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	<title>Alfred Freyberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Freyberg&amp;diff=401952&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Friedrich von Bogislaw: /* Publikationen */ Typographie verbessert</title>
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		<updated>2026-04-20T17:54:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Publikationen: &lt;/span&gt; Typographie verbessert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alfred Freyberg.jpg|mini|hochkant|Alfred Freyberg (um 1938)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruno Erich Alfred Freyberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;[[12. Juli]] [[1892]] in [[Harsleben]]; †&amp;amp;nbsp;[[18. April]] [[1945]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher [[Jurist]], [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]-Politiker und [[SS-Gruppenführer]]. Er war von Mai 1932 bis 1940 Ministerpräsident des [[Freistaat Anhalt|Freistaats Anhalt]] und damit der erste nationalsozialistische Regierungschef eines deutschen Bundesstaats. Von August 1939 bis April 1945 war Freyberg [[Liste der Bürgermeister der Stadt Leipzig|Oberbürgermeister von Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alfred Freyberg wurde als Sohn des Landwirts Wilhelm Freyberg (1859–1907) geboren. Er besuchte die Volksschule in Harsleben und anschließend ab 1899 das Realgymnasium in [[Halberstadt]]. Nach Abschluss der Schulausbildung 1911 studierte er [[Rechtswissenschaft|Jura]] an den Universitäten [[Universität Genf|Genf]], [[Albertus-Universität Königsberg|Königsberg]], [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Halle]]. Während des Ersten Weltkrieges hatte er sich als Kriegsfreiwilliger gemeldet und wurde im März 1917 zum [[Reserveoffizier#Geschichte|Leutnant der Reserve]] befördert. Bei den Kämpfen nahe Verduns (Frankreich) erlitt er im gleichen Jahr schwere Verletzungen und wurde nach seiner Genesung aus der kaiserlichen Armee entlassen. Daraufhin setzte er sein Studium fort und legte 1918 das Referendarexamen in Naumburg ab. Zwischen 1918 und 1922 arbeitete er als Referendar in Wernigerode, Halberstadt sowie Naumburg und bestand 1922 die juristische Staatsprüfung in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1923 arbeitete Alfred Freyberg als Gerichtsassessor in der Reichsfinanzverwaltung, wechselte dann vom Finanzamt nach Halberstadt und weiter zum Finanzgericht nach Magdeburg und Finanzamt nach Quedlinburg. Im August 1924 wurde er zum [[Regierungsrat (Deutschland)|Regierungsrat]] ernannt. In Quedlinburg trat er zum 27. Mai 1925 in die NSDAP ein ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 5.880)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/9610360&amp;lt;/ref&amp;gt; und gründete hier die NSDAP-Ortsgruppe, die er bis 1927 selbst führte. Als dieser Schritt in der Öffentlichkeit bekannt wurde, erhielt er unter Verlust seiner Pensionsansprüche eine Kündigung vom Finanzamt. Daraufhin meldete er sich 1926 in Quedlinburg als Rechtsanwalt an. Ein Jahr darauf rückte er in der NSDAP in die Position des Bezirksleiters auf. Doch 1929 erreichte er, inzwischen durch seine wachsenden Beziehungen in Naumburg, eine Anstellung als [[Notar]] am Oberlandesgericht. Seinen Sitz in Quedlinburg behielt er bei. Hier wurde er dann im November 1929 Stadtverordneter und Fraktionsvorsitzender der NSDAP im Quedlinburger Stadtrat, dem er bis April 1932 angehörte. Nach der Wahl im April 1932 bildete die NSDAP mit der DNVP im Landtag des [[Freistaat Anhalt|Freistaates Anhalt]] eine Koalition und so wurde Freyberg am 21. Mai 1932 zum ersten nationalsozialistischen Ministerpräsidenten in der [[Weimarer Republik]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Freistaat Anhalt: Wahl zum 6.&amp;amp;nbsp;Landtag, [http://www.gonschior.de/weimar/Anhalt/LT6.html Ergebnisse der Wahl am 24.&amp;amp;nbsp;April 1932]&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Funktion rief er bereits 1932 auf Schloss Großkühnau bei Dessau den ersten freiwilligen Arbeitsdienst auf staatlicher Grundlage ins Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1933 bis Januar 1940 amtierte Alfred Freyberg in Anhalt als alleiniger Staatsminister. Ebenfalls 1933 war er Mitglied der [[Schutzstaffel|SS]] geworden (SS-Nummer 113.650). Ab 1936 war er [[Mitglied des Reichstages|Abgeordneter]] im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstag]]. Im gleichen Jahr verfasste er als Anhaltinischer Staatsminister eine Denkschrift zum Aufbau von Schullandheimen und der erforderlichen Jugenderziehung, über die er im Juli 1936 aus Anlass einer Sondertagung zu diesem Thema in Bayreuth referierte. Seit 1938 arbeitete Freyberg auch im [[SD-Hauptamt]] mit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee165&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 165.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Ab 21.&amp;amp;nbsp;August 1939 war er als [[Oberbürgermeister]] der Stadt Leipzig eingesetzt. Neben diesem Amt fungierte er zugleich als Vorsitzender des Verwaltungsrates beim Leipziger Messeamt.&amp;lt;ref&amp;gt; Andreas Peschel: Alfred Freyberg (1892–1945). In: Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (Hrsg.): Sächsische Biografie &amp;lt;/ref&amp;gt; Für sein Mitwirken im [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|Sicherheitsdienst der NSDAP]] wurde er im Juli 1942 zum SS-Gruppenführer befördert. Kurz vor Kriegsende wohnte er privat in der repräsentativen [[Villa Girbardt]] im Leipziger [[Musikviertel (Leipzig)|Musikviertel]], unweit des [[Neues Rathaus (Leipzig)|Neuen Rathauses]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18.