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	<title>Alfred Grenander - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Grenander&amp;diff=229643&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Oberhafenjunge am 11. Februar 2026 um 20:41 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alfred Fredrik Elias Grenander - from Svenskt Porträttgalleri XX.png|mini|Alfred Grenander (vor 1902)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alfred Grenander.jpg|mini|Grenander 1929 in Falsterbo]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenander-Grab.jpg|mini|alternativtext=Grab in Falsterbo (2025)|Grab in Falsterbo (2025)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Frederik Elias Grenander&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Juni]] [[1863]] in [[Skövde]], [[Schweden]]; † [[14. Juli]] [[1931]] in [[Berlin]]) war ein [[Schweden|schwedischer]] [[Architekt]], der größtenteils in Berlin gewirkt hat. Grenander hatte entscheidenden Anteil an der Entwicklung Berlins zur [[Weltstadt]] und modernen Architekturmetropole ab 1900.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alfred Grenander verbrachte seine Jugend in [[Stockholm]] und nahm dort 1881 ein Studium der Architektur am [[Königlich Technische Hochschule Stockholm|Polytechnikum Stockholm]] auf. 1885 wechselte er an die [[Technische Universität Berlin|Technische Hochschule Charlottenburg]] und studierte dort unter anderem bei [[Johann Eduard Jacobsthal]]. Nach Abschluss seines Studiums im Jahr 1890 arbeitete er im Reichstags&amp;amp;shy;baubüro bei [[Paul Wallot]]. Fortan war er auch an der Planung der 1902 eröffneten Berliner Hoch- und Untergrundbahn beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grenander arbeitete zunächst in den Architekturbüros von [[Alfred Messel]], [[Wilhelm Martens (Architekt)|Wilhelm Martens]] und Paul Wallot. Danach machte er sich mit seinem Schwager [[Otto Spalding]] selbstständig; das gemeinsame Architekturbüro &amp;#039;&amp;#039;Spalding und Grenander&amp;#039;&amp;#039; bestand von 1896 bis 1903. Ab 1898 unterrichtete er an der Fachklasse für architektonisches Zeichnen an der [[Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin]]. 1901 wurde er dort zum Professor berufen und unterrichtete von 1924 bis zu seinem Tod an den [[Vereinigte Staatsschulen für freie und angewandte Kunst|Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst]] in [[Berlin-Charlottenburg]]. Grenanders architektonisches Vermächtnis ist seine Gestaltung von etwa 70 Bahnhöfen der Hoch- und Untergrundbahn in Berlin. Anfänglich orientierte sich Grenander am [[Jugendstil]], von 1902 bis 1931 bevorzugte er den Stil der [[Moderne (Architektur)|Moderne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Juli 1931 starb Alfred Grenander nach längerer Erkrankung kurz nach Vollendung seines 68. Lebensjahres in Berlin. Die Einäscherung erfolgte im Krematorium Wilmersdorf, wo am 17. Juli eine Trauerfeier stattfand. Die Urne wurde wenige Tage später nach Skanör-Falsterbo südlich von Malmö überführt. Sein Grab befindet sich noch heute direkt an der Kirche von Falsterbo, zusammen mit seiner Frau Mary Juliana Grenander geb. Åwall (1873–1950 – Hochzeit 1897), ihrer Tochter Signe Beck-Friis geb. Grenander (1898–1960) und deren Kindern Hans Beck-Friis (1918–1919) und Barbara Löwenhielm geb. Beck-Friis (1919–2013).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptwerk: Gestaltung der Berliner U-Bahn ==&lt;br /&gt;
