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	<title>Alfred Frank - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Frank&amp;diff=1248507&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Leerzeichen vor Satzzeichen entfernt, ISBN-Verlinkung, Weiterleitung aufgelöst, deutsch</title>
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		<updated>2026-03-17T11:44:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Satzzeichen entfernt, ISBN-Verlinkung, Weiterleitung aufgelöst, deutsch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Maler und Grafiker Alfred Frank. Zum Librettisten siehe [[Alfred Steinberg-Frank]]; zum Juristen siehe [[Alfred Franck]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Alfred Frank.JPG|mini|hochkant|Tafel aus der DDR-Zeit zum Gedenken an Alfred Frank im Naherholungsgebiet Lübschützer Teiche, [[Machern]] bei Leipzig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Frank&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Mai]] [[1884]] in [[Lahr/Schwarzwald|Lahr]] in Baden; † [[12. Januar]] [[1945]] in [[Dresden]]) war ein [[deutsche]]r [[Malerei|Maler]], [[Grafiker]] und [[Kommunist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alfred Frank Eiche in der Märzsonne Radierung 1914.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Eiche in der Märzsonne&amp;#039;&amp;#039; (1914); Radierung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alfred Frank Zwei Wege 1930.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Zwei Wege - Der Sprung ins Wasser oder der Marsch in die Freiheit&amp;#039;&amp;#039; (1930)]]&lt;br /&gt;
Alfred Frank war der Sohn des Gärtners Max Alfred Frank. Er absolvierte zunächst eine Lehre zum [[Lithograf]]en und trat 1906 in [[Leipzig]] in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ein. Von 1906 bis 1908 und von 1910 bis 1912 besuchte er die Abendschule der [[Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig|Königlichen Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe]] und wurde [[Porträtmalerei|Porträt-]] und [[Landschaftsmalerei|Landschaftsmaler]], beschäftigte sich aber auch mit [[Grafiker|Druckgrafik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] trat er 1919 in die [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] ein, entwarf für die Partei ab 1923 Plakate und Transparente und arbeitete als Pressezeichner für die kommunistische &amp;#039;&amp;#039;[[Sächsische Arbeiter-Zeitung (KPD)|Sächsische Arbeiter-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1925 unterrichtete er an der [[Volkshochschule]] Leipzig. 1928 trat Frank der [[Assoziation revolutionärer bildender Künstler]] (ASSO) bei, deren Leipziger Vertreter er wurde. Von Frank entworfene politische Plakate wurden u. a. in der [[Sowjetunion]] 1924 in Moskau, Saratow und Leningrad auf der Ersten Allgemeinen Deutschen Kunstausstellung, 1926 auf der Ausstellung revolutionäre Kunst des Westens und 1932 auf der Ausstellung revolutionärer Kunst in den Ländern des Kapitalismus gezeigt. Ein Teil dieser Arbeiten erwarb das Moskauer damalige Museum der Oktoberrevolution, das mit über 400 Arbeiten eine der weltweit größten Frank-Sammlungen besitzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sinaida Pyschnowskaja: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Frank in Moskau&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst,&amp;#039;&amp;#039; Berlin,1/1982, S. 45&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Nationalsozialisten [[Machtergreifung|1933 die Macht übernahmen]] wurde Frank von der Volkshochschule entlassen und bis zum Herbst in [[Schutzhaft]] genommen, dann 1934 zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. 1935/36 gründete er zusammen mit anderen Intellektuellen, wie [[Margarete Blank]], [[Wolfgang Heinze (Widerstandskämpfer)|Wolfgang Heinze]] und [[Georg Sacke]] eine Widerstandsgruppe, die sich zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] der [[Schumann-Engert-Kresse-Gruppe]] um [[Georg Schumann (Politiker)|Georg Schumann]], [[Otto Engert]] und [[Kurt Kresse (Widerstandskämpfer)|Kurt Kresse]] anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Juli 1944 wurde Alfred Frank erneut verhaftet, am 23. November vom [[Volksgerichtshof]] zum Tode verurteilt und am 12. Januar 1945 im Hof des [[Gedenkstätte Münchner Platz Dresden|Dresdner Landgerichts]] hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung Franks in der Bildenden Kunst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Walter Münze]]: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Frank  (&amp;#039;&amp;#039;Tafelbild, Tempera und Öl; 1921; im Bestand des [[Museum der bildenden Künste|Museums der bildenden Künste Leipzig)]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lvz.de/Thema/Specials/Leipziger-Museen/Ausstellungen/Ausstellung-Leipziger-Kunst-von-1900-bis-1945 |titel=Ausstellung Leipziger Kunst von 1900 bis 1945 |werk=lvz.de |datum=2019-12-12 |abruf=2024-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Alfred Frank wohnte von 1914 bis zu seiner Verhaftung in der [[Schleußig]]er Quandtstraße 11 (seit 1946 Alfred-Frank-Straße). Eine Gedenktafel am illegalen Treffpunkt bei den [[Lübschützer Teiche]]n erinnert an Frank, ebenso eine Gedenktafel am Wohnhaus in Leipzig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leipzig Lexikon&amp;quot;&amp;gt;[https://www.leipzig-lexikon.de/DENKMAL/FrankA.htm leipzig-lexikon.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Alfred Frank benannt ist ein [[Alfred-Frank-Platz|Platz]] im Leipziger Ortsteil [[Reudnitz-Thonberg#Ortscharakteristik|Reudnitz]] und ein Weg in [[Machern]]. Nach Frank benannt waren in der Zeit der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] außerdem:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leipzig Lexikon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ein Kulturhaus in Leipzig-[[Kleinzschocher]]&lt;br /&gt;
