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	<title>Alfred Faust - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T09:20:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Politik und Redakteur */</title>
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		<updated>2024-08-05T21:34:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politik und Redakteur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:FaustAlfred.jpg|miniatur|Alfred Faust]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Faust&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Dezember]] [[1883]] in [[Soultzmatt|Sulzmatt]] im Oberelsass; † [[14. Juni]] [[1961]] in [[Bremen]]) war Werbefachmann, [[Redakteur]], [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|sozialdemokratischer]] Politiker und [[Sprecher des Senats der Freien Hansestadt Bremen|Pressesprecher des Bremer Senats]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
=== Familie, Ausbildung und Beruf ===&lt;br /&gt;
Der Vater von Faust war Klempnermeister und Winzer im [[Elsass]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faust machte eine kaufmännische Ausbildung und eine Druckerlehre. Außerdem besuchte er zeitweise ein katholisches theologisches Seminar in St. Didié und ein Lyceé in Belgien. Seinen Wehrdienst absolvierte er bei den [[Grenadier]]en in Berlin. Ab 1905 erteilte er französischen Privatunterricht. Anschließend arbeitete er in der freien Wirtschaft als Angestellter. So war er u.&amp;amp;nbsp;a. auch 1908 Vertreter der Magdeburger Gerstenmühle in Italien. Von 1909 bis 1914 war er [[Korrespondent]] und bald darauf Werbeleiter der Firma [[Kaffee Hag]] in Bremen. Er betreute dabei unter anderem auch verlegerisch die im &amp;#039;&amp;#039;Verlag Kaffeehag Bremen&amp;#039;&amp;#039; erscheinende Kulturzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Güldenkammer]]&amp;#039;&amp;#039;. Zwischen 1914 und 1918 war er Kriegsteilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik und Redakteur ===&lt;br /&gt;
1917 trat Faust der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] bei. 1918, nach seiner Rückkehr nach Bremen, trat er für die [[Bremer Räterepublik]] ein. Im Dezember 1918 war er Delegierter beim 1.&amp;amp;nbsp;[[Reichsrätekongress]] in Berlin. Im Januar und Februar war Faust Mitglied des [[Rat der Volksbeauftragten|Rats der Volksbeauftragten]] in Bremen. Außerdem war er auch Mitglied des Bremer Vollzugsrates sowie Leiter des Kommissariats für Presse und Propaganda und Redakteur der beschlagnahmten [[Bremer Bürger-Zeitung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederschlagung der Räterepublik wurde Faust [[Chefredakteur]] der &amp;#039;&amp;#039;Bremer Arbeiterzeitung&amp;#039;&amp;#039;. Im März 1919 wurde er in die verfassungsgebende &amp;#039;&amp;#039;[[Bremer Nationalversammlung]]&amp;#039;&amp;#039; gewählt. Von 1920 bis 1933 war Faust Mitglied der [[Bremische Bürgerschaft|Bremer Bürgerschaft]]. Im Jahr 1922 wechselte er zusammen mit der Rumpf-USPD zur SPD über. Beruflich war damit der Wechsel als Redakteur zu der von [[Wilhelm Kaisen]] geleiteten &amp;#039;&amp;#039;Bremer Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039; verbunden. 1928 wurde er Chefredakteur der Zeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. November 1932 wurde Faust in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt, aber erst im März 1933 wurde seine Wahl bestätigt. Am 1. März 1933 hielt er an einer Wahlveranstaltung im Hinblick auf die [[Reichstagswahl 1933]] eine Rede in den [[Centralhallen (Bremen)|Centralhallen]]. Ende März verhalf Faust [[Rudolf Breitscheid]] zur Flucht in die Schweiz, kehrte aber selbst nach Bremen zurück. Am 28. April 1933 wurde er von der [[Sturmabteilung|SA]] der [[Nazi]]s in [[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhaft]] genommen und in die [[Konzentrationslager]] [[KZ Mißler|Mißler]] in [[Findorff (Bremen)|Findorff]] und &amp;#039;&amp;#039;Ochtumsand&amp;#039;&amp;#039; sowie im Bremer Untersuchungsgefängnis gefangen gehalten. Besonders im KZ Mißler wurde Faust körperlich stark misshandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.akens.org/akens/texte/info/36/3.html Jörg Wollenberg: Vom Freiwilligen Arbeitsdienst zum Konzentrationslager]&amp;lt;/ref&amp;gt; Unmittelbar danach saß er bis 1934 in einem Gefängnis in Bremen ein. Nach seiner Entlassung wurde Faust aus Bremen ausgewiesen und siedelte nach [[Berlin]] über. Dort arbeitete er auf Vermittlung durch [[Ludwig Roselius (Unternehmer)|Ludwig Roselius]] bis 1944 im &amp;#039;&amp;#039;Angelsachsenverlag&amp;#039;&amp;#039;. Als dieser geschlossen wurde, floh Faust 1944 in seine Heimat Elsass und arbeitete dort bis 1949 als Redakteur in [[Mülhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faust kehrte im August 1949 nach Bremen zurück und leitete zunächst den Angelsachsenverlag. Er engagierte sich wieder in der SPD. Vom 11. Juli 1950 bis zu seinem Tod war er Leiter der Pressestelle des [[Senat der Freien Hansestadt Bremen|Bremer Senats]]. Nach seinem Tode fand für ihn ein Staatsakt im [[Bremer Rathaus]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[Alfred-Faust-Straße]] in Kattenturm/Kattenesch im Stadtteil Bremen-[[Obervieland]] wurde 1968 nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Schule an der Alfred-Faust-Straße&amp;#039;&amp;#039; in Kattenesch trägt seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sozialdemokratische Partei Deutschlands (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Freiheit verpflichtet. Gedenkbuch der deutschen Sozialdemokratie im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Marburg 2000, S. 92f.&lt;br /&gt;
* [[Werner Kloos]]: &amp;#039;&amp;#039;Bremer Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Hauschild, Bremen 1980.&lt;br /&gt;
* Kurt Roselius: &amp;#039;&amp;#039;Faust, Josef Alfred.&amp;#039;&amp;#039; In: Historische Gesellschaft Bremen, Staatsarchiv Bremen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bremische Biographie 1912–1962.&amp;#039;&amp;#039; Hauschild, Bremen 1969, S. 143 (Sp. 1) bis S. 144 (Sp. 2). &lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116446412}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|116446412}}&lt;br /&gt;
* {{Biosop||60070}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabw||3580}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116446412|VIAF=74603379}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Faust, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bremer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Reichsrätekongress]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (1920–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pressesprecher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Faust, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (USPD, SPD), MdR, MdBB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Dezember 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Soultzmatt|Sulzmatt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juni 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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