Grenander wurde bereits bei der Eröffnung der [[U-Bahn Berlin|Berliner U-Bahn]] im Jahr 1902 von der [[Hochbahngesellschaft]] als Architekt angeworben. Bis 1931 gestaltete er einen Großteil der Berliner U-Bahnhöfe, die auch heute noch weitgehend im Originalzustand bzw. im angenäherten Zustand nach zwischenzeitlichen Sanierungen erhalten sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Gestaltung und Technik gehören zusammen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]].&amp;#039;&amp;#039; 16. November 2006 ([https://www.tagesspiegel.de/zeitung/gestaltung-und-technik-gehoeren-zusammen/774914.html tagesspiegel.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Grenander entwarf jedoch nicht nur U-Bahnhöfe, er war auch an der Gestaltung von U-Bahnwagen beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen Werken vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] sind häufig Jugendstileinflüsse (Verzierungen der Hochbahnviadukte) oder [[Neoklassizismus (bildende Kunst)|neoklassizistische]] Elemente (U-Bahnhof Wittenbergplatz) erkennbar. Die Gestaltung des [[U-Bahnhof Wittenbergplatz|U-Bahnhofs Wittenbergplatz]] aus dem Jahr 1913 gilt als sein Hauptwerk. Anfang der 1920er Jahre konnte er als Sparmaßnahme nur [[Putz (Bauteil)|verputzte]] Wandflächen einsetzen, wie auf dem Mittelabschnitt der [[U-Bahn-Linie U6 (Berlin)|heutigen U6]]. In seinen letzten Jahren ab Mitte der 1920er-Jahre entwickelte er eine relativ sachliche Formensprache. Wesentliche Elemente seiner Entwürfe sind große, farbig gebrannte [[Keramikfliese|Wandfliesen]] und teilweise sichtbare schwere, genietete Stahlstützen oder auch mit Baukeramik verkleidete Stützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres beeindruckendes Bauwerk wurde 1926 mit dem [[U-Bahnhof Hermannplatz]] für die Kreuzung der heutigen U-Bahn-Linien U7 und U8 samt direktem Zugang zum [[Karstadt am Hermannplatz|Karstadt-Warenhaus]] geschaffen. Am [[Alexanderplatz]] entstand in zwei Phasen 1913 und dann 1926 bis 1930 [[Bahnhof Berlin Alexanderplatz#U-Bahnhof|sein größter U-Bahnhof]] mit drei kreuzenden Ebenen und Verteilergeschoss, entworfen als lebhaftes „grandioses Verkehrstheater“ mit verschachtelten Treppen, Räumen und Sichtbeziehungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Michael Bienert]] |url=http://www.text-der-stadt.de/alex.html |titel=Baustelle mit Durchgangsverkehr |werk=Text der Stadt |abruf=2021-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grenander entwickelt das Prinzip der [[Kennfarbe]], bei dem sich jede Station durch eine Farbe deutlich von den jeweils davor beziehungsweise dahinter liegenden Bahnhöfen unterscheidet. Mit der Kennfarbe können sowohl Fliesen als auch Stützen und Schilderumrahmung verziert sein. Dieses Kennfarben-Prinzip lässt sich heute noch teilweise auf den Berliner U-Bahn-Linien [[U-Bahn-Linie U2 (Berlin)|U2]], [[U-Bahn-Linie U5 (Berlin)|U5]], U6 und [[U-Bahn-Linie U8 (Berlin)|U8]] erkennen. Es kam auch unter seinen Nachfolgern im U-Bahnbau noch bis in die 1980er Jahre zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Beispiele für Grenanders Wirken bei der U-Bahn Berlin&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Wittenbergplatz Berlin U-Bahnhof 1.jpg|[[U-Bahnhof Wittenbergplatz]] (1913)&lt;br /&gt;
   Berlin - U-Bahnhof Schwartzkopffstraße (13366830694).jpg|[[U-Bahnhof Schwartzkopffstraße]] (1923) im Mittelabschnitt der&amp;amp;nbsp;U6&lt;br /&gt;
   UBahnhof Hermannplatz.JPG|[[U-Bahnhof Hermannplatz]] mit direktem Übergang zum Karstadt-Warenhaus, heute U7 (1926)&lt;br /&gt;
   Bahnhof Berlin Alexanderplatz 6419.jpg|„Verkehrstheater“ [[Bahnhof Berlin Alexanderplatz#U-Bahnhof|U-Bahnhof Alexanderplatz]] der U5 und U8 (1926–1930)&lt;br /&gt;
   U-Bahnhof Krumme Lanke 20130601 1.jpg|Eingangsgebäude des [[U-Bahnhof Krumme Lanke|U-Bahnhofes Krumme Lanke]] (1929)&lt;br /&gt;
   Berlin - U-Bahnhof Weinmeisterstraße - Linie U8 (6942388737).jpg|[[U-Bahnhof Weinmeisterstraße]], U8, (1930). Grenanders Prinzip der „Kennfarbe“ ist hier gut erkennbar&lt;br /&gt;
