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	<title>Alfred Eckardt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Eckardt&amp;diff=1947956&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Quellen */ typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2024-03-22T15:45:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Quellen: &lt;/span&gt; typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Physiker Alfred Eckardt. Zu anderen Personen siehe [[Alfred Eckart]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Alfred Eckardt.jpg|mini|Alfred Eckardt (Quelle: Professorengalerie der Physikalisch-Astronomischen Fakultät der Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Julius Wilhelm Eckardt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Oktober]] [[1903]] in [[Sondershausen]]; † [[8. Mai]] [[1980]] in [[Jena]]) war ein deutscher experimenteller [[Physiker]], [[Elektrotechnik]]er und Hochschullehrer an der [[Universität Jena]], der sich mit [[Kernphysik]], [[Technische Physik|Technischer Physik]] und [[Materialprüfung]] beschäftigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des Gymnasiums in [[Hamburg]] und [[Flensburg]] folgte das Studium der Elektrotechnik und Physik an der [[TH Hannover]] sowie der Physik an der [[Universität Kiel]], wo er dann bei [[Hans Geiger (Physiker)|Hans Geiger]] und [[Christian Gerthsen]] arbeitete. Er promovierte 1930 bei [[Walter Kossel]] an der Universität Kiel mit einer Arbeit über die Wechselwirkung von Protonen mit Materie. Er habilitierte sich als Assistent bei [[Heinrich Rausch von Traubenberg]] am Kieler Institut für Theoretische Physik 1936 mit einer Untersuchung über [[Kernreaktion]]en an [[Lithium]] und [[Magnesium]]. Kurz darauf verließ er aus politischen Gründen [[Kiel]] und ging an die [[Siemens-Reiniger-Werke]] nach [[Rudolstadt]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde er an die [[Deutsche Seewarte]] Hamburg dienstverpflichtet. Er wurde politisch verfolgt und 1944 im [[Konzentrationslager]] [[Emslandlager]] [[Papenburg]] inhaftiert.&lt;br /&gt;
1946 übernahm er das neugegründete Institut für Materialforschung an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]]. 1947 wurde er auch mit der Leitung des Technisch-Physikalischen Institutes betraut und 1949 zum Professor auf den Lehrstuhl für Angewandte Physik berufen. Er hielt Vorlesungen zur Kernphysik, Elektrophysik aber auch zur Fotografie.&lt;br /&gt;
Aufbauend auf seinen Erfahrungen begann er mit kernphysikalischen Untersuchungen und war Mitbegründer der [[Kernphysik]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Eine Reihe von erfolgreichen Geräteentwicklungen, wie [[Betatron]]s, [[Nebelkammer]]n, [[Blasenkammer]]n und Massenspektrographen sowie die Inbetriebnahme einer 1-MV-[[Hochspannungskaskade]] und eines 2-MV-[[Van-de-Graaff-Generator]]s folgten. Er gründete die „Forschungsstelle für Übermikroskopie“, die die Jenaer Tradition in der [[Elektronenmikroskopie]] fortführte und gemeinsam mit [[Ultraschall]]- und [[Röntgen]]methoden in den Bereich der [[Materialprüfung]] einbrachte, wobei er auch mit [[Carl Zeiss (Unternehmen)|Carl Zeiss Jena]] kooperierte. Ein Betatron wurde später zur medizinischen Forschung und Behandlung eingesetzt.&lt;br /&gt;
1960 wurde er für zwei Wahlperioden Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Neben einer Reihe von Zeitschriftenbeiträgen war er Mitautor des „Lehrbuches für Kernphysik“ und des „Handbuches für Energiewirtschaft“. 1953 war er Mitbegründer und -herausgeber der Zeitschrift „Experimentelle Technik der Physik“.&lt;br /&gt;
1951 wurde er zum Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften der DDR]] gewählt.&lt;br /&gt;
Er erhielt 1958 den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Bronze und 1963 für seine Verdienste um die Entwicklung, Erforschung und Anwendung kernphysikalischer Methoden für die zerstörungsfreie Materialprüfung den [[Nationalpreis der DDR|Nationalpreis]] II. Klasse. 1964 bekam er die Ehrendoktorwürde der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seine Emeritierung erfolgte 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschwindigkeitsverlust von H-Kanalstrahlen beim Durchgang durch feste Körper&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation, Universität Kiel 1930, Annalen der Physik 5, 5, 3 (1930), S. 401–428.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Entstehung radioaktiver Elemente bei der Beschießung von Lithium und Magnesium mit Th (c,alpha) Strahlen&amp;#039;&amp;#039;, Habilitation, Universität Kiel 1936, Annalen der Physik 5, 29, 6 (1937), S. 498–513.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.physik.uni-jena.de/Fakult%C3%A4t/Historisches/Professoren+_+Galerie/20_+Jahrhundert/Eckardt_+Alfred+Julius+Wilhelm+%281903_1980%29.html Professorengalerie] der Physikalisch-Astronomischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena&lt;br /&gt;
* [[Franz Bolck]] (Hrsg.): „Sektion Physik – zur Physikentwicklung nach 1945 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena“, Jenaer Reden und Schriften, Jena, 1982.&lt;br /&gt;
* Siegfried Schmidt, Ludwig Elm, Günter Steiger (Hrsg.): „Alma mater Jenensis – Geschichte der Universität Jena“, Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar, 1983.&lt;br /&gt;
* Helmbold, Bernd, „Kernphysik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena von 1946 bis 1968“ in &amp;#039;&amp;#039;Jenaer Beiträge zur Geschichte der Physik&amp;#039;&amp;#039;, Wolfgang Ziegler, Paul Seidel, Ralf Hahn (Hrsg.), Band 1, GNT-Verlag, Diepholz, 2010, ISBN 978-3-86225-100-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1195793057|VIAF=311236388|GNDName=102614059}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eckardt, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kernphysiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Friedrich-Schiller-Universität Jena]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sondershausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ-Häftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eckardt, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Eckardt, Alfred Julius Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher experimenteller Physiker, Elektrotechniker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Oktober 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sondershausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Mai 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jena]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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