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	<title>Alfred Beit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T23:02:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-11-08T20:15:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alfred Beit 1905.jpg|miniatur|150px|Alfred Beit, 1905]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Beit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Februar]] [[1853]] in [[Hamburg]]; † [[16. Juli]] [[1906]] auf dem Landsitz &amp;#039;&amp;#039;Tewin Waters&amp;#039;&amp;#039; in der Nähe von [[Welwyn (Hertfordshire)|Welwyn]] in der englischen Grafschaft [[Hertfordshire]]) war ein deutsch-britisch-südafrikanischer Gold- und [[Diamant]]enmagnat. Er war ein [[Mäzen]] und einer der reichsten Männer seiner Zeit. Politisch war er Anhänger von [[Cecil Rhodes]] und seiner Ideen eines britischen [[Imperialismus]]. Er zählte zu den [[Randlord]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Laura Beit00.jpg|miniatur|150px|links|Mutter von Alfred, Laura Beit ([[Leopold von Kalckreuth]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Beit wurde 1853 als zweitältestes Kind mit fünf weiteren Geschwistern, darunter [[Otto Beit]], in Hamburg geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Henning Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Albert Beit&amp;#039;&amp;#039;. Hamburger und Diamantenkönig. S. 21&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beits waren eine bekannte Hamburger Familie [[sephardisch]]en Ursprungs.&amp;lt;ref&amp;gt;Ob die Beits von sephardischen oder akenasischen Juden abstammen ist in der Forschung umstritten. Henning Albrecht schreibt dazu in seiner Biografie Alfred Beits: „Vielleicht ist die Zuordnung der Beits zu den Sepharden aus dem Wunsch der Biographen geboren, die Familie von früh an mit dem Esprit ‚edler Herkunft‘ umgeben und ihren späteren wirtschaftlichen Erfolg in eine lange Tradition zu stellen“, und plädiert eher für eine Abstammung von aschkenasischen Juden. Vgl. dort S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Urgroßvater Marcus Salomon Beit (1734–1810) war Gründer des Gold-Silber-Scheidebetriebes in der I. Elbstraße Nr. 43. Einer seiner Enkel, der Chemiker [[Ferdinand Beit (Chemiker)|Ferdinand Beit]] (1817–1870), ein Onkel von Alfred Beit, gründete 1846 zusammen mit [[Johan Cesar Godeffroy (Kaufmann, 1813)|Cesar Godeffroy]] das Hamburger „Elbkupferwerk“, Vorläufer der heutigen [[Aurubis|Aurubis AG]]; zudem war er an der Gründung der [[BASF|Badischen Anilin- &amp;amp; Soda-Fabrik AG]] beteiligt und hatte 1876 die &amp;#039;&amp;#039;Chemie und Farben Fabrik Beit &amp;amp; Co&amp;#039;&amp;#039; gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfreds Eltern, Siegfried Beit (1818–1881) und Laura geb. Hahn (1824–1918), waren 1851 vom [[Jüdische Religion|jüdischen]] zum [[protestantisch]]en Glauben übergetreten. Siegfried Beit war Tuchkaufmann und hatte, auch aus gesundheitlichen Gründen, geschäftlich wenig Erfolg. Alfred Beit ging auf die &amp;#039;&amp;#039;Privatschule Dr. [[Karl Heinrich Schleiden|Schleiden]]&amp;#039;&amp;#039;. Sein Klassenkamerad [[Werner von Melle]] berichtete, Beit sei &amp;#039;&amp;#039;in relativ einfachen Verhältnissen&amp;#039;&amp;#039; aufgewachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Werner von Melle, Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Dreißig Jahre Hamburger Wissenschaft: 1891–1921; Rückblicke und persönliche Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;, 2&amp;amp;nbsp;Bände, Broschek, Hamburg 1923, ([https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN815880197 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Cousin [[Ferdinand Beit (Politiker)|Ferdinand Beit]] der Jüngere war ein Sohn von Johanna Beit, der Tochter des Mannheimer Bankiers [[Seligmann Ladenburg]]. Ein anderer Cousin war [[Eduard Beit von Speyer]] (1860–1933), von 1896 bis 1928 Inhaber des führenden Frankfurter Bankhauses “[[Lazard Speyer-Ellissen]]”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Beit machte nach Abschluss der Schule 1870 bei der Hamburger Im- und Exportfirma &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Julius Lippert|David Lippert&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co.]]