   Berlin, Mitte, Rosa-Luxemburg-Strasse 2, Grenanderhaus.jpg|Das Grenanderhaus in Berlin-Mitte. Das Bürogebäude entstand 1928–1930 nach Entwürfen von Alfred Grenander als Verwaltungsbau für die Berliner Verkehrsbetriebe.  (Grenanderhaus)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://deu.archinform.net/projekte/11095.htm &amp;#039;&amp;#039;archINFORM: Verwaltungsgebäude und Umformwerk der BVG. Besuch im Januar 2025&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Arbeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Tångwallen.jpg|mini|Rückzugsort im schwedischen Falsterbo nahe der Küstenstadt Malmö: &amp;#039;&amp;#039;Villa Tångvallen&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwede&amp;quot; /&amp;gt; in der Grenander auch [[Josef Frank (Architekt)|Josef Frank]] beherbergte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Aris Fioretos, Alfred Grenander, Deutsches Technikmuseum |Titel=Berlin über und unter der Erde Alfred Grenander, die U-Bahn und die Kultur der Metropole |TitelErg=[erschien zur Ausstellung „Berlin über und unter der Erde. Das Werk von Alfred Grenander“ im Deutschen Technikmuseum Berlin, 15. November 2006 bis 29. April 2007] |Verlag=Rasch Druckerei und Verlag, gewerk |Ort=Berlin |Datum=2006 |ISBN=3-89479-344-9 |Seiten=81 |Online=https://www.google.com/search?q=%22grenander%22+UND+%22josef+frank%22+UND++beherbergte+%22berlin+%C3%BCber+und+unter+der+erde%22&amp;amp;client=firefox-b-d&amp;amp;tbm=bks&amp;amp;ei=DcBWYcLEOomOxc8P7PWF2Ac&amp;amp;oq=%22grenander%22+UND+%22josef+frank%22+UND++beherbergte+%22berlin+%C3%BCber+und+unter+der+erde%22 |Abruf=2021-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Alfred-Grenander-Platz (Zehld) Alfred Grenander2.jpg|mini|[[Gedenktafel]], Alfred-Grenander-Platz, in [[Berlin-Zehlendorf]]]]&lt;br /&gt;
Nach Gründung des Architektenbüros &amp;#039;&amp;#039;Spalding &amp;amp; Grenander&amp;#039;&amp;#039; waren Grenanders erste eigene Arbeiten einige bemerkenswerte Villen und Landhäuser wie das von 1894 bis 1895 errichtete Wohnhaus in der Potsdamer Straße 22a in Berlin-Lichterfelde (zusammen mit Spalding). Später gestaltete Grenander auch Gebäude der [[Knorr-Bremse AG]] an den beiden Standorten in der Nähe des Ostkreuzes (Neue Bahnhofstraße&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZeitschrBauwesen |Autor=- |Titel=Knorr-Bremse A.-G., Berlin-Lichtenberg, Verwaltungsgebäude und Fabrik in der Bahnhofstraße, erbaut vom Architekten Alfred Grenander in Berlin, 1913–1916 |Jahr=1924 |Heft=10 |Seiten=77–102 |Ausgabe=Hochbauteil |zlb=93}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Hirschberger Straße) und der [[Ludwig-Loewe-Höfe|Ludwig Loewe &amp;amp; Co.]] in Moabit (1908 und 1916). Auch Brücken wurden von ihm entworfen, wie die [[Gotzkowskybrücke]] in [[Berlin-Moabit|Moabit]] (1911) und die [[Schönfließer Brücke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Axel Mauruszat |url=http://www.u-bahn-archiv.de/geschichte/bio-grenander-1908_schoenfliesser_bruecke.html |titel=Alfred Grenander: Schönfließer Brücke |werk=U-Bahn-Archiv |hrsg= |datum= |offline= |abruf=2011-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1906 und 1907 ließ Grenander sich ein englisches [[Landhaus (Architektur)|Land]]- beziehungsweise [[Ferienhaus|Sommerhaus]], die &amp;#039;&amp;#039;Villa Tångvallen,&amp;#039;&amp;#039; im Stile der [[Arts and Crafts Movement|Arts-and-Crafts]]- und [[Jugendstil]]-Bewegung, in Falsterbo bauen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.expressen.se/kvallsposten/arkitekten-grenaders-exklusiva-prylar-saljs/ |titel=Arkitekten Grenaders exklusiva prylar säljs – Kvällsposten |sprache=sv |abruf=2019-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexander Vickhoff |url=https://www.expressen.se/kvallsposten/historien-bakom-superarkitektens-hus-i-falsterbo-salt-for-14-miljoner-/ |titel=Stjärnarkitektens lyxhus i Falserbo förfaller |sprache=sv |abruf=2019-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.u-bahn-archiv.de/geschichte/bio-grenander-1907_tangvallen.html |titel=Alfred Grenander |werk=Das Berliner U-Bahn-Archiv |abruf=2019-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwede&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kunstwissenschaft.tu-berlin.de/menue/forschung/abgeschlossene_projekte/ein_schwede_in_berlin_das_oeuvre_alfred_grenanders_im_kontext_der_berliner_architekturgeschichte_1892_1930/ |titel=Ein Schwede in Berlin: Das Oeuvre Alfred Grenanders im Kontext der Berliner Architekturgeschichte (1892–1930) |hrsg=Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik |abruf=2019-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sydsvenskan.se/2016-06-27/en-vandring-genom-tid-och-rum |titel=En vandring genom tid och rum |abruf=2019-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus baute er in dem südschwedischen Küstenort die Villen &amp;#039;&amp;#039;Solglimt&amp;#039;&amp;#039; für seine Schwiegermutter Karoline Åwall und das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Wertheimshuset&amp;#039;&amp;#039; für die Familie Ipsen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sydsvenskan.se/2007-07-28/skanorgardarnas-historia-skriven |titel=Skanörgårdarnas historia skriven |abruf=2019-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Louise Voll Ercolino |url=https://www.trelleborgsallehanda.se/trelleborg/han-byggde-tunnelbanan-i-berlin/ |titel=Han byggde tunnelbanan i Berlin |werk= |hrsg=[[Trelleborgs Allehanda]] |datum=2007-12-13 |sprache=sv |abruf=2019-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ingemar H. Johansson |url=https://xn--pljungen-9za.nu/pdf/P%C3%A5-Ljungen-35_low.pdf |titel=Wertheims och Anna Ipsen |werk= |hrsg=Kulturföreningen Calluna – Då och Nu på Ljungen |datum=2008-12 |format=PDF |sprache=sv |abruf=2019-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Möbeldesigner betätigte er sich für die [[Weltausstellung 1904]], als er ein Wohnzimmer-Ensemble im Jugendstil entwarf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bz-berlin.de/kultur/dieses-wohnzimmer-ist-ein-echter-schatz |titel=Dieses Wohnzimmer ist ein echter Schatz |abruf=2019-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ernst-von-siemens-kunststiftung.de/alfred-grenander-moebelensemble-fuer-die-weltausstellung-von-st-louis-1904.html |titel=Alfred Grenander, Möbelensemble für die Weltausstellung von St. Louis, 1904 |hrsg=Ernst von Siemens Kunststiftung |abruf=2019-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Möbel entwarf er für den [[Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin|KPM]]-Ausstellungsraum auf der [[Dritte Deutsche Kunstgewerbeausstellung Dresden|Kunstgewerbeausstellung in Dresden 1906]] sowie für seine Privatvilla in Südschweden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Wetzel |Hrsg=Landesarchiv Berlin |Titel=Berlin in Geschichte und Gegenwart |Sammelwerk=Jahrbuch des Landesarchivs Berlin |Verlag=Gebr. Mann |Ort=Berlin |Datum=2003 |ISBN= |Seiten=45 |Online=https://books.google.de/books?id=BNJVAAAAYAAJ&amp;amp;q=kpm+1906+dresden+grenander&amp;amp;dq=kpm+1906+dresden+grenander&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwikyMqUkNblAhXHJVAKHQ1UBXUQ6AEIKTAA}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.barnebys.se/blogg/en-doldis-bjuder-pa-internationellt-intresse-nar-helsingborgs-auktionsverk-har-auktion?uid=en-doldis-bjuder-pa-internationellt-intresse-nar-helsingborgs-auktionsverk-har-auktion |titel=En doldis i världsklass bjuder på internationellt intresse när Helsingborgs Auktionsverk har auktion |datum=2014-04-27 |sprache=sv |offline=1 |abruf=2019-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Berlin-Kladow|Neu-Kladow]] gestaltet er das Interieur des dortigen Gutshauses.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/ba-spandau/ueber-den-bezirk/tourismus/sehenswertes/artikel.288607.php |titel=Gutspark Neukladow |datum=2019-06-11 |sprache=de |abruf=2019-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katrin Lange |url=https://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article106049287/Die-Rueckkehr-der-Kuenstler.html |titel=Die Rückkehr der Künstler |datum=2012-03-07 |sprache=de-DE |abruf=2019-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|7|46|47|Grenander, Alfred Frederik Elias|Irmgard Wirth|122167651}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910/11 baute er in [[Potsdam-Babelsberg]] für den Kaufhausbesitzer [[C. A. Herpich Söhne|Paul Herpich]] die heute noch bestehende &amp;#039;&amp;#039;Villa Herpich&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klesmann&amp;quot; /&amp;gt; Diese ist heute als &amp;#039;&amp;#039;[[C. A. Herpich Söhne#Villa Herpich („Stalin-Villa“)|Stalin-Villa]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt, da