<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alfred_Dreyfus</id>
	<title>Alfred Dreyfus - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alfred_Dreyfus"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Dreyfus&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T01:25:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Dreyfus&amp;diff=34066&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hein784: Die letzte Textänderung von HerrCulesFly wurde verworfen und die Version 262201134 von Prüm wiederhergestellt. Opt-In hat nichts mit dem Optieren für eine Staatsangehörigkeit zu tun.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Dreyfus&amp;diff=34066&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-18T16:09:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/HerrCulesFly&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/HerrCulesFly&quot;&gt;HerrCulesFly&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/262201134&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/262201134&quot;&gt;262201134&lt;/a&gt; von Prüm wiederhergestellt. Opt-In hat nichts mit dem Optieren für eine Staatsangehörigkeit zu tun.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den französischen Offizier; zum deutschen Schauspieler siehe [[Alfred Dreifuß]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:AlfredDreyfus.jpg|miniatur|Alfred Dreyfus]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Dreyfus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|alˈfʀɛd dʀɛˈfys}}] (geboren [[9. Oktober]] [[1859]] in [[Mülhausen]]; gestorben [[12. Juli]] [[1935]] in [[Paris]]) war ein französischer Offizier. Seine auf einer [[Antisemitismus|antisemitischen]] Intrige beruhende ungerechtfertigte Verurteilung wegen Landesverrats löste 1894 die [[Dreyfus-Affäre]] aus, die Frankreich innenpolitisch erschütterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie und Kindheit ==&lt;br /&gt;
Alfred Dreyfus war der neunte und jüngste Sohn eines [[Juden|jüdischen]] Mülhausener Textilunternehmers, der seine Karriere als Hausierer begonnen hatte. Als das [[Elsass]] 1871 nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] zum neu gegründeten [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreich]] kam, optierten seine Eltern (wie auch andere Angehörige der städtischen Eliten) für die Beibehaltung ihrer [[Französische Staatsbürgerschaft|französischen Staatsangehörigkeit]] und siedelten 1872 mit einem Teil der Familie zuerst nach [[Basel]] in die [[Schweiz]], wo Alfred das [[Gymnasium am Münsterplatz|Humanistische Gymnasium]] besuchte, und schließlich nach Paris über. Um das Vermögen zu retten, blieb ein anderer Teil der Familie im Elsass. Ausschließlich Alfred und sein Bruder erhielten eine völlig französische Ausbildung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;In Our Time&amp;quot;&amp;gt;Melvyn Bragg: [https://www.bbc.co.uk/programmes/b006qykl &amp;#039;&amp;#039;In Our Time.&amp;#039;&amp;#039;] BBC Radio 4, 8. Oktober 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Erstsprache der meisten Brüder und Schwestern Alfreds war Deutsch bzw. [[Elsässisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Paris legte Dreyfus die Reifeprüfung ([[Baccalauréat]]) ab und 1878 bestand er die Aufnahmeprüfung zur traditionsreichen [[École polytechnique]], die damals hauptsächlich technische Offiziere, z.&amp;amp;nbsp;B. für die [[Artillerie]], ausbildete. Er wurde Berufsoffizier als Artillerist und auf Grund seiner akademischen Leistungen in die [[École supérieure de guerre]] aufgenommen. Die École supérieure de guerre war erst gegen Ende der 1870er Jahre gegründet worden. Absolventen der École polytechnique und der [[Militärschule Saint-Cyr]] erhielten hier eine abschließende Ausbildung vor ihrer Ernennung zum Stabsoffizier. Zu den Neuerungen, die der Kriegsminister [[Charles de Freycinet]] und der General [[Marie François Joseph de Miribel]] im Rahmen ihrer Reformen des französischen Militärs eingeführt hatten, zählte die Aufnahme der zwölf besten Absolventen dieser Militärschule in den französischen Generalstab, wo sie mehrere Bereiche durchliefen.