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	<title>Alfred Brendel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Brendel&amp;diff=31558&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WolfgangRieger: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-03-24T14:18:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alfredbrendel.jpg|mini|Alfred Brendel, 2011]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Brendel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Order of the British Empire|KBE]] (* [[5. Januar]] [[1931]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2021/01/210104-Glueckwunsch-Sir-Brendel.html Bundespräsident gratuliert Sir Alfred Brendel] (Bei: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundespraesident.de/DE/Home/home_node.html Der Bundespräsident]&amp;#039;&amp;#039;, 4. Januar 2021. Abgerufen am 4. Mai 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Loučná nad Desnou|Wiesenberg]], [[Okres Šumperk]], [[Tschechoslowakei]]; † [[17. Juni]] [[2025]] in [[London]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gerald Felber: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/musik-und-buehne/verletzliche-schoenheit-zum-tod-des-pianisten-alfred-brendel-110542631.html &amp;#039;&amp;#039;Verletzliche Schönheit. Zum Tod von Alfred Brendel&amp;#039;&amp;#039;], FAZ-Artikel vom 17. Juni 2025. Abgerufen am 17. Juni 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[österreich]]ischer [[Pianist]] und [[Essayist]]. Er gilt als einer der bedeutendsten Interpreten [[Wiener Klassik|klassischer]] und [[Musik der Romantik|romantischer]] Klaviermusik und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Brendel war der erste Pianist, der nahezu alle Klavierwerke [[Ludwig van Beethoven]]s einspielte. Im Dezember 2008 zog er sich aus dem Konzertleben zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
In Brendels drittem Lebensjahr zog die Familie nach [[Königreich Jugoslawien|Jugoslawien]], wo die Eltern eine Pension auf der Adriainsel [[Krk]] unterhielten. Er besuchte die Schule in [[Zagreb]] und erhielt dort im Alter von sechs Jahren Klavierunterricht bei Sofija Deželić. Der Komponist [[Franjo Dugan]] unterrichtete ihn in [[Harmonielehre]]. Nachdem die Familie 1943 nach [[Graz]] übersiedelt war, studierte er Klavier bei Ludovika von Kaan und erhielt privaten Kompositionsunterricht von Artur Michl.&amp;lt;ref name=&amp;quot;harden 98&amp;quot;&amp;gt;[[Ingo Harden]], [[Gregor Willmes]]: &amp;#039;&amp;#039;PianistenProfile. 600 Interpreten: Ihre Biografie, ihr Stil, ihre Aufnahmen.&amp;#039;&amp;#039; Bärenreiter, Kassel 2008, S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 legte er extern an der [[Universität für Musik und darstellende Kunst Wien|Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien]] die Staatsprüfung im Fach Klavier ab. Als Pianist debütierte er 1948 in Graz mit Werken von [[Johann Sebastian Bach]], [[Johannes Brahms]], [[Franz Liszt]] und [[Gian Francesco Malipiero]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;harden 98&amp;quot; /&amp;gt; 1949 begründete er seine internationale Karriere als Preisträger beim [[Internationaler Klavierwettbewerb Ferruccio Busoni|Busoni-Wettbewerb]] in [[Bozen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;harden 98&amp;quot; /&amp;gt; Der Busoni-Preis leitete eine intensive Konzerttätigkeit ein, die ihn 1963 erstmals nach [[Australien]] und in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] führte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Pianistenlexikon. Alfred Brendel.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Christoph Rueger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Harenberg Klaviermusikführer. 600 Werke vom Barock bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Meyers, Mannheim 2004, S. 912.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1949, 1950 und 1958 besuchte er [[Meisterkurs (Musikpädagogik)|Meisterkurse]] bei [[Edwin Fischer]]. Brendel nahm auch einzelne Stunden bei [[Paul Baumgartner (Pianist)|Paul Baumgartner]] und [[Eduard Steuermann]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;harden 98&amp;quot; /&amp;gt; 1950 zog er nach [[Wien]]. Im Rahmen der [[Wiener Festwochen|Festwochen]] gab er dort 1960 gemeinsam mit [[Jörg Demus]] und [[Paul Badura-Skoda]] Meisterkurse. 1971 ließ er sich in [[London]] nieder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;harden 98&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Brendel starb im Juni 2025 im Alter von 94 Jahren in London.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliches ==&lt;br /&gt;
