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	<title>Alfred Bernau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Bernau&amp;diff=2224271&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wellano18143: Bild etwas kleiner</title>
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		<updated>2025-08-26T18:40:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild etwas kleiner&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alfred Bernau (1879–1950) 1918.jpg|mini|upright=0.8|Alfred Bernau]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Bernau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigtl. Adolf Breidbach, * [[6. März]] [[1879]] in [[Engers]] bei Neuwied; † [[20. Mai]] [[1950]] in [[St. Wolfgang im Salzkammergut]]) war ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiener Kammerspiele ==&lt;br /&gt;
Bernau war ab 1916 Direktor der [[Wiener Kammerspiele]], die 1919 dem Deutschen Volkstheater angeschlossen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Volkstheater Wien ==&lt;br /&gt;
1918 bis 1924 war Bernau Direktor des [[Volkstheater (Wien)|Deutschen Volkstheaters]] in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Direktor setzte er sich für [[Naturalismus (Theater)|Naturalismus]], [[Neuromantik]] und [[Expressionismus]] ein und engagierte unter anderem [[Alexander Moissi]]. Wichtiger Regisseur seiner Direktion war [[Karlheinz Martin]], Regisseur des „Aktivismus“, der u.&amp;amp;nbsp;a. [[Georg Kaiser]]s &amp;#039;&amp;#039;Gas&amp;#039;&amp;#039; I und II inszenierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großes Geschick zeigte Bernau bei der Entdeckung wichtiger Gegenwartsstücke, wobei ihm die Lockerung der [[Zensur (Informationskontrolle)|Zensur]] zugutekam. Schnitzlers &amp;#039;&amp;#039;[[Professor Bernhardi]]&amp;#039;&amp;#039; wurde 1918 nach einem Verbot des Stückes erstmals dem Wiener Publikum präsentiert, Bernau selbst spielte die Titelrolle, 1919 folgte [[Felix Salten]]s &amp;#039;&amp;#039;Der Gemeine&amp;#039;&amp;#039;. Man spielte [[Walter Hasenclever]], [[Fritz von Unruh]], [[Ernst Toller]]. Besonderes Engagement zeigte Bernau für Dramen von [[G. B. Shaw]], [[Henrik Ibsen|Ibsen]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Peer Gynt]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Kronprätendenten&amp;#039;&amp;#039; mit einer Spieldauer von 6 Stunden) und [[August Strindberg|Strindberg]], dessen &amp;#039;&amp;#039;Rausch&amp;#039;&amp;#039; 1918 mit [[Raoul Aslan]] als Maurice zur Aufführung kam. Zahlreiche Stücke spiegelten eine pazifistische Geisteshaltung wider, so [[Walter Hasenclever|Hasenclevers]] &amp;#039;&amp;#039;Antigone&amp;#039;&amp;#039;, [[Romain Rolland|Rollands]] &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit wird kommen&amp;#039;&amp;#039; und [[Hans Kaltneker]]s Mysterium &amp;#039;&amp;#039;Die Opferung&amp;#039;&amp;#039;. [[Karl Schönherr]]s Abtreibungsdrama &amp;#039;&amp;#039;Es&amp;#039;&amp;#039; gelangte mit [[Anton Edthofer]] und [[Lucie Höflich]] zur Uraufführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veritable Theaterskandale erzeugten [[Hermann Bahr]]s &amp;#039;&amp;#039;Die Stimme&amp;#039;&amp;#039; (1918), [[Hans Müller-Einigen|Hans Müllers]] Dirnendrama &amp;#039;&amp;#039;Die Flamme&amp;#039;&amp;#039; mit [[Ida Roland]] und vor allem Arthur Schnitzlers &amp;#039;&amp;#039;[[Reigen (Drama)|Reigen]]&amp;#039;&amp;#039; in den dem Volkstheater angeschlossenen [[Wiener Kammerspiele|Kammerspielen]] am 1. Februar 1921, das den so genannten „Reigen-Prozess“ zur Folge hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernaus Ensemble gehörten Namen wie [[Josef Schildkraut]], [[Oscar Sima]], [[Hans Jaray]], [[Lotte Medelsky]], [[Wilhelm Klitsch]], [[Hans Moser]], [[Leopold Kramer (Schauspieler)|Leopold Kramer]], [[Traute Carlsen]] und ihr Mann [[Karl