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	<title>Alfred Gerstenbrand - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T02:46:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Gerstenbrand&amp;diff=1825209&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-40488-2: /* Leben */ Ergänzung und Korrektur: Zur Familie Jäger siehe https://www.malerkolonie.at/wp-content/uploads/2021/09/St.Gilgen_BeiUns_3_2021_S281.pdf. Die Fresken befinden sich im Gasthof &quot;Post&quot; (historisch &quot;Obere Tavern&quot;), nicht im &quot;Goldenen Ochsen&quot; (&quot;Untere Tavern&quot;), siehe https://www.malerkolonie.at/wp-content/uploads/2020/08/StGilgenbeiuns_072020.pdf und https://www.fernsehserien.de/servus-musikantenstammtisch/folgen/23-in-st-gilgen-am-wolfgangsee-1628574.</title>
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		<updated>2025-08-25T21:48:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Ergänzung und Korrektur: Zur Familie Jäger siehe https://www.malerkolonie.at/wp-content/uploads/2021/09/St.Gilgen_BeiUns_3_2021_S281.pdf. Die Fresken befinden sich im Gasthof &amp;quot;Post&amp;quot; (historisch &amp;quot;Obere Tavern&amp;quot;), nicht im &amp;quot;Goldenen Ochsen&amp;quot; (&amp;quot;Untere Tavern&amp;quot;), siehe https://www.malerkolonie.at/wp-content/uploads/2020/08/StGilgenbeiuns_072020.pdf und https://www.fernsehserien.de/servus-musikantenstammtisch/folgen/23-in-st-gilgen-am-wolfgangsee-1628574.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Gerstenbrand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Februar]] [[1881]] in [[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[7. Januar|7. Jänner]] [[1977]] in [[Melk]], [[Niederösterreich]]) war ein [[österreich]]ischer [[Maler]], [[Graphiker]], [[Illustrator]], [[Schriftsteller]] und [[Karikaturist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alfred Gerstenbrand studierte an der [[Universität für angewandte Kunst Wien|Wiener Kunstgewerbeschule]] bei [[Felician Myrbach]], [[Kolo Moser]] und [[Josef Hoffmann (Maler)|Josef Hoffmann]], ergriff aber aus Zweifel an der eigenen Begabung den Brotberuf eines Beamten im [[Bundesministerium für Finanzen|Finanzministerium]], den er bis zur Pensionierung ausübte. Bei der Kunstschau 1908 fielen seine Karikaturen bzw. ironischen [[Porträt]]s von [[Gustav Klimt]] und [[Sigmund Freud]] auf. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde er verwundet und war daraufhin zeitlebens auf einen Gehstock angewiesen. 1918 fand er Aufnahme in die [[Wiener Secession|Secession]], deren Vizepräsident er nach geraumer Zeit wurde. Gerstenbrand hielt Kontakt zur [[Zinkenbacher Malerkolonie]] und befreundete sich mit den Familien [[Gustav Jäger (Physiker)|Jäger]], [[Karl von Frisch|Frisch]], [[Gerngross (Kaufhaus)|Gerngross]], [[Gustav &amp;amp; Wilhelm Heller|Heller]], [[Herz-Kestranek_(Familie)|Herz-Kestranek]] und [[Wiesenthal (Unternehmen)|Wiesenthal]], die im Salzkammergut Urlaub machten, später auch mit dem österreichischen [[Karl Gruber (Politiker, 1909)|Außenminister Gruber]]. In der [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus|Zeit des Nationalsozialismus]] war er 1941, 1943 und 1944 auf der [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellung]] in München mit vier Bildern vertreten und für das NS-Regime als Ausstellungskurator tätig, knüpfte aber letztlich Kontakt zum Widerstand. Er war Mitarbeiter der satirischen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Muskete&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Gilgen und Ebensee 020.JPG|mini|Gerstenbrands Haus in St. Gilgen, das seinerzeit [[John Quincy Adams (Maler)|John Quincy Adams]] für sich als Fertigteilhaus aus Schweden hatte importieren lassen.]]&lt;br /&gt;
Zu Kriegsende soll Gerstenbrand seine Wahlheimat [[St. Gilgen]] am [[Wolfgangsee]] vor einem bevorstehenden Angriff durch US-Truppen bewahrt und eine friedliche Übergabe des Ortes vermittelt haben. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] hielt er sich meist in St. Gilgen auf, wo er anfangs, ähnlich wie andere „Wirtshausmaler“ in jener Zeit, im Gegenzug für die wochenlange Verköstigung im „Gasthof zur Post“ Wandmalereien herstellte, so im Speisesaal im Erdgeschoss und im „Mozartstüberl“. In diesen Werken porträtierte er auch Bürger von St. Gilgen und berühmte Urlaubsgäste des Orts, wie [[Clark Gable]], die [[Marlene Dietrich|Dietrich]] und [[Susi Nicoletti]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner auffälligen Gangart wurde er von Teilen der Bevölkerung gehänselt („Prof. Zwickarsch“), andere nannten ihn liebevoll den „Gerstl“. Da er kinderlos blieb vermachte er sein Haus in St. Gilgen seiner langjährigen Bedienerin und ließ sich am dortigen Ortsfriedhof bestatten.&amp;lt;br/&amp;gt;In den letzten Jahren nimmt das Interesse an seinem Werk und seiner Person wieder zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1934 hatte Gerstenbrand die Medaille der Stadt [[Budapest]] und 1935 den Professortitel erhalten, und 1951 war er zudem vom [[Künstlerhaus Wien|Künstlerhaus]] in Wien mit dem &amp;#039;&amp;#039;Goldenen Lorbeer&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarische Werke ==&lt;br /&gt;
Eigene  und fremde von ihm illustrierte Publikationen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Leut&amp;#039; vom 22er Haus&amp;#039;&amp;#039;. Nach Jugend-Erinnerungen gezeichnet, erzählt und beschrieben, 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lamplgasse&amp;#039;&amp;#039;. Heiteres Kunterbunt aus d. Wiener Vorstadt, 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tennis – einmal anders!&amp;#039;&amp;#039; Verse, 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verlobung in Wyoming&amp;#039;&amp;#039;. Ein Tagebuch, 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Soldaten, Künstler, Leut&amp;#039; und Herrschaften&amp;#039;&amp;#039;. Erinnerungen zweier Alt-Österreicher, 1961. Text Mirko Jelusich.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weinschenker und Weinbeschenkte&amp;#039;&amp;#039;. Lobspruch des Wiener Heurigen, 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichten um das Wiener Künstlerhaus&amp;#039;&amp;#039;. Das Haus und die Feste, die Hausherren, die Gäste, 1965. Text Mirko Jelusich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ruth Kaltenegger, Helmut Schipani u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Gerstenbrand 1881–1977. Künstlerleben eines Jahrhunderts. 1881 – 1977&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von Franz Gerstenbrand. Christian Brandstätter Verlag, Wien 2009, ISBN 978-3-85033-163-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|138270600}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/atom/017833A9-283-01ED7-00000BEC-01772EE2 Audioaufnahme mit Alfred Gerstenbrand ] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]] (Interview)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138270600|VIAF=88313869}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gerstenbrand, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gerstenbrand, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Maler, Graphiker, Illustrator, Schriftsteller und Karikaturist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Februar 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Januar 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Melk]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-40488-2</name></author>
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