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	<title>Alfred Belian - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: + wikilink</title>
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		<updated>2025-06-28T17:01:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alfred Belian um 1910.png|mini|Alfred Belian (um 1910)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Belian&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. August]] [[1873]] in [[Jodupönen (Kreis Goldap)|Jodupönen]], [[Kreis Goldap]], [[Ostpreußen]]; † [[7. Januar]] [[1946]] in [[Berlin]]; vollständiger Name &amp;#039;&amp;#039;Alfred Elimar Julius Belian&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Kommunalpolitiker]]. Er war von 1904 bis 1933 [[Bürgermeister]] der Stadt [[Eilenburg]] und erhielt 1920 den Ehrentitel &amp;#039;&amp;#039;Oberbürgermeister&amp;#039;&amp;#039;. Belian gehörte zu den Gründern des [[Deutscher Städte- und Gemeindebund|Reichsverbands Deutscher Städte]], war ab 1918 Vorsitzender und ab 1928 Bundespräsident des nunmehrigen Reichsstädtebunds. Daneben war er Mitglied des [[Vorläufiger Reichswirtschaftsrat|Reichswirtschaftsrats]]. Mit dem Machtantritt der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wurde er aller Ämter enthoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre und Studium ===&lt;br /&gt;
Alfred Belian wurde am 23. August 1873 auf dem [[Gutshof|Familiengut]] [[Jodupönen (Kreis Goldap)|Jodupönen]] in [[Ostpreußen]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Allensteiner Heimatbrief&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 264, 2017, S. 14 ([https://mitglieder.ostpreussen.de/allenstein/uploads/media/AHB_264_Internet.pdf Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; als Sohn des langjährigen [[Olsztyn|Allensteiner]] Bürgermeisters [[Oskar Belian]] geboren. Er nahm ein Studium der [[Rechtswissenschaften|Rechts-]] und [[Staatswissenschaften]] an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Universität Jena]] auf, wo er ab 1894 auch in der [[Burschenschaft Arminia auf dem Burgkeller]] aktiv war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Studium führte ihn später an die [[Albertus-Universität Königsberg|Universität Königsberg]] und an die [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Universität Erlangen]], wo er 1898 mit seiner [[Inauguraldissertation]] &amp;#039;&amp;#039;Ist der Satz der L. 10 § 1 de compens. 16,2 allgemein gültig oder nur unter besonderen Umständen richtig und welche Konsequenzen ergeben sich aus der Beantwortung dieser Frage für die Natur der condictio indebiti?&amp;#039;&amp;#039; [[Dissertation#Bewertungsstufen einer Dissertation|cum laude]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde. 1895 meldete sich Belian freiwillig zum Militärdienst, den er beim [[Infanterie-Regiment „Herzog Karl von Mecklenburg-Strelitz“ (6. Ostpreußisches) Nr. 43|Infanterie-Regiment „Herzog Karl von Mecklenburg-Strelitz“]] versah. Als [[Leutnant]] der Reserve war er später dem [[Grenadier-Regiment „König Friedrich der Große“ (3. Ostpreußisches) Nr. 4|Grenadier-Regiment „König Friedrich der Große“]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium arbeitete Belian als [[Rechtsreferendariat|Referendar]] bei den Amtsgerichten in [[Olsztynek|Hohenstein]], [[Barczewo|Wartenburg]] und [[Land- und Amtsgericht (Königsberg)|Königsberg]], beim Landgericht [[Olsztyn|Allenstein]] sowie beim [[Oberlandesgericht Königsberg]] und bei der Staatsanwaltschaft Königsberg. Am 4.&amp;amp;nbsp;Juni 1902 legte er in [[Berlin]] das [[Richter auf Probe|Gerichtsassessor]]-Examen ab. Anschließend wechselte er in den Kommunaldienst und war etwa ein halbes Jahr bei der Stadtverwaltung [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]] tätig, bevor er ab 2.&amp;amp;nbsp;Januar 1903 zum Zweiten Bürgermeister in [[Wittenberge]] berufen wurde. Angebote als Bürgermeister von [[Goleniów|Gollnow]] sowie als Stadtrat von [[Eberswalde]] oder [[Nordhausen]] schlug er dafür aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard E. Muche: &amp;#039;&amp;#039;Die wahre Geschichte der Familie Belian – Teil 2&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Sorbenturm&amp;#039;&amp;#039;, Band 16, Verlag für die Heimat, Gräfenhainichen 2019, S. 91–92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister in Eilenburg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alfred Belian.jpg|mini|150px|Belian etwa zu seinem Amtsantritt als Eilenburger Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
