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	<title>Alfred Himmelbauer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T17:58:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Himmelbauer&amp;diff=1703621&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Biografie und Publikationsliste bei ZOBODAT; defekten Link uibk.ac.at/downloads mittels ZOBODAT korrigiert</title>
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		<updated>2022-01-21T21:55:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Biografie und Publikationsliste bei ZOBODAT; defekten Link uibk.ac.at/downloads mittels ZOBODAT korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Himmelbauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Februar]] [[1884]] in [[Wien]]; † [[18. April]] [[1943]] ebenda) war ein österreichischer [[Mineraloge]] und Hochschulprofessor für [[Geologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Das Gymnasium besuchte Himmelbauer in [[Horn (Niederösterreich)|Horn]], anschließend studierte er an der [[Universität Wien|Wiener Universität]] Naturwissenschaften, speziell [[Mineralogie]] und Gesteinskunde bei [[Gustav Tschermak]] und [[Friedrich Johann Karl Becke|Friedrich Becke]]. 1906 promovierte er über [[Kupferkies]] und wurde [[Hochschulassistent]] bei [[Cornelio August Doelter]] (1850–1930), später bei Friedrich Becke. Bereits 1908 habilitierte er sich mit gesteinskundlichen Untersuchungen an [[Skapolith]]en. 1914 wurde er für den Lehrstuhl [[Geognosie]] vorgeschlagen, reiste aber zuvor mit [[Pentti Eskola (Geologe)|Pentti Eskola]] für ein Forschungsprojekt über [[Radium]]-Vorkommen an den [[Baikalsee]] in Sibirien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] ausbrach, wurde er in Russland festgehalten; erst fünf Jahre später konnte er entkommen, arbeitete als [[Ingenieurgeologie|Ingenieurgeologe]] und wurde [[1921]] an den Lehrstuhl für [[Geognosie]] an der [[Universität für Bodenkultur Wien|Hochschule für Bodenkultur Wien]] berufen. Um 1928 wurde er als Nachfolger seines Lehrers Becke an die [[Universität Wien]] berufen und wirkte hier bis zu seinem Ableben. Sein Nachfolger an der Hochschule für Bodenkultur wurde 1929 der damalige [[Außerordentlicher Professor|außerordentliche Professor]] [[Leopold Kölbl]]. 1941 wurde Himmelbauer an der Universität Wien zum [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliches Wirken ==&lt;br /&gt;
In Fachkreisen galt Himmelbauer als kenntnisreich und vielseitig, doch wurden seine Forschungen durch die zeitbedingte Umorganisation der zwei Institute und Krankheit behindert. Er schrieb viele Aufsätze über verschiedene Teilgebiete seiner Wissenschaft, seine letzten Forschungen über die [[Augitgneise]] des Waldviertels blieben jedoch unpubliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veröffentlichungen betrafen u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Mineraltopografie]] und die [[Paragenese]] der Salze und [[Zeolithgruppe|Zeolithe]] sowie die [[Kristallografie]] natürlicher und künstlicher Verbindungen. Bedeutende Zusammenfassungen schrieb er für Handbücher wie Doelter-Leitmeiers [[Mineralchemie]] und Stutzers [[Lagerstättenkunde]] der Nichterze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1925 war er Mitherausgeber von Gustav Tschermaks Mineralogisch-petrografischen Mitteilungen (TMPM). Die österreichische Geologische Gesellschaft zählte ihn seit 1911 zu ihren Mitgliedern.&lt;br /&gt;
1929 wurde Himmelbauer zum korrespondierenden und 1931 zum wirklichen Mitglied der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Österreichischen Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Himmelbauers Arbeiten zur Mineralogie und [[Petrografie]] des [[Waldviertel]]s haben bis heute Bedeutung. Der Bezirk Horn verdankt ihm die Förderung des [[Grafit]]bergbaues von Röhrenbach und die Stadt Wien die geologische Beratung bei der neuen [[II. Wiener Hochquellenwasserleitung|Wasserversorgung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|171|171|Himmelbauer, Alfred|[[Felix Machatschki]]|116893710}}&lt;br /&gt;
* H. Tertsch: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Alfred Himmelbauer&amp;#039;&amp;#039;. Almanach Akad. Wiss. 1943, S. 202–208.&lt;br /&gt;
* Leo Walsmann: &amp;#039;&amp;#039;Zur Erinnerung an Alfred Himmelbauer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Österreichischen Geologischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 36–38, Wien 1949, S. 295–296 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/MittGeolGes_36_38_0295-0296.pdf}}).&lt;br /&gt;
* K. H. Scheumann: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Himmelbauer †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Kristallographie, Mineralogie und Petrographie.&amp;#039;&amp;#039; 1943 ([https://link.springer.com/article/10.1007%2FBF02945703 springer.com]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Himmelbauer,_Alfred}}&lt;br /&gt;
* {{ZOBODAT |pfad=personen.php?id=53257&amp;amp;bio=full |titel=Dr. Alfred Himmelbauer}} (mit Publikationsliste).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116893710|VIAF=3233970}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Himmelbauer, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Petrologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität für Bodenkultur Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Himmelbauer, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Mineraloge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Februar 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. April 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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