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	<title>Alfred Frankenfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T20:57:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Frankenfeld&amp;diff=1008297&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ewald Grothe (ADL) am 19. Januar 2026 um 16:59 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-19T16:59:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Frankenfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Oktober]] [[1898]] in [[Kühndorf]]; † [[6. Dezember]] [[1975]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher [[Journalist]] und Hamburger [[Politiker]] (ab 1945 [[Freie Demokratische Partei|FDP]], davor [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Frankenfeld studierte Geschichte, Philosophie und Staatswissenschaften. 1922 folgte seine [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Dr. phil.]] Ab 1921 arbeitete er als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] im Auswärtigen Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste Stelle im journalistischen Bereich erhielt Frankenfeld 1923/24 als Redaktionsassistent bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Allgemeine Zeitung (1919–1945)|Deutschen Allgemeinen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (DAZ). Es folgte der Posten des Chef-Korrespondenten für Hamburg des &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Tageblatt]]s&amp;#039;&amp;#039; von 1924 bis 1939 und zeitweise auch der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Von 1939 bis 1945 war er wieder bei der &amp;#039;&amp;#039;DAZ&amp;#039;&amp;#039; tätig. In der Zeit der [[Weimarer Republik]] war er zudem als Chefredakteur bei der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Recht und Freiheit]]&amp;#039;&amp;#039; tätig. Die Zeitung war ein „Kampfblatt“ der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] (DDP). Zudem galt er als Motor der Hamburger Ortsgruppe der [[Vereinigung Republikanische Presse]], eines Journalistenverbandes, der die Weimarer Republik stärken wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Walther: &amp;#039;&amp;#039;Die Republik und ihre Farben. Im Juni 1927 gründeten Journalisten in Berlin einen kleinen Verein mit einem hehren Ziel. Die Vereinigung Republikanische Presse wollte der Weimarer Republik den Rücken stärken und scheiterte. Ihre Geschichte wurde noch nie erzählt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[taz]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. August 2022 ([https://taz.de/Archiv-Suche/!5870358&amp;amp;s=Vereinigung%2BRepublikanische%2BPresse&amp;amp;SuchRahmen=Print/ Online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtergreifung der [[Nationalsozialisten]] plante er mit [[Alois Winbauer]], dem Chefredakteur des liberalen [[Hamburger Anzeiger]]s, und [[Martin Plat]], dem bisherigen DDP-Landesgeschäftsführer, die Gründung einer regimekritischen Untergrundzeitung. Diese &amp;#039;&amp;#039;Der Begleiter&amp;#039;&amp;#039; genannte Zeitung sollte die verbliebenen Liberalen zusammenfassen und liberales Gedankengut in verklausulierter Form verbreiten. Die Zeitung wurde jedoch bereits im Oktober 1933 nach einer Hausdurchsuchung bei Plat verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;Brauers, &amp;#039;&amp;#039;Die FDP in Hamburg 1945 bis 1953&amp;#039;&amp;#039;, S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] folgte 1945 seine [[Habilitation]] an der [[Universität Hamburg]], wo er ab 1951 einen Lehrauftrag für Publizistik erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frankenfeld übernahm 1946 den Posten des Chefredakteurs der FDP-nahen &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Freie Presse]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;!-- nach anderen quellen war der o.g. alois winbauer ab 1946 ebenfalls chefredakteur der hfp, es werden wohl kaum zwei gleichzeitig gewesen sein  --&amp;gt; der im September 1952 wieder in &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Anzeiger]]&amp;#039;&amp;#039; umfirmierte. Ab 1957 war er als Chefredakteur im Dienst des [[Axel Springer Verlag]]es tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war vom 1. März 1951 bis zum 13. Mai 1954 als Vorsitzender der „Berufsvereinigung Hamburger Journalisten“ der Nachfolger von [[Erich Klabunde]]. Von 1956 bis 1970 war er Mitglied des [[Deutscher Presserat|Deutschen Presserates]]. Ab 1970 Vorsitzender der [[Stiftung Wissenschaft und Presse]] sowie Präsident der Akademie für Publizistik in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frankenfeld erhielt das [[Bundesverdienstkreuz]] 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Frankenfeld, der in der [[Weimarer Republik]] der [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]] angehörte, schloss sich 1945 der &amp;#039;&amp;#039;[[FDP Hamburg|Partei Freier Demokraten]]&amp;#039;&amp;#039;, dem späteren Hamburger [[Freie Demokratische Partei|FDP]]-Landesverband, an. Er war von 1958 bis 1966 stellvertretender Landesvorsitzender der FDP Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
1953 zog Frankenfeld für die FDP auf der Liste des [[Hamburg-Block]]s in die [[Hamburgische Bürgerschaft]] ein. Nach der Wahl von [[Peter-Heinz Müller-Link]] zum Senator wurde er 1961 Fraktionsvorsitzender seiner Partei, musste das Amt aber 1966 wieder an Müller-Link abgeben. Er gehörte der Bürgerschaft dann noch bis 1970 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Justus Möser als Staatsmann im Siebenjährigen Kriege und am englischen Hofe&amp;#039;&amp;#039;, Diss. Göttingen 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte als Schicksal. Ein Notruf zur Politik.&amp;#039;&amp;#039; Meiningen 1924.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die koloniale Frage im deutsch-französischen Verhältnis 1890–1904&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1944.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum Sehen geboren. Ein Leben für Presse und Parlament&amp;#039;&amp;#039;, Hans Christians Verlag, 1973.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rita Bake]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Neues Hamburg“ – Zeugnisse vom Wiederaufbau der Hansestadt, ausgewählte Artikel aus 12 Heften der Jahrgänge 1947 bis 1961.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2005 (Kurzbiographie über Alfred Frankenfeld auf S. 242).&lt;br /&gt;
* Christian Sonntag: &amp;#039;&amp;#039;Medienkarrieren. Biographische Studien über Hamburger Nachkriegsjournalisten 1946-1949.&amp;#039;&amp;#039; München 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.thueringer-literaturrat.de/?pageid=14&amp;amp;unitid=4814 Alfred Frankenfeld] (&amp;#039;&amp;#039;Thüringer Autorenlexikon&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11869281X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste FDP-Fraktionsvorsitzende in der Hamburgischen Bürgerschaft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11869281X|VIAF=59842823}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frankenfeld, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (FDP Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berliner Tageblatt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Frankfurter Zeitung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frankenfeld, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist und Politiker (DDP, FDP), MdHB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Oktober 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kühndorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Dezember 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ewald Grothe (ADL)</name></author>
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