&amp;lt;ref&amp;gt;Harris, S. 62–63&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor waren diese Stellen ausschließlich durch [[Kooption]] vergeben worden, was dazu geführt hatte, dass in den Generalstab vorwiegend katholische [[Französischer Adel|Adlige]] berufen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Harris, S. 62&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. April 1890 heiratete Dreyfus  [[Lucie Dreyfus|Lucie Hadamard]] (1869–1945), Tochter eines wohlhabenden Diamantenhändlers und Cousine des Mathematikers [[Jacques Salomon Hadamard]]. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor: Pierre (1891–1946) und Jeanne (1893–1981).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893 wurde Dreyfus, inzwischen zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert, zum [[Generalstab]] versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Dreyfus-Affäre ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Musée des Horreurs 6.jpg|miniatur|Zeitgenössische Karikatur Dreyfus’; Text: « [[Musée des horreurs]] » (Museum des Schreckens), « le Traître » (der Verräter)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Degradation alfred dreyfus.jpg|miniatur|Zeitgenössische Darstellung der [[Kassation (Militär)|Kassation]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hutte von Dreyfus.jpg|miniatur|Die Hütte von Alfred Dreyfus auf der [[Teufelsinsel (Französisch-Guayana)|Teufelsinsel]]; hier lebte er ab dem 13. April 1895]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dreyfus-Affäre}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Im September 1894 gelangte der französische Auslandsnachrichtendienst ([[Deuxième Bureau]]), angeblich durch eine in die deutsche Botschaft eingeschleuste [[Spionage|Spionin]], in den Besitz eines handgeschriebenen Schriftstücks, in dem ein offenbar gut informierter anonymer Insider dem deutschen [[Militärattaché]] [[Maximilian von Schwartzkoppen]] geheime militärische Informationen auflistete und zu liefern versprach, insbesondere über die französische Artillerie wie beispielsweise die [[Obusier de 120 mm C modèle 1890|Haubitze M 1890]]. Der Verdacht fiel auf den Artilleristen Alfred Dreyfus, den seine Herkunft als elsässischer Jude zum Verräter zu prädestinieren schien, zumal er im Vorjahr zur Beerdigung seines Vaters nach Mülhausen gereist war, das damals zum Deutschen Reich gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Oktober wurde er in das Dienstzimmer des Generalstabschefs bestellt. Er wurde aufgefordert, nach Diktat einzelne Worte und Satzfetzen zu schreiben, und anschließend verhaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Oktober waren die Voruntersuchungen abgeschlossen, einen Tag später wurde Dreyfus in der Presse als Verräter genannt. Am 3. November wurde er vor einem [[Militärgericht|Kriegsgericht]] in [[Rennes]] wegen [[Landesverrat]]s angeklagt. Bei dem nachfolgenden Prozess diente als Hauptbeweismittel seiner Schuld ein [[Graphologie|graphologisches Gutachten]] des bekannten Anthropologen und Kriminologen [[Alphonse Bertillon]], dem die Richter folgten, trotz dreier anderslautender Gutachten und obwohl Bertillon nachweislich über keine Erfahrung auf dem Gebiet der [[Schriftvergleichung]] verfügte.&amp;lt;ref&amp;gt;Feix, Gerhard: &amp;#039;&amp;#039;Das große Ohr von Paris – Fälle der Sûrete.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Das Neue Berlin, Berlin, 1975, S. 167–178, {{DNB|200717472}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreyfus, der vergeblich seine Unschuld beteuert hatte, wurde am 22. Dezember 1894 mit einstimmigem Richtervotum für schuldig befunden und zu [[Lebenslange Freiheitsstrafe|lebenslanger]] [[Verbannung]] und Haft verurteilt. Die Hafterleichterungen, die man ihm in Aussicht stellte, sollte er seine Spionage gestehen, lehnte er ab. Am 5. Januar 1895 wurde er in erniedrigender Form im Hof der [[École militaire (Frankreich)|École Militaire]] [[Degradierung (Rang)|degradiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Januar 1895 beschloss die französische [[Abgeordnetenkammer (Frankreich)|Abgeordnetenkammer]] Dreyfus’ Verbannung auf die [[Teufelsinsel (Französisch-Guayana)|Teufelsinsel]] in [[Französisch-Guayana]]. Da die dortigen Haftbedingungen so schwer waren, wurden Verurteilte nur sehr selten auf die Teufelsinsel verschickt. Dreyfus sollte zukünftig dort leben, was nicht nur ein Entkommen unmöglich machen würde, sondern ihn auch vollständig von anderen Gefangenen isolieren sollte. Auch Lucie Dreyfus’ ursprüngliche Pläne, ihrem Ehemann in die Verbannung zu folgen, wurden durch diesen Beschluss unmöglich gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;Harris, S. 36&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne die Familie im Vorfeld zu informieren, begann die Reise von Alfred Dreyfus in die Verbannung am frühen Morgen des 17.