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	<title>Alfred Beyer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T21:10:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Beyer&amp;diff=1030427&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schreiben: /* Weblinks */ Wikilinks</title>
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		<updated>2026-01-29T11:18:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Wikilinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Erich Gerhard Beyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Dezember]] [[1885]] in [[Dobiegniew|Woldenberg]]; † [[9. Oktober]]&amp;lt;ref&amp;gt;Der 9. Oktober als Todestag wird bei &amp;#039;&amp;#039; Wer war wer in der DDR?&amp;#039;&amp;#039;, 5. Ausgabe. Band 1, Berlin 2010 angegeben, wohingegen bei&lt;br /&gt;
Udo Schagen, Sabine Schleiermacher: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Geschichte der Sozialhygiene, Sozialmedizin und Public Health in Deutschland. Eine Dokumentation der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP)&amp;#039;&amp;#039;, CD-Rom, Berlin 2005 und Alfons Labisch / Florian Tennstedt: &amp;#039;&amp;#039;Der Weg zum &amp;quot;Gesetz über die Vereinheitlichung des Gesundheitswesens&amp;quot; vom 3. Juli 1934. Entwicklungslinien und -momente des staatlichen und kommunalen Gesundheitswesens in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Teil 2, Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf 1985, S. 382 als Todestag der 16. Oktober angegeben wird&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1961]] in [[Ost-Berlin]]) war ein deutscher Mediziner, Beamter und [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|sozialdemokratischer]] Abgeordneter in [[Preußen]] sowie später führender Funktionär im Gesundheitswesen der frühen [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] sowie [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Beyer stammte aus einem bildungsbürgerlichen Elternhaus, der Vater war Richter und höherer Beamter. Nach dem Abitur in [[Stade]] studierte Beyer von 1906 bis 1911 [[Medizin]] an den Universitäten in [[Jena]], [[Göttingen]] und [[Kiel]]. Nach dem Staatsexamen wurde er 1911 an der Universität Kiel 1911 zum Dr. med. [[Promotion (Doktor)|promoviert]] und 1912  [[Approbation (Heilberufe)|approbiert]]. Von 1911 bis 1912 war Beyer [[Assistenzarzt]] an der Kinderklinik und am Hygienischen Institut der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Universität Kiel]]. Anschließend arbeitete er bis 1919 als Anstaltsarzt in der Provinzial Heil- und Pflegeanstalt in [[Świecie|Schwetz]] und in [[Wejherowo|Neustadt]] in [[Westpreußen]] unterbrochen vom durchgehenden Kriegsdienst als Truppenarzt während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]]. Seine Facharztausbildung zum Facharzt für Nervenheilkunde hatte er 1916 abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1919 bis 1933 war Beyer im Staatsdienst als Referent (Irrenwesen, Gewerbehygiene, Geschlechtskrankenfürsorge, Gerichtsärztlicher Dienst, Unfall- und Altersversicherung, Personalwesen, Arzneimittelwesen) zunächst im preußischen Wohlfahrtsministerium und später in der medizinischen Abteilung des Innenministeriums; anfangs als Hilfsarbeiter, dann ab 1920 als Regierungsrat, ab 1922 als Oberregierungsrat und schließlich ab 1925 als [[Ministerialrat]]. Er organisierte die 1921 in Preußen eingeführte ärztliche Gewerbeaufsicht. Daneben war er bis 1933 Redakteur der Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Medizinische Welt&amp;#039;&amp;#039; und Mitarbeiter der &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Hygiene&amp;#039;&amp;#039;. Von 1927 bis 1933 war er Dozent an der [[Lessing-Hochschule zu Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch war Beyer seit 1919 Mitglied der SPD und schloss sich dem &amp;#039;&amp;#039;[[Verein sozialistischer Ärzte]]&amp;#039;&amp;#039; an.  Für die SPD war er von 1919 bis 1924 Mitglied in der [[Preußische Landesversammlung|preußischen Landesversammlung]] beziehungsweise dem [[Preußischer Landtag|Landtag]]. Er gehörte dem Landesgesundheitsrat an, für den er ab 1920 im „Ausschuß für Rassenhygiene und Bevölkerungswesen“ saß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Machtergreifung|Machtübergabe an die Nationalsozialisten]] wurde er im Februar 1933 aus dem Staatsdienst entlassen und war bis 1939 mit Berufsverbot belegt. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] übernahm er vertretungsweise eine Praxis für Magen- und Darmkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Herrschaft]] führte er 1945 kurzzeitig eine eigene Praxis für Magen- und Darmkrankheiten in [[Berlin-Tempelhof]]. Er trat 1946 der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] bei und machte im Gesundheitswesen der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]] und der frühen DDR erneut Karriere. Beyer war von 1945 bis 1949 in der [[Deutsche Zentralverwaltung für das Gesundheitswesen|Deutschen Zentralverwaltung für Gesundheitswesen]] zuletzt als Vizepräsident tätig. Er war 1948/49 Mitglied der [[Volkskammer]] der DDR. Außerdem war er von 1947 bis zu seiner [[Emeritierung]] 1956 Professor für Sozialhygiene an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Humboldt-Universität]]. Von 1948 bis 1949 war er [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der medizinischen Fakultät und von 1949 bis 1951 war er Prorektor der Universität. Zudem war er von 1949 bis 1956  Direktor des Instituts für Sozialhygiene der HU Berlin sowie von 1955 bis 1958 ärztlicher Direktor der [[Charité]]. Er saß zeitweise dem Wissenschaftlichen Rat des [[Ministerium für Gesundheitswesen|Ministeriums für Gesundheitswesen]] vor. Außerdem war Beyer Redakteur der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Gesundheitswesen&amp;#039;&amp;#039; und Autor zahlreicher wissenschaftlicher und populärwissenschaftlicher medizinischer Schriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde 1956 mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Menschenökonomie&amp;#039;&amp;#039;; 1922&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die ärztliche Gewerbeaufsicht&amp;#039;&amp;#039;; 1926&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Bleianalyse mit Hilfe von Dithizon&amp;#039;&amp;#039;; 1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Sieg des Denkens&amp;#039;&amp;#039;;  ca. 1920 Deutsche Buch-Gemeinschaft&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Technik des Denkens&amp;#039;&amp;#039;; ca. 1921 Deutsche Buch-Gemeinschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitschriftenbeiträge (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
In: [[Der sozialistische Arzt]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gewerbehygiene.&amp;#039;&amp;#039; 1. Jg. (1925), Heft 2–3 (Juli), S. 16–18 [https://archive.org/stream/DSA_I_1925_2-3#page/n7/mode/2up Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=alfred-beyer|lemma=Beyer, Alfred|autor=|band=1|idNum=261}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beyer, Alfred, Dr. med.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Alfons Labisch]] / [[Florian Tennstedt]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Weg zum „Gesetz über die Vereinheitlichung des Gesundheitswesens“ vom 3. Juli 1934. Entwicklungslinien und -momente des staatlichen und kommunalen Gesundheitswesens in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Teil 2, Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf 1985, ISSN 0172-2131, S. 382.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Biosop||20650}}&lt;br /&gt;
* [http://www.100-jahre-sozialmedizin.de/CD_DGSMP/PdfFiles/Biografien/Beyer.pdf &amp;#039;&amp;#039;Alfred Erich Gerhard Beyer&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Udo Schagen]], [[Sabine Schleiermacher]]: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Geschichte der Sozialhygiene, Sozialmedizin und Public Health in Deutschland. Eine Dokumentation der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP)&amp;#039;&amp;#039;, CD-Rom, Berlin 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1035443481|VIAF=140023070}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Beyer, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialmediziner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialrat (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdienter Arzt des Volkes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Preußischer Landesgesundheitsrat)]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Beyer, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Beyer, Alfred Erich Gerhard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner, Hochschullehrer, Beamter und Politiker, MdV&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Dezember 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dobiegniew|Woldenberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Oktober 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schreiben</name></author>
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