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	<title>Alfred Franke-Gricksch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T23:00:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Franke-Gricksch&amp;diff=1591530&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter Gröbner: Änderung 266264233 von Morris der Borstige rückgängig gemacht; war schon richtig, im Quelltext allerdings leicht misszuverstehen. Gruß, Peter</title>
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		<updated>2026-04-17T10:32:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/266264233&quot; title=&quot;Spezial:Diff/266264233&quot;&gt;266264233&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Morris_der_Borstige&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Morris der Borstige&quot;&gt;Morris der Borstige&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; war schon richtig, im Quelltext allerdings leicht misszuverstehen. Gruß, Peter&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Franke-Gricksch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. November]] [[1906]] in [[Berlin]]; † [[18. August]] [[1952]] in [[Moskau]]) war während der [[Weimarer Republik]] ein Parteifunktionär und -publizist des [[Nationale Revolution|nationalrevolutionären Flügels]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]. Er verließ 1930 die Partei und emigrierte 1933. 1934 zurückgekehrt, wurde er im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] SS-Offizier im Rang [[SS-Obersturmbannführer]]. In der frühen [[Nachkriegszeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland|Nachkriegszeit]] war er einer der Organisatoren der rechtsnationalistischen Gruppierung „[[Bruderschaft (1949)|Bruderschaft]]“. 1952 wurde er wegen seiner SS-Tätigkeit in der [[Sowjetunion]] hingerichtet. In den frühen 1930er-Jahren führte er das Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Hildebrand&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Politische Aktivitäten bis 1934 ===&lt;br /&gt;
Alfred Franke-Gricksch stammte aus einer Berliner Kaufmannsfamilie, war zunächst in der [[Jugendbewegung]] aktiv und begann ein Lehramtsstudium in Berlin. Zum 1. November 1928 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 102.121).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/524709&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roginskij&amp;quot;&amp;gt;[[Arseni Borissowitsch Roginski|Arsenij Roginskij]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Erschossen in Moskau …“ Die deutschen Opfer des Stalinismus auf dem Moskauer Friedhof Donskoje 1950–1953.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2006, S. 158f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei seiner Heirat war der NS-Ideologe und [[Adolf Hitler|Hitler]]-Rivale [[Gregor Strasser]] einer der Trauzeugen. Die in der Literatur mehrfach zu findende Behauptung, Franke-Gricksch habe eine Tochter Gregor Strassers geheiratet, ist dagegen unrichtig. 1933 wurde sein Sohn Ekkehard geboren. Seine laut Aussagen des Sohnes unpolitische Frau Else ließ sich 1936 von ihm scheiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ekkehard Franke-Gricksch&amp;quot;&amp;gt;Ekkehard Franke-Gricksch: [https://archive.today/2013.01.16-061621/http://www.memopress.ch/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=55:55&amp;amp;catid=37:37&amp;amp;Itemid=48 &amp;#039;&amp;#039;Richtigstellungen …&amp;#039;&amp;#039;] auf [[memopress]].ch; abgerufen am 27. Juni 2012. Ekkehard Franke-Grickschs Aussagen über seinen Vater sind allerdings stark tendenziös und insbesondere bei der Schilderung politischer Ereignisse nur unter Vorbehalt verwendbar.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Who’s who in Germany.&amp;#039;&amp;#039; München 1972, S. 300.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franke-Gricksch war Anhänger [[Otto Strasser]]s, der 1930 die NSDAP im Streit mit Hitler verließ und die [[Nationalbolschewismus|nationalbolschewistische]] Splittergruppe [[Kampfgemeinschaft Revolutionärer Nationalsozialisten]] gründete, aus der die von Strasser geführte [[Schwarze Front]] hervorging. Franke-Gricksch war Mitunterzeichner des Strasser-Aufrufs &amp;#039;&amp;#039;Die Sozialisten verlassen die NSDAP&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Als Grieksch-Franke, s. [http://www.ns-archiv.de/nsdap/sozialisten/sozialisten-verlassen-nsdap.php Aufruf v. 4. Juli 1930].&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde einer der Gründer und Führer der „Nationalsozialistischen Arbeiter- und Bauernjugend“, der Nachwuchsorganisation der „Kampfgemeinschaft“.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Otto-Ernst Schüddekopf: &amp;#039;&amp;#039;Nationalbolschewismus in Deutschland 1918–1933.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt/M. u.&amp;amp;nbsp;a. 1972, S. 329 u. 516 Anm. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 folgte er Otto Strasser ins [[Exil]] nach [[Österreich]] und in die [[Tschechoslowakei]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roginskij&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Strasser: &amp;#039;&amp;#039;Mein Kampf. Eine politische Biografie.