&amp;amp;nbsp;Januar 1895. Er wurde zunächst mit dem Zug nach [[La Rochelle]] gebracht. Als bekannt wurde, dass Dreyfus sich im Zug befand, versammelte sich eine so große aufgebrachte Menge, dass die zuständigen Behörden es für sicherer hielten, ihn im Zug bis in die Nacht warten zu lassen, bevor sie ihn in die nahegelegene Festung von Saint-Martin auf der [[Île de Ré]] brachten. Trotzdem kam es dabei zu Übergriffen. Am 13. Februar konnte er ein letztes Mal vor seiner Rückkehr 1899 seine Frau Lucie sehen. Ihm war es verboten, seiner Frau mitzuteilen, wohin er deportiert werden würde, und auch eine Umarmung wurde den Ehepartnern untersagt, da man befürchtete, dass sie ihm eine Nachricht zustecken werde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harris37&amp;quot;&amp;gt;Harris, S. 37&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreyfus verließ die Île de Ré am 21. Februar 1895 und kam am 13. April auf der Teufelsinsel an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harris37&amp;quot; /&amp;gt; Er war damals der einzige Inhaftierte auf der Insel. Seine Haftbedingungen waren zunächst verhältnismäßig glimpflich, so durfte er täglich ein paar hundert Meter spazieren gehen. Nachts wurde er in einer 16 Quadratmeter (4 × 4 m) großen Hütte eingesperrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Rapley: [https://www.google.de/books/edition/Witch_Hunts/BS42QVsL0ssC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=alfred+dreyfus+stone+hut+devil%27s+island&amp;amp;pg=PA105&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Witch Hunts: From Salem to Guantanamo Bay.&amp;#039;&amp;#039;]  McGill-Queen’s University Press, 2007, S. 105 : „He existed in his stone hut, four metres square, on the barren rock of Devil’s Island, its windows barred, its lamp lit day and night.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Bewacht wurde er von fünf Wächtern, die allerdings nicht mit ihm sprechen durften.&amp;lt;ref&amp;gt;Harris, S. 37–39.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Grund der klimatischen Bedingungen erkrankte Dreyfus jedoch wiederholt an tropischen Fiebern. Die hohe Luftfeuchtigkeit ließ seine Kleidung nicht trocken werden und er verlor durch die mangelhafte Nahrung stark an Gewicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harris39&amp;quot;&amp;gt;Harris, S. 39&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Haftbedingungen änderten sich am 6. September 1896, als in Paris Gerüchte über einen Fluchtplan kursierten. Um die Hütte wurde ein Palisadenzaun gebaut, der Dreyfus jegliche Sicht auf seine Umwelt versperrte. Nachts wurde er an sein Bett gefesselt.&amp;lt;ref&amp;gt;Harris, S. 41&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alfred Dreyfus in captivity on Devil&amp;#039;s Island 1898.jpg|mini|links|Alfred Dreyfus 1898 auf der [[Teufelsinsel (Französisch-Guayana)|Teufelsinsel]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Vertrieb durch &amp;#039;&amp;#039;F. Hamel&amp;#039;&amp;#039;, [[Bezirk Altona|Altona]]-[[Hamburg]]... ; aus einer [[Stereoskopie]] der [[Sammlung Lachmund]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreyfus erhielt Briefe seiner Familie und durfte ihr auch schreiben. Die Korrespondenz mit der Familie unterlag jedoch strenger Zensur. Die Briefe seiner Frau erhielt Dreyfus nur in Abschrift, damit sie ihm keine geheimen Botschaften übermitteln konnte. Nicht angesprochen werden durfte in den Briefen das Aufsehen, das sein Fall in Frankreich zunehmend erregte, so dass Dreyfus bis zu seiner Rückkehr 1899 zum zweiten Prozess darüber in Unkenntnis blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Harris, S. 39–41.