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	<title>Alfred Dehlinger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Dehlinger&amp;diff=964627&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grubenhagener: Korrektur.</title>
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		<updated>2025-07-30T15:03:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dehlinger-alfred-in-stammbuch-des-koenigs-stuttgart-1913-s268.jpg|mini|Alfred Dehlinger (um 1913)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Julius Gottfried Dehlinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Mai]] [[1874]] in [[Stuttgart]]; † [[24. Juli]] [[1959]] ebenda) war ein [[Politiker]] der [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]]. Von 1924 bis 1942 war er [[württemberg]]ischer Finanzminister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Dehlinger war der Sohn des Staatsschuldenbuchhalters August Wilhelm Dehlinger (1829–1882) und der Margarete Lisette geb. Gerner (1836–1919) und hatte 6 Geschwister. Verheiratet war er in erster Ehe seit 1900 mit Anna Martin (1876–1939) und in zweiter seit 1941 mit Adelheid Charlotte Wintterlin (1900–1961). Dehlinger hatte sechs Kinder. Er war evangelisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Dehlinger studierte von 1893 bis 1896 [[Rechtswissenschaften]] und [[Staatswissenschaften]] an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]]. Dort wurde er 1893 Mitglied der Studentenverbindung [[Tübinger Königsgesellschaft Roigel]] (1933–1935 [[Tübinger Königsgesellschaft Roigel|Tübinger Burschenschaft Roigel]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1904 promovierte er bei [[Friedrich Julius Neumann|Friedrich Julius von Neumann]] mit einer Arbeit über &amp;quot;Die Besteuerung der Aktiengesellschaften in Württemberg&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Immo Eberl]]/Helmut Marcon: &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Promotion an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen. Biographien der Doktoren, Ehrendoktoren und Habilitierten 1830 – 1980&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 1984, ISBN 3-8062-0409-8, S. 68 (Nr. 212). &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Studium arbeitete er in der Finanzverwaltung des [[Königreich Württemberg|Königreichs Württemberg]]. Von August 1915 an war er Teilnehmer am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Nach seiner Entlassung 1916 als [[Unteroffizier]] ging er ins [[Reichsschatzamt]] nach [[Berlin]], um später ins württembergische Finanzministerium zurückzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Karriere ==&lt;br /&gt;
Alfred Dehlinger war noch zu Zeiten des [[Königreich Württemberg|Königreichs Württemberg]] Mitglied der Konservativen und im November 1918 Gründungsmitglied der rechtskonservativen [[Deutschnationale Volkspartei|Deutschnationalen Volkspartei (DNVP)]], die in [[Volksstaat Württemberg|Württemberg]] als [[Württembergische Bürgerpartei|Bürgerpartei]] auftrat. Bis 1924 war er Mitglied des [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderats]] der Stadt Stuttgart. Dieses Amt legte er nieder, als er am 3. Juni 1924 zum Finanzminister im [[Kabinett Bazille|Kabinett]] des württembergischen Staatspräsidenten [[Wilhelm Bazille]] (DNVP/Bürgerpartei) berufen wurde. Dieses Amt führte er ab 1928 unter Staatspräsident [[Eugen Bolz]] ([[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]]) und auch nach der [[Machtergreifung]] und der Absetzung von Bolz 1933 unter den [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Ministerpräsidenten [[Wilhelm Murr]] und [[Christian Mergenthaler]] weiter. Bei den 1932 abgehaltenen Landtagswahlen zur vierten Legislaturperiode des [[Landtag des freien Volksstaates Württemberg|württembergischen Landtags]] erwarb Dehlinger über den Platz 1 auf der Landesliste der DNVP ein Abgeordnetenmandat, welches er jedoch nur vom 10. Mai bis 8. Oktober 1932 wahrnahm und danach das Mandat niederlegte. Mit der Auflösung der DNVP im Mai 1933 wurde er parteilos. Er trat nicht in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein, war jedoch unter anderem Mitglied des [[Nationalsozialistischer Rechtswahrerbund|NSRB]] und der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|NSV]]. Als einziger der Minister des [[Kabinett Bolz|Kabinetts Bolz]] blieb er bis zu seiner Pensionierung Anfang 1942 als Finanzminister Mitglied der [[Kabinett Mergenthaler|Regierung]] [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|Württembergs zur NS-Zeit]]. Im Jahre 1947 wurde er im [[Entnazifizierung]]sverfahren von der [[Spruchkammerverfahren|Spruchkammer]] Nürtingen als &amp;#039;&amp;#039;minderbelastet&amp;#039;&amp;#039; eingestuft und 1948 im Nachverfahren als &amp;#039;&amp;#039;Mitläufer&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autor ==&lt;br /&gt;
Dehlinger veröffentlichte als Staatsrechtler einige wissenschaftliche Bücher und Aufsätze. Sein Hauptwerk ist das zwischen 1948 und 1951 geschriebene zweibändige Buch &amp;#039;&amp;#039;Württembergs Staatswesen&amp;#039;&amp;#039;, das einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung Württembergs und seiner Verwaltungsstrukturen bis 1948 beinhaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Dehlinger war seit 1930 [[Ehrendoktor]] der Medizin an der Eberhard Karls Universität Tübingen und seit 1954 Professor auf Grund der Verleihung des Titels seitens der Regierung des Landes [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Stuttgart-Möhringen]] wurde eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{bibISBN|3170166042|Seite=134}}&lt;br /&gt;
* Robert Volz: &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–K.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, {{DNB|453960286}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://ns-ministerien-bw.de/2014/12/alfred-dehlinger-finanzminister/ Dr. Alfred Dehlinger, Finanzminister] Biographie Dehlingers auf dem Online-Portal [https://ns-ministerien-bw.de/ Geschichte der Landesministerien in Baden und Württemberg in der Zeit des Nationalsozialismus]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133564428}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|133564428}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133564428|LCCN=nr/95/23543|VIAF=72585834}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dehlinger, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Volksstaat Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenprofessor des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Finanzverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dehlinger, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dehlinger, Alfred Julius Gottfried (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, württembergischer Finanzminister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Mai 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Juli 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grubenhagener</name></author>
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