&amp;#039;&amp;#039; eine zweijährige Lehre. Dort kam er erstmals mit dem Diamantenhandel in Berührung. Ab 1. April 1873 absolvierte er seinen Wehrdienst als [[Einjährig-Freiwilliger]] beim [[Infanterie-Regiment „Hamburg“ (2. Hanseatisches) Nr. 76]]. Darauf lernte er zusätzlich ein Jahr Diamantenschleifer in einem Betrieb bei Verwandten in [[Amsterdam]]. 1875 reist Beit im Auftrag der Firma David Lippert &amp;amp; Co in die [[Kapkolonie]] zur Stadt &amp;#039;&amp;#039;New Rush&amp;#039;&amp;#039;, die 1877 in [[Kimberley (Südafrika)|Kimberley]] umbenannt werden sollte, um dort als Diamanteneinkäufer zu arbeiten. Beit war aufgrund seiner bei David Lippert und in Amsterdam erworbenen Kenntnisse sehr erfolgreich&amp;lt;ref&amp;gt;Henning Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Albert Beit&amp;#039;&amp;#039;. Hamburger und Diamantenkönig. S. 35&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde bereits im folgenden Jahr selbstständiger Agent der Firma David Lippert &amp;amp; Co., für die er bis 1879 arbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;Eric Zinnow: &amp;#039;&amp;#039;Die BeitChronik&amp;#039;&amp;#039;, Würzburg 1995, Handschrift Staatsarchiv Hamburg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Kapital für seine eigenen Geschäfte aufzubringen, wandte sich Beit an einen Geschäftsfreund seines Vaters, [[Jules Porgès]] (1839–1921), der sich 1876 auch in New Rush aufhielt. Beit wechselte im Folgenden zu &amp;#039;&amp;#039;Porgès&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Cie&amp;#039;&amp;#039; und wurde zusammen mit [[Julius Wernher]], der seit 1873 für Porgès&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Cie in Südafrika Diamanteneinkäufe tätigte, 1880 Teilhaber einer Firma, die ihr Geschäft zunehmend vom Ankauf von Diamanten auf den Handel mit Anteilsscheinen an Diamantminen verlagert hatte, die für europäische Investoren interessant waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Henning Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Albert Beit&amp;#039;&amp;#039;. Hamburger und Diamantenkönig. S. 39&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Porgès sich 1889 aus den Geschäften in Südafrika verabschiedete, gründeten Beit und Wernher die Firma &amp;#039;&amp;#039;Wernher, Beit&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co.&amp;#039;&amp;#039; als Nachfolgerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cecil rhodes &amp;amp; alfred beit00.jpg|miniatur|200px|Rhodes und Beit 1896]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Porgès&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Cie gelang es Beit, viele Anteile an Diamantenminen nicht nur rund um Kimberley zu erwerben und damit Einfluss im beginnenden Konzentrationsprozess zu erlangen. In diesem Zusammenhang begann auch die Zusammenarbeit mit seinem späteren Freund [[Cecil Rhodes]]. Als dieser 1888 mit Hilfe von [[Nathan Mayer Rothschild, 1. Baron Rothschild|Nathan Mayer Rothschild]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.rothschildarchive.org/business/rothschild_clients/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Rothschild clients&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20181027061553}}, rothschildarchive.org (abgerufen am 31. März 2025)&amp;lt;/ref&amp;gt; die [[De Beers|De Beers Consolidated Mines Limited]] gründete, brachte Beit seine Anteile an Diamantenminen ein und wurde neben [[Barney Barnato]] einer von vier Hauptanteilseignern von De Beers sowie Direktor auf Lebenszeit. Rhodes und Beit arbeiteten fortan dergestalt zusammen, dass Rhodes sich um die politische Seite und Beit sich um die finanzielle Seite der Geschäfte kümmerte. Dass Beit Rhodes sehr ergeben war, lässt sich auch daran erkennen, dass er an der Planung und persönlichen Finanzierung mit 200.000 Pfund am gescheiterten [[Jameson Raid]] beteiligt war; einem Überfall vom 29. Dezember 1895 bis zum 2. Januar 1896 auf [[Paul Kruger]]s [[Südafrikanische Republik]] – dem heutigen [[Transvaal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Diamantenhandel und -produktion gelang es Beit ab 1886 große Teile der Schürfrechte an neu entdeckten Goldvorkommen im Gebiet [[Witwatersrand]] zu erwerben und auch dort ein beträchtliches Vermögen anzusammeln. 