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ruth Harris beschreibt in ihrer [[Monographie]] über den Fall Dreyfus seine Briefe an seine Familie als erstaunlich frei von Bitternis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harris39&amp;quot; /&amp;gt; Dreyfus erwähnte weder seine Zugehörigkeit zum jüdischen Glauben noch deutete er an, dass er das Opfer einer [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|antisemitischen]] Verschwörung sein könnte. Seine Briefe drücken ein tiefes Verlangen nach seiner Familie aus, und wiederholt bat er seine Frau Lucie und seinen Bruder [[Mathieu Dreyfus|Mathieu]], seine Ehre wiederherzustellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harris39&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank der Hartnäckigkeit von Angehörigen, vor allem seines älteren Bruders Mathieu, der von der Unschuld Dreyfus’ überzeugt war und diverse Persönlichkeiten aus Politik und Presse für den Fall interessierte, geriet dieser nicht in Vergessenheit. Im Sommer 1896 stieß der neue Geheimdienstchef, Oberst [[Marie-Georges Picquart]], auf Indizien, die den Schluss nahelegten, ein anderer Generalstabsoffizier, Major [[Ferdinand Walsin-Esterházy|Walsin-Esterházy]], müsse der Verräter gewesen sein. Er wurde jedoch vom Generalstab zum Schweigen genötigt und zur Jahreswende nach [[Tunesien]] versetzt. Von dort richtete er allerdings ein [[Memorandum]] an Staatspräsident [[Félix Faure]], das in die Hände eines [[Senat (Frankreich)|Senators]] gelangte. Dessen eher diskrete Versuche, eine Revision des Prozesses zu erreichen, scheiterten am Widerstand der Generäle und der Regierung. Im Herbst 1897 bekam auch Mathieu Dreyfus Kenntnis vom Inhalt des Memorandums und beschuldigte Walsin-Esterházy öffentlich, der Verräter zu sein. Das Disziplinarverfahren, das dieser daraufhin gegen sich beantragte, endete ergebnislos. Ähnlich verhielt es sich mit einem Prozess, der Anfang 1898 pro forma gegen ihn eröffnet wurde. Die Generäle, die gegen Dreyfus als Zeugen aufgetreten waren, zeigten sich nicht bereit, ihre Aussagen zu widerrufen. Vielmehr hatten sie nachträglich sogar Indizien zu seinen Ungunsten fälschen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Walsin-Esterházy am 11. Januar 1898 freigesprochen wurde, reagierten viele mit Empörung. Einen wahren innenpolitischen Sturm entfachte dann der offene Brief &amp;#039;&amp;#039;[[J’accuse|J’accuse …!]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ich klage an …!&amp;#039;&amp;#039;), den der Autor [[Émile Zola]] am 13. Januar 1898 in der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[L’Aurore (1897)|L’Aurore]]&amp;#039;&amp;#039; an den Staatspräsidenten Félix Faure richtete, um auf das Unrecht gegenüber Dreyfus hinzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die französische Gesellschaft wurde von der &amp;#039;&amp;#039;[[Dreyfus-Affäre]]&amp;#039;&amp;#039;, wie sie nun hieß, bis in die Familien hinein polarisiert und spaltete sich in „Dreyfusards“ und „Anti-Dreyfusards“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Revision und Begnadigung ===&lt;br /&gt;
Nachdem der Justizminister zwei Gesuche von Dreyfus’ Ehefrau Lucie im Juli und im September 1898 noch abgelehnt bzw. an eine Kommission überwiesen hatte, beschloss die Regierung schließlich doch zu handeln. Ende September wurde der französische [[Kassationshof (Frankreich)|Kassationsgerichtshof]] mit einer Revision des Verfahrens von 1894 beauftragt. Er hob das Urteil gegen Dreyfus im Juni 1899 auf und verwies den Fall zurück an das Kriegsgericht in Rennes. Am 9. Juni 1899 durfte Dreyfus die Teufelsinsel verlassen und kam am 30. Juni 1899 wieder nach Frankreich. Bei dem neuerlichen Prozess im August wurde er zwar nach wie vor für schuldig befunden, erhielt aber mildernde Umstände zugebilligt. Seine Strafe wurde in zehn Jahre [[Festungshaft]] umgewandelt, doch bot ihm der neue französische Staatspräsident [[Émile Loubet]] eine sofortige [[Gnadenrecht|Begnadigung]] an, wenn er darauf verzichtete, Berufung einzulegen. Dreyfus akzeptierte am 15. September, was viele seiner Sympathisanten enttäuschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er zog sich zu seiner Familie zurück und brachte seine Erinnerungen zu Papier, die er 1901 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Cinq années de ma vie 1894–1899&amp;#039;&amp;#039; („Fünf Jahre meines Lebens 1894–1899“) publizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rehabilitierung ===&lt;br /&gt;