Brendel war zwei Mal verheiratet. Seine erste Ehe führte er von 1960 bis 1972 mit Iris Heymann-Gonzala, ihr entstammt die Tochter Doris. 1975 heiratete er Irene Semler und hatte mit ihr drei Kinder, den Sohn [[Adrian Brendel|Adrian]] und die beiden Töchter Katharina und Sophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Repertoire und Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Brendel gilt als einer der bedeutendsten Interpreten klassischer und romantischer [[Klaviermusik|Klavierliteratur]] und wird in eine Reihe mit [[Artur Schnabel]], [[Wilhelm Kempff]], Edwin Fischer und [[Wilhelm Backhaus]] gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;harden 99&amp;quot;&amp;gt;Ingo Harden, Gregor Willmes: &amp;#039;&amp;#039;PianistenProfile. 600 Interpreten: Ihre Biografie, ihr Stil, ihre Aufnahmen.&amp;#039;&amp;#039; Bärenreiter, Kassel 2008, S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein weit gespanntes Repertoire grenzte er im Laufe der Zeit vor allem auf [[Joseph Haydn]], [[Wolfgang Amadeus Mozart]], [[Ludwig van Beethoven]] und [[Franz Schubert]] ein. Auch als [[Kammermusik]]er trat Brendel hervor und [[Liedbegleiter|begleitete]] Sänger wie [[Eberhard Waechter]], [[Hermann Prey]], [[Matthias Goerne]] und vor allem [[Dietrich Fischer-Dieskau]], mit dem er zahlreiche Werke einspielte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingo Harden, Gregor Willmes: &amp;#039;&amp;#039;PianistenProfile. 600 Interpreten: Ihre Biografie, ihr Stil, ihre Aufnahmen.&amp;#039;&amp;#039; Bärenreiter, Kassel 2008, S. 99, 101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brendel wurde häufig für seine [[Werktreue|werktreuen]] Interpretationen gelobt, eine Einschätzung, an der er selbst in Interviews und Schriften mitgewirkt hat. Er wolle dem Komponisten nicht „zu verstehen geben, was er eigentlich hätte komponieren sollen“. Die Werktreue sei keine Einschränkung, da jede Komposition einen Rahmen vorgebe, in dem sich der Interpret frei bewegen könne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;harden 99&amp;quot; /&amp;gt; Brendel war weder Wettbewerbssieger noch Wunderkind. Unter den österreichischen Pianisten wie [[Paul Badura-Skoda]], [[Ingrid Haebler]], [[Jörg Demus]] und [[Friedrich Gulda]] begann er nicht als führender Interpret, erzielte aber die nachhaltigste Wirkung. Seinen frühen Ruhm verdankt er vor allem der Schallplatte. Viele Kompositionen der [[Wiener Klassik|Wiener Klassiker]] hat er in seiner mehr als 40 Jahre andauernden Schallplatten-Karriere mehrfach aufgezeichnet. Die meisten Einspielungen zeugen laut [[Gregor Willmes]] von akribischer Detailarbeit und großem Formverständnis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;harden 99&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von etwa 1955 bis 1965 arbeitete er mit dem amerikanischen [[Musiklabel|Plattenlabel]] Vox Productions. Anschließend hatte er einen Vertrag bei [[Vanguard Records]] und wechselte 1970 zu [[Philips Phonographische Industrie|Philips Classics]].&lt;br /&gt;