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt/M. 1969, S. 89f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort war er als enger Vertrauter Strassers Pressechef und Chefredakteur des Kampfblattes &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Revolution&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPD-Pressedienst 27.3.1950&amp;quot;&amp;gt;[http://library.fes.de/spdpd/1950/500327.pdf &amp;#039;&amp;#039;„Verräter Hildebrand“ schult die „Bruderschaft“.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 211&amp;amp;nbsp;kB) In: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratischer Pressedienst&amp;#039;&amp;#039;, 27. März 1950, S. 1 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe auch Lieselotte Maas: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Exilpresse 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; München 1976, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seinem Sohn Ekkehard zufolge wurde er in dieser Zeit in Deutschland wegen [[Landesverrat]]s in Abwesenheit zum Tode verurteilt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ekkehard Franke-Gricksch&amp;quot; /&amp;gt; was sich allerdings durch keine zeitgenössische Quelle belegen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 brach er mit Strasser und kehrte über die [[Schweiz]] nach Deutschland zurück. Später wurde Franke-Gricksch vorgeworfen, er sei schon in seiner Emigrationszeit als [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]-Spitzel tätig gewesen und habe sich seine eigene Straffreiheit durch den Verrat von zahlreichen Mitgliedern der in Deutschland illegalen Strasser-Organisation erkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;Vergleiche Friedrich Beer-Grunov: &amp;#039;&amp;#039;Über die Gründe meiner Trennung von Dr. Otto Strasser, dem bisherigen Führer der Schwarzen Front.&amp;#039;&amp;#039; [Paris 1938].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sozialdemokratischer Pressedienst 11. Oktober 1950&amp;quot;&amp;gt;[http://library.fes.de/spdpd/1950/501011.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ein „Kanzler“ prophezeit Machtübernahme 1953.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 231&amp;amp;nbsp;kB) In: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratischer Pressedienst&amp;#039;&amp;#039;, 11. Oktober 1950, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang der 1950er-Jahre eröffnete die Staatsanwaltschaft in Bielefeld wegen dieser Vorwürfe ein Ermittlungsverfahren gegen ihn, das aufgrund des Verschwindens Franke-Grickschs im Jahr Herbst 1951 aber nicht fortgeführt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Paetel&amp;quot;&amp;gt;Karl Otto Paetel: &amp;#039;&amp;#039;Versuchung oder Chance? Zur Geschichte des deutschen Nationalbolschewismus.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1965, S. 223.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://library.fes.de/spdpd/1951/510226.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die entschleierte „Bruderschaft“&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 253&amp;amp;nbsp;kB) In: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratischer Pressedienst&amp;#039;&amp;#039;, 26. Februar 1951, S. 6 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als SS-Führer ===&lt;br /&gt;
1935 wurde Franke-Gricksch Mitglied der SS (SS-Nummer 276.830), wo er es in der [[SS-Verfügungstruppe]] und ab Oktober 1939 in der [[Waffen-SS]] bis 1941 zum [[SS-Hauptsturmführer]] brachte, zuletzt als [[Dritter Generalstabsoffizier|Nachrichtenoffizier]] (Ic) im Divisionsstab der [[SS-Division Totenkopf]] unter SS-Brigadeführer [[Theodor Eicke]], dem vormaligen „Inspekteur der Konzentrationslager“. Ab März 1941 fand Franke-Gricksch, der sich selbst als Protegé [[Reinhard Heydrich]]s sah,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sydnor, 81A28&amp;quot;&amp;gt;Charles W. Sydnor: &amp;#039;&amp;#039;Soldiers of Destruction. The SS Death’s Head Division, 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Princeton NJ 1990, S. 81 Anm. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Verwendung beim [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|Sicherheitsdienst]] (SD) im [[Reichssicherheitshauptamt]]. Der Versetzung lag keine Verwundung oder Frontuntauglichkeit zugrunde, sondern sie war Teil eines Personalrotationsplans von [[Heinrich Himmler]] („Austausch von Führern zwischen Front und Heimat“), durch den leitende SS-Kader umfassende Front-, Sicherheitspolizei- und Verwaltungserfahrungen erwerben sollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sydnor&amp;quot;&amp;gt;Charles W. Sydnor: &amp;#039;&amp;#039;Soldiers of Destruction. The SS Death’s Head Division, 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Princeton NJ 1990, S. 337 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von August 1942 an war Franke-Gricksch bei der [[4. SS-Polizei-Panzergrenadier-Division|SS-Polizei-Division]] in [[Russland]] im Einsatz. Im Januar 1943 traten bei ihm Nierensteine auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sydnor&amp;quot; /&amp;gt; Er wurde ins [[SS-Hauptämter#SS-Personalhauptamt|SS-Personalhauptamt]] versetzt, wo er zuletzt als [[SS-Obersturmbannführer]] das Persönliche Büro des Personalhauptamtschefs [[Maximilian von Herff]] führte sowie Leiter des Amts&amp;amp;nbsp;I (Zentralamt) wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;s. {{Webarchiv|url=http://www.bundesarchiv.de/foxpublic/9CAAED460A062212000000005DFF73E1/findmittelinfo.html |wayback=20090228072141 |text=&amp;#039;&amp;#039;Findmittelinfo&amp;#039;&amp;#039;   }} des [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchivs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Seinem Vorgesetzten galt er bald als „zweitbester“ Mann des Hauptamtes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sydnor&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stroop Report - Warsaw Ghetto Uprising - 26549.jpg|mini|Maximilian von Herff 1943 im [[Warschauer Ghetto]]. Links hinter ihm [[Jürgen Stroop]].]]&lt;br /&gt;
