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	<title>Alfred Gerngroß - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:10:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Gerngro%C3%9F&amp;diff=1681234&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;At40mha: Klammerlink korrigiert</title>
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		<updated>2025-05-17T15:40:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammerlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den deutschen Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Zum deutschen Unternehmer gleichen Namens siehe [[Alfred Abraham Gerngroß]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred „Max“ Gerngroß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Februar]] [[1896]] in [[Suhl]]; † [[6. Oktober]] [[1944]] in [[Saalfeld]]) war ein [[gewerkschaft]]lich engagierter [[Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]] und starb an den schweren Verletzungen im [[Gestapo]]gefängnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren wurde er als sechstes Kind in der Familie des [[Händler]]s Andreas Gerngroß und seiner Frau Margarete Luise geborene König. Schon im Kindesalter musste er durch Hilfsarbeiten zur Existenzsicherung der Familie beitragen und wuchs dann auch in einer fremden Familie auf. Nach dem Besuch der [[Volksschule]] erlernte er den Beruf des [[Gewehr]]polierers. In seiner Lehrzeit gehörte er zu den Begründern der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|sozialistischen Arbeiterjugend]]. Er wurde als Heeres[[soldat]] in den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] eingezogen, erhielt für seinen Einsatz das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] zweiter Klasse und das [[Frontkämpferehrenkreuz]]. Er geriet in britische [[Kriegsgefangenschaft]] und arbeitete nach seiner Rückkehr 1919 bei der Firma [[C. G. Haenel]] als [[Mechaniker]], später als Spezial- und Laufbohrer. Im Jahre 1927 wurde er Mitglied im [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiter-Verband]] (DMV). Mit der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] sympathisierte er, auch wenn er nicht Mitglied dieser Partei wurde. Seit 1933 gehörte er zu den Widerstandsgruppen bei Haenel sowie in der „[[Friedberg-Gruppe]]“. Zwischen 20 und 60 Personen gehörten zu seinem Widerstandskreis. Besonders durch Rüstungs[[sabotage]] und Einflussnahme durch die „Arbeite-langsam-Bewegung“ wollten er und seine Kameraden seit 1939 dabei helfen, dass der [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] schneller zu Ende ging, die Kriegsschuldigen bestraft würden und die [[Rüstung (Militär)|Rüstung]]sfabrik Haenel enteignet werden sollte. Mit seinen Arbeitskollegen [[Max Jobst]], [[Franz Bauer (Widerstandskämpfer)|Franz Bauer]], [[Ewald becher|Ewald]] und [[Otto Becher]], [[Paul Will (Widerstandskämpfer)|Paul Will]], [[Franz Günzler]], [[Max Klein (Widerstandskämpfer)|Max Klein]] und [[Armin Siebelist]] besprachen sie die politische und militärische Lage. Seit 1941 versuchten sie auch die [[Sowjetische Kriegsgefangene|sowjetischen Zwangsarbeiter]] in die Widerstandsbewegung einzubeziehen. Auch zu anderen Suhler Betrieben wurden [[solidarisch]]e Kontakte in diesem Sinne aufgebaut: mit den Arbeitern der [[Gustloff-Werke]] sowie [[J. P. Sauer &amp;amp; Sohn]]. Sowjetische Arbeiter, die sich anschlossen, wurden als „Unruhestifter“ von der Betriebsleitung an die [[Gestapo]] verraten. Max lud sogar [[Russen]] an den Wochenenden zu sich nach Hause ein, wo sie über den Kriegsverlauf diskutierten. Am 3. September 1943 wurde Gerngroß vorläufig festgenommen und in das [[Jugendstrafanstalt Ichtershausen|Landesgefängnis Ichtershausen]] eingeliefert. Erst am 21. März 1944 wurde der eigentliche [[Haftbefehl]] ausgestellt, und er und sieben seiner Kameraden wurden vor dem [[Volksgerichtshof]] [[Rudolstadt]] durch den [[Oberreichsanwalt]] [[Albert Weyersberg (Oberreichsanwalt)|Albert Weyersberg]] der [[Feindbegünstigung]], des [[Hochverrat]]s und der [[Wehrkraftzersetzung]] angeklagt. Am 6. Oktober 1944 starb er in Saalfeld an den schweren Verletzungen, die ihm in der Haft zugefügt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1925 war „Max“ Gerngroß mit Martha Marie verheiratet und wurde mit ihr Vater von zwei Söhnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
* Ein Gedenkstein am Lupinenweg der [[Suhl|Friedbergsiedlung]] von Suhl an sechs hingerichtete Antifaschisten erinnert auch an Alfred Gerngroß.&amp;lt;ref&amp;gt;Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus II, S. 885&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerd Kaiser]] (Hrsg.): Aufrecht und stark, darin: Dagmar Schmidt, Erinnerungen an Alfred „Max“ Gerngroß, S. 39ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2020-01-21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gerngross, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gerngroß, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gerngroß, Max&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Februar 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Suhl]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Oktober 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Saalfeld]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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