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	<title>Alfred Gildemeister - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T16:10:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Gildemeister&amp;diff=1444606&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FredDassel: /* Literatur */WP:ZR mit AWB</title>
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		<updated>2018-03-28T22:33:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:ZR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:ZR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:ZR&lt;/a&gt; mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GildemeisterAlfred1920.jpg|miniatur|Alfred Gildemeister (1920)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Gildemeister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Oktober]] [[1875]] in [[London]]; † [[21. April]] [[1928]] in [[Bad Eilsen]]) war ein deutscher Politiker ([[Deutsche Volkspartei|DVP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Gildemeister wurde als drittes Kind und einziger Sohn des Überseekaufmanns und preußischen Konsuls [[Martin Hermann Gildemeister]] (28. März 1836 in Klein Siemen in [[Mecklenburg]]; † 16. Juni 1918 in Fallingbostel) und seiner Ehefrau Anna Luise Sophie Stick (* 21. März 1849 in Lüneburg; † 1942 in Bremen) geboren. Zuvor waren bereits 1871 bzw. 1872 die Töchter Clara Maria Antonie und Leonore Bertha Sophie Charlotte geboren worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Beruf ===&lt;br /&gt;
Gildemeister besuchte die Volksschule und das [[Gymnasium]]. Nach dem Abitur, das er 1896 am [[Goethegymnasium (Hannover)|Lyzeum II]] in Hannover ablegte, wurde er an der [[Kriegsschule]] Hersfeld in der [[Hessen-Nassau|Provinz Hessen-Nassau]] zum [[Offizieranwärter|Offiziersanwärter]] ausgebildet. Bis 1899 gehörte er dem Feldartillerieregiment Nr. 20 an. 1899 begann Gildemeister mit dem Studium der Rechtswissenschaften, das er von 1899 bis 1902 an den Universitäten in [[Universität Lausanne|Lausanne]], [[Universität Leipzig|Leipzig]] und [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin|Berlin]] absolvierte. 1902 legte er die 1. juristische Staatsprüfung ab. 1903 promovierte er in [[Rostock]] zum Dr. jur. 1906 folgte die zweite juristische Staatsprüfung. Anschließend ließ er sich als Rechtsanwalt in [[Bremen]] nieder. Am 27. August 1907 heiratete er Emilie Willig (* 4. Oktober 1886 in Bremen; † 8. Juni 1870 ebd.). Aus der Ehe gingen die drei Töchter Verena Anna Emilia Gildemeister (* 1908 in Bremen; † 1946), Christa Gildemeister, und Elisabeth Charlotte Christine, genannt Liselotte, hervor. Ab 1912 war Gildemeister Notar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm Gildemeister zunächst von 1914 bis 1916 als [[Kompaniechef|Batterieführer]] teil. Von 1917 bis 1918 war er Vertreter des [[Preußisches Kriegsministerium|preußischen Kriegsministeriums]] bei den Gesandtschaften in Kristiania und Kopenhagen. Anschließend nahm er bis 1919 als Abteilungsführer an Kampfhandlungen in der Ukraine teil. Er verließ das Militär als [[Major]] der Reserve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politiker von 1919 bis 1928 ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg trat Gildemeister der von [[Gustav Stresemann]] gegründeten [[Deutsche Volkspartei|Deutschen Volkspartei]] (DVP) bei. 1919/20 war er Mitglied der verfassungsgebenden &amp;#039;&amp;#039;[[Bremer Nationalversammlung]]&amp;#039;&amp;#039;. 1920 zog er für die DVP in die [[Bremische Bürgerschaft]] ein, der er bis 1927 angehörte. &lt;br /&gt;
Bei der [[Reichstagswahl 1920|Reichstagswahl vom Juni 1920]] wurde Gildemeister als Kandidat seiner Partei für den Wahlkreis 16 (Weser-Ems) aufgestellt und als Abgeordneter in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt. Bei den folgenden beiden Reichstagswahlen, im [[Reichstagswahl Mai 1924|Mai]] und im [[Reichstagswahl Dezember 1924|Dezember 1924]], wurde Gildemeisters Parlamentsmandat bestätigt, allerdings trug sein Wahlkreis Weser-Ems infolge einer Neudurchnummerierung der [[Liste der Wahlkreise und Wahlkreisverbände der Weimarer Republik|Wahlkreise]] nun die Nummer 14. Im Reichstag übernahm Gildemeister unter anderem den stellvertretenden Vorsitz des Verkehrsausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der DVP gehörte Gildemeister zu den Kritikern der Politik des Parteivorsitzenden Stresemann, den er insbesondere während seiner Kanzlerschaft im Sommer/Herbst 1923 und zur Jahreswende 1923/24 heftig angriff.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Wulf: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Stinnes. Wirtschaft und Politik 1918-1924&amp;#039;&amp;#039;, 1979, S. 525.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später beharrte Gildemeister insbesondere darauf, dass die DVP sich nicht darauf beschränken dürfe, eine „Stresemann-Partei“ – das heißt ein Anhängsel des erfolgreichen Parteiführers – zu sein, sondern ihren eigenen Weg finden müsse.&amp;lt;ref&amp;gt;Jonathan Richard Cassé Wright: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Stresemann Weimar&amp;#039;s Greatest Statesman&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 247.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Tätigkeit im Parlament war Gildemeister Delegierter im Präsidium des &amp;#039;&amp;#039;Norddeutschen Wirtschaftsbundes&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Offene Handelsgesellschaft zwischen Ehegatten beim Vorliegen der allgemeinen Gütergemeinschaft&amp;#039;&amp;#039;, Rostock 1903. (Dissertation)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wieder empor! Ein Wegweiser für das deutsche Volk&amp;#039;&amp;#039;, Essen 1922, hrsg. von Walther Heide unter Mitarbeit von Alfred Gildemeister &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Verkehrslage Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;, 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Wirtschaftspolitik. Die Vorträge vom Reichswirtschaftsminister&amp;#039;&amp;#039;, 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Briefe und Schriften&amp;#039;&amp;#039;, 1929. (postum erschienen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Beatrix Herlemann]], Helga Schatz: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon niedersächsischer Parlamentarier 1919–1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Band 222). Hahnsche Buchhandlung, Hannover 2004, ISBN 3-7752-6022-6, S. 124.&lt;br /&gt;
* Uwe Plath [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;Lebenserinnerungen der Anna Gildemeister (1849-1942)&amp;#039;&amp;#039;, 1994. (Memoiren von Gildemeisters Mutter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|129918512}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|129918512}}&lt;br /&gt;
* {{AdR|129918512}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129918512|VIAF=3565862}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gildemeister, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (1920–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bremer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Notar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gildemeister, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (DVP), MdBB, MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Oktober 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[London]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. April 1928&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Eilsen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FredDassel</name></author>
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