Im Mai 1943 nahm Franke-Gricksch an einer Inspektionsreise seines Vorgesetzten Herff im [[Generalgouvernement]] teil. Sie besichtigten dabei die [[Konzentrationslager]] [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] und [[KZ Majdanek|Majdanek]], die [[Zwangsarbeitslager Trawniki]], [[KZ Janowska|Janowska]] und [[Lager Poniatowa|Poniatowa]] sowie die SS-Garnison in [[Lublin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Franke-Gricksch: [http://www.deathcamps.org/reinhard/frankegricksch.html &amp;#039;&amp;#039;A Report on the Duty Journey through Poland from the 4th–16th May 1943.&amp;#039;&amp;#039;] Original in: &amp;#039;&amp;#039;National Archives Kew&amp;#039;&amp;#039; – [http://www.nationalarchives.gov.uk/catalogue/displaycataloguedetails.asp?CATID=8683102&amp;amp;CATLN=6&amp;amp;accessmethod=5 WO 309/2241].&amp;lt;/ref&amp;gt; Franke-Gricksch schrieb nach seiner Rückkehr nach Berlin als Bericht:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Von Trawniki reisten wir zurück nach Lublin, um das spezielle [[Aktion Reinhardt|Unternehmen REINHARD]] zu besichtigen. Diese Abteilung hatte die Aufgabe, das gesamte bewegliche Vermögen der Juden im Generalgouvernement zu verwerten. Es ist erstaunlich, welch riesiges Vermögen die Juden im Ghetto angesammelt hatten. Sogar zerlumpte und von Ungeziefer befallene, dreckige kleine Juden, die wie Bettler aussahen, tragen (wenn man ihnen die Kleidung auszieht) Devisen, Goldstücke, Diamanten und andere Wertsachen mit sich. Wir gingen durch die Keller dieses ‚Spezialunternehmens’ und wurden an die Märchen von ‚Tausend und einer Nacht’ erinnert.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert im Artikel [http://www.deathcamps.org/reinhard/wippern_de.html &amp;#039;&amp;#039;Georg Wippern&amp;#039;&amp;#039;] auf deathcamps.org.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Franke-Gricksch-Report.jpg|mini|Franke-Gricksch-Report 1943 (auszugsweise Abschrift).]]&lt;br /&gt;
Am 15. Mai beobachtete er mit Herff die Niederschlagung des [[Aufstand im Warschauer Ghetto|Warschauer Ghetto-Aufstandes]]. Über seine während dieser Reise vorgenommene Besichtigung der Vernichtungsanlagen im [[KZ Auschwitz-Birkenau]] verfasste Franke-Gricksch ein spezielles Memorandum unter dem Titel „Umsiedlungs-Aktion der Juden“, in dem er die [[Selektion (Konzentrationslager)|Selektion]] und [[Gaskammern und Krematorien der Konzentrationslager Auschwitz|Vergasungen]] beschrieb:&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Umsiedlungs-Aktion der Juden&amp;#039;&amp;#039;. Faksimile {{Webarchiv |url=http://www.nizkor.org/ftp.cgi/camps/auschwitz/documents/pressac/fg-report-page1.gif |text=Seite 1 |wayback=20041111125753}} u. {{Webarchiv |url=http://www.nizkor.org/ftp.cgi/camps/auschwitz/documents/pressac/fg-report-page2.gif |text=Seite 2 |wayback=20041111130039}}; Erstdruck in: Jean-Claude Pressac: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz. Technique and Operation of the Gas Chambers.&amp;#039;&amp;#039; New York 1989, S.&amp;amp;nbsp;236–239 / vollständig abgedruckt in: * [[Gerald Fleming]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitler und die Endlösung : &amp;quot;es ist d. Führers Wunsch ...&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Ullstein TB 33083, Frankfurt/M., Berlin 1987, ISBN 3-548-33083-5; S. 155–158.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Eine besondere Aufgabe hat das Lager Auschwitz in der Regelung der Judenfrage. Modernste Massnahmen ermöglichen hier in kürzester Zeit und ohne grosses Aufsehen die Durchführung des Führerbefehls.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dokument, das nur noch in einer auszugsweisen Abschrift der „[[War Crimes Program|War Crimes Branch]]“ der [[3.&amp;amp;nbsp;US-Armee]] existiert, wird von [[Geschichtsrevisionismus|Geschichtsrevisionisten]] und [[Holocaustleugnung|Holocaustleugnern]] als Fälschung bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe zum Beispiel Brian A. Renk: &amp;#039;&amp;#039;The Franke-Gricksch ‘Resettlement Action Report’: Anatomy of a Fabrication&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Institute for Historical Review|The Journal of Historical Review]]&amp;#039;&amp;#039; 11 (3) 1991, S.&amp;amp;nbsp;261–279.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kriegsende]] war Franke-Gricksch mit der Entwicklung von „Methoden der Untergrundarbeit nach einer Niederlage“ beschäftigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Margret Chatwin: [http://www.trend.infopartisan.net/trd7800/t557800.htm &amp;#039;&amp;#039;Falsche Fuffzger. Verschwörungsthesen, Zahlenmystik und Außerirdische.