Nach dem Wahlsieg der Linken 1902 begann unter den veränderten politischen Umständen eine neuerliche Diskussion um seinen Fall. Schließlich kam es zu einer Revision auch des letzten Prozesses durch das Kassationsgericht. Das Urteil wurde aufgehoben und Dreyfus am 12. Juli 1906 freigesprochen und rehabilitiert. Unmittelbar darauf wurde er mit einem feierlichen Akt wieder in die Armee aufgenommen, zum [[Major]] befördert und darüber hinaus zum Ritter der [[Ehrenlegion]] ernannt. Eine Fortführung seiner Karriere als Generalstabsoffizier blieb ihm allerdings versagt. Er fand nur kurz Verwendung als Kommandant zweier Artillerie-Depots im Pariser Umland, in [[Vincennes]] und [[Saint-Denis (Seine-Saint-Denis)|Saint-Denis]]. Im Oktober 1907 ließ er sich aus gesundheitlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand versetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1908 die sterblichen Überreste des 1902 verstorbenen Zola mit einem Ehrengeleit, dem Dreyfus angehörte, in den französischen Ruhmestempel, das Pariser [[Panthéon (Paris)|Panthéon]], überführt wurden, verübte ein Anti-Dreyfusard aus der Menge ein [[Attentat|Pistolenattentat]] auf ihn, bei dem er verletzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] ließ sich Dreyfus reaktivieren, stand an der Front und wurde zum [[Oberstleutnant]] befördert. Mit diesem Rang schied er bei Kriegsende aus der [[Geschichte des französischen Heeres|Armee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2025 wurde Dreyfus [[posthum]] der Rang eines [[Brigadegeneral#Französische Streitkräfte|Brigadegenerals]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Raidió Teilifís Éireann|RTE]]: [https://www.rte.ie/news/newslens/2025/1118/1544585-alfred-dreyfus-france/ France promotes Jewish soldier Dreyfus - 130 years after scandal], 18. November 2025, abgerufen am 18. November 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod und Nachleben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dreyfus-annee-de-sa-mort.jpg|miniatur|Dreyfus kurz vor seinem Tod (1930)]]&lt;br /&gt;
Dreyfus starb 1935 in Paris an einem [[Herzinfarkt]]. Er wurde auf dem Friedhof [[Friedhof Montparnasse|Montparnasse]] in Paris beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Enkelin [[Madeleine Levy]] wurde während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] als Jüdin und kämpfendes Mitglied der [[Résistance]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.nli.org.il/sites/nli/english/digitallibrary/pages/viewer.aspx?presentorid=EDU_XML_ENG&amp;amp;docid=EDU_XML_ENGSP657 |titel=Madeleine Lévy, Dreyfus’ Granddaughter |abruf=2025-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nach [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] deportiert und dort ermordet. Seine Ehefrau Lucie überlebte den [[Holocaust]] und starb kurz nach der Befreiung in Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Theodor Herzl]], der 1895 als Korrespondent der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Presse#Die „Neue Freie Presse“ (1864–1939)|Neuen Freien Presse]]&amp;#039;&amp;#039; Dreyfus’ Degradierung miterlebt hatte, schrieb unter dem Eindruck des Prozesses sein Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Der Judenstaat]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Zweig: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt von Gestern.&amp;#039;&amp;#039; Insel, Berlin &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;2014, S. 127 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Werk erschien am 14. Februar 1896, bevor vom 29. bis 31. August 1896 der [[Zionistenkongress|erste Zionistenkongress]] in [[Basel]] stattfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der Liabeuf-Affäre um den [[Anarchismus|anarchistischen]] Arbeiter [[Jean-Jacques Liabeuf]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frédéric Lavignette |Titel=Histoires d&amp;#039;une vengeance – L&amp;#039;Affaire Liabeuf |Verlag=Fage éditions |Ort=Lyon |Datum=2011 |ISBN=978-2-84975-205-0 |Seiten=Monografie}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der 1910, nach seiner Entlassung aus einem Gefängnis, wo er unschuldig eingesessen hatte, einen Polizisten tötete und dafür [[Guillotine|guillotiniert]] wurde, entstand eine hitzige öffentliche Debatte, die als „Dreyfus-Affäre der