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	<title>Alfred Gause - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mogelzahn am 5. Januar 2026 um 08:56 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Gause&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Februar]] [[1896]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]; † [[30. September]] [[1967]] in [[Bonn]]) war ein deutscher [[Generalleutnant]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erster Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: right; margin-left: 1em; margin-right: 0; padding: 1em; border: 1px solid darkgray; font-size: 85%; background: #F5F5F5; max-width: 33%;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beförderungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 5. Oktober 1914 Fähnrich&lt;br /&gt;
* 3. Januar 1915 Leutnant&lt;br /&gt;
* 18. Oktober 1918 Oberleutnant&lt;br /&gt;
* 1. November 1927 Rittmeister&lt;br /&gt;
* 1. Mai 1934 Major&lt;br /&gt;
* 1. Oktober 1936 Oberstleutnant&lt;br /&gt;
* 1. April 1939 Oberst&lt;br /&gt;
* 1. Juni 1941 Generalmajor&lt;br /&gt;
* 1. April 1943 Generalleutnant&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gause, der jüngere Bruder von [[Fritz Gause]], trat am 14. März 1914 als [[Fahnenjunker]] in das [[Neupreußische Pionierbataillone#Preußische Pionierbataillone|Samländische Pionier-Bataillon Nr. 18]] ein. Bei diesem diente er während des gesamten [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]]. Anfang 1918 war er zur [[Lockstedter Lager|Infanterieschule Lockstedter Lager]] und zur [[Berlin-Karlshorst|Pionier-Schule 1]] abkommandiert. Bei Kriegsende war er [[Adjutant]] seines [[Bataillon]]s und hatte für sein Wirken während des Krieges beide Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] und das [[Verwundetenabzeichen]] in Schwarz erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reichswehrministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1930, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reichswehr ==&lt;br /&gt;
In die [[Reichswehr]] übernommen, war er ab 1. Oktober 1919 als Adjutant des Reichswehr-Pionier-Bataillons 1 tätig. Am 1. Oktober 1921 versetzte man Gause in das [[1. (Preußisches) Reiter-Regiment (Reichswehr)|1. (Preußisches) Reiter-Regiment]] und kommandierte ihn zur [[Führergehilfenausbildung]] zum Stab der [[1. Division (Reichswehr)|1. Division]]. Nach einem Jahr erfolgte seine Rückversetzung in das nun umbenannte 1. (Preußische) Pionier-Bataillon. Am 1. November 1925 wurde er zur [[Batterie (Militär)|1. Batterie]] des [[1. (Preußisches) Artillerie-Regiment (Reichswehr)|1. (Preußischen) Artillerie-Regiments]] nach [[Insterburg]] versetzt. Für neun Monate wurde er zur [[Ausbildungszentrum Pioniere|Pionierschule München]] kommandiert. Am 1. Februar 1927 wurde er [[Kompaniechef|Chef]] der 2. Kompanie seines Pionier-Bataillons in Königsberg, wo er zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert wurde. Am 1. Oktober 1930 kam er zur [[Eskadron|Ausbildungs-Eskadron]] des [[16. Reiter-Regiment (Reichswehr)|16. Reiter-Regiments]] nach [[Hofgeismar]]. 1931 wurde er in das [[Reichswehrministerium]] versetzt, wo er im [[Generalstab#Weimarer Republik|„Truppenamt“]] eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1931 kam er für sechs Jahre zum Stab der [[Division (Reichswehr)|5. Division]] in [[Stuttgart]], wo er 1934 zum [[Major]] befördert wurde. Bei der Erweiterung der Reichswehr am 1. Oktober 1934 zum Befehlshaber vom [[Wehrkreis V]] umbenannt und im Frühjahr 1935 enttarnt, wurde dieser Stab zum Generalkommando [[V. Armeekorps (Wehrmacht)|V. Armeekorps]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wehrmacht ==&lt;br /&gt;
Im Stuttgarter Generalkommando wurde Gause am 15. Oktober 1935 [[Erster Generalstabsoffizier]] (Ia). Seit dem 1. Oktober 1936 [[Oberstleutnant]] i. G., wurde Gause ein Jahr später Ia des [[V. Armeekorps (Wehrmacht)|V. Armee-Korps]]. Am 12. Oktober 1937 wurde er zum Wehrmachtamt im Reichskriegsministerium nach Berlin versetzt. Nach der Umbenennung des RKM gehörte er ab Anfang 1938 zur Landesverteidigungsabteilung (L) im [[Oberkommando der Wehrmacht]]. Als [[Oberst]] i. G. blieb er auch bei der [[Mobilmachung]] im Sommer 1939 in dieser Funktion. Am 1. November 1939 wurde er zum Chef des Generalstabs des [[X. Armeekorps (Wehrmacht)|X. Armee-Korps]] ernannt. Als solcher nahm er im Frühjahr 1940 am [[Westfeldzug]] teil. Am 1. Juni 1940 wurde er in die [[Führerreserve]] versetzt und dann zum Chef der Demobilisierungsabteilung im [[Oberkommando des Heeres|OKH]] ernannt. Am 1. Oktober 1940 wurde er Chef des Generalstabes im [[XXXVIII. Armeekorps (Wehrmacht)|XXXVIII. Armee-Korps]]. Ende Januar 1941 wurde er erneut in die Führerreserve versetzt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1982-0927-502, Nordafrika, Navarini, Rommel, Diesener.jpg|mini|Gause (rechts) 1941 mit Rommel (Mitte)]]&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 1941 wurde er zum [[Generalmajor]] befördert und zum deutschen [[Verbindungsoffizier]] beim Italienischen Oberkommando in Nordafrika ernannt. Am 1. September 1941 wurde er Generalstabschef der [[Panzerarmee Afrika|Panzergruppe Afrika]]. Seit dem 13. Dezember 1941 mit dem [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 328.