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Informationsdienst gegen Rechtsextremismus (IDGR)&amp;#039;&amp;#039;, 2000, Anm. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gilt als Autor oder Initiator eines am 3. April 1945 innerhalb der SS-Führung erstellten Programmentwurfs unter dem Titel „Die deutsche Freiheitsbewegung (Volksgenössische Bewegung)“, in dem eine Säuberung der NSDAP gefordert wurde:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Getreu ihrem Eid hält sie dem Führer und seinem Werk die Treue und sagt sich los von einer verrotteten Parteibürokratie und einem mancherorts eingerissenen korrupten Bonzentum, von einer jahrelang andere und sich selbst täuschenden regierenden Kaste in Staat, Partei und den Gliederungen, von einem undeutschen einseitigen Führerprinzip in der inneren und einem hohlen Machtdünkel in der äußeren Politik, von einem verantwortungslosen leichtfertigen Vergeuden der deutschen Volkskräfte.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Gerhard Förster, [[Richard Lakowski]]: &amp;#039;&amp;#039;1945: Das Jahr der endgültigen Niederlage der faschistischen Wehrmacht. Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Berlin (Ost) 1985, S. 239.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die innerstaatliche „Erneuerung“ wurde der Einklang von „Führung und Gefolgschaft“, „die Mitentscheidung des Volkes“, die Verwirklichung eines „Bruderschafts“-Konzepts, ein auf dem Eliteprinzip beruhender Staatsaufbau und eine außenpolitische Umorientierung hin zu einem germanisch-europäischen Großreich gefordert.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe auch Marlis G. Steinert: &amp;#039;&amp;#039;Die 23 Tage der Regierung Dönitz.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf/Wien 1967, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1947 befand Franke-Gricksch sich in britischer Internierung, wo er einer englischen Veröffentlichung nach für den britischen Geheimdienst [[Secret Intelligence Service|MI6]] angeworben wurde, mit dessen Hilfe er auch die obligatorische [[Entnazifizierung]] umging.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stephen Dorril]]: &amp;#039;&amp;#039;MI6. Inside the Covert World of Her Majesty’s Secret Intelligence Service.&amp;#039;&amp;#039; London 2002, S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anstatt seinen alten SS-Rang zu benutzen, bezeichnete er sich in der Nachkriegszeit lieber als „Oberst a.&amp;amp;nbsp;D.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPD-Pressedienst 27.3.1950&amp;quot; /&amp;gt; und arbeitete als „Wirtschaftsberater“ für ein Textilhaus in [[Gelsenkirchen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roginskij&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 diktierte Franke-Gricksch seiner zweiten Frau Liselotte eine Rechtfertigungsschrift unter dem Titel „Aus dem Tagebuch eines gefallenen SS-Führers“, in dem er die Probleme und Diskussionen innerhalb der SS-Führung schildert, die sich aus dem Betrieb der Konzentrationslager und der Vernichtung der Juden ergaben. So beschreibt er ein Gespräch mit Heinrich Himmler, in dem dieser die Geheimhaltung der Massentötungen rechtfertigt:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Wir können heute diesen Schritt selbst dem Führerkorps der SS noch nicht geschichtlich begründen. Sie würden manches nicht verstehen und nur die Tatsachen an sich werten. Erst ein weiter Abstand zu diesen Dingen, vielleicht erst nach Jahrzehnten, vielleicht erst nach einer Zeit der schärfsten Diffamierung dieser Tat wird den Standpunkt gewinnen, der für die Notwendigkeit dieser Aufgabe allein richtig ist.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach [[Alfred de Zayas]]: [http://alfreddezayas.com/Articles/Wehrmacht_de.rtf &amp;#039;&amp;#039;Die Wehrmacht und die Nürnberger Prozesse.&amp;#039;&amp;#039;] ([[Rich Text Format|RTF]]; 172&amp;amp;nbsp;kB) In: Hans Poeppel, Wilhelm-Karl Prinz von Preußen, Karl-Günther v. Hase (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Soldaten der Wehrmacht.&amp;#039;&amp;#039; München 1998, S.&amp;amp;nbsp;461–499.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufzeichnungen wurden 1965 von seiner Frau als Zeugin im [[Auschwitzprozesse#Erster Auschwitzprozess (1963 bis 1965)|1.&amp;amp;nbsp;Frankfurter Auschwitz-Prozess]] („Strafsache gegen Mulka u.&amp;amp;nbsp;a.“) und im [[Treblinka-Prozess|2.&amp;amp;nbsp;Treblinka-Prozess]] gegen Kurt Franz u.&amp;amp;nbsp;a. verlesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe {{Webarchiv|url=http://www.fritz-bauer-institut.de/auschwitz-prozess/pdf/auschwitz-prozess.pdf |wayback=20070928030241 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess.&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF) Fritz Bauer Institut, Frankfurt/M. Juli 2002, S. 15, Nr. 88. [http://www.zeit.de/1965/26/sie-nannten-ihn-den-todesengel &amp;#039;&amp;#039;Sie nannten ihn den „Todesengel“&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 26/1965.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyer&amp;quot;&amp;gt;Georg Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Zur Situation der deutschen militärischen Führungsschicht im Vorfeld des westdeutschen Verteidigungsbeitrages 1945–1950/51.&amp;#039;&amp;#039; In: Militärgeschichtliches Forschungsamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anfänge westdeutscher Sicherheitspolitik 1945–1956.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. München/Wien 1982, S. 714 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Bruderschaft“ ===&lt;br /&gt;
