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	<title>Alfred Horstmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T02:41:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Horstmann&amp;diff=1968292&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: /* Leben */ Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-12-13T11:39:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Horstmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Juli]] [[1879]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[17. Mai]] [[1947]] in [[Oranienburg]]) war ein [[Deutsches Reich|deutscher]] [[Diplomat]] und Zeitungsverleger des &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter General-Anzeiger]]s.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Schulbesuch studierte der aus der [[evangelisch]]en Familie der Eigentümer des &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter General-Anzeiger]]&amp;#039;&amp;#039; stammende Horstmann [[Rechtswissenschaften]] in Bonn, war dort Mitglied des [[Corps Hansea Bonn]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Gerlach (Jurist)|Otto Gerlach]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Kösener Corpslisten]] 1960&amp;#039;&amp;#039;. C. L. Mettcker &amp;amp; Söhne-Jever. Selbstverlag des Verbandes Alter Corpsstudenten, Kassel 1961, &amp;#039;&amp;#039;11&amp;#039;&amp;#039; (Corps), 351 (Lfd. Nr. dort).&amp;lt;/ref&amp;gt; und trat nach dem Ersten Juristischen [[Staatsexamen]] 1904 in den [[Königreich Preußen|preußischen]] Justizdienst. Im Rahmen seines [[Vorbereitungsdienst]]es wurde er 1906 der [[Botschaft (Diplomatie)|Botschaft]] in [[Frankreich]] zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1909 trat er schließlich in den [[Auswärtiger Dienst|Diplomatischen Dienst]] und fand zunächst Verwendung an der Botschaft in den [[USA]], wo er 1910 zum [[Legationssekretär]] befördert wurde. Im Anschluss war er von 1912 bis 1914 [[Geschäftsträger]] der [[Gesandtschaft]] in [[Portugal]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Peter Tschapek: &amp;#039;&amp;#039;Bausteine eines zukünftigen deutschen Mittelafrika.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Universität Düsseldorf 1998. Steiner, Stuttgart 2000, ISBN 3-515-07592-5, S. 449 ([https://books.google.de/books?id=09ppNZfORcgC&amp;amp;pg=PA449&amp;amp;dq=Alfred+Horstmann&amp;amp;hl=de Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war er zwischen 1916 und 1918 zunächst Mitarbeiter des [[Generalgouverneur]]s von [[Brüssel]] und ab 1917 als [[Legationsrat]] der Militärverwaltung in [[Rumänien]]. Zugleich diente er als Rittmeister der Reserve im Husaren-Regiment Nr. 7 König Wilhelm I.&amp;lt;ref&amp;gt;Traueranzeige für Georg Horstmann. Frankfurter Zeitung 12. Juli 1917, Zweites Morgenblatt, Nr. 190, S. 3. ([https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/periodika/download/webcache/2000/6953200 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Horstmann [Nachruf]. Frankfurter Zeitung 9. Juli 1917, Abendblatt, Nr. 187, S. 2. ([https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/periodika/periodical/zoom/6953143 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1919 kehrte er nach Deutschland zurück und heiratete die Tochter des Bankiers [[Paul von Schwabach]], [[Lally Horstmann|Leonie „Lally“ (auch: „Laly“ oder „Lali“) von Schwabach]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000005500|Lali Horstmann}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach war er bis 1920 als Legationsrat in der Politischen Abteilung des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amtes]] tätig. Nach einer Tätigkeit an der Gesandtschaft in [[Norwegen]] kehrte er 1921 als Legationsrat ins Auswärtige Amt zurück und wurde 1922 zum Vortragenden Legationsrat und dann 1926 zum [[Ministerialdirigent]]en befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1928 erfolgte seine [[Akkreditierung (Diplomatie)|Akkreditierung]] als [[Liste der deutschen Botschafter in Belgien|Gesandter Erster Klasse in Belgien]], wo er Nachfolger von [[Friedrich von Keller (Diplomat)|Friedrich von Keller]] wurde. Im Rahmen eines Revirements wurde er als Nachfolger von [[Eduard Heinrich Wagenmann]]&amp;lt;ref&amp;gt;E. A. Strasen, Alfredo Gândara: &amp;#039;&amp;#039;Oito séculos de história luso-alemã&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Instituto Ibero-Americano de Berlin, Berlin 1944, S. 406, S. 481.&amp;lt;/ref&amp;gt; dann 1931 [[Liste der deutschen Botschafter in Portugal|Gesandter Erster Klasse in Portugal]], während [[Hugo Graf von Lerchenfeld]] Gesandter in Belgien wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1933 versetzten ihn die Nationalsozialisten nach ihrer [[Machtergreifung]] in den [[Ruhestand]]. Im Anschluss war er [[Privatier]] und [[Kunstsammler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1946 [[Internierungslager|internierte]] ihn das [[Sowjetunion|sowjetische]] [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]] wegen „Herausgeberschaft einer den Nationalsozialismus propagierenden Zeitung“. Horstmann starb im Jahr darauf im sowjetischen [[Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen]] in [[Oranienburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1995 [[Rehabilitation|rehabilitierte]] ihn [[postum]] die Militärhauptstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation.&lt;br /&gt;