Nach dem plötzlichen Tod des Eilenburger Bürgermeisters Ludwig Sydow bewarb sich Belian auf dessen nun frei gewordene Stelle und konnte sich dabei gegen fünfzig weitere Bewerber durchsetzen. Am 18. Dezember 1903 wählte ihn die [[Stadtverordnetenversammlung]] in dieses Amt, das er am 11. März 1904 antrat. Eilenburg war zu dieser Zeit eine recht wohlhabende und wachsende Stadt, was vor allem der ausgeprägten Industriestruktur geschuldet war. Wegen dieses Umstandes gelang es Belian, während seiner Amtszeit zahlreiche infrastrukturelle Projekte anzuschieben und zu verwirklichen. Dazu gehörten die [[Kommunalisierung]] der städtischen Gasversorgung (1905), die Eröffnung des [[Martin-Rinckart-Gymnasium|Realgymnasiums]] (1907), die Eröffnung des Königlichen [[Lehrerseminar]]s (1911), die Eröffnung der [[Kaserne Eilenburg|Infanterie-Kaserne]] (1916), die Errichtung eines Bürgermeisterwohnhauses (1916), die Errichtung eines Militär[[lazarett]]s (1917), die Eröffnung eines Walderholungsheims für Kinder der Stadt bei [[Battaune]] (1924), die Eröffnung eines Fürsorgeheims für schwer erziehbare Mädchen (1926) und die Inbetriebnahme der [[Bahnstrecke Eilenburg–Wurzen]] (1927). Damit war es Belian gelungen, Einrichtungen für die Stadt zu gewinnen, die eine überregionale Strahlkraft besaßen und die Bedeutung Eilenburgs in Preußen steigen ließen. Weitere Großprojekte, die aufgrund des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] und der anschließenden Krisenjahre nicht verwirklicht werden konnten, waren der Bau der [[Bahnstrecke Eilenburg–Bitterfeld]], der mit einem 1909 einberufenen Planungskomitee bereits konkrete Formen angenommen hatte, sowie die Verlängerung des [[Elster-Saale-Kanal]]s über Eilenburg bis [[Berlin]], für die ebenfalls schon Pläne vorlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als überzeugter [[Monarchie|Monarchist]] war Belian nach Ende des Ersten Weltkriegs zunächst im [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]] aktiv, schloss sich jedoch, wohl auch vor dem Hintergrund geänderter Machtverhältnisse im Eilenburger Stadtrat, der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] (DDP) an. Auf dem Leipziger Parteitag der DDP 1919 war Belian Schriftführer.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Troeltsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Schriften Zur Politik Und Kulturphilosophie (1918–1923). Kritische Gesamtausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Band 15, de Gruyter, Berlin 2002, S. 310.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund seiner Stahlhelm-Mitgliedschaft erhielt er 1927 von [[Friedrich Tschanter]] aus Anlass der Wahl zur Verlängerung seiner Amtszeit eine Anzeige. Belian wurde insgesamt dreimal – 1903, 1918 und 1928 – zum Eilenburger Bürgermeister gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reichsstädtebund ===&lt;br /&gt;
In seiner Funktion als Bürgermeister der Stadt Eilenburg gehörte Belian 1910 zu den Mitgründern des [[Städte- und Gemeindebund|Reichsverbands Deutscher Städte]], der für die Interessen der kleinen und mittleren Städte einstehen sollte. Hier war er von Beginn an als Mitglied des Vorstandes und wenig später als stellvertretender Vorsitzender aktiv. Im Mai 1918 wurde er zum Vorsitzenden des nun als Reichsstädtebund firmierenden Verbands gewählt. Ab 1928 bekleidete er das Amt des Bundespräsidenten des Reichsstädtebundes. Während seiner Amtszeit schlossen sich die Städteverbände aller deutschen Länder dem Reichsstädtebund an. Die Zahl der Mitgliedsstädte stieg von 870 im Jahr 1918 auf 1560 im Jahr 1933, dabei stieg die Zahl der vertretenen Einwohner von knapp sechs auf rund zehn Millionen. Darüber hinaus engagierte er sich bei der Verbandszeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Reichsstädtebund&amp;#039;&amp;#039;, gab Anregungen und verfasste bis zuletzt viele Aufsätze.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Oberbürgermeister Dr. Belian zum Abschied&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Reichsstädtebund&amp;#039;&amp;#039;, 26. Jahrgang, Nummer 10, Berlin, 15.&amp;amp;nbsp;Mai 1933.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freimaurertum ===&lt;br /&gt;