Ab den späten 1940er-Jahren lag Franke-Grickschs Haupttätigkeit in dem Aufbau und der Führung einer Kaderorganisation unter dem Namen „Bruderschaft“, die ganz programmatisch auch als „Europäische Bruderschaft Deutscher Nation“ auftrat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sozialdemokratischer Pressedienst 11. Oktober 1950&amp;quot; /&amp;gt; Diese hatte sich bereits unmittelbar nach Kriegsende gebildet als „Zellen“-Organisation in britischer [[Kriegsgefangenschaft]] um ihn und [[Helmut Beck-Broichsitter]] (1914–2000),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kabinettssitzung v. 29. Juli 1952&amp;quot;&amp;gt;vgl. [http://www.bundesarchiv.de/cocoon/barch/0000/k/k1952k/kap1_2/kap2_56/para3_10.html?highlight=true&amp;amp;search=Beck-Broichsitter&amp;amp;stemming=true&amp;amp;field=all#highlightedTerm &amp;#039;&amp;#039;Kabinettssitzung der Bundesregierung&amp;#039;&amp;#039;] v. 29. Juli 1952.&amp;lt;/ref&amp;gt; einen ehemaligen Major der [[Division Großdeutschland]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schenck&amp;quot;&amp;gt;Krafft Freiherr Schenck zu Schweinsberg: &amp;#039;&amp;#039;Die Soldatenverbände in der Bundesrepublik.&amp;#039;&amp;#039; In: Georg Picht (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Studien zur politischen und gesellschaftlichen Situation der Bundeswehr.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1. Witten/Berlin 1965, S. 149ff.; s.&amp;amp;nbsp;a. [http://www.apabiz.de/archiv/material/Profile/Bruderschaft.htm &amp;#039;&amp;#039;Profil: Bruderschaft; Naumann-Kreis&amp;#039;&amp;#039;] auf apabiz.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst reichte der Wirkungsbereich der „Bruderschaft“ kaum über [[Hamburg]] hinaus. 1949 erschienen in der Auslandspresse erste Berichte über die Vereinigung, die als „verschworene Generalsclique mit großdeutschen, neofaschistischen Machtbestrebungen“ dargestellt wurde. Deutsche Zeitungen übernahmen die Meldungen und machten die „Bruderschaft“ damit öffentlich bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel-1950-9&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=44447455|Titel=Ergebenster v. Manteuffel|Jahr=1950|Nr=9|Seiten=5–8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach außen gab sich die in ihrer Hochzeit nicht mehr als etwa zweihundert Mitglieder und einige tausend Unterstützer zählende Organisation&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyer&amp;quot; /&amp;gt; als rein militärpolitisch orientierte Offiziersvereinigung. In der Presse wurde deshalb gemutmaßt, die „Bruderschaft“ habe den Zweck, die [[Wiederbewaffnung|Remilitarisierung]] Deutschlands vorzubereiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=44447455|Autor=Jens Daniel [d.&amp;amp;nbsp;i. [[Rudolf Augstein]]]|Titel=Waffen für den Butzemann|Jahr=1950|Nr=9|Seiten=6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Eindruck wurde noch dadurch verstärkt, dass das „Aushängeschild“ der „Bruderschaft“, der Ex-Panzergeneral [[Hasso von Manteuffel]], Kontakte zum Kanzler [[Konrad Adenauer]] hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel-1950-9&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Albrecht&amp;quot;&amp;gt;Wilma Ruth Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Liberalismus und Entnazifizierung.&amp;#039;&amp;#039; München/Ravensburg 2008, S. 30ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit arbeiteten Franke-Gricksch und Beck-Broichsitter aber an einer [[Weltanschauung|weltanschaulich]] untermauerten Konzeption zur Neuordnung Deutschlands und Europas, mit der „[[Demokratie]] und [[Parlamentarismus]]“ überwunden werden sollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel-1950-46&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=44451069|Titel=Demokratie überwinden|Jahr=1950|Nr=46|Seiten=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erste Aufgabe der „Bruderschaft“ sollte die Konservierung einer „Führungselite“ sein, um „die Tradition deutschen Führertums in eine spätere Zeit hinüberzuretten und die Leitung der Geschicke unseres Volkes wieder in die Hand zu nehmen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://library.fes.de/spdpd/1950/500224.pdf &amp;#039;&amp;#039;„Bruderschaft“, „Odessa“ u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 181&amp;amp;nbsp;kB) In: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratischer Pressedienst&amp;#039;&amp;#039;, 24. Februar 1950, S. 1 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Meinung des als „Kanzler“ der Organisation firmierenden Franke-Gricksch würde der Zusammenbruch des „parlamentarischen Systems und die Übernahme der Macht durch die Bruderschaft“ schon im Winter 1952/53 erfolgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sozialdemokratischer Pressedienst 11. Oktober 