dort im Jahr 1945 während der [[Potsdamer Konferenz]] [[Josef Stalin]] residierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klesmann&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Klesmann |Titel=Wo Stalin residierte, arbeitete später Lothar Bisky. Der sowjetische Diktator wohnte während der Potsdamer Konferenz 1945 in der Villa Herpich |Sammelwerk=[[Berliner Zeitung]] |Datum=2005-07-18 |Online=[https://www.berliner-zeitung.de/archiv/der-sowjetische-diktator-wohnte-waehrend-der-potsdamer-konferenz-1945-in-der-villa-herpich-wo-stalin-residierte--arbeitete-spaeter-lothar-bisky,10810590,10302888.html berliner-zeitung.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Berlin-Schmöckwitz|Alt-Schmöckwitz]] baute er 1920 ein ehemaliges Gehöft, das Landhaus Reich, zur Landhausanlage mit Rundbogenmauer um.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwede&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/liste_karte_datenbank/de/denkmaldatenbank/daobj.php?obj_dok_nr=09045534 |titel=Liste, Karte, Datenbank / Landesdenkmalamt Berlin |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160326014003/http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/liste_karte_datenbank/de/denkmaldatenbank/daobj.php?obj_dok_nr=09045534 |archiv-datum=2016-03-26 |abruf=2019-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1920 bis 1922 wurde die von Grenander entworfene [[Schwedische Kirche (Berlin)|Schwedische Kirche]] in Berlin erbaut, 1923 bis 1923 folgte der Schwedische Friedhof auf dem [[Südwestkirchhof Stahnsdorf]]. Er entwarf das Verwaltungsgebäude der Berliner Verkehrsbetriebe BVG an der Ecke Rosa-Luxemburg-Straße 2 und Dircksenstraße im Bezirk Mitte. Das zwischen 1928 und 1930 erbaute 6½-stöckige Gebäude steht unter Denkmalschutz und trägt seinen Namen (Grenanderhaus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Das [[Deutsches Technikmuseum|Deutsche Technikmuseum]] zeigte von November 2006 bis August 2007 eine Sonderausstellung zum Gesamtwerk von Alfred Grenander. Diese Ausstellung zog anschließend nach Stockholm um, wo sie bis zum 6. Januar 2008 im dortigen Architekturmuseum zu sehen war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.arkitekturmuseet.se/utstallningar/berlin_under_och_over_jor/ |titel=Arkitekturmuseet: Berlin under och över jorden |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111108011241/http://www.arkitekturmuseet.se/utstallningar/berlin_under_och_over_jor/ |abruf=2018-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Juni 2009 erhielt der bislang namenlose Platz vor dem Eingangsbereich des von ihm entworfenen [[U-Bahnhof Krumme Lanke|U-Bahnhofs Krumme Lanke]] den Namen &amp;#039;&amp;#039;Alfred-Grenander-Platz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bahninfo.de/artikel/8581/berlin-bekommt-einen-alfred-grenander-platz/ &amp;#039;&amp;#039;Berlin bekommt einen Alfred-Grenander-Platz.&amp;#039;&amp;#039;] BahnInfo Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das von ihm gebaute, denkmalgeschützte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.stadtentwicklung.berlin.de/cgi-bin/hidaweb/getdoc.pl?DOK_TPL=lda_doc.tpl&amp;amp;KEY=obj%2009080066 |text=&amp;#039;&amp;#039;Denkmale in Berlin – BVB-Verwaltung.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140220034314}} In: Denkmaldatenbank Berlin, abgerufen am 19. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; ehemalige Verwaltungsgebäude der [[Berliner Verkehrsbetriebe|BVG]] in der [[Rosa-Luxemburg-Straße (Berlin)|Rosa-Luxemburg-Straße]] 2, Ecke Dircksenstraße 35 trägt heute den Namen &amp;#039;&amp;#039;Grenander-Haus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{archINFORM|projekte|11095|Grenander-Haus|2012-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09080066|ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 150. Geburtstages würdigte ihn die BVG mit einem „Grenanderjahr“ und errichtete in der Ladenpassage des U-Bahnhofs Alexanderplatz eine „Grenander-Erinnerungs-Stele“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kurzmeldungen – U-Bahn |Sammelwerk=[[Berliner Verkehrsblätter]] |Nummer=10 |Datum=2013 |Seiten=198}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maximilian Rapsilber: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Grenander&amp;#039;&amp;#039;. Ernst Wasmuth, Berlin 1904 (Berliner Architekturwelt. Sonderhefte Band 4). Digitalisierung: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020. URN [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-15425381 urn:nbn:de:kobv:109-1-15425381]&lt;br /&gt;