Belian wurde am 19.&amp;amp;nbsp;Februar 1905 Mitglied der Eilenburger [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;[[Zur Eule auf der Warte]]&amp;#039;&amp;#039;. Schon 1906 wurde er dort zweimal befördert. Von 1908 bis 1910 war er zugeordneter Redner und von 1910 bis vermutlich 1933 [[Meister vom Stuhl]]. In dieser Zeit engagierte er sich stark für die Loge. Er intensivierte den Austausch mit den benachbarten Logen und warb viele neue Mitglieder. Er hatte maßgeblichen Anteil am Bau (1909) und Kauf (1912) des Logenhauses in der Angerstraße 20.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Grigel, Gustav Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der St. Johannis-Loge Zur Eule auf der Warte zu Eilenburg, herausgegeben am 18. Februar 1912 bei der Feier des fünfzigjährigen Bestehens der Loge von der mit der Bearbeitung beauftragten Kommission&amp;#039;&amp;#039;, Offenhauer, Eilenburg 1912, S. 24 und 25 ([https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht/?PPN=PPN799368296 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtsenthebung durch die Nationalsozialisten ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten 1933 wurde Belian aufgrund seiner politischen Einstellung sowie seiner Tätigkeit als [[Freimaurer]] aus dem Bürgermeisteramt gedrängt. Zum Vorwand wurde eine [[Amtsarzt|amtsärztliche]] Untersuchung veranlasst, die ihm „Pensionsbedürftigkeit mit starker [[Fettleibigkeit|Korpulenz]]“ bescheinigte. Belian wog zu diesem Zeitpunkt 308&amp;amp;nbsp;[[Pfund]]. Das ihm genehmigte Ruhegehalt wurde noch im Juni 1933 um mehrere tausend [[Reichsmark]] jährlich gekürzt. Nach seinem erzwungenen Rücktritt am 1.&amp;amp;nbsp;April musste er zum 25.&amp;amp;nbsp;April 1933 auch das Amt als Bundespräsident des Reichsstädtebundes niederlegen. Belian verließ Eilenburg und wurde kurzzeitig in [[Wiesbaden]] sesshaft. Dort bemühte er sich um den Vorsitz des Verbands der Heimattreuen Ost- und Westpreußen, der ihm allerdings verwehrt blieb. 1934 siedelte Belian nach [[Berlin]] über, wo sein Sohn lebte. Er bewohnte dort das Haus Pariser Straße&amp;amp;nbsp;63. Von ihm beantragte Zulassungen auf Tätigkeit als Verwaltungsrechtsrat, [[Steuerberater|Helfer in Steuersachen]] und zur Führung einer [[Rechtsberatung|Rechtsauskunftsstelle]] wurden vom Personalamt des [[Gau Berlin|Gaues Berlin]] abgelehnt. Ab September 1943 bis nach Kriegsende hielt er sich wegen der Evakuierung Berlins in [[Dresden]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] bemühte sich Belian um eine Rückkehr nach Eilenburg. In einem am 16.&amp;amp;nbsp;Juni 1945 verfassten Brief an den Delitzscher Landrat empfahl er sich für die Wiedereinsetzung als Bürgermeister und verwies dabei auch auf sein nun um die Hälfte reduziertes Körpergewicht, was den Grund seiner Pensionierung obsolet erscheinen ließ. Auch verwies er auf die Empfehlungen von [[Gustav Raute]], dem ehemaligen Landrat des [[Landkreis Delitzsch (Provinz Sachsen)|Kreises Delitzsch]], und des von der sowjetischen Militäradministration eingesetzten Dresdener Oberbürgermeisters [[Rudolf Friedrichs]]. Als Eilenburger Bürgermeister fungierte zu dieser Zeit der liberale Rechtsanwalt Max Müller. Belian schloss sich der in der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]] neu gegründeten [[Liberal-Demokratische Partei Deutschlands|LDP]] an. Am 25.&amp;amp;nbsp;September 1945 erhielt er nach einstimmigem Stadtratsbeschluss die [[Liste der Ehrenbürger von Eilenburg|Ehrenbürgerschaft Eilenburgs]] verliehen. Seine Ersuche, wieder in das Bürgermeisteramt eingesetzt zu werden, blieben jedoch erfolglos. Belian starb am 7.&amp;amp;nbsp;Januar 1946 nach kurzer Krankheit in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard E. Muche: &amp;#039;&amp;#039;Die wahre Geschichte der Familie Belian – Teil 4&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Sorbenturm&amp;#039;&amp;#039;, Band 18, Verlag für die Heimat, Gräfenhainichen 2021, S. 92–99.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde auf dem [[Friedhof Wilmersdorf]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