1950&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Forstwirtschaftsprofessor [[Franz Heske|Franz Losimfeldt Heske]] entwickelte Franke-Gricksch darüber hinaus ein ideologisches Modell der „gestuften Ordnung“. Danach sollte es keine demokratische Volksvertretung mehr geben, sondern ein [[Ständegesellschaft|ständisch]] gegliedertes Parlament. Geführt werden sollte der Staat durch einen nach Begabung und Leistung in Rangstufen unterteilten Eliteorden. Die westlich-demokratische Ordnung mit dem [[Gleichheitsprinzip|Prinzip der Gleichheit]] aller Menschen lehnte die Gruppe ab. Ferner forderte man die Überwindung des nationalstaatlichen Denkens und die Schaffung einer „Nation Europa“ als eigenständige politische Kraft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyer&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel-1950-9&amp;quot; /&amp;gt; Dazu nahm Franke-Gricksch auch Kontakte zu [[Otto Skorzeny]], dem englischen Faschistenführer [[Oswald Mosley]] und dem [[Vereinigte Staaten|amerikanischen]] Kulturphilosophen [[Francis Parker Yockey]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Graham Macklin: &amp;#039;&amp;#039;Very Deeply Dyed in Black.&amp;#039;&amp;#039; London 2007, S. 91 ff. Martin A. Lee: &amp;#039;&amp;#039;The Beast Reawakens.&amp;#039;&amp;#039; New York 1997, S. 76 u. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ideologische Auseinandersetzungen ===&lt;br /&gt;
Einer Neutralisierung Deutschlands oder einer Remilitarisierung unter der Kuratel der Besatzungsmächte stand die „Bruderschaft“ ablehnend gegenüber. Man werde sich „nicht zum Söldner- oder Hiwi-Dienst für Ost oder West bereitstellen“, verkündete Beck-Broichsitter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel-1950-9&amp;quot; /&amp;gt; Darüber, wie eine [[Wiederbewaffnungsdiskussion|Wiederbewaffnung]] stattdessen erfolgen könnte, herrschten in der Gruppe aber unterschiedliche Vorstellungen: Die Masse der Ex-Militärs favorisierte ein atlantisch ausgerichtetes europäisches Militärbündnis, da die „drohende Haltung des Bolschewismus […] Deutschland an die Seite des Westens“ zwinge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyer&amp;quot; /&amp;gt; Franke-Gricksch dagegen erklärte: „Unsere deutsche Chance ist die Mittler-Rolle zwischen Ost und West. Unsere Gesprächspartner können allerdings weder Kommunisten noch [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Satelliten sein. Wenn schon, dann nur bevollmächtigte Russen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel-1950-46&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Konzeption hatte Franke-Gricksch einige ideologische Eckpunkte der „Schwarzen Front“ und anderer nationalrevolutionärer Gruppen der Weimarer Zeit wiederbelebt, so die „Nation Europa“-Idee und die schon von [[Arthur Moeller van den Bruck]] propagierte Ostorientierung,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Albrecht&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Stern: &amp;#039;&amp;#039;Kulturpessimismus als politische Gefahr.&amp;#039;&amp;#039; München 1986, S. 293ff.; Otto-Ernst Schüddekopf: &amp;#039;&amp;#039;Nationalbolschewismus in Deutschland 1918–1933.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt/M. u.&amp;amp;nbsp;a. 1972.&amp;lt;/ref&amp;gt; und diese mit dem Elitekonzept der SS verbunden, das er 1941 für Heinrich Himmler in einer „Denkschrift über die weltanschauliche Führung in der SS“ und bei seinen Vorträgen an der [[SS-Junkerschule]] [[Bad Tölz|Tölz]] umrissen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sydnor, 81A28&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vergleiche Bundesarchiv NS 34/15 u. NS 34/42.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber obwohl Franke-Gricksch seine Konzeption innerhalb der „Bruderschaft“ geschickt mit dem [[Konvention von Tauroggen|Tauroggen]]-Mythos und der [[Reichswehr]]politik der Ära [[Hans von Seeckt|Seeckt]] zu verbinden suchte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZEIT-1953-48&amp;quot;&amp;gt;[http://www.zeit.de/1953/48/infiltration-der-soldatenbuende &amp;#039;&amp;#039;Infiltration der Soldatenbünde.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 48/1953&amp;lt;br /&amp;gt;Vergleiche Hans W. Gatzke: &amp;#039;&amp;#039;Russo-German Military Collaboration during the Weimar Republic.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;American Historical Review&amp;#039;&amp;#039; 63 (1958), S.&amp;amp;nbsp;565–597.&amp;lt;/ref&amp;gt; stießen seine als „[[Vertrag von Rapallo|Rapallo]]-Tendenzen“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel-1950-46&amp;quot; /&amp;gt; verschrienen Pläne auf Widerstand bei den Ex-Offizieren der Vereinigung, deren politisches Hauptanliegen es war, „mit allen Mitteln bolschewistische Tendenzen zu bekämpfen, seien sie noch so national getarnt“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch nahm Franke-Gricksch eine vom ehemaligen Wehrmachtsgeneral und damaligen Vizevorsitzenden der ostdeutschen [[National-Demokratische Partei Deutschlands|NDPD]] [[Vincenz Müller]] ausgesprochene Einladung nach [[Ost-Berlin]] an, an die sich weitere Gespräche zur Überwindung der [[Deutsche Teilung|deutschen Teilung]] anschlossen. Dabei ergaben sich für ihn auch erste Kontakte zur [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|sowjetischen Besatzungsmacht]].