Nachdem er in seiner ersten Aufnahme für Vox [[Sergei Sergejewitsch Prokofjew|Sergei Prokofjew]]s fünftes [[5. Klavierkonzert (Prokofjew)|Klavierkonzert]] gespielt hatte, kam er nicht mehr auf den Komponisten zurück. Auch Werke [[Igor Strawinsky|Igor Strawinskys]], etwa dessen &amp;#039;&amp;#039;[[Trois mouvements de Pétrouchka|Petruschka-Suite]]&amp;#039;&amp;#039;, spielte er nur am Anfang seiner Karriere.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingo Harden, Gregor Willmes: &amp;#039;&amp;#039;PianistenProfile. 600 Interpreten: Ihre Biografie, ihr Stil, ihre Aufnahmen.&amp;#039;&amp;#039; Bärenreiter, Kassel 2008, S. 99–100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brendel war der erste Pianist, der nahezu das gesamte Klavierwerk Ludwig van Beethovens einspielte. Eine wichtige Rolle spielte hierbei auch George Mendelssohn, der Gründer von Vox Productions, der sich nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] sehr rasch dafür ausgesprochen hatte, längere Zyklen aufzunehmen. Die erste Gesamtaufnahme der Klaviersonaten bei Vox wurde mit dem französischen Musikpreis [[Grand Prix du Disque]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingo Harden, Gregor Willmes: &amp;#039;&amp;#039;PianistenProfile. 600 Interpreten: Ihre Biografie, ihr Stil, ihre Aufnahmen.&amp;#039;&amp;#039; Bärenreiter, Kassel 2008, S. 98, 100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Brendel sich immer wieder mit denselben Kompositionen auseinandersetzte, begründete er damit, „nicht schnell zufrieden“ zu sein. In der Reihe der Aufnahmen ist eine Entwicklung erkennbar. Sie führt von einer klanglich runden, auf die große Form bedachten Interpretation zu einer stärkeren Differenzierung, bei der Brendel bestimmte musikalische Details herausarbeitete. Dies lässt sich etwa bei den Beethoven-Zyklen beobachten. Nach den Aufnahmen bei Vox folgten zwei weitere Einspielungen der Klaviersonaten für Philips, die in den Jahren 1977 und 1997 von der [[Preis der deutschen Schallplattenkritik|deutschen Schallplattenkritik]] ausgezeichnet wurden. Die [[Ludwig van Beethovens Klavierwerke#Klavierkonzerte|Klavierkonzerte]] Beethovens wiederum nahm er viermal auf. Die letzte Aufnahme mit den [[Wiener Philharmoniker]]n unter der Leitung von [[Simon Rattle]] gehört zu den Referenzeinspielungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;harden 100&amp;quot;&amp;gt;Ingo Harden, Gregor Willmes: &amp;#039;&amp;#039;PianistenProfile. 600 Interpreten: Ihre Biografie, ihr Stil, ihre Aufnahmen.&amp;#039;&amp;#039; Bärenreiter, Kassel 2008, S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Haydn, Mozart, Beethoven und Schubert setzte er sich immer wieder mit [[Franz Liszt]] auseinander und spielte zahlreiche Kompositionen ein. So nahm er einige Opernparaphrasen, den &amp;#039;&amp;#039;[[Totentanz (Liszt)|Totentanz]]&amp;#039;&amp;#039;, den ersten &amp;#039;&amp;#039; [[Mephisto-Walzer]]&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Harmonies poétiques et religieuses&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Paganini-Etüden&amp;#039;&amp;#039; und etliche andere Stücke bereits in frühen Jahren auf. Die [[Tontechnik]] bei Vox war zeitbedingt allerdings bescheiden, so dass sich der orchestrale Klang der Klavierwerke erst in späteren Aufzeichnungen entfalten konnte. Das zeigt sich etwa bei den &amp;#039;&amp;#039;[[Années de pèlerinage]]&amp;#039;&amp;#039;, die Brendel 1986 für Philips aufnahm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;harden 100&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brendel plädierte mehrfach dafür, [[Johann Sebastian Bach]]s Musik für Tasteninstrumente nicht auf dem modernen Flügel zu interpretieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;harden 101&amp;quot;&amp;gt;Ingo Harden, Gregor Willmes: &amp;#039;&amp;#039;PianistenProfile. 600 Interpreten: Ihre Biografie, ihr Stil, ihre Aufnahmen.