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	<title>Alfred Benjamin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Benjamin&amp;diff=1855486&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-05-30T15:35:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Benjamin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Januar]] [[1911]] in [[Elberfeld]]; † September [[1942]] in [[Frankreich]]) war ein deutscher [[Antifaschismus|Antifaschist]] und Widerstandskämpfer der [[Résistance]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alfred Benjamin war Sohn eines jüdischen Eisenhändlers. Er erlernte den Beruf eines Bankangestellten. Über das Studium marxistischer Schriften fand er in [[Düsseldorf]] den Weg zur [[Arbeiterbewegung]]. 1930 wurde er Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und des [[Allgemeiner freier Angestelltenbund|Allgemeinen freien Angestelltenbund]]es. Als Folge der [[Weltwirtschaftskrise]] verlor auch er seinen Arbeitsplatz. Im KPD-Unterbezirk Düsseldorf übernahm er daraufhin die Ausarbeitung von Informationsmaterialien für die Angestellten großer Warenhäuser und Betriebe und er gründete die Kabarettgruppe &amp;#039;&amp;#039;Kolonne Stehkragen&amp;#039;&amp;#039;, für die er die Liedtexte meistens selber schrieb. 1932 erhielt er eine Gefängnisstrafe, weil er Flugblätter verteilt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1933 wurde er in der [[Justizvollzugsanstalt Düsseldorf]] („Ulmer Höh“) in „[[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhaft]]“ genommen und später in das [[KZ Esterwegen]] verlegt. Im Dezember 1934 wurde er entlassen. Der Auflage der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]], nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]] auszuwandern.&lt;br /&gt;
kam er nicht nach. Stattdessen nahm er erneut Kontakt zu seinen Genossen auf und beteiligte sich am Widerstandskampf der KPD. Als ihm die Verhaftung drohte, [[Auswanderung|emigrierte]] er im Sommer 1935 nach [[Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September wurde er von der französischen Polizei verhaftet, nachdem er auf einer Gewerkschaftsversammlung als Redner aufgetreten war, um zur Solidarität mit dem in Deutschland zum Tod verurteiltem [[Alfred Kayser]] aufzurufen. Nur mit Mühe konnte verhindert werden, dass er nach [[Spanien]] ausgewiesen wurde. Ab 1936 gab er die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Trait d’Union&amp;#039;&amp;#039; heraus, mit der die französischen Arbeiter über die Lage in Deutschland und den antifaschistischen Widerstandskampf informiert wurden. Außerdem war er [[Redakteur]] der KPD-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Frage und Antwort&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1939 wurde er von der französischen Regierung interniert. Während der Internierung heiratete er seine Lebensgefährtin [[Dora Schaul|Dora Davidsohn]]. Im August 1942 floh er aus dem [[Internierungslager Chanac]] und verunglückte tödlich bei dem Versuch, sich in die [[Schweiz]] abzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Name ist in der [[Gedenkstätte der Sozialisten]] in [[Berlin-Friedrichsfelde]] als Mitglied des antifaschistischen Widerstands aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Luise Kraushaar]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Widerstandskämpfer 1933–1945. Biographien und Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Dietz-Verlag: Berlin 1970, Band 1, S. 109–111&lt;br /&gt;
* Dora Schaul: &amp;#039;&amp;#039;Resistance – Erinnerungen deutscher Angehöriger der französischen Resistance und der Bewegung »Freies Deutschland« für den Westen.&amp;#039;&amp;#039; Dietz Verlag: Berlin 1973&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Benjamin, Alfred.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1980, S. 51.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Benjamin, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschafter (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Résistancekämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Esterwegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in  Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Benjamin, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer in der Résistance&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Januar 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Elberfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=September 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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