&amp;lt;ref&amp;gt;Martin A. Lee: &amp;#039;&amp;#039;The Beast Reawakens.&amp;#039;&amp;#039; New York 1997, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt; Offiziell blieben Franke-Gricksch und die „Bruderschaft“ für die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Führung „eine Agentenzentrale der Westalliierten“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Nationale Front (DDR)|Nationale Front]] des Demokratischen Deutschland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Weissbuch über die amerikanisch-englische Interventionspolitik in Westdeutschland und das Wiedererstehen des deutschen Imperialismus.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig, 2. Aufl. [1951], S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt; Inoffiziell dagegen versuchte die östliche Seite ihn als „Meinungsmacher“ für ihre eigene [[Neutralität (Internationale Politik)|neutralistische]] [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigungsinitiative]] zu instrumentalisieren, die von DDR-Ministerpräsident [[Otto Grotewohl]] im Herbst 1950 begonnen wurde („Deutsche an einen Tisch!“)&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Deuerlein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;DDR 1945–1970. Geschichte und Bestandsaufnahme&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage. München 1972, S. 88 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die 1952 mit den [[Stalin-Noten]] ihren Höhepunkt erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1951 kamen die unterschiedlichen ideologischen Ansätze zwischen Beck-Broichsitter und Franke-Gricksch offen zum Ausbruch und die „Bruderschaft“ zerbrach in zwei Gruppen. Während Franke-Gricksch seinem Bundesbruder Beck-Broichsitter zu enge Kontakte zu den Amerikanern und Verbindungen zum [[Bundesamt für Verfassungsschutz|Verfassungsschutz]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyer&amp;quot; /&amp;gt; vorwarf, wurden ihm im Gegenzug „eine prosowjetische Politik“ und seine Verbindungen zu „[[Berlin-Karlshorst|Karlshorst]]“, also der sowjetischen Militäradministration, vorgehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [http://www.abendblatt.de/archive/1951/pdf/19510105.pdf/ASV_HAB_19510105_HA_001.pdf &amp;#039;&amp;#039;Angriff auf die Bruderschaft.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 1,9&amp;amp;nbsp;MB) In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039;, 5. Januar 1951, S. 1. [http://www.abendblatt.de/archive/1951/pdf/19510213.pdf/ASV_HAB_19510213_HA_001.pdf &amp;#039;&amp;#039;Krieg in der Bruderschaft.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 2,0&amp;amp;nbsp;MB) In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039;, 13. Februar 1951, S. 1. {{Der Spiegel|ID=29193269|Titel=Brüder|Jahr=1951|Nr=8|Seiten=4}} &amp;#039;&amp;#039;[[Sozialdemokratischer Pressedienst]]&amp;#039;&amp;#039;,. [http://library.fes.de/spdpd/1951/510222.pdf 22. Februar 1951] (PDF; 179&amp;amp;nbsp;kB), [http://library.fes.de/spdpd/1951/510226.pdf 26. Februar 1951] (PDF; 253&amp;amp;nbsp;kB) und [http://library.fes.de/spdpd/1951/510804.pdf 4. August 1951] (PDF; 148&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beck-Broichsitter probierte sein Glück bei der schon vorher mit der „Bruderschaft“ verbundenen [[Deutsche Gemeinschaft (Deutschland)|Deutschen Union]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel-1950-9&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kurzprofil der [http://www.apabiz.de/archiv/material/Profile/DU-1.htm deutschen Union].&amp;lt;/ref&amp;gt; und anschließend in der rechtsextremen [[Sozialistische Reichspartei|Sozialistischen Reichspartei]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kabinettssitzung v. 29. Juli 1952&amp;quot; /&amp;gt; Der als „roter Missionar“&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZEIT-1953-48&amp;quot; /&amp;gt; verdächtigte Franke-Gricksch versuchte das Konzept der Ostorientierung mit seiner geschmolzenen Anhängerschar weiterzuführen. Anfang 1951 erklärte er, der [[Rassenkampf]] „Gelb“ gegen „Weiß“ werde bald die Gegensatzgruppen „Ost“ und „West“ ablösen und die Sowjetunion dazu bringen, sich „auf die weiße Seite zu schlagen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=29193338|Titel=Fehler|Jahr=1951|Nr=9|Seiten=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende ===&lt;br /&gt;
Im Herbst 1951 kamen Gerüchte auf, Franke-Gricksch sei in den Osten geflohen, später galt er als „verschollen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Paetel&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyer&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schenck&amp;quot; /&amp;gt; In Wirklichkeit war sein Wert für die Sowjetunion damals so weit gesunken, dass er im September 1951 in Ost-Berlin gemeinsam mit seiner Ehefrau vom [[Innenministerium der UdSSR|sowjetischen Geheimdienst]] verhaftet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roginskij&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Mai 1952 verurteilte das [[Militärgericht#Sowjetische Militärtribunale, Rote Armee|Sowjetische Militärtribunal]] Nr. 48240 Franke-Gricksch für seinen Russlandeinsatz bei der Waffen-SS im Jahr 1942 [[Todesstrafe|zum Tode]]. Grundlage des Verfahrens bildeten das [[Kontrollratsgesetz Nr.