&amp;amp;nbsp;April 1945, einen Tag bevor [[US-Truppen]] Leipzig einnahmen, starb Alfred Freyberg im Neuen Rathaus zusammen mit seiner Ehefrau und Tochter durch [[Suizid]]. Im eigentlichen Amtszimmer Freybergs wurde [[Kurt Lisso]], Stadtkämmerer und Stellvertreter des Oberbürgermeisters, mit seiner Ehefrau und Tochter tot aufgefunden. Diese Szenerie wurde von [[Lee Miller]], [[Robert Capa]] und [[Margaret Bourke-White]] am 20. April fotografiert und anfangs fälschlicherweise Freyberg zugeordnet. Von Freyberg selbst, der sich in einem Nebenzimmer tötete, existieren keine dementsprechenden Fotos. Sein Vorgänger [[Walter Dönicke]] starb am 19. April ebenfalls im Neuen Rathaus durch Suizid.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[:Datei:Leipzigsuicide.jpg|Foto]], Quellenangabe u. Beschreibung des US Signal Corps&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Alfred Freyberg heiratete am 11. Juli 1920 Magdalena Schwanneke (* 16. Februar 1896; † 18. April 1945 in Leipzig), mit der er zwei Kinder hatte, Wilhelm Friedrich (* 23. September 1923 in [[Quedlinburg]]; † wahrscheinlich 25. Juli 1944 in [[Bychau|Staryj-Bychow]] (heutiges [[Belarus]])) und Barbara (* 2. September 1925 in Quedlinburg; † 18. April 1945 in Leipzig).&amp;lt;ref&amp;gt;Leipziger Stadtgeschichte: Jahrbuch 2011, herausgegeben von Markus Cottin, Detlef Döring, Gerald Kolditz. S. 231 (ganz unten).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* Das Schullandheim: Vortrag auf der Sondertagung des Reichssachgebietes für Schullandheime im NSLB am 11. Juli 1936 in Bayreuth, Krohn-Verlag, Bremen 1936.&lt;br /&gt;
* Schullandheime und Jugenderziehung: Denkschrift des Anhaltinischen Staatsministers Dr. Freyberg an den Herrn Reichs- und Preußischen Minister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, Nicolai-Verlag, Buchholz 1936.&lt;br /&gt;
* Alfred Freyberg: aus Anlass der Wiederkehr des Tages der vor 10 Jahren erfolgten Berufung des jetzigen Oberbürgermeisters zum Ministerpräsidenten des Freistaates Anhalt, Gemeinschaftslehrwerkstätten der Buchgewerblichen Betriebe, Leipzig 1942.&lt;br /&gt;
* Soldatengeist von Japan, gemeinsam mit Sakuma Shin (Diplomat), Brockhaus-Verlag, Leipzig 1944.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1939: Ehrenbürger der Stadt [[Harzgerode]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutschland. Saale-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 18. Dezember 1939, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Freyberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Steffen Held: [http://www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de/site_deutsch/service/Deportationen_Leipzig.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Leipziger Stadtverwaltung und die Deportation der Juden im NS-Staat&amp;#039;&amp;#039;], [[Stadtgeschichtliches Museum Leipzig]]. Leipzig 2011.&lt;br /&gt;
* Robert Giesel: &amp;#039;&amp;#039;Leipzigs nationalsozialistische Bürgermeister (1937–1945)&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Stadtgeschichte. Jahrbuch 2011&amp;#039;&amp;#039;. Sax-Verlag, Beucha 2012, ISBN 978-3-86729-118-7, S. 117–132.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite Auflage, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 165.&lt;br /&gt;
* Andreas Peschel: Alfred Freyberg (1892–1945). In: Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (Hrsg.): Sächsische Biografie.&lt;br /&gt;
* Alexander Sperk: &amp;#039;&amp;#039;Die Geheime Staatspolizei in Anhalt. Personal, Lageberichte, Verfolgte.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Reihe der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, Bd. 5, Halle (Saale) 2021, ISBN 978-3-96311-373-4, S. 212–221.&lt;br /&gt;
* Bernd Ulbricht, Der erste NSDAP-Regierungschef, 2005.&lt;br /&gt;
* Freistaat Anhalt: Wahl zum 6. Landtag, Ergebnisse der Wahl am 24. April 1932.&lt;br /&gt;
* Leipziger Stadtgeschichte: Jahrbuch 2011&amp;quot; herausgegeben von Markus Cottin, Detlef Döring, Gerald Kolditz. Seite 231.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126529787}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|126529787}}&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Andreas Peschel|126529787|Alfred Freyberg (1892–1945)}}&lt;br /&gt;
* [http://museum.zib.de/sgml_internet/img_disp.php?img=z0005457&amp;amp;width=600 &amp;#039;&amp;#039;Alfred Freyberg beim Empfang ausländischer Gesandter&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig vor 1943, Fotograf: Max Hellrich (1908-1943), Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Inv.-Nr.: F/332/2004.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Präsidenten des Staatsrates bzw. Ministerpräsidenten des Freistaates Anhalt bzw. Landes Anhalt&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Oberbürgermeister von Leipzig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126529787|LCCN=n/2003/89630|VIAF=5927235}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Freyberg, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Notar (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Gruppenführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Freyberg, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Freyberg, Bruno Erich Alfred&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtsanwalt und Politiker (NSDAP)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Juli 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Harsleben]] bei Halberstadt&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Friedrich von Bogislaw</name></author>
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