Arbeiter“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; bezeichnet wurde: Einerseits forderten rechte Kommentatoren eine stärkere militärische und polizeiliche Unterdrückung streikender Arbeiter und härtere Gerichtsurteile, andererseits wurde Liabeuf von der Arbeiterpresse als Märtyrer und Symbolfigur des [[Klassenkampf]]es dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Dreyfus nach und nach zu einer Art Ikone der Republik stilisiert. Seit 1988 hat er ein Denkmal im [[Jardin des Tuileries]]. An seinem Wohnhaus ist eine Gedenkplakette angebracht. Auch in Berlin befindet sich eine [[Denkmäler in Spandau#Gedenktafel Alfred Dreyfus (ca. 2006)|Gedenktafel]] in der [[Blücher-Kaserne (Berlin)|Blücher-Kaserne]] in [[Berlin-Kladow|Kladow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Juli 2006, dem 100. Jahrestag seiner [[Wiedergutmachung|Rehabilitierung]], fand eine Gedenkzeremonie in der Pariser Militärschule statt, bei der [[Staatspräsident]] [[Jacques Chirac]] als Hauptredner auftrat und in Begleitung des Premierministers und vier Ministern Dreyfus „die feierliche Huldigung der Nation“ (französisch &amp;#039;&amp;#039;l’hommage solennel de la Nation&amp;#039;&amp;#039;) darbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu der verschiedentlich vorgeschlagenen Überführung von Dreyfus’ sterblichen Überresten in das Panthéon kam es bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dreyfus in Literatur und Film ==&lt;br /&gt;
Bereits 1913 griff [[Roger Martin du Gard]], der spätere Literaturnobelpreisträger von 1937, die Dreyfus-Affäre auf. In seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;Jean Barois&amp;#039;&amp;#039; beschreibt er u.&amp;amp;nbsp;a., wie Dreyfus seine Sympathisanten während des zweiten Prozesses durch seine „unheroische“ Apathie enttäuschte. 1929 verfassten [[Wilhelm Herzog]] und [[Hans José Rehfisch]] das Drama &amp;#039;&amp;#039;Die Affäre Dreyfus&amp;#039;&amp;#039;. 1933 folgte Herzogs &amp;#039;&amp;#039;Die Dreyfus-Affäre&amp;#039;&amp;#039;. In Deutschland verarbeitete [[Rolf Schneider (Schriftsteller)|Rolf Schneider]] den Fall in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;Süß und Dreyfus&amp;#039;&amp;#039; von 1991. Der israelische Dichter [[Jehoschua Sobol|Joshua Sobol]] schrieb 2008 das Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;I Am Not Dreyfus, Or Am I&amp;#039;&amp;#039; [Ani Lo Dreyfus]&amp;lt;!-- nirgendwo erwähnt - Beleg? --&amp;gt;. Der britische Schriftsteller [[Robert Harris]] schilderte die Affäre in seinem 2013 erschienenen Roman &amp;#039;&amp;#039;An Officer and Spy&amp;#039;&amp;#039; (deutscher Titel: &amp;#039;&amp;#039;Intrige&amp;#039;&amp;#039;) aus der Sicht des Geheimdienstoffiziers Picquart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dreyfus-Affäre lieferte auch die Vorlage für zahlreiche Verfilmungen, u.&amp;amp;nbsp;a.:&lt;br /&gt;
* 1930: [[Dreyfus (1930)|Dreyfus]] – Regie: [[Richard Oswald]]&lt;br /&gt;
* 1958: [[I Accuse!]] – Regie: [[José Ferrer]]&lt;br /&gt;
* 1991: Der Gefangene der Teufelsinsel &amp;#039;&amp;#039;(Prisoners of Honor)&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Ken Russell]]&lt;br /&gt;
* 1994: Affäre Dreyfus &amp;#039;&amp;#039;(L’affaire Dreyfus)&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Yves Boisset]] – zweiteilige Fernseh-Dramatisierung&lt;br /&gt;
* 1998: J’accuse – Ich klage an &amp;#039;&amp;#039;(J’accuse)&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Robert Bober]], Pierre Dumayet&lt;br /&gt;
* 2019: [[Intrige (Film)|Intrige]] &amp;#039;&amp;#039;(J’accuse)&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Roman Polański|Roman Polanski]], nach dem Roman von Robert Harris&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1937 entstand unter der Regie von [[Wilhelm Dieterle]] zudem die Filmbiografie &amp;#039;&amp;#039;The Life of Emile Zola&amp;#039;&amp;#039; mit [[Paul Muni]] in der Titelrolle. In ihr nimmt die Affäre breiten Raum ein, allerdings klammert der Film deren antisemitische Aspekte weitgehend aus. [[Joseph Schildkraut]] erhielt für seine Darstellung von Alfred Dreyfus einen Oscar als Bester Nebendarsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autobiografie ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cinq années de ma vie 1894–1899.