche Ehrung für Alfred Kästner in Schkölen. Seit 1960 gab es in [[Schkölen]] eine [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] „Alfred Kästner“,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=ccRMAAAAYAAJ&amp;amp;q=Alfred+K%C3%A4stner+Frau+Schk%C3%B6len&amp;amp;dq=Alfred+K%C3%A4stner+Frau+Schk%C3%B6len&amp;amp;hl=de&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwijleCirNj9AhUPwAIHHad-BXMQ6AF6BAgEEAI &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliches Zentralblatt: Tierzucht, Tiernahrung, Fischerei.&amp;#039;&amp;#039; Abteilung III, Band 8, Ausgaben 7–12, Akademie-Verlag, 1963, S. 1407]&amp;lt;/ref&amp;gt; die aber nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] umbenannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auch ist seit 1949 eine Grundschule in Lindenthal nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.alfred-kaestner-grundschule.de/ueber-uns/geschichte/ Alfred-Kästner-Grundschule]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Luise Kraushaar]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Widerstandskämpfer 1933–1945. Biographien und Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Dietz, Berlin 1970, S. 478&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Horst Riedel: &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Leipzig von A bis Z.&amp;#039;&amp;#039; Pro Leipzig, Leipzig 2005, ISBN 3-936508-03-8, S. 285.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.leipzig-lexikon.de/biogramm/Kaestner_Alfred.htm Eintrag] im Leipzig-Lexikon&lt;br /&gt;
* [https://www.alfred-kaestner-grundschule.de/ueber-uns/geschichte/ Chronik der Alfred-Kästner-Grundschule]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=141789409|VIAF=140305895}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kastner, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schumann-Engert-Kresse-Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Leipzig ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kästner, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Dezember 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lindenthal (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CreatingBrainiacs</name></author>
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