Seine Schwester Elly war verheiratet mit Burggraf Fabian von Dohna-Schlodien und lebte als Witwe mit ihren Kindern auf Schloss Buckow bei der Familie von Flemming-Buckow. Seine Schwester Gertrud heiratete den bayerischen Reichsrat Karl von Lang-Puchhof.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Horstmann [Nachruf]. Frankfurter Zeitung 9. Juli 1917, Abendblatt, Nr. 187, S. 2. [https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/periodika/periodical/zoom/6953143 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Traueranzeige für Georg Horstmann. Frankfurter Zeitung 12. Juli 1917, Zweites Morgenblatt, Nr. 190, S. 3, ([https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/periodika/download/webcache/2000/6953200 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Als ihr Vater Georg Horstmann 1917 starb, traten Alfred Horstmann und seine beiden Schwestern in das Unternehmen als persönlich haftende Gesellschafter der H. &amp;amp; G. Horstmann Verlag und Druck des Generalanzeigers der Stadt Frankfurt am Main (Frankfurter Generalanzeiger) ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtliche Bekanntmachungen, Veröffentlichungen aus dem Handelsregister. B1273. H. &amp;amp; G. Horstmann Verlag und Druck des Generalanzeigers der Stadt Frankfurt am Main (Frankfurter Generalanzeiger). Frankfurter Zeitung, 6. Januar 1918, Zweites Morgenblatt, Nr. 6, S. 4. ([https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/periodika/download/webcache/2000/7048617 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Ehefrau [[Lally Horstmann|Lally]], die ihn stets nur „Freddy“ nannte, verfasste über ihre Erlebnisse während des Zweiten Weltkriegs ein Erinnerungsbuch &amp;#039;&amp;#039;Nothing for tears&amp;#039;&amp;#039;, das zuerst 1952 in London erschien, 1954 auf Deutsch unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Kein Grund für Tränen. Aufzeichnungen aus dem Untergang Berlin 1943–1946&amp;#039;&amp;#039; (ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Unendlich viel ist uns geblieben&amp;#039;&amp;#039;). Es enthält Rückblicke, Fotos und zahlreiche Anekdoten über ihren Mann.&amp;lt;ref&amp;gt;Horstmann, Lally. &amp;#039;&amp;#039;Nothing for tears&amp;#039;&amp;#039;. Einleitung [[Harold Nicolson]]. Weidenfeld &amp;amp; Nicolson 1999, ISBN 0-297-64381-9 (EA London 1952). [[iarchive:nothingfortears0000hors|[Digitalisat Internet Archive]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsch: Horstmann, Lally. &amp;#039;&amp;#039;Kein Grund für Tränen. Aufzeichnungen aus dem Untergang Berlin 1943–1946&amp;#039;&amp;#039;. Siedler, Berlin 1995, ISBN 3-88680-509-3 (früherer Titel: &amp;#039;&amp;#039;Unendlich viel ist uns geblieben&amp;#039;&amp;#039;, 1954). [[iarchive:keingrundfurtran0000hors|[Digitalisat Internet Archive]]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maria Keipert: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 2: Gerhard Keiper, Martin Kröger: &amp;#039;&amp;#039;G–K.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u. a. 2005, ISBN 3-506-71841-X.&lt;br /&gt;
* Lally Horstmann: &amp;#039;&amp;#039;Nothing for tears&amp;#039;&amp;#039;. Einleitung [[Harold Nicolson]]. Weidenfeld &amp;amp; Nicolson 1999, ISBN 0-297-64381-9 (EA London 1952). [[iarchive:nothingfortears0000hors|[Digitalisat Internet Archive]]]; Deutsch: Lally Horstmann: &amp;#039;&amp;#039;Kein Grund für Tränen. Aufzeichnungen aus dem Untergang Berlin 1943–1946&amp;#039;&amp;#039;. Siedler, Berlin 1995, ISBN 3-88680-509-3. (Früherer Titel: &amp;#039;&amp;#039;Unendlich viel ist uns geblieben&amp;#039;&amp;#039;, 1954). [[iarchive:keingrundfurtran0000hors|[Digitalisat Internet Archive]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{AdR|117011037}}&lt;br /&gt;
* Historische Kommission bei der Bayrischen Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): [https://daten.digitale-sammlungen.de/0001/bsb00016326/images/index.html?seite=660 &amp;#039;&amp;#039;Neue Deutsche Biographie&amp;#039;&amp;#039;], Band 9, Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1972, S. 645.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117011037|VIAF=30302208}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Horstmann, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Botschafter in Portugal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speziallagerhäftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirigent (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialbeamter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des portugiesischen Christusordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Horstmann, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Diplomat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Juli 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Mai 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oranienburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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