=== Orden und Auszeichnungen ===&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz am weißen Bande|Eisernes Kreuz II. Klasse am weiß-schwarzen Bande]]&lt;br /&gt;
* [[Verdienstkreuz für Kriegshilfe]]&lt;br /&gt;
* [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Königlicher Kronen-Orden]] [[Ritterkreuz|VI. Klasse]]&lt;br /&gt;
* [[Rote Kreuz-Medaille (Preußen)|Rote Kreuz-Medaille]] III. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Rote Kreuz-Medaille (Preußen)|Rote Kreuz-Medaille]] II. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Kriegsverdienstkreuz (Lippe)|Lippisches Kriegsverdienstkreuz]] am weißen Bande&lt;br /&gt;
* [[Ehrenzeichen für Verdienste um das Rote Kreuz|Österreichisch-Ungarisches Ehrenzeichen für Verdienste um das Rote Kreuz]] II. Klasse mit Kriegsdekoration&lt;br /&gt;
* [[Verdienstmedaille vom Roten Halbmond|Kaiserlich-Türkische Rote Halbmondmedaille]] in Silber&lt;br /&gt;
* [[Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes]]&lt;br /&gt;
* Ehrenzeichen des Preußischen Landesvereins vom Roten Kreuz&lt;br /&gt;
* Erinnerungszeichen für Verdienste um das Feuerlöschwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßen ===&lt;br /&gt;
* 1916: Benennung der Angerstraße in Eilenburg als &amp;#039;&amp;#039;Belianstraße&amp;#039;&amp;#039; noch zu Lebzeiten; dort befanden sich unter anderem das Bürgermeisterhaus und die Eilenburger Freimaurerloge, der Belian zeitweise vorstand; 1933 aufgehoben, 1946–1959 erneut &amp;#039;&amp;#039;Belianstraße&amp;#039;&amp;#039;, heute &amp;#039;&amp;#039;Am Anger&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2001: Benennung der Erschließungsstraße in der ehemaligen [[Kaserne Eilenburg]] als &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Belian-Straße&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
* 1920: Verleihung der Genehmigungsurkunde zum Führen des Amtstitels &amp;#039;&amp;#039;Oberbürgermeister&amp;#039;&amp;#039; durch den preußischen Innenminister [[Wolfgang Heine]]&lt;br /&gt;
* um 1930: Dr.-Belian-Gedenkstein in der Schoßaue (neben Hausnummer 1), denkmalgeschützt&lt;br /&gt;
* 1945: [[Ehrenbürgerschaft]] in Eilenburg&lt;br /&gt;
* 1990er Jahre: Benennung der Grundschule im ehemaligen Königlichen Lehrerseminar als &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Belian-Schule&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ist der Satz der L. 10 § 1 de compens. 16,2 allgemein gültig oder nur unter besonderen Umständen richtig und welche Konsequenzen ergeben sich aus der Beantwortung dieser Frage für die Natur der condictio indebiti?&amp;#039;&amp;#039; [[Inauguraldissertation]], Erlangen 1898.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das preußische Volksschulunterhaltungsgesetz von 1906 (Gesetz, betr. die Unterhaltung der öffentlichen Volksschulen).&amp;#039;&amp;#039; Stankewicz, Berlin 1906.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Loge und Freimaurerei. Ein offenes Wort an unsere Mitbürger.&amp;#039;&amp;#039; Wunder, Berlin 1909.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was muß die akademische Jugend von dem freimaurerischen Humanitätsgedanken und von dem Roten Kreuz wissen ...&amp;#039;&amp;#039; Verein deutscher Freimaurer, Eilenburg 1912.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Denkschrift über den gegenwärtigen Stand der von dem Herrn Landeshauptmann der Provinz Sachsen ausgearbeiteten Projekte einer normalspurigen Kleinbahn Eilenburg-Bitterfeld und einer Industriebahn in Eilenburg ...&amp;#039;&amp;#039; (mit Ergänzungsband). Eilenburg 1913.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Sentinel of the Seas. The Tireless Vigil of the British Navy.&amp;#039;&amp;#039; London 1917.&amp;lt;!--Der Bürgermeister von Eilenburg schreibt ein Buch über die britische Marine???--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kriegerheimstätten und Gemeindewohl.&amp;#039;&amp;#039; Harrwitz, Berlin 1918.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Projekt des Kanalvereins Berlin-Leipzig nach dem Stande vom 1. September 1926.&amp;#039;&amp;#039; Eilenburg 1926.&lt;br /&gt;