1888 gründete Beit zusammen mit Rhodes die [[Britische Südafrika-Gesellschaft]], die sich der Ausbeutung der Witwatersrand Goldvorkommen sowie der Landeroberung und -erschließung in [[Südrhodesien]] widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1888 verlegte Beit seinen Hauptwohnsitz nach [[London]] und nahm die [[britische Staatsbürgerschaft]] an. Zunächst hatte er nur ein Zimmer in [[St. James’s (Westminster)|St. James’s]], während er in der [[City of London|City]] seinen Geschäften nachging. Zwischen 1894 und 1897 ließ er sich das Anwesen &amp;#039;&amp;#039;Aldford House&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;Park Lane&amp;#039;&amp;#039; am [[Hyde Park]] bauen.&amp;lt;ref&amp;gt;Henning Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Albert Beit&amp;#039;&amp;#039;. Hamburger und Diamantenkönig. S. 93&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mittelweg 113 (Hamburg-Harvestehude).ajb.jpg|miniatur|200px|Beit Villa am Mittelweg 113 in Hamburg]]&lt;br /&gt;
1890/1891 ließ er für seine Mutter Laura in [[Hamburg-Harvestehude]] am Mittelweg 113 eine repräsentative Villa in einem parkartigen Garten errichten, in der er während seiner Aufenthalte in Hamburg residierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Henning Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Albert Beit&amp;#039;&amp;#039;. Hamburger und Diamantenkönig. S. 96/97&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.hamburg.de/contentblob/201404/data/denkmalliste-gesamt.pdf | wayback=20110627004316 | text=Denkmalliste der FHH, Stand 21. November 2012, Denkmal-Listen-Nr. 1444 (abgerufen am 8. Februar 2013)}} (PDF; 915&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Straßenbahn Lissabon]] wurde mitsamt dem gesamten Netz zwecks Kapitalbeschaffung an die 1899 neu gegründete &amp;#039;&amp;#039;Lisbon Electric Tramways Ltd.&amp;#039;&amp;#039; aus [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]], eine Tochtergesellschaft der &amp;#039;&amp;#039;Wernher, Beit &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039;, für 99 Jahre verpachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Marina Tavares Dias: &amp;#039;&amp;#039;História do Eléctrico da Carris – The History of the Lisbon Trams&amp;#039;&amp;#039;. Quimera, [[CCFL|Carris]]: Lissabon 2001, ISBN 972-589-066-3, S. 73–75&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beit beschäftigte sich in seinen späten Jahren auch mit dem Ankauf von Kunst. Er erwarb eine umfangreiche Sammlung, wobei er sich bei Käufen unter anderem durch [[Wilhelm von Bode]] beraten ließ. In seinem neuerbauten prächtigen &amp;#039;&amp;#039;Aldford House&amp;#039;&amp;#039; am [[Hyde Park]] befand sich auch ein Gemäldesaal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 kaufte Beit seinen Landsitz &amp;#039;&amp;#039;Tewin Water&amp;#039;&amp;#039; nahe Welwyn in Hertfordshire.&amp;lt;ref&amp;gt;Henning Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Albert Beit&amp;#039;&amp;#039;. Hamburger und Diamantenkönig. S. 95&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1902 gesundheitlich schwer angeschlagen, verstarb er 1906 unverheiratet und kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mäzenatentum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alfred Beit00.jpg|miniatur|150px|links|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Beit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Giovanni Boldini]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon zu Lebzeiten hat Beit für unterschiedliche Einrichtungen gestiftet. Da Beit Wilhelm Bode verbunden war, wurde dem [[Kaiser Friedrich-Museums-Verein]] noch vor Eröffnung des entsprechenden Museums 1899 der Kauf des Bildnisses &amp;#039;&amp;#039;Landschaft mit dem Schiffbruch des Paulus&amp;#039;&amp;#039; von [[Peter Paul Rubens]] ermöglicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Bode: &amp;#039;&amp;#039;Mein Leben&amp;#039;&amp;#039;. Band&amp;amp;nbsp;2, Berlin 1997; S.