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	<title>Alfred Eppler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T01:00:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Eppler&amp;diff=1594471&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Person (Birkenfeld (Nahe)) umbenannt in Kategorie:Person (Birkenfeld): laut Diskussion</title>
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		<updated>2022-07-31T05:03:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person_(Birkenfeld_(Nahe))&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Birkenfeld (Nahe)) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person (Birkenfeld (Nahe))&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person_(Birkenfeld)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Birkenfeld) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person (Birkenfeld)&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2022/Juli/24&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2022/Juli/24 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Eppler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Juli]] [[1867]] in [[Birkenfeld]] bei [[Idar-Oberstein]]; † [[10. Februar]] [[1923]] in [[Krefeld]]) war ein [[deutscher]] [[Mineraloge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eppler arbeitete zunächst als Volksschullehrer im Dienst der Großherzoglichen Regierung des [[Fürstentum Birkenfeld|Fürstentums Birkenfeld]]. Nach finanzieller Unterstützung durch einen Freund und einer Sondergenehmigung, weil ihm das [[Abitur]] fehlte, begann er 1894 in [[Jena]] das Studium der [[Mineralogie]]. Seine [[Dissertation]] „Beiträge zu den Beziehungen zwischen dem Krystall und seinem chemischen Bestand“ wurde mit [[Summa cum laude]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 übersiedelte Eppler nach [[Krefeld]], um eine Stelle als [[Oberlehrer]] an der Höheren Mädchenschule am Westwall und als [[Studienrat (Deutschland)|Studienrat]] am Städtischen Lyzeum ([[Gymnasium]]) anzutreten, wo er Mathematik, Naturwissenschaften und Pädagogik unterrichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eppler organisierte als bekannter Kenner von [[Schmuckstein|Schmuck- und Edelsteinen]] für das Kaiser-Wilhelm-Museum 1906 eine Ausstellung zur „Edel- und Halbedelsteinindustrie in Idar-Oberstein“ und 1909 eine weitere mit dem Thema „Echte Schmucksteine und Fälschungen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seines großen Engagements beantragte der Leiter der Städtischen Höheren Mädchenschule die Ernennung Epplers zum Professor, die ihm aber trotz Befürwortung durch die Stadtverwaltung verweigert wurde. 1909 wurde ihm zudem der Titel eines akademisch gebildeten Oberlehrers wegen fehlender Staatsprüfung aberkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 bis 1915 war er Mitglied des erweiterten Kuratoriums des Naturwissenschaftlichen Museums Krefeld und half beim Aufbau einer Schmucksteinsammlung mit. Um diese Sammlung weiter auszubauen, schenkte Eppler 1910 dem Museum auch seine eigene Sammlung von 100 rohen und geschliffenen Schmucksteinen. Ein Jahr darauf erhielt die Sammlung im neueröffneten Naturwissenschaftlichen Museum im Haus Heyes einen neuen Ausstellungsort. Der große Bombenangriff vom 21./22. Juni 1943 vernichtete allerdings den größten Teil der Sammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit wohlwollender Zustimmung der Stadtverwaltung bemühte sich Eppler Anfang des 20. Jahrhunderts in Krefeld eine industrielle Schleiferei für [[Diamant]]en aufzubauen. Als vorteilhaft erwies sich dabei das 1908 entdeckte Diamantvorkommens in der Kolonie [[Deutsch-Südwestafrika]]. Die Mine lieferte schon 1913 über 1 Million Karat Rohdiamanten. In Zusammenarbeit mit der Idar-Obersteiner Firma Ernst Lorenz wurde eine Lehrwerkstatt für Diamantschleifer aufgebaut, deren fachbezogene