&amp;#039;&amp;#039; Bärenreiter, Kassel 2008, S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch spielte er einige bekannte Stücke wie die &amp;#039;&amp;#039;[[Chromatische Fantasie und Fuge (Bach)|Chromatische Fantasie und Fuge]]&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;[[Italienisches Konzert|Italienische Konzert]]&amp;#039;&amp;#039; sowie die Choral-Präludien &amp;#039;&amp;#039;[[Nun komm, der Heiden Heiland#Bearbeitungen und Rezeption|Nun komm, der Heiden Heiland]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Bach-Werke-Verzeichnis|BWV]] 659) oder &amp;#039;&amp;#039;[[Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ#Melodie und Bearbeitungen|Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ]]&amp;#039;&amp;#039; (BWV 639) von [[Ferruccio Busoni]]. Obwohl er [[Arnold Schönberg]]s Klavierkonzert häufig spielte und auch eine Aufnahme der einsätzigen &amp;#039;&amp;#039;[[Klaviersonate (Berg)|Klaviersonate]]&amp;#039;&amp;#039; [[Alban Berg]]s vorlegte, gehörte die Musik des 20. Jahrhunderts nicht zu seinen Schwerpunkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen letzten Konzertjahren nahm er mit seinem Sohn, dem [[Cellist]]en [[Adrian Brendel]], die Cellosonaten von Beethoven auf. Im Musikmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Fono Forum]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Norbert Hornig diese erste Zusammenarbeit als äußerst „farbige und durchdachte Interpretation, deren Dichte und Spannung“ nicht nachlasse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;harden 101&amp;quot; /&amp;gt; Am 18. Dezember 2008 verabschiedete sich Brendel vom Konzertleben mit dem [[9. Klavierkonzert (Mozart)|Jenamy-Klavierkonzert]] von Mozart; es spielten die Wiener Philharmoniker unter [[Charles Mackerras]] im [[Wiener Musikverein|Musikverein]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/2008/19/Brendel-Interview &amp;#039;&amp;#039;„Ich sehe das Ende klar und tränenlos“&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 19/2008; Interview.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Rückzug aus dem Konzertleben war Brendel weiter als Autor und Dozent tätig und unterrichtete Pianisten und Kammermusiker. Er gab Meisterkurse&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/musik-und-buehne/f-a-z-gespraech-spielen-sie-gar-nicht-mehr-klavier-herr-brendel-1581233.html |titel= F.A.Z.-Gespräch: Spielen Sie gar nicht mehr Klavier, Herr Brendel? |werk=[[Frankfurter Allgemeine|FAZ.net]] |datum=2010-09-09 |abruf=2025-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und förderte den jungen amerikanischen Pianisten [[Kit Armstrong]], den er 2004 erstmals traf. Er bezeichnete ihn als „[[Wunderkind]]“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ljubiša Tošić |url=http://derstandard.at/2000028344248/Alfred-Brendel-Ich-bin-nie-ein-Optimist-gewesen |titel=Alfred Brendel: „Ich bin nie ein Optimist gewesen“ |hrsg=[[Der Standard]] |datum=2016-01-03 |abruf=2025-06-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und „größte musikalische Begabung“, der er in seinem „ganzen Leben begegnet“ sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| autor=[[Albrecht Selge]]|url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/inge-kloepfers-biographie-ueber-kit-armstrong-19708582.html |titel= Neue Sachbücher: Sind wir glücklicher als die Kühe auf der Wiese? |werk=[[Frankfurter Allgemeine|FAZ.net]] |datum=2024-05-09 |abruf=2025-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 hatte Brendel neben [[Pierre-Laurent Aimard]] und [[Lang Lang]] einen Auftritt in dem Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Pianomania]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| autor=[[Johanna Adorján]]|url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/kino/das-wohltemperierte-klavier-stimmt-so-11039491.html |titel= Das wohltemperierte Klavier: Stimmt so?|werk=[[Frankfurter Allgemeine|FAZ.net]] |datum=2024-05-09 |abruf=2025-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Film fand national und international großen Anklang, wurde bei vielen Festivals gefeiert und in den Katalog des [[Goethe-Institut]]s aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 erschien eine Edition mit 114 CDs. Sie umfasst sämtliche Aufnahmen, die bei Philips entstanden sind. In dem Jahr wurde Brendel auch mit dem [[Echo Klassik]] für sein Lebenswerk ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rick Fulker |url= https://www.dw.com/de/f%C3%BCr-sein-lebenswerk-ausgezeichnet-alfred-brendel/a-18959324|titel=Alfred Brendel wird für sein Lebenswerk ausgezeichnet|werk=[[Deutsche Welle|dw.com]] |datum=2016-10-09 |abruf=2025-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alfred Brendel als Essayist ==&lt;br /&gt;