Forest]] sowie [[Hansi Niese]], [[Max Pallenberg]], [[Fritzi Massary]], [[Felix Bressart]] und [[Margarethe Koeppke]] (Wedekinds „[[Erdgeist (Wedekind)|Lulu]]“) an. Zu den umjubelten Gästen zählte vor allem [[Alexander Moissi]] in [[Leo Tolstoi|Tolstois]] &amp;#039;&amp;#039;Der lebende Leichnam&amp;#039;&amp;#039; (1922) und [[Grillparzer]]s &amp;#039;&amp;#039;Die Jüdin von Toledo&amp;#039;&amp;#039; (1923) sowie [[Tilla Durieux]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiger Partner Bernaus war der Bühnenbildner [[Oskar Strnad]], der das Haus auch mit einer [[Drehbühne]] ausstattete. In Inszenierungen mit [[Expressionismus|expressionistischer]] Massenchoreographie und in zahlreichen Klassikerinszenierungen, deren Höhepunkte [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethes]] &amp;#039;&amp;#039;[[Faust. Eine Tragödie.]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Stella (Goethe)|Stella]]&amp;#039;&amp;#039; sowie 1921 [[Georg Büchner|Büchners]] &amp;#039;&amp;#039;[[Dantons Tod]]&amp;#039;&amp;#039; waren, konnten die beiden aber nicht immer Publikum und Kritik überzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge kulturpolitischer Interessen zeigte [[Max Reinhardt]] 1922 &amp;#039;&amp;#039;Schöne Frauen&amp;#039;&amp;#039; mit [[Hermann Thimig]] und [[Luise Rainer]] sowie &amp;#039;&amp;#039;Die Namenlosen&amp;#039;&amp;#039; mit [[Helene Thimig]], bevor er 1924 das [[Theater in der Josefstadt]] eröffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Inflation geriet das Volkstheater in finanzielle Nöte, Direktor Bernau wurde unbedankt entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtische Bühnen Münster ==&lt;br /&gt;
Adolf Bernau leitete von 1929 bis 1932 die [[Städtische Bühnen Münster|Städtischen Bühnen Münster]]. Im Stadtführer hieß es 1930: „Die Theater der Stadt Münster sehen ihre vornehmste Aufgabe darin, Stätten wahrer, veredelter Kunst zu sein, klassische Werke und Werke moderner Autoren in Wort und Klang vorzuführen und damit als kulturelle Erziehungsfaktoren zu wirken. Neben Schauspiel und Oper darf und soll aber auch die leichte Muse zur Geltung kommen. Die moderne Operette und die Werke der Komponisten um die Jahrhundertwende sorgen für vergnügliche Stunden, ebenso vereinzelte Schwänke und Possen. Über allem weht ein Geist vornehmsten Künstlertums, reifsten, eifrigsten Schaffens im Dienste Thaliens. Eine Tanzgruppe bietet auch auf diesem Gebiet Abwechslung in dem Repertoire der beiden Bühnen Münsters.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berlin ==&lt;br /&gt;
Im Juli 1933 gründete er die „Berliner Schauspiel-Betriebs GmbH“.&amp;lt;ref&amp;gt;Handelsregister Berlin HRB Nr. 48362&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Mitglied in der [[Reichskulturkammer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Akten Nr. R 9361-V/46322, R 9361-V/123940, R 9361-V/127980, R 9361-V/129978 im [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]] Berlin-Lichterfelde&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0076577}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Bernau,_Alfred}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116137118|VIAF=45046824}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bernau, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterleiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bernau, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Breidbach, Adolf (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. März 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Engers]] bei Neuwied&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Mai 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[St. Wolfgang im Salzkammergut]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wellano18143</name></author>
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