&amp;amp;nbsp;10]], das die Verfolgung von [[Kriegsverbrechen]], Verbrechen gegen den Frieden und die Menschlichkeit regelte. Verurteilt wurde er nach [[Artikel 58 des Strafgesetzbuches der RSFSR|Artikel 58 des Strafgesetzbuches der UdSSR]] wegen Unterstützung der internationalen Bourgeoisie (Abs.&amp;amp;nbsp;4), Spionage (Abs.&amp;amp;nbsp;6), Propaganda gegen die Sowjetunion (Abs.&amp;amp;nbsp;10) sowie Vorbereitung und Begehung konterrevolutionärer Verbrechen (Abs.&amp;amp;nbsp;11).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Hilger]]: &amp;#039;&amp;#039;Strafjustiz im Verfolgungswahn. Todesurteile sowjetischer Gerichte in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Tod den Spionen!“ Todesurteile sowjetischer Gerichte in der SBZ/DDR und in der Sowjetunion bis 1953.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2006, S. 137 Anm. 178; siehe auch Friedrich-Christian Schroeder: [http://www.gulag.memorial.de/pdf/schroeder_rechtsgrundlagen.pdf &amp;#039;&amp;#039;Rechtsgrundlagen der Verfolgung deutscher Zivilisten durch Sowjetische Militärtribunale&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 122&amp;amp;nbsp;kB) In: Andreas Hilger, Mike Schmeitzner, Ute Schmidt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sowjetische Militärtribunale.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Verurteilung deutscher Zivilisten 1945–1955.&amp;#039;&amp;#039; Köln/Weimar 2003, S.&amp;amp;nbsp;37–58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Gnadengesuch wurde am 15. August 1952 abgelehnt. Drei Tage später wurde Franke-Gricksch in Moskau hingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roginskij&amp;quot; /&amp;gt; Seine Ehefrau wurde zu 25 Jahren [[Zwangsarbeit#Sowjetunion|Zwangsarbeit]] verurteilt. Sie kehrte im Oktober 1955 aus dem [[Arbeitslager Workuta]] in die Bundesrepublik zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerald Fleming: &amp;#039;&amp;#039;Hitler und die Endlösung. „Es ist des Führers Wunsch …“&amp;#039;&amp;#039;. Wiesbaden 1982, S. 157.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1995 wurde Franke-Gricksch von den russischen Behörden rehabilitiert und das Urteil rückwirkend aufgehoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roginskij&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Ekkehard Franke-Gricksch]] (1933 bis 2006) war bis 1972 einer von zwei Geschäftsführern der &amp;#039;&amp;#039;Kurbetrieb [[Menzenschwand]] GmbH&amp;#039;&amp;#039;, von 1972 bis 1973 der erste Chefredakteur der im Burda-Verlag erscheinenden Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Mein schöner Garten]]&amp;#039;&amp;#039; sowie war Autor und Inhaber des auf [[Radikalismus|rechtsradikale]] [[Verschwörungstheorie]]n spezialisierten Verlags „Diagnosen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Armin Pfahl-Traughber, &amp;#039;&amp;#039;Rechtsextremismus - eine kritische Bestandsaufnahme nach der Wiedervereinigung&amp;#039;&amp;#039;, Bouvier Verlag 1995, S. 119.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Und nun erst Recht Schwarze Front!&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Front&amp;#039;&amp;#039;, 5. Februar 1933, S. 2 (unter dem Pseudonym Hildebrand).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Militärgeschichtliches Forschungsamt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anfänge westdeutscher Sicherheitspolitik 1945–1956.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1. München/Wien: [[R. Oldenbourg Verlag]] 1982. ISBN 3-486-50881-4&lt;br /&gt;
* [[Arseni Borissowitsch Roginski|Arsenij Roginskij]], Jörg Rudolph, Frank Drauschke, Anne Kaminsky (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Erschossen in Moskau …“ Die deutschen Opfer des Stalinismus auf dem Moskauer Friedhof Donskoje 1950–1953&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Metropol Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-938690-14-3.&lt;br /&gt;
* Charles W. Sydnor: &amp;#039;&amp;#039;Soldiers of Destruction. The SS Death’s Head Division 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Princeton University Press, Princeton NJ 1990, ISBN 0-691-00853-1.&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000003593|Alfred Franke-Gricksch||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 47/1958 vom 10. November 1958}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2019-06-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:FrankeGricksch, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalbolschewismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichssicherheitshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Kriegsverbrechen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SMT-Verurteilter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Franke-Gricksch, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hildebrand (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), SS-Führer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. November 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. August 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter Gröbner</name></author>
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