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	<title>Alfred Bülowius - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T11:22:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-05-24T14:48:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Oberst Alfred Bülowius (1892-1968).jpg|mini|Oberst Alfred Bülowius]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Bülowius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Januar]] [[1892]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]; † [[9. August]] [[1968]] in [[Detmold]]) war ein deutscher [[General der Flieger]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärische Biografie ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre und Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Bülowius trat am 23. Januar 1911 als [[Fahnenjunker]] in das [[Infanterie-Regiment „von Boyen“ (5. Ostpreußisches) Nr. 41|Infanterie-Regiment „von Boyen“ Nr. 41]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ein. Mit dem Regiment nahm er während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] bis 1916 als [[Kompanie (Militär)|Kompanieoffizier]], später [[Kompaniechef]] und [[Adjutant|Regimentsadjutant]] an den Kämpfen an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] teil. Über diese Erlebnisse verfasste er zusammen mit seinem Regimentskamerad und späteren Generalmajor [[Bruno Hippler]] ein Buch.&amp;lt;ref&amp;gt;Bruno Hippler, Alfred Bülowius: &amp;#039;&amp;#039;Das Infanterie-Regiment v. Boyen (5. Ostpreußisches) Nr. 41 im Weltkrieg 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; Auf Grund der amtlichen Kriegsakten, Beiträgen von Kriegsteilnehmern und eigenen Erinnerungen. Gerhard Stalling Verlag. Oldenburg/Oldenburg 1929. in: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungsblätter deutscher Regimenter.&amp;#039;&amp;#039; Der Schriftfolge Bd. 262&amp;lt;/ref&amp;gt; 1916 wechselte er zur [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Fliegertruppe]] über und absolvierte eine Ausbildung zum [[Flugzeugführer]]. Bis 1918 flog er als [[Staffel (Militär)|Staffelführer]] im [[Kampfgeschwader der Obersten Heeresleitung|Bombengeschwader der Obersten Heeresleitung]] Nr. 3. Die letzten Kriegsmonate sowie darüber hinaus bis 1919 erfolgte sein Einsatz bei der &amp;#039;&amp;#039;Fliegerstaffel Grauert&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: right; margin-left: 1em; margin-right: 0em; padding: 1em; border: solid darkgray 1px; font-size: 85%; background: #F5F5F5; max-width: 33%;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beförderungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 18. August 1911 [[Fähnrich]]&lt;br /&gt;
* 18. Juni 1912 [[Leutnant]]&lt;br /&gt;
* 18. August 1917 [[Oberleutnant]]&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1920 Charakter als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]]&lt;br /&gt;
* 1. Mai 1934 [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]]&lt;br /&gt;
* 1. September 1934 [[Major]]&lt;br /&gt;
* 1. Oktober 1936 [[Oberstleutnant]]&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1939 [[Oberst]]&lt;br /&gt;
* 1. Juni 1941 [[Generalmajor]]&lt;br /&gt;
* 1. März 1943 [[Generalleutnant]]&lt;br /&gt;
* 1. Dezember 1944 [[General der Flieger]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischenkriegsjahre ===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1919 kam Bülowius zu einer Fliegerstaffel des &amp;#039;&amp;#039;Grenzschutzkommandos Nord&amp;#039;&amp;#039; nach [[Bartoszyce|Bartenstein]], wo er bis Oktober des gleichen Jahres verblieb. Am 1. Januar 1920 trat Bülowius aus dem Wehrdienst und zum 1. Februar 1920 zur [[Polizei]] über. In dieser diente er bis Ende August 1922 bei der &amp;#039;&amp;#039;Polizei-Fliegerstaffel Ostpreußen&amp;#039;&amp;#039; bei Königsberg bzw. später bei der Luftüberwachungsabteilung Ostpreußen. Am 31. August 1922 schied Bülowius aus der Polizei aus und war ab 1. April 1925 als Zivilangestellter bis Ende April 1934 Luftschutzreferent beim Stab des Wehrkreis-Kommandos I in Königsberg eingesetzt sowie danach bis Ende August 1934 als Referent beim Höheren Luftamt tätig. Zum 1. September 1934 trat Bülowius zu der im Aufbau befindlichen [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] über, wo er bis 1935 im [[Reichsluftfahrtministerium]] (RLM) in [[Berlin]] als Referent tätig war. Noch im gleichen Jahr wechselte er als Staffelkapitän zur &amp;#039;&amp;#039;Fliegertruppe Merseburg&amp;#039;&amp;#039; über, wo er bis 1936 verblieb. In diesem Jahr erfolgte seine Abkommandierung zum [[Kampfgeschwader 253]] „General Wever“, wo er als [[Gruppenkommandeur]] bis 1937 agierte. Anschließend war Bülowius bis 16. November 1939 Kommandeur der Kampffliegerschule in [[Tutow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Am Folgetag wurde Bülowius zum [[Geschwaderkommodore|Kommodore]] des [[Lehrgeschwader 1|Lehrgeschwaders 1]] ernannt, welches er im [[Westfeldzug]] kommandierte. In dieser Eigenschaft wurde er Anfang Juni 1940 über [[Frankreich]] abgeschossen und geriet verwundet in französische [[Kriegsgefangenschaft]]. Am 21. Juni 1940 kehrte Bülowius nach Deutschland zurück und lag bis Oktober 1940 in einem [[Lazarett]]. Nach seiner Genesung folgte seine Ernennung zum &amp;#039;&amp;#039;Höheren Flieger-Ausbildungskommandeur 7&amp;#039;&amp;#039;. Am 15. Januar 1941 wurde er zum Höheren Kommandeur der Kampf- und Sturzkampffliegerschule in [[Prag]] ernannt. An die [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] abkommandiert, übernahm Bülowius dort am 2. August 1942 als Kommandeur den &amp;#039;&amp;#039;Gefechtsverband Nord&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;[[Luftwaffenkommando Don]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. November 1942 wurde Bülowius zum Kommandeur der [[1. Flieger-Division (1942–1945)|1. Flieger-Division]] ernannt. Diese befehligte er bis 25. Juni 1943 im [[Heeresgruppe Mitte|Mittelabschnitt der Ostfront]] im Großraum Dugino, später [[Orjol|Orel]]. Am 26. Juni 1943 wurde Bülowius zum [[Kommandierender General|Kommandierenden General]] des II. Fliegerkorps ernannt, welches unter seinem Kommando bis Ende Juni 1944 auf dem [[italien]]ischen Kriegsschauplatz und nach der [[Operation Neptune|alliierten Landung in der Normandie]] am Invasionsraum eingesetzt war. Es handelte sich dabei lediglich um einen Organisationsstab, welcher in [[Compiègne]] die Heeresunterstützung vorbereitete und keine eigenen Jagdbomberverbände befehligte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Horst Boog]], [[Gerhard Krebs (Historiker)|Gerhard Krebs]], Detlef Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Reich in der Defensive – Strategischer Luftkrieg in Europa, Krieg im Westen und in Ostasien 1943 bis 1944/45.&amp;#039;&amp;#039; [[Deutsche Verlags-Anstalt]]. Stuttgart 2001. S. 290.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom 10. April bis zum 28. Juni 1944 übernahm er zusätzlich die Führung über die Kommandobehörde [[Fliegerführer West]], die dem [[II. Fliegerkorps]] unterstellt war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Henry L. deZeng IV, Douglas G. Stankey|url=http://www.ww2.dk/LwOffz%20%20A-F%202017.pdf |titel=Luftwaffe Officer Career Summaries, Section A–F |seiten=660 |datum=2017 |sprache=en |zugriff=2023-08-12 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Juli 1944 wurde Bülowius zum Kommandierenden General des [[II. Jagdkorps]] ernannt, welches bis Mitte Oktober 1944 an weiteren Brennpunkten in Nordfrankreich eingesetzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Oktober 1944 gab Bülowius das Kommando des Korps an [[Generalmajor]] [[Dietrich Peltz]] ab und wurde am Folgetag mit der Wahrnehmung der Geschäfte als Kommandierender General und Befehlshaber im Luftgau XVI [[Dresden]] bis zum 21. Januar 1945 beauftragt. Daneben war er vom 22. Januar bis 3. Februar 1945 kurzfristig mit der Wahrnehmung der Geschäfte als Kommandierender General und Befehlshaber im Luftgau XV in Prag beauftragt. Bülowius stimmte sich in dieser Zeit nicht mit den Heeresverbänden in seinem Bereich ab und agierte „selbstherrlich“, wie es Historiker später feststellten. Er war damit ein maßgeblicher Akteur bei den schweren [[Luftangriffe auf Dresden|Luftangriffen auf Dresden]] am 13./14. Februar 1945, denn die Stadt lag in seinem Verantwortungsbereich. Beispielsweise agierten Flakbatterien der Luftwaffe nach eigenem Ermessen, ohne Beachtung von Befehlen des Heeres. Nach den Angriffen verließ er schnell die Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rolf-Dieter Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Die militärische Bedeutung Dresdens im Frühjahr 1945 und die Auswirkungen der alliierten Luftangriffe.&amp;#039;&amp;#039; In: Rolf-Dieter Müller, Nicole Schönherr, Thomas Widera (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Zerstörung Dresdens 13. bis 15. Februar 1945. Gutachten und Ergebnisse der Dresdner Historikerkommission zur Ermittlung der Opferzahlen.&amp;#039;&amp;#039; V&amp;amp;R Unipress. Göttingen 2010. ISBN 978-3-89971-773-0. S.&amp;amp;nbsp;75–101, hier: 78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung dieser Dienststelle befand sich Bülowius bis zum 21. Februar 1945 vorübergehend in der [[Führerreserve]] und wurde am 22. Februar 1945 zum Kommandierenden General und Befehlshaber des Stabes Dresden des &amp;#039;&amp;#039;Luftgau-Kommandos III&amp;#039;&amp;#039; ernannt; eine Funktion die im April 1945 aufgelöst wurde. In den letzten Kriegswochen fungierte Bülowius bis zum 8. Mai 1945 als Kommandeur der Wehrmachtordnungstruppen in [[Tirol]] und geriet dort, nach der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht]], in alliierte Kriegsgefangenschaft, aus der er am 4. Juni 1947 entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] am 4. Juli 1940&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 251.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Kreuz]] in Gold am 9. Dezember 1942&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Karl Friedrich Hildebrand: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale der deutschen Luftwaffe 1935–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abernetty–v.Gyldenfeldt.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1701-1, S. 129–130.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127441824|VIAF=69950915}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bulowius, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infanterist (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Flieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bülowius, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Flieger im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Januar 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. August 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Detmold]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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