Ausbildung Eppler selbst übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben bemühte er sich auch, einen Handel mit Farbsteinen aufzubauen und regte die Gründung der „Krefelder Schmucksteinindustrie“ an. Eppler war zudem Gründungsmitglied des am 14. Januar 1914 ins Leben gerufenen „Vereins deutscher Schmucksteinfreunde“ und wirkte dort im Vorstand als Geschäftsführer mit. Zu den ersten Mitgliedern des Vereins gehörten unter anderem der damalige Oberbürgermeister Johannes Johansen sowie der Geheime Kommerzienrat Moritz de Greiff, der bis zu seinem Tod 1920 den Vereinsvorsitz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Etablierung der Diamantschleifer drohte bereits zu Beginn an der zu geringen Kapazität der Schule und den fehlenden Werkstätten zur Übernahme der Auszubildenden zu scheitern. Dem unermüdlichen Einsatz Epplers ist es jedoch zu verdanken, dass 1916 sechs Lehrlinge des ersten Ausbildungsganges erfolgreich ihre Abschlussprüfung bestanden, von denen drei in die Schleiferei der Firma Ernst Lorenz übernommen wurden. Als mit der Niederlage Deutschlands im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] auch die Kolonie Deutsch-Südwestafrika verloren ging, wurde der Stand der Diamantschleiferschule noch schwerer und schließlich musste 1919 die Aufnahme neuer Lehrlinge eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rückkehr in den Schuldienst, von dem Eppler bis zu diesem Zeitpunkt beurlaubt worden war, verhinderte eine schwere Erkrankung an [[Arteriosklerose]] des Herzens. Gegen eine Versetzung in den Ruhestand wehrte er sich jedoch, da er aufgrund fehlender Renten-Einlagen hohe Gehaltseinbußen erlitten hätte. Nach zähen Verhandlungen mit dem Schulamt wurde er schließlich rückwirkend zum 1. April 1920 zum Studienrat ernannt und zum 1. April 1921 in den Ruhestand versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eppler verstarb bereits zwei Jahre später am 10. Februar 1923 an seiner Herzerkrankung und hinterließ keinen Nachfolger, der die Ausbildung in der Diamantschleiferschule weiterführen konnte. Bereits bestehende Schleifereien bildeten in ihren Betrieben nur noch entsprechend ihrem eigenen Bedarf aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Epplers Sohn [[Wilhelm Friedrich Eppler|Wilhelm Friedrich]] studierte ebenfalls Mineralogie an den Universitäten Bonn und Hamburg und promovierte mit seiner Dissertation „Über das optische Verhalten, die Dichte und Zustandsänderungen des Zirkons“, die 1926 veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen und Werke ==&lt;br /&gt;
* 1898 &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zu den Beziehungen zwischen dem Krystall und seinem chemischen Bestande. Die eutropischen Reihen der Calcium-Strontium-Baryum-Gruppe.&amp;#039;&amp;#039;, Diplomarbeit/Dissertation, W. Engelmann Verlag, Leipzig&lt;br /&gt;
* 1909 &amp;#039;&amp;#039;Echte Schmucksteine und Fälschungen&amp;#039;&amp;#039;, Crefeld: Kaiser-Wilhelm-Museum&lt;br /&gt;
* ca. 1910 &amp;#039;&amp;#039;Das Werkdorf eine Anregung für den Deutschen Werkbund&amp;#039;&amp;#039;, Crefeld&lt;br /&gt;
* 1910 &amp;#039;&amp;#039;Haushaltungskunde für die Frauenschulklassen des Lyzeums&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1910 &amp;#039;&amp;#039;Ü̈bungsheft zur bildlichen Darstellung der Nahrungsmittel des Menschen in ihrer chemischen Zusammensetzung, ihrem Nä̈hrwerte und ihrem Nä̈hrgeldwerte&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig, Berlin, B.G. Teubner&lt;br /&gt;
*1910 &amp;#039;&amp;#039;Chemie und Mineralogie für höhere Mädchenschulen und Studienanstalten 1&amp;#039;&amp;#039;, zusammen mit Rudolf Schettler, Quelle &amp;amp; Meyer Verlag, Leipzig&lt;br /&gt;