Brendel war zudem ein [[Essay]]ist, dessen Aufsätze zu musikalischen Themen in mehreren Sammelbänden vorliegen. In dem Band &amp;#039;&amp;#039;Nachdenken über Musik&amp;#039;&amp;#039; beschäftigte er sich mit Komponisten wie Beethoven, Schubert, Liszt und [[Ferruccio Busoni|Busoni]] sowie mit Fragen der Interpretation. In einem Essay vergleicht er Schuberts [[Franz Schubert#Klaviermusik|Klaviersonaten]] mit denen Beethovens und versucht, Schuberts Eigenständigkeit gegenüber dem großen Vorbild herauszuarbeiten. Anders als der „Architekt“ Beethoven habe „Schubert wie ein Schlafwandler“ komponiert. Während Beethoven seine Musik in einen festen Rahmen spanne, setze Schubert mehr Vertrauen in die Direktheit der Emotionen. Die „Last der Form“ solle bei Schubert so leicht wie möglich wiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Brendel: &amp;#039;&amp;#039;Schuberts Klaviersonaten 1822–1828. &amp;#039;&amp;#039;In: &amp;#039;&amp;#039;Nachdenken über Musik.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München 1984, S. 94, 96.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar festigten die Essays das Bild des intellektuellen Interpreten; Brendel selbst aber erklärte, er habe die Werke immer erst nach dem Spielen analysiert. Die Stücke sollten ihm „sagen, wie sie gemacht sind.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zit. nach: Ingo Harden, Gregor Willmes: &amp;#039;&amp;#039;PianistenProfile. 600 Interpreten: Ihre Biografie, ihr Stil, ihre Aufnahmen.&amp;#039;&amp;#039; Bärenreiter, Kassel 2008, S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1996 erschienen fünf Gedichtbände von Brendel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Essays und Gespräche ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nachdenken über Musik.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München 1977, Neuausgabe 1996, ISBN 978-3492282444.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Musik beim Wort genommen. Über Musik, Musiker und das Metier des Pianisten.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München, Neuausgabe 1995, ISBN 3-492-18334-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Musik. Gesammelte Essays, Vorträge und Reden.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München 2005, ISBN 978-3-492-04783-8 (mit zahlreichen Abbildungen und Notenbeispielen).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ausgerechnet ich. Gespräche mit Martin Meyer.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München 2006, ISBN 978-3-492-24479-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Musik. Sämtliche Essays und Reden.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München 2007, ISBN 978-3-492-24939-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;Monsieur Croches Dictionnaire de la musique, année 2010&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Österreichische Musikzeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039; 65 (2010), Nr. 7–8, S. 23–33 (gemeinsam mit [[Andreas Dorschel]], David Hill, [[Laurenz Lütteken]], Britta Sweers und Bettina Varwig).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nach dem Schlussakkord – Fragen und Antworten.&amp;#039;&amp;#039; Hanser, München 2010, ISBN 978-3-446-23482-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A bis Z eines Pianisten: Ein Lesebuch für Klavierliebende.&amp;#039;&amp;#039; Hanser, München 2012, ISBN 978-3-446-23997-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wunderglaube und Mißtonleiter.&amp;#039;&amp;#039; Hanser, München 2014, ISBN 978-3-446-24618-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Music, Sense and Nonsense. Collected Essays and Lectures.&amp;#039;&amp;#039; The Robson Press, London 2015.&lt;br /&gt;