&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgezeichnet, wurde er durch die Umbenennungen des Stabes Ende Januar 1942 zum Chef des Generalstabes der [[Panzerarmee Afrika]], am 1. Oktober 1942 zum Chef des Generalstabes der [[Deutsch-Italienische Panzerarmee]] ernannt. Anfang Dezember 1942 wurde er durch Generalleutnant [[Fritz Bayerlein (Generalleutnant)|Fritz Bayerlein]] abgelöst und in die Führerreserve versetzt. Verwendet wurde er danach in verschiedenen Funktionen, im Januar/Februar 1943 als Chef des &amp;#039;&amp;#039;Spezialstabes Libyen und Tunesien&amp;#039;&amp;#039;. Seit dem 1. März 1943 Generalstabschef der [[Heeresgruppe Afrika]] und zum [[Generalleutnant]] befördert, wurde er im Mai 1943 zum Stab von [[Generalfeldmarschall]] [[Erwin Rommel]] versetzt, bei dem er den [[Fall Achse|Plan Alarich]] zur Besetzung von Norditalien ausarbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Umbenennung des Stabes wurde Gause Mitte Juli 1943 zum Chef des Generalstabes der [[Heeresgruppe B]]. Nachdem seine Berliner Wohnung bei einem Bombenangriff zerstört worden war, nahm Rommel Gauses Familie im Haus seiner Familie in [[Herrlingen]] auf. Nach Streitigkeiten zwischen Rommels und Gauses Ehefrauen bat Lucie Rommel ihren Mann, er solle Gause versetzen lassen, damit seine Familie ausziehe. Rommel tat dies und so wurde Gause Mitte April 1944 von [[Hans Speidel (General)|Hans Speidel]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Maurice Philip Remy |Hrsg= |Titel=Mythos Rommel: die aktuelle Dokumentation |Auflage= |Verlag=List Tb. |Ort= |Datum=2002 |ISBN=978-3-548-60385-8 |Seiten=416}}&amp;lt;/ref&amp;gt; abgelöst und erneut in die Führerreserve versetzt. Anfang Juni 1944 wurde er kurzfristig mit der stellvertretenden Führung des [[LXVII. Armeekorps (Wehrmacht)|LXVII. Korps]] beauftragt. Mitte Juni 1944 wurde er Chef des Generalstabes der [[Panzergruppe West]], die Anfang August 1944 in [[5. Panzerarmee (Wehrmacht)|5. Panzerarmee]] umbenannt wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-718-0149-12A, Paris, Rommel, von Rundstedt, Gause und Zimmermann.jpg|mini|Von links nach rechts:  [[Erwin Rommel]], [[Gerd von Rundstedt]], Alfred Gause 1943]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Alfred Gause.jpg|mini|Das Grab von Alfred Gause und seiner Ehefrau Elsabeth geborene Gerss auf dem [[Poppelsdorfer Friedhof]] in Bonn]]&lt;br /&gt;
Am 14. September 1944 wurde er Chef des Generalstabes der neuen [[6. Panzerarmee (Wehrmacht)|6. Panzerarmee]]. Ende November 1944 wurde erneut in die Führerreserve versetzt und Anfang Januar 1945 zum Lehrgang für [[Kommandierender General|Kommandierende Generale]] kommandiert. Am 5. April 1945 wurde er mit der Führung des [[II. Armeekorps (Wehrmacht)|II. Armeekorps]] in [[Kurland]] beauftragt. Dort geriet er im [[Kurland-Kessel]] nach der [[Kapitulation]] am 10. Mai 1945 in sowjetische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
Im Zuge von [[Konrad Adenauer]]s [[Heimkehrer#Die Heimkehr der Zehntausend|Heimkehr der Zehntausend]] wurde er am 10. Oktober 1955 aus dem [[Kriegsgefangenenlager 5110/48 Woikowo]] entlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeidler&amp;quot;&amp;gt;Manfred Zeidler: [http://www.hait.tu-dresden.de/dok/bst/Heft_09_Zeidler.pdf &amp;#039;&amp;#039;Stalinjustiz contra NS-Verbrechen. Die Kriegsverbrecherprozesse gegen deutsche Kriegsgefangene in der UdSSR in den Jahren 1943 – 1952. Kenntnisstand und Forschungsprobleme.&amp;#039;&amp;#039;] Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung, Dresden 1996. ISBN 3-931648-08-7, S. 70  „Heimkehrer-Transportliste vom Oktober 1955 mit Entlassenen aus dem  Generalslager Vojkovo.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1921–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Fleck-Gyldenfeldt.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1996, ISBN 3-7648-2488-3, S. 191–193.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.afrika-korps.de/galerie/main.php?g2_itemId=1189 Bild (Afrika-Korps)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1311747400|VIAF=234200831}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gause, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des II. Armeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des LXVII. Armeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gause, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Februar 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. September 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mogelzahn</name></author>
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