* 1911 &amp;#039;&amp;#039;Idar-Oberstein – Die Heimat der deutschen Schmuckindustrie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dilibri.de/rlb/periodical/pageview/93183 dilibri Rheinland-Pfalz - Digitalisierte Ausgabe der Blätter für Mosel, Hochwald und Hunsrück, 1. Jahrgang 1910/11, No. 5], [http://www.dilibri.de/rlb/periodical/pageview/93185 No. 6 (Fortsetzung)], [http://www.dilibri.de/rlb/periodical/pageview/93189 No. 7 (Fortsetzung)] und [http://www.dilibri.de/rlb/periodical/pageview/93193 No. 8 (Schluß)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1912 &amp;#039;&amp;#039;Nahrungsmittelkunde&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1912 &amp;#039;&amp;#039;Wegweiser zu der Schönschreibschule auf Grund des Formenunterrichts&amp;#039;&amp;#039;, Gustav Hohns Verlag, Crefeld&lt;br /&gt;
* 1912 &amp;#039;&amp;#039;Die Schmucksteine und die Schmuckstein-Industrie&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig – Berlin: Teubner, B.G.&lt;br /&gt;
* 1912 &amp;#039;&amp;#039;Die Schmuck- und Edelsteine&amp;#039;&amp;#039; als zweiter Band der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Gewerbliche Materialkunde&amp;#039;&amp;#039;, zusammen mit Paul Krais, Stuttgart&amp;lt;ref name=&amp;quot;HFBK&amp;quot;&amp;gt;[http://kataloge.uni-hamburg.de/DB=11/SET=21/TTL=2/MAT=/NOMAT=T/CLK?IKT=1004&amp;amp;TRM=Eppler,Alfred Katalog der Uni Hamburg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1914 &amp;#039;&amp;#039;Ausstellung von Spenden des &amp;quot;Vaterlandsdanks 1914&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, Crefeld: Kaiser-Wilhelm-Museum&lt;br /&gt;
* 1915 &amp;#039;&amp;#039;Mineralogie für die unteren und mittleren Klassen höherer Schulen&amp;#039;&amp;#039;, zusammen mit Rudolf Schettler, Quelle &amp;amp; Meyer Verlag, Leipzig&lt;br /&gt;
* 1917 &amp;#039;&amp;#039;Der Diamant im deutschen Gewerbe und auf dem  Weltmarkt&amp;#039;&amp;#039;, Gustav Hohns Verlag, Crefeld&amp;lt;ref name=&amp;quot;HFBK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1917 &amp;#039;&amp;#039;Haushaltungskunde : von der Ernährung, Kleidung, ... und Führung des Haushaltes ; aus der Volkswirtschaftslehre und Lebenskunde, der Gesundheitslehre und Kinderpflege ; zum Gebrauch in der Frauenschule, dem technischen Seminar und anderen Lehrerinnenbildungsanstalten sowie Haushaltungs- und Fortbildungsschulen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1918 &amp;#039;&amp;#039;Die Zukunft der deutschen Schmuckstein-Industrie unter Berücks. d. Übergangswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, Gustav Hohns Verlag, Crefeld&lt;br /&gt;
* 1922 &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Chemie mit Einführung in die Mineralogie und Geologie für Realschulen, Lyzeen, höhere Mädchenschulen und verwandte Anstalten&amp;#039;&amp;#039; (3. Auflage), zusammen mit Rudolf Schettler, Quelle &amp;amp; Meyer Verlag, Leipzig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.heimat-krefeld.de/website/dieheimat/2007/78_2007_gesamt/126-134.pdf Leben und Wirken des Mineralogen Dr. Alfred Eppler] (PDF-Datei; 251 kB)&lt;br /&gt;
*[http://www.worldcat.org/search?q=au%3AAlfred+Eppler&amp;amp;qt=hot_author Worldcat - Liste der Werke von Alfred Eppler (und deren Neuauflagen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1011620014|VIAF=171230248}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Eppler, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mineraloge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Birkenfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hunsrück)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eppler, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG= deutscher Mineraloge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Juli 1867&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Februar 1923&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Krefeld]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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