* mit [[Peter Gülke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst des Interpretierens. Gespräche über Schubert und Beethoven.&amp;#039;&amp;#039; Bärenreiter u. a., Kassel u. a. 2020, ISBN 978-3-7618-2509-9, (2. Auflage. ebenda 2021).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naivität und Ironie. Essays und Gespräche.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Martin Meyer und [[Michael Krüger (Schriftsteller)|Michael Krüger]], Wallstein, Göttingen 2025, ISBN 978-3-8353-5784-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedichtsammlungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fingerzeig. 45 Texte&amp;#039;&amp;#039;, München 1996.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Störendes Lachen während des Jaworts. Neue Texte&amp;#039;&amp;#039;, München 1997.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleine Teufel. Neue Gedichte&amp;#039;&amp;#039;, München 1999.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Finger zuviel. 142 Gedichte&amp;#039;&amp;#039;, München 2000.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spiegelbild und schwarzer Spuk. Gesammelte und neue Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Mit Illustrationen von Max Neumann, [[Luis Murschetz]], [[Oskar Pastior]]. Hanser, München 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Brendel war Ehrendoktor u.&amp;amp;nbsp;a. der Universitäten von London, [[University of Oxford|Oxford]] und [[Yale University|Yale]].&lt;br /&gt;
* Für seine Aufnahmen bekam Brendel mehrfach den [[Deutscher Schallplattenpreis|Deutschen Schallplattenpreis]].&lt;br /&gt;
* 1980: Joseph-Marx-Musikpreis des Landes Steiermark&lt;br /&gt;
* 1981: Ehrenmitglied der Hochschule (heute: Universität) für Musik und darstellende Kunst in Graz&lt;br /&gt;
* 1984: [[Frankfurter Musikpreis]]&lt;br /&gt;
* 1985: ausländisches Ehrenmitglied der [[American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
* 1989: „Honorary [[Knight Commander]]“ der [[Order of the British Empire]]&lt;br /&gt;
* 1991: Aufnahme in den Orden [[Pour le Mérite|Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste]]&lt;br /&gt;
* 1992: [[Hans von Bülow|Hans-von-Bülow]]-Medaille der [[Berliner Philharmoniker]]&lt;br /&gt;
* 1998: Ehrenmitglied der [[Wiener Philharmoniker]]&lt;br /&gt;
* 2001: MIDEM Classical Awards in Cannes (Lebenswerk)&lt;br /&gt;
* 2001: Edison Awards in Holland (Lebenswerk)&lt;br /&gt;
* 2001: Beethoven-Ring der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wolfson.ox.ac.uk/person/alfred-brendel/ |titel=Alfred Brendel |sprache=en-US |abruf=2024-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2002: [[Léonie-Sonning-Musikpreis]]&lt;br /&gt;
* 2002: [[Robert-Schumann-Preis]]&lt;br /&gt;
* 2004: [[Ernst von Siemens Musikpreis]] verliehen&lt;br /&gt;
* 2005: Ehrenbürger seines tschechischen Heimatortes [[Loučná nad Desnou]]&lt;br /&gt;
* 2007: Ehrenring der Stadt Graz&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www1.graz.at/statistik/Amtsblatt/2000_2009/2008/20080123_AB01.pdf Verleihung des Ehrenringes der Stadt Graz an Alfred Brendel], abgerufen am 17. Juli 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2007: Prix Venezia: Premio Artur Rubinstein&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2008: [[Herbert-von-Karajan-Musikpreis]]&lt;br /&gt;
* 2009: [[Musikpreis der Stadt Duisburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Alfred Brendel bekommt Duisburger Musikpreis |Sammelwerk=Rheinische Post |Datum=2009-04-23 |Seiten=A7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2009: [[Praemium Imperiale]]&lt;br /&gt;
* 2009: Aufnahme als ordentliches Mitglied der [[Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung|Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung]]&lt;br /&gt;
* 2010: [[Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien|Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien]]&lt;br /&gt;