&amp;amp;nbsp;262.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Gemäldegalerie (Berlin)]] wurden 1904 das Gemälde von &amp;#039;&amp;#039;Mr. John Wilkinson&amp;#039;&amp;#039; von [[Thomas Gainsborough]]&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Bode: &amp;#039;&amp;#039;Mein Leben&amp;#039;&amp;#039;. Band&amp;amp;nbsp;2, Berlin 1997; S.&amp;amp;nbsp;228.&amp;lt;/ref&amp;gt; und zu einem anderen Zeitpunkt ein Gemälde von [[Joshua Reynolds]] vermacht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.faz.net/s/Rub17F07FA6040D4F8E938C820ED6EB0545/Doc~E83FB050D84B4495A93CE96B595B579DE~ATpl~Ecommon~Scontent.html | wayback=20070107190214 | text=FAZ vom 23. Dezember 2006, S.&amp;amp;nbsp;48 Kunstmarkt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dem Erbe Beits erhielt das [[Bode-Museum|Kaiser-Friedrich-Museum]] 1907 als Vermächtnis die Statue &amp;#039;&amp;#039;Herkules&amp;#039;&amp;#039; von [[Antonio del Pollaiuolo]] geschenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Bode: &amp;#039;&amp;#039;Mein Leben&amp;#039;&amp;#039;. Band&amp;amp;nbsp;1, Berlin 1997; S.&amp;amp;nbsp;248.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der [[Hamburger Kunsthalle]] wurden Bilder geschenkt. So übernahm Beit die Kosten für das von [[Alfred Lichtwark]] angeregte und 1906 von [[Max Liebermann]] fertiggestellte Bild des &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Professorenkonvent&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Birgit Pflugmacher: &amp;#039;&amp;#039;Max Liebermann – sein Briefwechsel mit Alfred Lichtwark&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation Hamburg 2001, S.&amp;amp;nbsp;163 Fußnote 672. [http://d-nb.info/961986166/34 Volltextzugriff]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung]], die finanzielle Keimzelle der späteren [[Universität Hamburg]], wurde überhaupt erst ermöglicht durch die Schenkung der ersten 2 Millionen Goldmark von Alfred Beit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ImperialCollegeLondon.jpg|150px|mini|&amp;#039;&amp;#039;Royal School of Mines&amp;#039;&amp;#039;, im Eingangsbereich Büste von Alfred Beit, rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stiftete 1905 einen Lehrstuhl für Koloniale Geschichte an der [[Universität Oxford]]; dieser heißt heute &amp;#039;&amp;#039;Beit Professor of Commonwealth History&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.history.ox.ac.uk/staff/postholder/brown_jm.htm |wayback=20110615200523 |text=Faculty of History. Faculty Postholders}}. University of Oxford, auf &amp;#039;&amp;#039;www.history.ox.ac.uk&amp;#039;&amp;#039; (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In London wurden der [[Royal School of Mines]] des [[Imperial College London]] beträchtliche Mittel vermacht. Eine Büste Beits ziert den Eingangsbereich der Royal School of Mines. Zur Unterstützung der Gründung einer Universität in [[Johannesburg]] sah das Testament von Beit eine Summe 200.000 Pfund vor, doch da diese nicht schnell genug realisiert wurde, wurden die Mittel aufgestockt, und eine ähnliche Summe durch Wernher für den Bau der [[Universität Kapstadt]] verwendet. Der größte Teil seines Vermögens floss in den [[Beit Trust]], der die Aufgabe hat, Infrastruktur- und Bildungsmaßnahmen im [[Südliches Afrika|südlichen Afrika]] zu unterstützen. So wurde zum Beispiel vom Trust 1929 die [[Alfred Beit Bridge]] über den [[Limpopo (Fluss)|Limpopo]] errichtet, die einzige Verbindung von Simbabwe nach Südafrika. Neben dieser Brücke ist die Stadt [[Beitbridge (Simbabwe)|Beitbridge]] entstanden. Der Beit Trust ist auch heute fördernd in [[Malawi]], [[Sambia]] und [[Simbabwe]] aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hamburg wurde nach Beits Tod aus Mitteln der Familie der nach ihm und seinem jüngeren Bruder Otto benannte &amp;#039;&amp;#039;Alfred-und-Otto-Beit-Stift&amp;#039;&amp;#039; auf dem Gelände der [[Vaterstädtische Stiftung|Vaterstädtischen Stiftung]] mit 34 Wohnungen errichtet,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wohnstifte in Eppendorf&amp;#039;&amp;#039; − Manche Stiftungen sind Jahrhunderte alt. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Eppendorfer&amp;#039;&amp;#039;. Zeitschrift des Eppendorfer Bürgervereins von 1875, Ausgabe Mai 1962.&amp;lt;/ref&amp;gt; die für Menschen bestimmt waren, die „im Haushalt dienenden Ständen“ angehörten oder angehört hatten. Ende der 1920er Jahre wurde die Zahl der Wohnungen mit Geld von Otto Beit auf 46 aufgestockt.&amp;lt;ref&amp;gt;Henning Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Beit: Hamburger und Diamantenkönig&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg University Press, Hamburg 2011, S. 131–132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Am Eingangsportal der &amp;#039;&amp;#039;Royal School of Mines&amp;#039;&amp;#039; steht rechts eine Büste von Alfred Beit. An der Alfred Beit Bridge gibt es ein Relief von ihm. 1962 wurde der Alfred-Beit-Weg in [[Hamburg-Harvestehude]] nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rita Bake]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Gedächtnis der Stadt. Nach Frauen und Männern benannte Straßen, Plätze, Brücken in Hamburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg 2017, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Henning Albrecht |Titel= Alfred Beit | TitelErg=Hamburger und Diamantenkönig|Hrsg=Ekkehard Nümann |Sammelwerk=Mäzene für Wissenschaft |Band=9 |Online=https://hup.sub.uni-hamburg.de/oa-pub/catalog/view/88/ebook/386 | Format= PDF |Verlag=Hamburg University Press |Ort=Hamburg |Datum=2015 |ISBN=978-3-937816-82-1 |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* {{HambBio|Beit, Alfred|5|44|46|Claus Gossler}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|23||Beit, Alfred|Maria Möring|117583391}}&lt;br /&gt;
* Eric Rosenthal: &amp;#039;&amp;#039;Rhodesian Jewry and its Story&amp;#039;&amp;#039;. ([https://zjc.org.il/rhodesian-jewry-story/ Link zum Digitalisat, bei &amp;#039;&amp;#039;Zimbabwe Jewish Community&amp;#039;&amp;#039;]; PDF; 418&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* Christian Justus: &amp;#039;&amp;#039;Das Leben und Wirken des Hamburger Kaufmanns Alfred Beit&amp;#039;&amp;#039;. Diplomarbeit Universität Hamburg 1990&lt;br /&gt;
* Sven Kummereincke: [https://www.abendblatt.de/hamburg/article228626649/hamburger-alfred-beit-gold-diamanten-london-reichtum-geld-uni-hamburg.html &amp;#039;&amp;#039;Wie ein Hamburger aus dem Nichts zu einem der reichsten Männer Europas wurde&amp;#039;&amp;#039;]. &amp;#039;&amp;#039;abendblatt.de&amp;#039;&amp;#039; vom 6. März 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alfred Beit}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/001372|NAME=Alfred Beit}}&lt;br /&gt;
* [http://www.beittrust.org.uk/ beittrust.org.uk] – Beit Trust heute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117583391|LCCN=nr/2006/32659|VIAF=69711348}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Beit, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstsammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Randlord]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:De Beers]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1853]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Beit, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britisch-südafrikanischer Gold und Diamantenmagnat, Mäzen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Februar 1853&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Juli 1906&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Tewin Waters bei [[Welwyn (Hertfordshire)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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