<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alfred_Gunzenhauser</id>
	<title>Alfred Gunzenhauser - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alfred_Gunzenhauser"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Gunzenhauser&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T20:29:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Gunzenhauser&amp;diff=1186050&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dateientlinkerbot: Bot: Entferne Commons:File:Chemnitz, Museum Gunzenhauser, Innen 2024 (2).jpg (de) da die Datei gelöscht wurde. (per Commons:Commons:Deletion requests/File:Chemnitz, Museum Gunzenhauser, Innen 2024 (2).jpg)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Gunzenhauser&amp;diff=1186050&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-09T00:50:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Entferne &lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chemnitz,_Museum_Gunzenhauser,_Innen_2024_(2).jpg&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;commons:File:Chemnitz, Museum Gunzenhauser, Innen 2024 (2).jpg&quot;&gt;Commons:File:Chemnitz, Museum Gunzenhauser, Innen 2024 (2).jpg&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Chemnitz,_Museum_Gunzenhauser,_Innen_2024_(2).jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Chemnitz, Museum Gunzenhauser, Innen 2024 (2).jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;de&lt;/a&gt;) da die Datei gelöscht wurde. (per &lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:Deletion_requests/File:Chemnitz,_Museum_Gunzenhauser,_Innen_2024_(2).jpg&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;commons:Commons:Deletion requests/File:Chemnitz, Museum Gunzenhauser, Innen 2024 (2).jpg&quot;&gt;Commons:Commons:Deletion requests/File:Chemnitz, Museum Gunzenhauser, Innen 2024 (2).jpg&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alfred Gunzenhauser.jpg|mini|Alfred Gunzenhauser]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Museum Gunzenhauser.jpg|mini|Jens Langhans, Ansicht des Museums Gunzenhauser am Chemnitzer Falkeplatz, 2021]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maximilianstr10bis16 Muenchen-01.jpg|mini|Haylerblock von Friedrich Bürklein in der Münchner Maximilianstraße (im Vordergrund die Nr. 10, wo sich von 1975 bis 2000 die Galerie Gunzenhauser befand)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Gunzenhauser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Mai]] [[1926]] in [[Heidenheim an der Brenz]]; † [[16. November]] [[2015]] in [[München]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Galerist]], Kunstsammler und Museumsstifter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stephan Dahme |Titel=Alfred Gunzenhauser. Galerist, Sammler, Stifter |Auflage=1. |Verlag=Edition Fichter |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2023 |ISBN=978-3-947313-14-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine in 50 Jahren zusammengetragene Sammlung gilt als eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen und bildet den Grundstock des 2007 in [[Chemnitz]] eröffneten [[Museum Gunzenhauser|Museums Gunzenhauser]]. Ihr Wert wird auf etwa 200 Millionen Euro geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alfred Gunzenhauser wuchs als letzter Spross einer schwäbischen Unternehmerfamilie in Heidenheim am nordöstlichen Ende der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] auf. Sein Vater war Sohn eines wohlhabenden Müllers und Prokurist bei einer Heidenheimer Spedition, seine Mutter entstammte einer Sägewerk-Dynastie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.swp.de/heidenheim/lokales/heidenheim/Kunstsammler-Alfred-Gunzenhauser-ist-tot;art1168893,3541572 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kunstsammler Alfred Gunzenhauser ist tot.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20151122121732}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Heidenheimer Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 18. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gunzenhauser selbst studierte Volkswirtschaft an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]], der [[London School of Economics and Political Science]], der Pariser [[Universität Paris|Sorbonne]] und der [[Universität Graz|Karl-Franzens-Universität]] im österreichischen Graz. Nach seiner Promotion in Graz ging er nach [[Berlin]] und nahm eine Anstellung in der Verwaltung des Elektrogeräteherstellers [[AEG]] an. Diese Tätigkeit gab er jedoch bald für eine Karriere als Galerist auf. Erste Erfahrungen in diesem Metier sammelte er als Mitarbeiter der [[Galerie Gerd Rosen]],&amp;lt;ref&amp;gt;Brita Sachs: &amp;#039;&amp;#039;Traum und Handel. Zum Tod von Alfred Gunzenhauser&amp;#039;&amp;#039;. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. November 2015, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; der 1945 am Berliner [[Kurfürstendamm]] die erste Galerie in Deutschland nach Ende des Zweiten Weltkriegs eröffnet hatte. Mitte der 1960er Jahre zog Gunzenhauser nach München und baute dort – zunächst in der [[Türkenstraße (München)|Türkenstraße]] und später in der [[Maximilianstraße (München)|Maximilianstraße]] – eine eigene Galerie mit Schwerpunkten in den Bereichen [[Expressionismus]], [[Neue Sachlichkeit (Kunst)|Neue Sachlichkeit]], [[Informel]] und [[Neue Figuration]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu seiner Tätigkeit als Galerist trug Gunzenhauser eine private Kunstsammlung mit Werken des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zusammen, die als eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen gilt. Erstes Werk seiner Sammlung war 1954 das Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Vergessene Küste&amp;#039;&amp;#039; von [[Manfred Bluth]], das er noch als Student mit monatlichen Raten von 15&amp;amp;nbsp;Mark bei einem Galeristen in Berlin erworben hatte. Heute umfasst die Sammlung etwa 2500&amp;amp;nbsp;Werke von 270&amp;amp;nbsp;Künstlern, darunter bedeutende Konvolute von [[Alexej von Jawlensky]] und [[Gabriele Münter]] aus dem Umfeld des [[Der Blaue Reiter|Blauen Reiters]] sowie die weltweit größte private Sammlung von Werken des Malers [[Otto Dix]], eines zentralen Protagonisten der Neuen Sachlichkeit in Deutschland. Hinzu kommen zeitgenössische Künstler des Informel oder der Neuen Figuration wie [[Bernard Schultze]], [[Horst Antes]] oder [[Johannes Grützke]], die Gunzenhauser auch als Galerist vertrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seine Sammlung dauerhaft öffentlich zugänglich zu machen, brachte Gunzenhauser sie 2003 in eine eigene Stiftung ein. Schon 1999 wurde eine Auswahl von ihr unter dem Titel &amp;quot;Ansichten eines Privatsammlers&amp;quot; im Leipziger [[Museum der bildenden Künste Leipzig|Museum der bildenden Künste]] gezeigt. Zahlreiche Städte bewarben sich beim Sammler in der Folge als möglicher künftiger Standort. Nachdem die Stadt Chemnitz ihm aber zugesichert hatte, für seine Sammlung ein eigenes Museum zur Verfügung zu stellen, gab Gunzenhauser ihr vor anderen Städten wie Dresden, Leipzig, Potsdam, Stuttgart oder Weimar schließlich den Vorzug. Im Dezember 2007 wurde das [[Museum Gunzenhauser]] am Chemnitzer Falkeplatz im Beisein des damaligen Bundespräsidenten [[Horst Köhler]] und weiterer Prominenz feierlich eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Gunzenhauser starb am 16. November 2015 im Alter von 89 Jahren in München und wurde am 5. Dezember 2015 im Familiengrab in seiner Geburtsstadt Heidenheim beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article149647370/Trauerfeier-fuer-Sammler-Alfred-Gunzenhauser-in-Heidenheim.html | titel=Trauerfeier für Sammler Alfred Gunzenhauser in Heidenheim | hrsg=welt.de | datum=2015-12-05 | zugriff=2015-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.gunzenhauser.de/ Homepage des Archiv Gunzenhauser]&lt;br /&gt;
* [https://www.kunstsammlungen-chemnitz.de/haeuser/museum-gunzenhauser/ Museum Gunzenhauser | Kunstsammlungen Chemnitz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133984168|LCCN=no2009039427|VIAF=81812971}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gunzenhauser, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Galerist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstsammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stifter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sächsischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2015]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gunzenhauser, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Galerist und Kunstsammler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Mai 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heidenheim an der Brenz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. November 2015&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dateientlinkerbot</name></author>
	</entry>
</feed>