* (zusammen mit [[Gotthold Haekel]]): &amp;#039;&amp;#039;Kommunale Verwaltungsreform und örtliche Selbstverwaltung. Denkschrift des Reichsstädtebundes.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1928.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Interesse der mittleren und kleinen Städte an Wandertheatern.&amp;#039;&amp;#039; o. J.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kriegsernährung und Kriegsanleihe.&amp;#039;&amp;#039; o. J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biografisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker&amp;#039;&amp;#039;, Teilband 1: &amp;#039;&amp;#039;A–E.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 1996, S. 76.&lt;br /&gt;
* [[Peter Kaupp]]: &amp;#039;&amp;#039;Belian, Alfred Elimar Julius.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Von Aldenhoven bis Zittler. Mitglieder der Burschenschaft Arminia auf dem Burgkeller-Jena, die in den letzten 100 Jahren im öffentlichen Leben hervorgetreten sind.&amp;#039;&amp;#039; Dieburg 2000.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Erster Band, Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, ISBN 3-598-30664-4.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Beuche: &amp;#039;&amp;#039;Dr. jur. Alfred Elimar Julius Belian.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Persönlichkeiten von Eilenburg.&amp;#039;&amp;#039; Books on Demand, Norderstedt 2012, ISBN 978-3-8482-2922-2.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Böttcher]]: &amp;#039;&amp;#039;Belian, Alfred Julius Elimar.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bedeutende historische Persönlichkeiten der Dübener Heide.&amp;#039;&amp;#039; In: AMF, Nr. 237, 2012, S. 10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1137339845}}&lt;br /&gt;
* [https://eilenburg.de/rathaus/dr-alfred-belian Biographie Alfred Belians] auf den Seiten der Stadt Eilenburg&lt;br /&gt;
* [https://d-nb.info/gnd/1137339845 Alfred Belian] im Katalog der [[Deutsche Nationalbibliothek|Deutschen Nationalbibliothek]]&lt;br /&gt;
* [http://www.google.de/webhp?sourceid=toolbar-instant&amp;amp;hl=de&amp;amp;ion=1&amp;amp;qscrl=1#hl=de&amp;amp;sa=N&amp;amp;tbo=d&amp;amp;qscrl=1&amp;amp;rlz=1T4ADBF_deDE309DE310&amp;amp;tbm=bks&amp;amp;tbm=bks&amp;amp;q=inauthor:%22Alfred+Belian%22&amp;amp;ei=qLsOUcnPA43IsgaTrYHgDQ&amp;amp;ved=0CDEQ9AgwAA&amp;amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.&amp;amp;fp=22e875f4060713f9&amp;amp;ion=1&amp;amp;biw=1280&amp;amp;bih=524 Alfred Belian] in der [[Google Buchsuche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1137339845|VIAF=3466150172711600180000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Belian, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Kommunalverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Wittenberge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Eilenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Nordsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes am weißen Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Rote Kreuz-Medaille (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger eines Ehrenzeichens für Verdienste um das Rote Kreuz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LDPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Belian, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Belian, Alfred Elimar Julius (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Kommunalpolitiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. August 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jodupönen (Kreis Goldap)|Jodupönen]], [[Kreis Goldap]], [[Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Januar 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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