* Martin Richard Möbius (Einleitung): &amp;#039;&amp;#039;Alfred Grenander.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Werkkunst]].&amp;#039;&amp;#039;) Friedrich Ernst Hübsch Verlag, Berlin 1930. (&amp;#039;&amp;#039;als [[Nachdruck|Reprint]] mit einem Nachwort von Bettina Güldner:&amp;#039;&amp;#039; Gebr. Mann Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-7861-2283-0.)&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|46|47|Grenander, Alfred Frederik Elias|[[Irmgard Wirth]]|122167651}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseBMS |Autor=Heiko Schützler |Titel=Ein meisterlicher Modernist. Der Architekt Alfred Grenander (1863–1931) |ID=2pore |Nr=7 |Jahr=2001 |Seite=103–113}}&lt;br /&gt;
* [[Aris Fioretos]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berlin über und unter der Erde. Alfred Grenander, die U-Bahn und die Kultur der Metropole.&amp;#039;&amp;#039; Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 2006, ISBN 3-89479-344-9.&lt;br /&gt;
* Christoph Brachmann, Thomas Steigenberger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein Schwede in Berlin. Der Architekt und Designer Alfred Grenander und die Berliner Architektur (1890–1914).&amp;#039;&amp;#039; Didymos-Verlag, Korb 2010, ISBN 978-3-939020-81-3.&lt;br /&gt;
* Bruno Torres Suñén: Der Kiosk am Steinplatz im Kontext der Charlottenburger Typenkioske von Alfred Grenander, in: [[Susanne Kähler]], Wolfgang Krogel (Hrsg.): [[Der Bär von Berlin – Jahrbuch des Vereins für die Geschichte Berlins|Der Bär von Berlin. Jahrbuch des Verein für die Geschichte Berlins]], 71. Folge, Berlin 2022, {{ISSN|0522-0033}}, S. 93–122.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122167651}}&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|16818}}&lt;br /&gt;
* [http://www.u-bahn-archiv.de/geschichte/bio-grenander.html Biographie und Werksübersicht] auf den Webseiten des Berliner U-Bahn-Archivs&lt;br /&gt;
* {{webarchiv|url=https://www.kunstwissenschaft.tu-berlin.de/menue/forschung/abgeschlossene_projekte/ein_schwede_in_berlin_das_oeuvre_alfred_grenanders_im_kontext_der_berliner_architekturgeschichte_1892_1930|text=Das Oeuvre Alfred Grenanders im Kontext der Berliner Architekturgeschichte|wayback=20180817024544}}, Projekt der TU Berlin&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.museumsjournal.de/news_lang.html?NID=200610262&amp;amp;NART=N&amp;amp;Q=&amp;amp;J= |text=„Das Werk des Architekten Alfred Grenander“ |wayback=20070927133156}}, Museumsjournal, Oktober 2006, S. 72–73&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122167651|LCCN=nr00036844|VIAF=8262178}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grenander, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt der Moderne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (U-Bahn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Bahn Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alfred Grenander| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Technischen Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grenander, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Grenander, Alfred Frederik Elias (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schwedischer Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Juni 1863&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Skövde]], Schweden&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juli 1931&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Oberhafenjunge</name></author>
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