* 2011: Franz Liszt Ehrenpreis Weimar-Bayreuth&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://deutsche-liszt-gesellschaft.de/liszt-gesellschaft/ehrenpatrone |titel=Ehrenpatrone |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200815195534/https://deutsche-liszt-gesellschaft.de/liszt-gesellschaft/ehrenpatrone |archiv-datum=2020-08-15 |abruf=2025-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2011: Juillard Medaille&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012: Wahl in die Grammophone Hall of Fame&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gramophone.co.uk/artists |titel=Classical Music Artists |sprache=en |abruf=2024-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2014: Goldene Mozartmedaille der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Stiftung Mozarteum]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mozarteum.at/start/meldung/199 |wayback=20161009215136 |text=&amp;#039;&amp;#039;Alfred Brendel wurde mit der Mozart-Medaille ausgezeichnet.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;mozarteum.at&amp;#039;&amp;#039;, 29. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2016: [[ECHO Klassik]] (Lebenswerk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MGG2|Verfasser=[[Harald Heckmann]]|Lemma=Brendel, Alfred|Band=P3|ID=mgg02027}}&lt;br /&gt;
* {{OeML|Brendel_Alfred|Brendel, Alfred|[[Uwe Harten]]}}&lt;br /&gt;
* [[Ingo Harden]], [[Gregor Willmes]]: &amp;#039;&amp;#039;PianistenProfile. 600 Interpreten: Ihre Biografie, ihr Stil, ihre Aufnahmen.&amp;#039;&amp;#039; Bärenreiter, Kassel 2008, ISBN 978-3-7618-1616-5, S. 98–101.&lt;br /&gt;
* [[Michael Krüger (Schriftsteller)|Michael Krüger]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Flügeln und lyrischen Schwingen.&amp;#039;&amp;#039; In: (ders.): &amp;#039;&amp;#039;Unter Dichtern.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, 2025.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Musik, Sinn und Unsinn. Festschrift anläßlich der Hommage an Alfred Brendel&amp;#039;&amp;#039; (Berlin: Konzerthaus Berlin, 2017)&amp;lt;ref&amp;gt;Die [[Festschrift]] enthält Beiträge unter anderem von [[Imogen Cooper]], [[Andreas Dorschel]], [[Till Fellner]], [[Peter Gülke]], Florence Noiville und [[Simon Rattle]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118514997|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118514997}}&lt;br /&gt;
* [https://www.alfredbrendel.com/ alfredbrendel.com]&lt;br /&gt;
* [https://www.sueddeutsche.de/kultur/im-gespraech-alfred-brendel-muessig-sein-werde-ich-kaum-1.527753 Alfred Brendel im Gespräch mit Andreas Dorschel] sueddeutsche.de, 17. Mai 2010&lt;br /&gt;
* Alfred Brendel: [https://orden-pourlemerite.de/sites/default/files/dokumente/reden/brendel-festvortrag.pdf &amp;#039;&amp;#039;Liszt: Vom Überschwang zur Askese&amp;#039;&amp;#039;], Festvortrag beim Orden Pour le Mérite in Berlin, 4. Juni 2012 (PDF; 72 kB)&lt;br /&gt;
* [[Malte Herwig]]: [https://blog-archiv.klassik-stiftung.de/die-ernsten-scherze-des-sir-alfred/ &amp;#039;&amp;#039;Die ernsten Scherze des Sir Alfred&amp;#039;&amp;#039;] Klassik Stiftung Weimar Blog, 27. Oktober 2014&lt;br /&gt;
* [https://www.tagesschau.de/kultur/alfred-brendel-gestorben-100.html Nachruf] auf tagesschau.de, 17. Juni 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118514997|LCCN=n83162771|NDL=00434278|VIAF=27251225}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brendel, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikschriftsteller]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Echo-Klassik-Preisträger]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ehrendoktor der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2025]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brendel, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Pianist und Essayist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Januar 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Loučná nad Desnou|Wiesenberg]], [[Okres Šumperk]], [[Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Juni 2025&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WolfgangRieger</name></author>
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