* die Alfred-Frank-Oberschulen in [[Hohburg]] und in [[Grimma]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oberschule-grimma.de/ber/schulgeschichte.html |titel=Schulgeschichte |abruf=2022-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, eine Polytechnische Oberschule in Leipzig-[[Gohlis (Leipzig)|Gohlis]], sowie die Alfred-Frank-Schulen in Bad Düben, [[Rackwitz]] und in Leipzig&lt;br /&gt;
* eine Kaserne in [[Möckern]]&lt;br /&gt;
* das Artillerieregiment 3 der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] im Standort Leipzig&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.archivportal-d.de/item/RGFRXDQXJNHLZQWRNSD5II5CD4QXOIBA |titel=Detailseite - Archivportal-D |abruf=2023-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellung von Werken Franks nach dem Ende des NS-Staats ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des NS-Staats wurden Werke Franks insbesondere in der DDR, der Bundesrepublik Deutschland und Westberlins ausgestellt. U. a. veranstaltete das Leipziger [[Museum der bildenden Künste Leipzig|Museum der bildenden Künste]] 1954 und 1984 Gedächtnisausstellungen. Arbeiten Franks wurden dort auch 1965 in der großen Ausstellung „500 Jahre Kunst in Leipzig“ gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/314043/59?tx_dlf_navigation%5Bcontroller%5D=Navigation&amp;amp;cHash=2b7eef6229ba85ff2b6ec7ffb9f4c277 Digitale Sammlungen: 500 Jahre Kunst in Leipzig]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Postume Publikation von Werken Franks (mutmaßlich unvollständig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alfred Frank. Zehn Radierungen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Volk und Buch, Leipzig, 1947&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alfred Frank. 12 Radierungen&amp;#039;&amp;#039; (Drucke von den Originalstöcken von R. Rössler; Museum der bildenden Künste Leipzig, 1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (chronologisch) ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt Liebmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Frank – Ein Kämpfer für das Proletariat.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, 2/1957, S. 83–85&lt;br /&gt;
* Gerhard Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Frank.&amp;#039;&amp;#039; Seemann-Verlag, Leipzig, 1967&lt;br /&gt;
* [[Luise Kraushaar]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Widerstandskämpfer 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Dietz-Verlag: Berlin 1970, Band 1, S. 270–272&lt;br /&gt;
* Ursula Tschesno-Hell, [[Michael Tschesno-Hell]]: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Frank. Der Maler mit dem Stern.&amp;#039;&amp;#039; Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1971&lt;br /&gt;
* Gerhard Winkler. &amp;#039;&amp;#039;Alfred Frank. Œuvrekatalog der Druckgrafik.&amp;#039;&amp;#039; Museum der Bildenden Künste, Leipzig, 1974&lt;br /&gt;
* [[Martin Papenbrock]] u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Entartete Kunst“ Exilkunst Widerstandskunst in westdeutschen Ausstellungen nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; VDG, Weimar. VDG, Weimar, 1996; ISBN 3-932124-09-X, S. 451 und passim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Martin Papenbrock u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen. Teil II. Antifaschistische Künstler/Innen in Ausstellungen der SBZ und der DDR.&amp;#039;&amp;#039; VDG, Weimar, 2000. ISBN 3-89739-040-X, S. 239 und passim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Horst Riedel: &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Leipzig von A bis Z.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig: Pro Leipzig 2005, ISBN 3-936508-03-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118692607}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bildindex.de/ete?action=queryupdate&amp;amp;desc=%22frank%2C%20alfred%20(1884)%22%20&amp;amp;index=obj-all Bildindex der Kunst &amp;amp; Architektur - Startseite Bildindex]&lt;br /&gt;
* Der Künstler [https://verlorene-generation.com/kuenstler/alfred-frank/ Alfred Frank] im &amp;#039;&amp;#039;Museum Kunst der [[Verschollene Generation|Verlorenen Generation]]&amp;#039;&amp;#039; in Salzburg&lt;br /&gt;
* Biographie auf der Webseite der [https://lostgen.art/frank.html Sammlung &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der Verschollenen Generation&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118692607|LCCN=n/86/820613|VIAF=122351516}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frank, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeichner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lithograf (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porträtmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schumann-Engert-Kresse-Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alfred-Frank-Gruppe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frank, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Mai 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lahr/Schwarzwald]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Januar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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