&amp;#039;&amp;#039; Eugène Fasquelle, Paris 1901 (häufige Neuauflagen; dt.: &amp;#039;&amp;#039;Fünf Jahre meines Lebens 1894–1899&amp;#039;&amp;#039;, John Edelheim, Berlin 1901, Neuauflage, Comino, Berlin 2019, ISBN 978-3-945831-17-5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hannah Arendt]]: &amp;#039;&amp;#039;Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft. Antisemitismus, Imperialismus, totale Herrschaft.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage. Piper, München/Zürich 2000, ISBN 3-492-21032-5, darin Kapitel I, Abschnitt 4: &amp;#039;&amp;#039;Die Dreyfus-Affäre&amp;#039;&amp;#039;, S. 212–272; erste deutsche Ausgabe: 1986, englische Originalausgabe: &amp;#039;&amp;#039;The Origins of Totalitarism.&amp;#039;&amp;#039; Harcourt Brace Jovanovich, New York 1951.&lt;br /&gt;
* [[Louis Begley]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Dreyfus Teufelsinsel, Guantanamo, Alptraum der Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-518-42062-1.&lt;br /&gt;
* [[Jean-Denis Bredin]]: &amp;#039;&amp;#039;L’Affaire.&amp;#039;&amp;#039; Paris, 1983, auch englische Version erhältlich: &amp;#039;&amp;#039;L’affaire Dreyfus&amp;#039;&amp;#039;, 1998 (Jurist, Wissensstand der 1980er Jahre).&lt;br /&gt;
* Yvonne Domhardt: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Dreyfus – Degradiert – Deportiert – Rehabilitiert.&amp;#039;&amp;#039; Hentrich und Hentrich Verlag, Teetz 2005, ISBN 3-933471-86-9.&lt;br /&gt;
* Vincent Duclert: &amp;#039;&amp;#039;Die Dreyfus-Affäre. Militärwahn, Republikfeindschaft, Judenhaß.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von Aus dem Französischen von Ulla Biesenkamp, Wagenbach, Berlin 1994, ISBN 3-8031-2239-2 (ergeht sich oft in Spekulationen).&lt;br /&gt;
* Vincent Duclert: &amp;#039;&amp;#039;L’honneur d’un patriote.&amp;#039;&amp;#039; Fayard, Paris 2006 (frz., bisher umfangreichste Biographie, aber keine neuen Erkenntnisse).&lt;br /&gt;
* Ruth Harris: &amp;#039;&amp;#039;The Man on Devil’s Island. Alfred Dreyfus and the Affair that divided France.&amp;#039;&amp;#039; Penguin Books, London 2011, ISBN 978-0-14-101477-7.&lt;br /&gt;
* [[Elke-Vera Kotowski]], [[Julius H. Schoeps]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;J’accuse…! – … ich klage an! Zur Affäre Dreyfus. Begleitkatalog zur Wanderausstellung in Deutschland Mai bis November 2005. Eine Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005, ISBN 3-935035-76-4.&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Thalheimer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Affäre Dreyfus.&amp;#039;&amp;#039; dtv, München 1963.&lt;br /&gt;
* [[George R. Whyte]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Dreyfus-Affäre. Die Macht des Vorurteils.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-631-60218-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118527460}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/004250}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=alfred-dreyfus|Titel=Alfred Dreyfus|Autor=Gabriel Eikenberg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.cairn.info/revue-cahiers-sens-public-2009-3-page-93.htm# Alfred Dreyfus, Cahiers de l&amp;#039;île du Diable]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118527460|LCCN=n/80/57218|NDL=00438243|VIAF=19676856}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dreyfus, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alfred Dreyfus| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dreyfus-Affäre)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer eines Justizirrtums]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalstabsoffizier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Frankreich, Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Elsass)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artillerist (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer von Antisemitismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dreyfus, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Offizier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Oktober 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mülhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Juli 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hein784</name></author>
	</entry>
</feed>